Beiträge von Ringo

    Die 300 000 Soldaten, welche die Ukraine als Verlust für Russland angibt sind keine 300k tote Soldaten sondern Streitkräfte welche als Ausfall zu bezeichnen sind.

    Dazu zählen: Tote und Verwundete


    Im Krieg gehen viele von einem 1:3 Verhältnis von Toten zu Verwundeten aus.


    Ob damit die Zahlen richtiger werden sei dahingestellt.


    Auf jeden Fall sind hier keine 300k Tote gemeint.

    Also ich glaube, dass der Konflikt nicht mehr jahrelang anhalten wird. Die Russen werden von Monat zu Monat eher schwächer als stärker. So ist dies nun mal im Krieg, wenn er über längere Zeit geht. Ich sehe die langfristen Aussichten für größere Landgewinne eher vorsichtig. Man hat die schiere Übermacht anfangs nicht nutzen können und hat durch taktische Fehler unmengen an Material und Überlegenheit verloren. Natürlich verliert die Ukraine auch sehr viel aber der Westen schickt immer so viel nach, dass die Russen nicht größer durchbrechen können (bis jetzt). Der Westen spielt darauf, dass Russland freiwillig einsieht das sie ihre Ziele nicht erreichen und so der Krieg irgendwann endet.

    Ob die Taktik des Westens auf geht oder die der Russen werden wir sehen. Beide Seiten haben schwere Verluste.

    Man muss abwarten was die Zukunft parat hat. Es kann auch jederzeit ein "Black Swan" Event kommen was den Kriegsverlauf völlig für eine Seite ändert...

    Neue Informationen:


    Die Russische Armee startete gestern einen Grossangriff im Raum Awdijiwka mit dem Ziel die Stadt einzukesseln und den Raum zu nehmen. Es gibt nirgends Informationen zu einer Nennenswerten Frontverschiebung. Der Angriff scheint erfolglos geendet zu sein. Die Russische Armee hat dabei eine grosse Anzahl an Panzerfahrzeugen und Ausrüstung verloren. Es könnte auch sein, dass Russland dort Druck machen wollte damit die Ukraine Truppen von Bachmut verlegt.


    Die Ukrainer sprechen von etwa 130 Panzerfahrzeugen in 8 Tagen und somit dem größten Wochenverlust für Russland seit 13 Monaten (damals im Raum Charkiv). Der gemeldete Durchbruch von Rybar im Norden der Stadt scheint sich nicht zu bewahrheiten.


    Dies könnte der Grosse Schlag gewesen sein welcher Gerassimov zugewiesen wurde von Putin im Oktober mit dem Ziel eine grosse Ukrainische Stadt zu nehmen bis Ende des Monats. (scheinbar ist an den Gerüchten was dran).


    Auf Twitter findet man aktuell viele Videos vom Angriff und da scheint die Artillerie viel Ausgemacht zu haben von den Ukrainern.


    Der Angriff war Massiv und die Ukraine hat auch grosse Not gehabt die Stellungen zu halten. Grosse Verluste auch für den Feind und die UA hat Reserven zuführen müssen um die Front zu halten.


    Die Frage ist ob die Russische Armee gleich nochmal Versucht in dem Raum Vorzustossen oder erstmal abwartet.


    Noch scheinen die Ukrainer genügend Reserven zu haben um Löcher zu stopfen.


    Soweit die Informationen zur Grossoffensive dort. Leider kann ich nichts anderes berichten aktuell. Videos gibt es Zuhauf im Netz mit Geolokalisierung dazu.


    Die Ukrainischen Angriffe im Süden bei Saporischia sind erfolglos und die Verluste weiter hoch.

    Zwischen Finnland und Estland hat die Gaspipeline "Baltic Connector", im Baltischen Meer, Leck geschlagen. Die Finnische Regierung spricht nicht von einer natürlichen Ursache sondern von einem Anschlag. Dazu möchten sie heute noch eine Pressekonferenz abgeben. Die Reparatur des Lochs soll Monate dauern.


    Ramsan Kadyrow hat in einem Video das er veröffentlicht hat der Hamas angeboten ihnen zu Helfen im Konflikt gegen Israel und Friedenstruppen zu schicken falls sie das Angebot annehmen.


    Diese 2 Meldungen wurden noch nicht gepostet deshalb füge ich sie hinzu.

    Man mag sich eigentlich nicht vorstellen, dass den Yankees die Munition oder anderes Material ausgeht, und so ganz dürfte das auch nicht stimmen, aber hierbei muss berücksichtigt werden, dass die USA seit 1991 Kriege gegen bzw. im Irak, Jugoslawien, Somalia, Afghanistan, Libyen und Syrien geführt haben (plus noch einige kleinere Sachen in Afrika und Haiti) und das der Munitionsverbrauch dort exorbitant war.

    Alleine in Afghanistan wurden im Jahr 2019 mehr Bomben abgeworfen als in jedem anderen Jahr zuvor, einschl. der Jahre 1941-1945.

    Dann wurde noch Georgien hochgerüstet, jetzt die Ukraine und wohl noch Baltikum usw.
    Die US-Arsenale aus dem Kalten Krieg dürften gigantisch gewesen sein, aber was seither verballert wurde war auch gigantisch.

    Ich bin mir sicher, dass gar niemanden die Muniton "ausgeht". Es wird ja immer weiter produziert. Im schlimmsten Fall muss eine Seite den Munitionsverbrauch rationieren. Sowas wie der letzte Nachschub LKW kommt heute und dann Hände hoch Kapitulation Denkfehler. Das hat der Westen gemacht am Anfang, weil sie überrumpelt waren. Es ist immer noch so, dass die Ukrainer nach mehr "betteln", weil sie nicht genug bekommen um dagegen zu halten im gewünschten Maße. Dadurch, dass man sich aber mit dem Krieg so lange Zeit lässt aus russischer Sicht fährt der Westen nach und nach "schnell" hoch mittlerweile.

    Man darf nicht vergessen die USA und fast die komplette EU produziert nun obwohl die immer noch "schlafen". Dem Westen wird sicher keine Munition ausgehen. Darauf lege ich mich jetzt schon fest. Der Westen hat ewig gepennt und man hat ewig gewartet bis Germanistan und Konsortistan gemütlich aufwachen konnten trotz monatelange Bürokratie und gequatsche um Anlagen zur Produktion von Munition anwerfen zu können. Die würden jetzt noch pennen, wenn die Sache schneller gegangen wäre.


    lassen wir uns überraschen...