Beiträge von woernie

    …auch in der Nordsee die Schiffe und Tanker häufen sollen, wegen Abfertigungsverbot, was auf ein künstliches Aufbauschen des Problems "Lieferketten und Energiemangel" hindeuten würde  :!:


    Bin nicht gut in Recherchieren, vllt.kann das jemand hier im Forum in Erfahrung bringen, ob da wirklich was dran ist ?

    Abfertigungsverbot ? Vielleicht werden die auch von ihrer Reederei aufgefordert zu 'parken‘ in Erwartung höherer Rohölpreise ? :hae: [smilie_love] :hae:

    Sodele, ich werde jetzt wieder verhalten optimistisch. Der Korrekturmodus dürfte sich zwar noch eine Weile hinziehen. Aber das technische Bild zeigt erste Stabilisierungstendenzen. Und der fundamentale Ausblick deutet auf eine sich stetig vertiefende globale Krise hin, die die Pandemie wie Kindergrburtstag aussehen lassen könnte. Der Zentralbanken-Reflex dürfte absehbar sein: zwar verbieten sich Zinssenkungen angesichts explodierender Inflationsraten, aber man wird einen Weg finden die Märkte mit Liquidität zu fluten.


    Ich kann zur Zeit keine schön strukturierte Chart-Anneliese erstellen, da ich nur einen kleinen Bildschirm (i-pad) habe und nicht über Bearbeitungsmöglichkeiten (bzw. Knowhow) verfüge…aber paar aussagekräftige Bilder möchte ich bringen.


    Stabilisierungstendezen…

    1. Endlich eine Woche ohne Totenkopf, sprich im Plus !



    2. Wichtige Chartmarken wurden erreicht !…und haben gehalten ! Zu nennen sind hier langfristige Aufwärtstrends (außer Platin) , 62 er RT‘s und , most important, hat Gold mas o menos punktgenau auf der 40 Wochenlinie (= 200 Tagelinie) mit einer sehr bullischen Candle gedreht. Die 200 Tagelinie markiert die ’historischen Tiefs‘ in Bullmarkt-Korrekturen.



    3. Die Inflation schraubt sich hoch…



    4. Mit ’Kriegseintritt‘ der Houthie und einer potentiellen Schließung des Suezkanals dürften zumindest europaweit die Lieferketten zusammen brechen….



    ….und die Reaktion der ZB‘s wird nicht lange auf sich warten lassen.

    Die Minen machen noch schlechte Miene zum schlechten Spiel , dürften noch etwas Rest-Abwärtspotential haben…



    …und Silber wird vermutlich erst dann den Turbo wieder zuschalten, wenn Gold in die Nähe neuer ATH‘s kommt.



    Soweit, so gut : viele Grüße aus ZA [smilie_love]



    :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:

    .. J.Ehrhardt/Finanzwoche


    Immobilienaktien-Krieg als Einstiegsgelegenheit

    . oder Rückkehr der Inflation?


    Derzeit mehren sich die Anzeichen einer Erholung am

    Wohnimmobilienmarkt. Nach Rückgängen seit Ende

    2022 ist hier eine Trendwende seit Ende 2024 in Sicht.

    Deutsche Wohnimmobilienaktien sind bislang jedoch

    noch nicht gestiegen. Zu groß die Angst vor steigenden

    Zinsen.

    2025: Preisanstieg inline mit Mietwachstum /

    Stabilisierung der Renditen

    Laut Statistischem Bundesamt betrug der Anstieg im 3.

    Quartal 2025 im Schnitt 3,3%. Somit dürften die Woh-

    nimmobilienpreise in 2025 ungefähr gleichstark, wie

    die Mieten steigen und die Mietrenditen stabil bleiben.

    Im gleichen Zeitraum ist die Rendite 10jähriger Bundes-

    anleihen von 2,4% auf 2,9% gestiegen. Insgesamt haben

    sich jedoch die Finanzierungskosten bei Baudarlehen

    bei etwas unter 4% stabilisiert. Auch die Preise für

    den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude

    ziehen wieder stärker an (im November 2025 um 3,2

    % ggü. November 2024). Oftmals ein gutes Zeichen, da

    sich Preise für Bestandsimmobilien u.a. an denen der

    Neubauimmobilien orientieren. Das Transaktionsvolu-

    men bleibt allerdings weiter auf niedrigem Niveau. Laut

    CBRE erreichte der Investmentmarkt für Mehrfamilien-

    häuser 2025 ein Transaktionsvolumen von 8,4 Mrd. €

    (leicht unter Vorjahresniveau). Die Anzahl der Transak-

    tionen stieg um mehr als 40 % auf 200 Deals, während

    die durchschnittliche Dealgröße auf etwa 42 Mio. €

    sank. Große Portfoliotransaktionen blieben deutlich

    hinter dem Vorjahr zurück, wohingegen Einzeltransakti-

    onen mit 4,3 Mrd. € ein Dreijahreshoch erreichten.

    2026: Experten rechnen mit weiterem Preisan‑

    stieg

    Für 2026 erwartet CBRE eine weitere Marktbelebung,

    getrieben durch Kapitalreallokation institutioneller

    Investoren in Richtung Wohnen. Die Experten rech-

    nen mit einem Anstieg beim Transaktionsvolumen

    von bis zu 10 Mrd. €. Erwartet werden weiter stabile

    Mietrenditen, so dass die Immobilienpreise wieder

    im Gleichschritt mit den Mieten steigen sollten. Trotz

    der anhaltend schwierigen wirtschaftlichen Lage wird

    getrieben durch anhaltende Wohnungsknappheit mit

    einem anhaltend hohem Mietwachstum wie in 2025

    gerechnet. Es bleibt allerdings abzuwarten, inwiefern

    steigende Energiekosten v.a. bei Gaspreisen (Gashei-

    zungsanteil immer noch 45%) zu einem Anstieg der

    Nebenkosten führt, was das Mietwachstumspotential

    bei den Kaltmieten begrenzen könnte.

    Wohnungsknappheit treibt Preise & Mieten

    Hauptreiber steigender Immobilienpreise und Mieten

    dürfte die anhaltende Wohnungsknappheit sein. Zwar

    stieg laut Statistischem Bundesamt die Anzahl der

    Baugenehmigungen in 2025 erstmals wieder um 10,8%

    auf 238.500 Wohnungen, jedoch bleibt der Wohnungs-

    markt von struktureller Knappheit geprägt, während

    Entwickler weiterhin mit hohen Baukosten und rest-

    riktiver Kreditvergabe zu kämpfen haben. Die Zahl der

    Baugenehmigungen für Mehrfamilienhäuser verharrt

    auf niedrigem Niveau, wenngleich sie erste Anzeichen

    einer Erholung, die sich 2026 fortsetzen dürfte, zeigen.

    Erschwerend hinzu kommt, dass die Fertigstellung zeit-

    verzögert (26 Monate, bei Geschosswohnungen sogar

    34 Monate) erst kommen. Laut Prognose des Instituts

    der deutschen Wirtschaft dürften die Fertigstellun-

    gen neuer Wohnung in diesem Jahr von 235.000 ggü.

    252.000 im Vorjahr auf 215.000 nochmals schrumpfen.

    Entspannung ist hier frühestens 2027 in Sicht; aber

    auch nicht in einem Ausmaß, welches die Wohnungs-

    knappheit lindern könnte – dafür bräuchte es mindes-

    tens rund 320.000 neue Wohnungen pro Jahr.

    Wohnimmobilienaktien historisch günstig trotz

    sich abzeichnender Erholung

    Trotz sich verdichtender Anzeichen einer Erholung am

    deutschen Wohnimmobilienmarkt haben deutsche

    Wohnimmobilienaktien die Hausse am Aktienmarkt im

    letzten Jahr nicht mitgemacht. Normalerweise antizi-

    pieren Immobilienaktien i.d.R. bereits bei Erreichen der

    Talsohle eine Erholung (die oftmals mit wieder steigen-

    den Preisen einhergeht). Investoren befürchten jedoch

    einen Zinsanstieg bzw. die Renditen bei 10jährigen

    Bundesanleihen sind auch im letzten Jahr um 50Bp auf

    2,9% gestiegen. So war letztendlich die Zinskorrelation

    ausschlaggebender als die fundamental sich abzeich-

    nende Erholung am Immobilienmarkt. Hierbei könnte

    sich es aber nun um eine Einstiegsgelegenheit handeln.

    Insbesondere wenn die Zinsen nicht weiter steigen

    – Rendite 10jähriger Bundesanleihen aktuell 2,951

    nahezu unverändert. Die Bewertung sind historisch

    gesehen günstig. Obwohl alle Immobilienbestände im

    Schnitt von 15%-20% abgewertet worden sind und die

    Preise in 2026 tendenziell eher weiter steigen sollten,

    notieren deutsche Wohnimmobilienaktien mit einem

    deutlichen Abschlag zum Nettovermögenswert – nahe

    Allzeithoch. Vonovia notiert aktuell mit einem Abschlag

    von 53,4%, LEG von 57,4% und TAG von 37%/. EUR

    inklusive des prognostizierten Verkaufsergebnis aus

    Polen. Im Schnitt rechnen alle Gesellschaften mit

    einem anhaltend hohem Mietwachstum von 3-4%,

    welches steigende Zinskosten mehr als kompensieren

    kann. Zusätzliches Wachstum generiert Vonovia aus

    dem Nichtvermietungsgeschäft (Dienstleistungs- mit

    eigenen Handwerken, Entwicklungs- sowie Privatisie-

    rungsgeschäft). Bis 2028 soll 9-12% des EBITDAs aus

    dem Geschäft kommen. Der Gewinn vor Steuer soll im

    mittleren einstelligen Bereich steigen. TAG will zusätz-

    liches Wachstum durch den Ausbau des Polengeschäft

    genieren. Ende 2025 hatte man 3.526 Wohnungen im

    Bestand und will bis Ende 2028 10.000 Einheiten ver-

    mieten. Mit Vantage und Robyg hat man zwei Entwick-

    ler gekauft, die neue Wohnung bauen. Zum Teil werden

    diese auch erfolgreich verkauft. Für 2026 erwartet TAG

    ein Verkaufsergebnis von 92-98 Mio. EUR in Polen. Die

    Bewertung nach Ertragskraft P/FFO (Kurs im Verhältnis

    zum nachhaltigen Cashflow) ist aktuell bei Vonovia

    bei 10,13, LEG 8,72 sowie TAG bei 12,88 auf historisch

    niedrigem Niveau trotz eines Gewinnwachstums im

    mittleren einstelligen Bereich und zudem auf Basis sehr

    niedriger Istmieten. Bei Vonovia etwa liegt die Kaltmiete

    per Ende 2025 bei 8,2 EUR/m2 ggü. einer Marktmiete

    von über 12€/m2. LEG hat zwar weder ein signifikantes

    Nichtvermietungsgeschäft noch Expansionsmöglich-

    keiten wie TAG in Polen, jedoch laufen bis 2028 knapp

    bei knapp der Hälfte der noch rund 30 tsd. geförderten

    Wohnungen die Sozialbindung aus. Die Miete liegt hier

    gut 60% unter der Marktmiete und kann anschließend

    sukzessive im Rahmen gesetzlichen Möglichkeiten (alle

    3 Jahre um 15% bei angespannten Lagen mit Mietpreis-

    bremse) erhöht werden.

    Eskalation im Nahen Osten / Rückkehr der Infla‑

    tion?

    Aktuell lastet die Eskalation im Nahen Osten wie ein

    Damoklesschwert über den Aktien. Angesichts des

    hohen Öl- und Gaspreises ist mit einer Rückkehr der

    Inflation zu rechnen. Die europäische Zentralbank

    rechnet damit, dass die Inflation in diesem Jahr von

    derzeit 1,9% auf durchschnittlich 2,6% steigt. Das sind

    0,7% mehr als in der Projektion vor drei Monaten. Zu

    befürchten ist jedoch ein höherer Anstieg, insbeson-

    dere bei länger andauerndem Krieg inklusive Blockade

    der Straße von Hormus sowie weiterem Beschuss der

    Öl- und Gasinfrastruktur. Somit ist gut möglich, dass

    die Zinsen wieder steigen (seit Kriegsbeginn bereits

    50Bp). Sollte es nicht zu einem baldigen Kriegsende

    kommen, ist doch davon auszugehen, dass angesichts

    steigender Zinsen die Erholung der Immobilienpreise

    ins Stocken gerät bzw. die Preise sogar nochmals unter

    Druck geraten könnten. Von essentieller Bedeutung

    wird zudem in welchem Ausmaß die Öl- und Gasinfra-

    struktur in der Golfregion beschädigt wird. So hat Israel

    jüngst das größte Gasfeld der Welt angegriffen. Das ira-

    nische Militär nimmt verschärft die Energieinfrastruktur

    in einigen Golfstaaten ins Visier. Der Wiederaufbau

    könnte 3 bis 5 Jahre dauern. Die Inflation könnte somit

    über einen längeren Zeitraum auf ein höherem Niveau

    verharren. Angesichts sich abschwächender Konjunktur

    in den USA sowie eine ohnehin schwache Konjunktur in

    Europa sind Zinserhöhungen der Notenbanken aller-

    dings auch unwahrscheinlich. Gerade für langfristig ori-

    entierte Anleger könnten die aktuellen Inflationssorgen

    eine Einstiegsgelegenheiten bedeuten. Selbst im Worst

    Case Szenario ist davon auszugehen, dass der Krieg

    zumindest innerhalb der nächsten 6 Monaten „irgend-

    wann“ einmal ein Ende findet – spätestens wenn einer

    der beiden Kriegsparteien die Munition ausgeht. Der

    Wiederaufbau der Öl- und Gasinfrastruktur sollte hin-

    gegen länger dauern, jedoch auch hier haben insbeson-

    dere die Golfstaaten ein Interesse an einer schnellen

    Wiederherstellung der Infrastruktur. D.h. „irgendwann“

    sollte sich die Inflation doch wieder normalisieren, auch

    wenn zu jetzigen Zeitpunkt eine seriöse Schätzung nicht

    möglich ist.

    Fazit

    Der Krieg im Nahen Osten hat zu einer starken Kurskor-

    rektur bei deutschen Wohnimmobilienaktien geführt.

    Hierbei könnte es sich um eine gute Einstiegsgele-

    genheit handeln. Insbesondere wenn bald der Krieg

    im Nahen Osten beendet werden könnte. Deutsche

    Wohnimmobilienaktien sind bewertungstechnisch

    interessant. Zudem zeichnet sich getrieben durch die

    Knappheit an Wohnraum eine weitere Erholung der

    Immobilienpreise bei anhaltend hohem Mietwachstum

    ab. Die große Unbekannte ist die weitere Entwicklung

    der Zinsen. Hierbei dürfte die weitere Entwicklung des

    Ölpreises eine entscheidende Rolle spielen. Ein langan-

    haltender hoher Ölpreis birgt das Risiko einer Rückkehr

    der Inflation und könnte zu wieder steigenden Zinsen

    führen. In einem solchen Szenario dürften die Aktien

    trotz attraktiver Bewertung weiter unter Druck bleiben.

    Alle Bestandshalter haben eine relativ hohe Verschul-

    dung, die ohnehin das Gewinnwachstum mittelfristig

    begrenzt. Die Verschuldung hat im Schnitt eine Fällig-

    keit von rund 6 Jahren, was sukzessive zu steigenden

    Refinanzierungskosten führen würde.

    Zur Kenntnisnahme. ;)

    Nur mal als Nebennotiz : wer Inflation unter den gegebenen Umständen nicht auf dem Radar hat, muss doch Tomaten auf den Augen haben. Hat ’Mr. Market‘ Tomaten auf den Augen? Ins uferlos gestiegene Inflationserwartungen und ’der Inflationshedge‘ funktioniert nicht ? Gold etc. fällt…


    Es gibt da die Untersuchung von Roy Jastram zum Verhalten von Gold/Silber in inflationären/deflationären Marktzuständen.( Jastram, the golden constant ) Und siehe da…Gold/Silber haben vor allem in deflationären Phasen gut abgeschnitten. Die weit verbreitete Meinung , dass Gold in inflationären Zeiten besonders profitiert , stammt ziemlich exklusiv aus den ’70 er Jahren….


    Wie gesagt, Randnotiz…

    Hose voll ? [smilie_happy]

    Ich glaube nicht, egal wer was von sich gibt, ich schaue hin und höre zu.


    Ausweichen brauch ich nicht und mach ich nicht , doch erscheint es mir nicht immer nötig auf alles zu reagieren.

    Es ist Fakt das die aktuelle US Regierung alles umkrempelt und es ist Fakt das der tiefedemokratenstaat alles macht um dies auszuhebeln und zu blockieren.

    Mehr gibts erstmal nicht dazu zuberichten.

    Prinzip : Alles muß viel, viel schlechter werden, bevor es besser werden kann !

    Erster Teil erfüllt sich gerade vor den Augen der Welt .


    Bist Du eigentlich das außerwählte Presseorgan für Mitteleuropa ?

    (’….mehr gibt es erstmal nicht zu berichten‘. )


    Nur noch lachhaft.

    Aktuell spielt der Markt ’Inflation/Ende Easing-Zinssenkungszyklus' , steigende Zinsen, erstarkender Dollar, blabla…wenn die Erkenntnis sickert, dass hier gerade die globale Wirtschaft abgwrackt wird und das Thema Inflation‘ durch das Thema ‘Rezession/Depression‘ ersetzt wird werden Sachwerte durch die Decke gehen. Speziell wenn die ZB‘s die Geldschleusen auf Turbobetrieb stellen werden (müssen)…


    Paar Bildchen aus dem Archiv…ohne Ausschmückungen : Wochenperformance !




    :rolleyes:


    Wochenchart(s) : mit Trend, Horizontalsupports , Retracements und 200 Tagelinien. Bei einigen Kandidaten schon gute Reboundchancen nächste Woche !




    Hier noch Jordan Roy-Byrne mit einem Video :


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    Sehe ich genau so ! [smilie_blume]


    Ich habe jetzt die WTI Daten vor 1990 doch noch bekommen (FRED Seite). Allerdings nur auf Monatsbasis. Für die Darstellung aber zweitranging....

    Sehr interessant wie ich finde:

    <3 [smilie_blume] <3

    Wollte noch etwas zu meinem letzten Posting hinzufügen, an Stelle von ‚bearbeiten‘ den ‚löschen‘ Button erwischt… time to buy, war die message. Aus meiner Sicht.

    Ich sitze nicht, ich liege . Still. Und genieße die Aussicht und das Wetter. Heute zwar bewölkt aber muntere 23 Gräder…und mein Boot ist ca. 10 000 km entfernt… 8)



    Der $BPGDM (weekly) ist mittlerweile auch sehr tief.




    saludos


    Übrigens, Stand jetzt, sind wir im Silber stärker überverkauft als Ende Januar 2026. RSI 19,85 im vier Stunden Chart! Der Washout war wirklich brutal.





    Not time to say goodbye…but time to buy ! :thumbsup:



    (Klssischer sell-off)

    Ich würde in dem Markt ganz einfach ,mal still sitzen.

    be-we...aha grüne Spitzen fische...kannst DU machen [smilie_happy] [smilie_happy] [smilie_happy]


    cu DL...woernie geh aufs Boot und catch nen Thuna [smilie_blume] [smilie_blume] [smilie_blume]

    Ich sitze nicht, ich liege . Still. Und genieße die Aussicht und das Wetter. Heute zwar bewölkt aber muntere 23 Gräder…und mein Boot ist ca. 10 000 km entfernt… 8)


    Wie erwartet geht es weiter bergab. Mal sehen ob da noch mehr Schwung reinkommt. Sprich wieder Tagesverluste mit 5% oder mehr.


    Ja, die ~ 70 sind eingeloggt. Die wären meine Kaufzone. Aber ich muss Dir gratulieren. Ich hab zwar frühzeitig wie mehrfach erwähnt, Minen teil - und Papiersilber nahezu komplett verkauft Aber die Bullenbrille hatte ich zu fest auf der Nase. Es ist halt doch wie immer : it‘s NOT different this time. Wie ein Vorposter richtig festgestellt hat: Kursziel aus dem Triangle wären eher ~ 40…aber das würde mich dann doch sehr überraschen und vermutlich einen wieder langwierigen Bärenmarkt implizieren. Kann das weltweite leben auf Pump wirklich in die nächste Rund gehen ? :hae:

    was hat dich denn zu dieser annahme grundsätzlich bewegt bzw worauf begründete sich diese?

    Na , in erster Linie der 'Fieberthermometer' Effekt. Der explosive Anstieg von Gold- und Silber, ohne die gewohnte 'insttitutionelle Gegenwehr'. Das roch stark nach Umschichtungen informierter/tiefer Taschen.


    Entweder das geht jetzt schnell, in den nächsten 1 - 2 Monaten stracks weiter rauf oder die können/konnten den Laden nochmal stabilisieren.


    So Leute , das wird jetzt meine 'Abschiedsvorstellung' für eine ganze Weile. Zumindest werde ich keine detaillierten Beiträge leisten können. Heute nochmal das übliche Format, beginnend mit der Wochenperformance: leider muss ich wieder den 'Totenkopf' ins Bild rücken. Alle 'Vehikel' deutlich im Minus , die Minen ebenso deutlich den Metallen voraus laufend.




    Wie bereits erwähnt: die Minen , egal ob Producer , Junioren, Explorer mit deutlichem Vorauslauf. Silber verliert zwar stärker als Gold, aber , interessanter Side-aspect, die die Goldminer schwächeln deutlich ggü. den Silberminern: gut zu sehen im bekannten Ratio-Chart !



    Ich schließe daraus , dass sich Silber kurz bis mittelfrisig relativ besser entwickeln könnte als Gold, seinem ultimativen Korrekturtief näher ist oder es sogar bereits gesehen hat. Für Gold dürfte das so nicht zutreffen.


    Wie fractalius schon aufgezeigt hat: am Freitag ist etwas wesentliches passiert: Gold hat das 'Korrekturtriangle' nach unten verlassen:



    Wie die Korrekturformationen der jüngeren Vergangenheit zeigen ist momentan ein 'False-Break' noch nicht auszuschließen. (siehe unten die erste Korrektur) , aber auf Basis der Minenperformance doch eher unwahrscheinlich. Insofern halte ich das Break für 'richtungsweisend'. (Richtung weitere Korrektur)


    Auch hier scheint Silber 'robuster' positioniert:



    Silber ist für mich bei ~ 70 auf jeden Fall ein Kauf !


    Ich bin lange Zeit, eigentlich bis gestern, davon ausgegangen, dass wir uns im 'Endspiel' des Kreditgeld-Systems befinden, die Grenzen der Schuldentragfähigkeit erreicht und überschritten sind, und dass man sich auf Systemseite bereits eine 'Neu-Aufsetzung' in Vorbereitung ist. Aus diesem Grund war ich von einer kurzen Korrektur überzeugt...möglicherweise sorgt jetzt ausgerechnet eine neue 'Öl- und Wirtschaftskrise' für eine wie auch immer geartete 'Verlängerung'.


    Ein guter Grund Korrekturtiefe bzw. Korrekturlänge im historischen Kontext einer kurzen Prüfung zu unterziehen. Wie bereits erwähnt: in vergangenen Goldbullmärkten war der gleitende 200 Tage-Durchschnitt ein 'beliebtes' bzw. häufig zu beobachtendes Korrekturziel:



    Wie man zum Einen sehen kann sind wir aktuell weit von der 200 Tage Linie entfernt. (diese wird im Juni das Niveau von ~ 4400 erreichen), zum Anderen wurde diese Linie in Korrekturen während Bullmärkten aber auch signifikant selten unterschritten. (rote Pfeile). Die Überkauftheit sollte auf Monatsbasis (eigentlich) in den neutralen Bereich abgebaut werden. (RSI +/- 50)



    Silber hat im 70 er Bullen den GD 200 gar nicht unterschritten !!! (Außer natürlich in der Unterbrechung

    '74 - '78)


    Was die Dauer von Korrekturen in Bullmärkten anbelangt , muss ich an der Stelle auch ein ernüchterndes Fazit ziehen: die roten waagrechten Linien markieren erreichte Hochs, darüber die Dauer bis zum Überschreiten des alten Hochs in Monaten. Hier habe ich nur den Post-2000-er Bullmarkt betrachtet:




    Es könnte sich also alles länger hinziehen als 'ursprünglich' erwartet und erhofft. In diesem Sinne :


    Wir bleiben geduldig und optimistisch ! Schönes Wochenende.


    :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:

    Danke an eumel7 und goldlatte ...


    ...und auf vielfachen Wunsch :




    Now: where is the fucking difference ? :hae:


    Außer das am rechten Rand andere Zahlen in unterschiedlichen Währungen stehen ??!


    Versucht mal das Wesen von Chartanalyse zu erfassen: Stichwort 'self-fullfilling-prophecy'. ;)

    könntet ihr nicht mal als datengrundlage die shfe/sge daten heranziehen?

    1. Kenn ich keinen Anbieter der Charts auf shfe/sge datenbasis anbietet.

    2. Ist für Chartanalyse entscheidend wo der ’Markt‘ und die Mehrheit der Marktteilnehmer ’hinschaut‘.


    Und das dürfte bis auf weiteres Comex sein… :rolleyes: