Woernies Grabbelkiste.

  • Da haben wir ja hier ganz schönen Schrott jekoooft.

    "Wenn die fehlgeleitete öffentliche Meinung das Verabscheuungswürdige ehrt und das Ehrenhafte verachtet, die Tugend bestraft und das Laster belohnt, das Schädliche ermutigt und das Nützliche entmutigt, der Lüge Beifall klatscht und die Wahrheit unter Gleichgültigkeit oder Beleidigung erstickt, kehrt eine Nation dem Fortschritt den Rücken und kann nur durch die schrecklichen Lehren der Katastrophe wiederhergestellt werden."

    - Frédéric Bastiat

  • woernie und zu "Jastrams Golden Constant":

    Mit meinem kleinen Spatzenhirn, in dem der Logik-Bereich zuweilen unterentwickelt erscheint, blieb ich an der Methodik hängen: Könnte es sein, daß da einfach ein ganz "Normaler Vorgang" untersucht wurde? Meine ersten Fragen waren: Wie wurde Inflation und Deflation gemessen? Sprich, was waren die Indikatoren, um entsprechende Phasen einzugrenzen?


    Da ich das Buch nicht im Regal stehen habe, mußte ich das neuartige Nachschlagewerk benutzen, auch auf die Gefahr hin, daß ich ungenaue Antworten erhalte:


    KI sagt:

    In seinem Werk „The Golden Constant“ verwendet Roy Jastram keine komplexen theoretischen Modelle, sondern definiert Inflation und Deflation ganz pragmatisch über die beobachtete Veränderung des allgemeinen Preisniveaus von Waren

    Definitionen nach Jastram

    • Inflation: Jastram definiert Inflation schlicht als eine Periode schnell steigender Preise für Güter und Dienstleistungen. In seinen Datenreihen (z. B. England ab 1560) identifizierte er spezifische Zeitfenster, in denen die Preise massiv anstiegen, wie etwa während der Napoleonischen Kriege oder nach dem Zweiten Weltkrieg.
    • Deflation: Umgekehrt definiert er Deflation als eine Phase schnell fallender Preise. Diese Phasen waren historisch oft mit Wirtschaftskrisen oder dem Ende von Kriegen verbunden.


    Methodik der Messung

    Um diese Phasen statistisch greifbar zu machen, konstruierte Jastram eigene Indizes:

    • Großhandelspreisindex: Er nutzte vor allem historische Daten zu Großhandelspreisen (Wholesale Price Index), um die Kaufkraftschwankungen zu messen.
    • Warenkorb-Vergleich: Er verglich den Goldpreis direkt mit einem breiten Spektrum an Grundnahrungsmitteln und Rohstoffen.
    • Relativer Wert: Inflation und Deflation werden bei ihm immer als die Bewegung der Warenpreise im Verhältnis zum Goldpreis betrachtet. Wenn die Warenpreise schneller stiegen als der Goldpreis, sank die Kaufkraft des Goldes (Inflationseffekt auf Gold).

    Zitat Ende KI


    Fracti versucht Logik zu finden:

    Die Kernaussage von "Jastrams Golden Constant" ist ja, daß Gold die Kaufkraft über lange Zeiträume erhält, kurz- und mittelfristig jedoch nicht unbedingt.


    Wenn wir nun annehmen, daß der Goldpreis dem allgemeinen Preisindex ein "vorauslaufender Indikator" wäre, dann würden sich die Wellen etwas glätten.


    Nicht nur gefühlt wurde ich in den beiden vergangenen Jahren durch meine Gold- und Silberbestände "reicher", auch tatsächlich. Dennoch stiegen gleichzeitig die Preise für Lebensmittel, Energie und Dienstleistungen an, aber eben nicht in dem Maße, wie die Preise für Gold und Silber. Dennoch würde ich nicht behaupten wollen, daß die beiden vergangenen Jahre deflatorischer Natur waren, lediglich durch die goldene Brille betrachtet.


    (Vielleicht ist es aber auch nur ein fractaler Sonder-Effekt, der auf meine überproportional hohe EM-Quote zurückzuführen ist...)


    Sorry wegen des OT-Ausflugs hier im Chartfaden

    Anmerkungen dazu und weitere Betrachtungen wären im "Meinungen und Diskussionen-Faden" besser aufgehoben.


    Grüße vom Fracti

    Lachen soll gesund sein - in der Tat, es fiel mir lange schwer -
    Ich probierte es aber trotzdem. Selbst, ständig und immer wieder.
    Es gelingt mir zusehends öfter, neuerdings sogar über mich selber.

  • nach Livermore sind wir gerade an der 12:



    pekoeu, bei 12 hätten wir bereits ein gewaltiges Überschießen der Positionen 8,9,10 bei Gold gehabt...kann ich absolut nirgendwo in keinem Goldchart erkennen.

    Wenn man aber parallel dazu schaut welche Minenwerte gerade in Pos. 7 stehen dann ist für mich die Sache bei Gold weiterhin ganz klar.

    Anbei nur ein Beispiel für viele Minenwerte mit LMAcc-Formation in die ich die letzten Tage investiert habe.


    resci

    - und wenns nicht so kommt ... dann kann ich auch nichts machen ... 8)

  • den Chart hatte ich bisher noch nicht im Visier ... aber meine Panik hält sich (noch) stark in Grenzen.


    resci

    - und wenns nicht so kommt ... dann kann ich auch nichts machen ... 8)

  • Zur Kenntnisnahme. ;)

    Ab 1971 ist ein Vergleich mit Goldgeldzeiten aber enorm hinkend.


    Selbstredend verliert Gold an Kaufkraft, wenn in einem Goldgeldsystem Inflation auftritt (Warenmenge zu Goldmenge sinkt)


    Denn das Gold selber ist ja das Geld. Die Inflation wird also direkt an der Kaufkraft des Goldes gemessen.


    Es ist ähnlich aussagelos, wenn man sagt, im Sommer ist es wärmer, weil die Quecksilbersäule steigt.

  • Beitrag von Neo ()

    Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht ().

  • pekoeu, hab mir deinen Chart mal kurz ausgeliehen ...

    vlt. kommts auch so oder ähnlich ... Pos. 8 des ersten Cylinders besteht wiederum aus einem größeren Cylinder um den parabolischen Anstieg zu rechtfertigen. In drei Monaten wissma mehr.


    Anm.: kleine Spielerei am Samstag Nachmittag während Phantasierereien im Bett mit erhöhter Temperatur :evil: und laufender Nase.


    resci

    .

    - und wenns nicht so kommt ... dann kann ich auch nichts machen ... 8)


  • Gute Besserung.

  • Es war klar, dass wir so nicht einfach weiter steigen können...Aber Fakt ist, Schaden wurde angerichtet. Die letzte Wochenkerze eigentlich sehr schön, eine gute Kerze. Aber kein Garant. Ich glaube wir an der weissen oder 4800 abprallen, danach runter und die Leute fangen wieder an zu zittern...


    Ein close unter 4250 wäre schlimm...!! über 4530-4560 gibt Optimismus.





    Auf tages sind wir sehr stark überverkauft...ich denke 4800-5100 und dann geht es wieder abwärts in Richtung 4200-4500 und dann wird es sich entscheiden in Ende Mai-July....





    hier in Wochen sieht alles ganz gut aus...schöne Kerze. Linien alle steigend und in der Reihenfolge. Linien bauen sehr schön ab. Spricht erstmal nichts dagegen..ich denke die BB werden sich verengen und dann kommt es darauf an.





    Fazit : Ein Pendeln zwischen 4500-5600 bis Juni oder August wäre vollkommen in Ordnung und gesund. Danach sollte es hochgehen, damit wir in Ende des Jahres und 2027 eine super Rally sehen. Vorsicht ist angesagt..ich bin leicht bullisch und noch entspannt.

  • Sodele, ich werde jetzt wieder verhalten optimistisch. Der Korrekturmodus dürfte sich zwar noch eine Weile hinziehen. Aber das technische Bild zeigt erste Stabilisierungstendenzen. Und der fundamentale Ausblick deutet auf eine sich stetig vertiefende globale Krise hin, die die Pandemie wie Kindergrburtstag aussehen lassen könnte. Der Zentralbanken-Reflex dürfte absehbar sein: zwar verbieten sich Zinssenkungen angesichts explodierender Inflationsraten, aber man wird einen Weg finden die Märkte mit Liquidität zu fluten.


    Ich kann zur Zeit keine schön strukturierte Chart-Anneliese erstellen, da ich nur einen kleinen Bildschirm (i-pad) habe und nicht über Bearbeitungsmöglichkeiten (bzw. Knowhow) verfüge…aber paar aussagekräftige Bilder möchte ich bringen.


    Stabilisierungstendezen…

    1. Endlich eine Woche ohne Totenkopf, sprich im Plus !



    2. Wichtige Chartmarken wurden erreicht !…und haben gehalten ! Zu nennen sind hier langfristige Aufwärtstrends (außer Platin) , 62 er RT‘s und , most important, hat Gold mas o menos punktgenau auf der 40 Wochenlinie (= 200 Tagelinie) mit einer sehr bullischen Candle gedreht. Die 200 Tagelinie markiert die ’historischen Tiefs‘ in Bullmarkt-Korrekturen.



    3. Die Inflation schraubt sich hoch…



    4. Mit ’Kriegseintritt‘ der Houthie und einer potentiellen Schließung des Suezkanals dürften zumindest europaweit die Lieferketten zusammen brechen….



    ….und die Reaktion der ZB‘s wird nicht lange auf sich warten lassen.

    Die Minen machen noch schlechte Miene zum schlechten Spiel , dürften noch etwas Rest-Abwärtspotential haben…



    …und Silber wird vermutlich erst dann den Turbo wieder zuschalten, wenn Gold in die Nähe neuer ATH‘s kommt.



    Soweit, so gut : viele Grüße aus ZA [smilie_love]



    :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:

    „Alles, was du benutzt, alles, was du für selbstverständlich hältst – dein Handy, dein Auto, dein verdammtes Haus, die Straßen, die Krankenhäuser, die Schulen – all das kommt aus einem verdammten Loch im Boden.'' (Ein australischer Bergmann im TV-Interview)

  • Seit 2000 ist es der FED jedesmal nach einer Krise gelungen, die Zinsen wieder auf 1% oder darunter zu senken….schön zu sehen im Chart von Woernie.


    Nun ist es anders, die Zinsen stehen immer noch bei 3,5-3,75% und das Ergebnis daraus , sollte der Irankrieg noch Wochen oder Monate andauern, wird massiv ausfallen….

    Es wird in Richtung untragbare 6% oder höher gehen…..das könnte unter Umständen schon das AA Rating kosten und damit läuft die Verschuldung völlig außer Kontrolle.


    6% bei 40 Billionen sind mal entspannte 2,4 Billionen Zinsen p.a.

    "Wenn die fehlgeleitete öffentliche Meinung das Verabscheuungswürdige ehrt und das Ehrenhafte verachtet, die Tugend bestraft und das Laster belohnt, das Schädliche ermutigt und das Nützliche entmutigt, der Lüge Beifall klatscht und die Wahrheit unter Gleichgültigkeit oder Beleidigung erstickt, kehrt eine Nation dem Fortschritt den Rücken und kann nur durch die schrecklichen Lehren der Katastrophe wiederhergestellt werden."

    - Frédéric Bastiat

  • 6% bei 40 Billionen sind mal entspannte 2,4 Billionen Zinsen p.a

    Immer wieder, an WEN zahlen wir denn diese Zinsen.....?

    Folge der Spur des Geldes .... bis zum Ende....

    Alle Mitteilungen in diesem Forum sind als reine private Meinungsäußerung zu sehen und keinesfalls als Tatsachenbehauptung. Hier gilt Artikel 5 GG und besonders Absatz 3 (Kunstfreiheit-Satire)

    Dieser Beitrag ist eine persönliche Meinung gem. Art.5 Abs.1 GG und Urteil des BVG 1 BvR 1384/16

  • Seit 2000 ist es der FED jedesmal nach einer Krise gelungen, die Zinsen wieder auf 1% oder darunter zu senken….schön zu sehen im Chart von Woernie.


    Nun ist es anders, die Zinsen stehen immer noch bei 3,5-3,75% und das Ergebnis daraus , sollte der Irankrieg noch Wochen oder Monate andauern, wird massiv ausfallen….

    Es wird in Richtung untragbare 6% oder höher gehen…..das könnte unter Umständen schon das AA Rating kosten und damit läuft die Verschuldung völlig außer Kontrolle.


    6% bei 40 Billionen sind mal entspannte 2,4 Billionen Zinsen p.a.

    Dieses mal gibt's auch demografiebedingt keine Nettokäufer mehr in den Vasallenstaaten, die mit ihren Lebensversicherungen den Marktzins wieder nach unten bringen könnten. Bei den Rentnern ist nun Nettoentnahme angesagt und die Jungen sind zusätzlich gar nicht mehr so Anleiheaffin wie die damaligen. Geschweige denn so solvent wie die Altvorderen.

Schriftgröße:  A A A A A