Beiträge von Wurschtler

    Trump könnte früher oder später wieder einen typischen "TACO" versuchen, z.B. irgendwelches Blabla über neue Verhandlungen oder Ähnliches.

    Der Effekt und die Halbwertszeit von solchen TACOs wird immer geringer, aber es sollte noch ein Effekt da sein. Vor allem, wenn der Ölpreis gerade heißgelaufen ist und technische ohnehin korrekturreif ist.


    Sowas war die letzten Monate immer eine gute Kaufgelegenheit.

    Vielleicht möchte Solidcore auch ein anderes Unternehmen übernehmen und die bisherigen Eigentümer mit diesen Aktien abfinden.

    Das würde dann zu den Wachstumsvorstellungen passen.

    Wenn Solidcore ein anderes Unternehmen übernehmen will, dann können sie das auch direkt mit dem Cashberg machen.

    Aktien kauft man in größeren Mengen i.d.R. nur dann zurück, wenn man sie einziehen (vernichten) will, damit die restlichen Aktionäre einen höheren Anteil am Unternehmen haben.

    Zum Aktienrückkaufprogramm: Wow! Ich komme auch auf 23 % der ausstehenden Aktien. Das ist wie eine gigantische Dividende, die automatisch thesauriert wird. Bei einem aufstrebenden Unternehmen wie Solidcore habe ich nichts dagegen.


    Ich habe auch mal recherchiert und überlegt, für wen das Angebot überhaupt in Frage kommt.

    Voraussetzung ist definitiv die direkte Eigentümerschaft (ohne Umweg über einen Nominee) und eine börsliche Anbindung an die AIX. Damit ist das Angebot für die meisten von uns ohnehin nicht verfügbar.

    Aber das ist auch egal. Für Kleinanleger ist das Angebot ohnehin nicht gedacht, weil es da auch keinen Sinn ergibt. Wer als Kleinanleger börslich handeln kann, der kann die Aktie jederzeit börslich verkaufen und ist nicht auf ein solches Angebot angewiesen.


    Dieses Angebot macht nur Sinn für große private und institutionelle Investoren. Die können damit große Aktienpakte verkaufen, wofür die Liquidität an der AIX sonst zu gering wäre. Wenn diese Verkaufswilligen alle bedient wurden, dann ist das auch sehr gut für die weiteren Kurschancen der Aktie. Der Verkaufsdruck ist dann weg und der Weg zum Allzeithoch (und darüber hinaus) könnte dann schneller erreicht werden.

    Ich denke der Weg zu neuen Allzeithochs ist selbst ohne weitere Goldpreissteigerungen geebnet und nur noch eine Zeitfrage. Also zurücklehnen und genießen. 8)


    Nachdem ich mittlerweile auch aus anderen Gründen eine Anlage KAP abgeben muss, wäre ich jetzt sogar offen für Dividenden. ^^

    ich finde aktuell das risiko in cash zu sein hoch.

    Die Alternative muss auch nicht Cash sein.


    Ich lese hier gerne mit (danke an der Stelle übrigens an alle, die dazu beitragen) und versuche für mich die Charttechnik mit der fundamentalen Entwicklung irgendwie in Einklang zu bringen und wenn ich das kann, dann handle ich danach.

    Eine temporäre Schwäche bei den Edelmetallen erscheint mir durchaus plausibel, nachdem der Ölpreis gestiegen ist und droht, weiter deutlich zu steigen. Das lässt die Zinsrisiken steigen und damit den Gesamtmarkt inkl. aller Minen sinken. Im Falle der Edelmetalle vielleicht nur temporär, aber dennoch gehts erstmal runter.


    Was macht man also mit dem Cash? Ich gehe damit in Öl (+Gas + Kohle). Die Aktien aus dem Sektor sind die einzigen, die steigen, wenn alles andere fällt, weil das eben zur Zeit der fundamentale Treiber ist.


    Unabhängig davon habe ich natürlich auch langfristige Kernpositionen im Minensektor.

    Für all das, was bisher passiert ist, sind die Öl- und Gaspreise noch immer lächerlich billig.

    Der Preis wird künstlich niedrig gehalten durch die leichtsinnige Entleerung strategischer Ölreserven. Das geht aber nicht ewig. Eine Ölpreisexplosion ist nur eine Zeitfrage und es dauert wohl nicht mehr ewig. Wenn das passiert, dann werden wir auch frühere Allzeithochs deutlich übertreffen.


    Auch für die Absicherung von Minenaktien sind Öl und Gas eine sinnvolle Beimischung.

    Autsch, böse Erinnerungen von Los Filos (Equinox) kommen hoch. Da kam die Blockade alle paar Jahre wieder. Eine dauerhafte Lösung war nicht möglich.

    Dafür, dass Terronera so wichtig für Endeavour Silver ist, ist der Kursverlust ziemlich gering.

    Aus meiner Sicht daher eine gute VERKAUFSgelegenheit.


    Das wird zwar vielen hier nicht gefallen, aber das ist den Umständen entsprechend ein fairer Deal.

    Die Alternative sind weiterhin hohe Opportunitätskosten, indem man bis auf unbestimmt Zeit nicht handelsfähige Assets hat, die zudem der ständigen Gefahr der Enteignung ausgesetzt sind.

    Da sind 30 % bzw. heute ~50 % ein gutes Angebot. Lieber mit einem blauen Auge davon kommen als ein Totalverlust oder Ewigkeiten drauf warten. Das Geld bekommt man mit so einem Angebot zeitnah. Man hat es dann wieder zur Verfügung und kann es für sich arbeiten lassen. Ebenso kann man den erlittenen Verlust steuerlich geltend machen.

    Als Aktienanleger sollte man mental dazu fähig sein, Verluste akzeptieren zu können, wenn es sinnvoll ist. Dieses ewige Warten auf den Einstandskurs ist irrational und meist ein Fehler.

    Würde mir bei meinen Russland-Leichen jemand ein solches Angebot machen, ich würde es sofort freiwillig annehmen.


    Der Käufer der Aktien ist in im Fall des Sberbank-ADR zwar anonym, aber aus der Logik ergibt sich, dass es ein Russe sein muss, sonst würde Russland dem Deal niemals zustimmen.

    Hier profitiert also kein JPM und kein anderer westlicher Akteur. Es war ein faires Angebot von Russland (in Anbetracht unserer Sanktionspolitik) und dieses wurde sinnvollerweise angenommen.


    Jedes Jahr, in dem sich nichts tut, wäre sonst ein weiterer Verlust. Dividenden wurden bereits angesprochen. Diese waren und sind bei russischen Aktien schon immer ein wesentlicher Bestandteil der Performance gewesen. Umso schmerzhafter ist es, dass hier kein Wert akkumuliert wird, sondern die Dividenden für uns ein Totalverlust sind. Der Grund dafür sind übrigens wieder unsere eigenen Sanktionen. Die russischen Aktiengesellschaften können die Dividenden garnicht auszahlen. Diese fließen dann ans Unternehmen zurück.

    Hier ein Screenshot der besagten Stelle über die Dividendenpolitik:


    Aus meiner Sicht sieht das für Dividenden zumindest mittelfristig nicht gut aus.

    Der Ertis-POX wird erst Ende 2028 fertig. 2029 dann schrittweise ergebniswirksam, d.h. für 2030 ist realistisch betrachtet frühstens eine Dividende denkbar.


    Zu bedenken ist allerdings, dass sie als "strategische Prioritäten" eigentlich vorher alles andere sehen, inkl. kostspieliger Übernahmen und Wachstumsprojekte. Wachstum geht momentan vor allem anderen. Ich könnte mir also gut vorstellen, dass sie 2030 vor lauter Wachstumsprojekte feststellen, dass sie noch nicht genug Cash für eine Dividende haben.


    Es muss ja auch Gründe haben, warum sie den Ertix-POX fremdfinanzieren, obwohl sie die Capex momentan aus dem sprundelnden Free Cashflow und dem fetten Cashpolster finanzieren könnten.

    Sie halten ihre Kriegskasse bewusst gut gefüllt. Ich rechne daher mit weiteren Übernahmen von Unternehmen oder Projekten.


    2026_06_Wood_vF.pdf

    Hier außerdem noch die aktuelle Unternehmenspräsentation. (es schadet nie, sowas in einer zusätzlichen Quelle zu konservieren, falls es mal an der Originalquelle verschwinden sollte ;) )

    Dort wird kein einziges Mal das Wort Dividende erwähnt.


    Wenn dadurch wenigstens der Unternehmenswert deutlich gesteigert werden kann, dann soll mir das recht sein. :)

    Übrigens finde ich das Syrymbet-Projekt aktuell äußerst spannend, einem riesiges Zinn-Kupfer-Vorkommen. Beide Rohstoffe sind aktuell und absehbar äußerst kritisch.


    Wenn die letzten Zöpfe nach Russland abgeschnitten wurden und eine Handelswiederaufnahme in London erfolgt, dann wird es eine massive Neubwertung geben.

    Wenn außerdem die geplanten Wachstumsprojekte auch nur einigermaßen erfolgreich werden, dann bietet das ebenfalls deutliches Kurspotenzial.


    Aber für beides müssen wir uns voraussichtlich noch bis ~2030 gedulden. Dann rechne ich allerdings mit neuen Allzeithochs, die das alte deutlich übertreffen werden. :)

    Leider bin ich noch im Boot und muss jetztz Schmerzen erleiden. Es zum Kotzen die ganze Scheiße. Cashflow, gute KGV blabla blabla...hilft alles nichts!

    Wurde dein Account von Sirgey gekapert, oder was? ;)


    Bei den Minen ist es irgendwie immer das Gleiche. Von allen Szenarien muss man das Schlechteste nehmen und von dort aus nochmal eine Etage tiefergehen. Dann passt es ungefähr. 8o

    Evt sollte man wirklich ein paar der heutigen Gewinne mitnehmen und weiter Cash aufbauen.

    Mach ich diesmal nicht.

    Ich hätte damit gerechnet, dass der Deal schon am Wochenende platzt. Aber die Lage hat sich seitdem eher noch verbessert als verschlechtert.


    Das Minensentiment ist noch im Keller. Ich mache also das Gegenteil und kaufe ein.

    Es gibt noch genug Minenaktien, die noch nicht richtig angezogen haben, aber potenzielle Spätzünder sind.

    Habe z.B. Kuya Silver, Excellon Resources und Eloro aufgestockt. Alles noch viel zu billig.

    Grundsätzlich sind ETFs so ausgestaltet worden, dass sie steuerlich ungefähr gleichwertig zu Einzelaktien sind. Es gibt aber Unterschiede, die sich aus den unterschiedlichen Quellensteuersätzen ergeben.

    Daher kann man mit ETFs durchaus Steuern sparen, aber in ungünstigen Konstellationen auch mehr zahlen.


    Siehe folgenden früheren Beitrag von mir:


    Ein weiterer Steuervorteil der ETFs besteht darin, dass die Teilfreistellung auch auf Kursgewinne angewendet wird. Erst damit entsteht im Durchschnitt ein Ausgleich bzw. je nach Konstellation auch ein Vorteil.

    Bei Dividendenaktien (die tendenziell wenig Kursgewinne haben) bringen ETFs allerdings in den meisten Fällen keine Steuervorteile.

    Bitte KI-Beiträge als solche kennzeichnen. In diesem Fall ist es nämlich KI-Müll.

    In Kategorie 2 behalten manche der genannten Länder sehr wohl mehr als 15 % ein. Betroffen sind z.B. Schweden, Finnland und Südafrika. Bei den USA erfolgt nur dann eine Vorabreduzierung auf 15 %, wenn der Broker ein Qualified Intermediary ist und der Steuerpflichtige die Voraussetzungen erfüllt. (in DE meistens der Fall)

    Auch macht die Aufteilung in diese 3 Kategorien wenig Sinn, weil die KI hier eine mögliche Vorabreduzierung mit einer allgemeinen vollen Verrechnung zusammenschwurbelt.


    Hier eine Grafik mit einer besseren Differenzierung.


    Die 699 Mio $ sind sogar Netto-Cash.

    Nettoliquidität würde auch ungenutzte Kreditlinien mit beinhalten. Die effektive Finanzkraft ist also nochmals größer.


    Mit dem aktuellen Goldpreis ist Solidcore zur Gelddruckmaschine geworden. Den Ertis-POX können sie jetzt schon fast aus der Portokasse finanzieren. ;)

    Ich bin gespannt, wie sie den ungeplanten Geldsegen nutzen werden. Weitere Wachstumsprojekte? Oder doch eine Wiederaufnahme der Dividendenausschüttungen? Oder nur Schulden tilgen und Cash horten?

    Sollte sich der Austritt der VAE nicht in sinkenden Ölpreisen auswirken ? Schließlich ist doch eine Erhöhung der Fördermenge schlecht für die Preisstabilität.

    Die können doch garnichts erhöhen.

    Auch von denen muss ein Großteil der Förderung durch die Straße von Hormus. Es hat also akut Null Auswirkungen.

    Damit wollten die USA wohl versuchen, etwas Beruhigung in den Ölmarkt reinzubringen, aber erfolglos, wie man an der gestrigen Ölpreisentwicklung gesehen hat. Die Börse hat im Gegenteil angefangen zu realisieren, dass es diesmal keinen üblichen "TACO" mehr geben wird.


    Nach "TACO" kommt jetzt "NACHO": Not a chance Hormuz opens. ;)

    Sag es bitte noch. Das sind genau die, die das predigen, was du indirekt lebst: Nachhaltigkeit ?! ;)

    Das sind tendenziell schon die Leute, die für die 1 km Wegstrecke mit dem neuesten Elektro-Panzer vorfahren und sich dann moralisch überlegen fühlen, weil ich "nur" einen "stinkenden" Benziner vor der Haustür stehen habe, obwohl ich den für solche Kurzstrecken nicht mal brauche. ;)