Die Gasheizer sind unwichtig. Das große Problem ist, dass Dummland im Winter nicht ohne Gaskraftwerke auskommt.
Auch wenn ich einen Blackout aus volkspädagogischer Sicht für durchaus wichtig halte, will ich ihn nicht haben, weil ich mir die Folgen ausmalen kann.
Und das sage ich als jemand der zumindest glaubt, ausreichend darauf vorbereitet zu sein.
Das Abwerfen von Gaskunden wird in dieser Reihenfolge erfolgen:
1. Industrie/gewerbliche Kunden
2. Privathaushalte
Gaskraftwerke werden sie beliefern, solange noch irgendwas da ist. Ist da Schicht im Schacht, sieht es aber auch mit Öl- und Pelletsheizungen und Holzvergaser/Hackschnitzelanlagen mau aus.
Eine Minderheit kann die über eigene Stromspeicher vielleicht mal für eine Weile betreiben, aber über Wochen?
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Ja, ein Blackout ist trotz allem nichts, was man ich wünschen sollte.
Es wäre schon ausreichend, wenn die Industrie zwangsweise heruntergefahren wird.
Man stelle sich mal vor, wenn große Teile der Industrie aufgrund von Gasmangel und Lastabwürfen für mehrere Monate nicht produzieren kann. Die Staatseinnahmen würden schlagartig kollabieren und die Sozialausgaben explodieren.
Das System ist auch ohne dem schon stark geschwächt und im Niedergang. Ein solches Event könnte dann einen schnellen Kollaps auslösen.
Vor allem wären Teile der Industrie selbst dann, wenn die Energie wieder da ist, für immer weg.
Angeschlagene Unternehmen überleben sowas finanziell nicht. Und so manche energieintensive Industrie ist darauf angewiesen, das sie 24/7 versorgt wird. Ein einmal heruntergefahrenes Aluminiumwerk ist z.B. großteils Schrott. Das wird man in Deutschland sicher nicht mehr hochfahren, sondern die Gelegenheit zum Auswandern nutzen.