Beiträge von Wurschtler

    Anders als von vielen Atomkraft Befürwortern behauptet, können neuartige Reaktoren der

    vierten Generation aus wissenschaftlicher Sicht in den kommenden Jahrzehnten nicht zum

    Einsatz kommen.


    Fake News, nachdem die 4. Generation bereits läuft. (wenn auch nicht in Masse)

    Da kann man sich den restlichen Artikel auch sparen. Das ist Propaganda für den deutschen Grünwähler, um sich den Atomausstieg schönzureden.

    Achja, die gute alte Highland Gold.

    Rückblickend betrachet war es doch ein Glücksfall, dass wir damals zwangsweise rausgekauft wurden. Das auch noch nahe des Minenhöhepunkts im Jahr 2020.


    Spätestens mit den Russland-Sanktionen wäre es wie bei vielen anderen Russland-Aktien zu einem defacto Totalverlust geworden. So gesehen haben wir doch Glück gehabt. Das muss man auch mal anerkennen.:)

    Das wäre der absolute Knaller, also totale Scheiße.

    Ich halte das in dem Ausmaß für unrealistisch.

    Sicher hat die Impfung viele Schäden und Folgeschäden angerichtet, aber sie sind nicht so "total", dass die Geburtenrate schlagartig kollabiert.

    Sie könnte langfristig weiter langsam sinken, aber mehr wird es schätze ich nicht sein. Von den 8000 Geburten durch Minderjährige werden es dann vielleicht nur noch 6000 sein. Ein Teil davon geht aber auch auf das Konto der bereits länger schrumpfenden Demografie.


    Langfristig ist sowieso jeder Wert von unter 2,1 Geburten pro Frau ausreichend, um eine Population aussterben zu lassen. Das wurde eben etwas beschleunigt.


    Wer das schlecht findet, der sollte selber mal überlegen, wieviel er dazu beigetragen hat. ;)

    Am Ende zählt die Anzahl der Kinder und nicht der Impfstatus.

    Das mit dem Hedging war bisher für die Mehrheit der Minen keine gute Idee. Es hat mehr Geld verbrannt, als es genützt hat. Es ist im Endeffektiv auch nichts anderes als Zockerei, von daher sollen die das bitte unterlassen und sich lieber mit der operativen Performance der Minen beschäftigen.


    Minen kaufen wir hier doch vor allem deswegen, weil wir von steigenden Metallpreisen ausgehen. Dieser Zweck wird von Unternehmen verringert oder zerstört, wenn zuviel Hedging betrieben wird.

    in welchem Bereich bzw welche Werte hast du gekauft? eher kleine mit hohen kosten oder auch gute wie AEM und co? was meinst du zu den Streaming unternhemen alla Franco und co?

    Ich habe einen gewissen Grundbestand an sehr soliden Minenaktien durch die vergangene schwere Zeit durchgezogen, u.a. z.B. Dundee Precious Metals.


    Von daher konzentrieren sich meine jetzigen Zukäufe auf die riskanteren Explorer/Entwickler. (z.B. Troilus Gold)

    Entwickelt sich das Ganze jedoch in die falsche Richtung, werde ich sie aber wieder verkaufen, bevor die Verluste zu groß werden.

    Hohe Kosten, die durch den hohen Goldpreis nicht genügend kompensiert werden? Ich trenne mich gerade sukzessive von einigen Mine-Aktien, wenn die jetzt nicht steigen, wann denn dann?

    Das passt nicht als Erklärung. Gerade die Minen und Explorer mit hohen Kosten sollten am meisten vom steigenden Goldpreis profitieren.


    Es besteht noch eine allgemeine relative Minenschwäche, nicht nur bei den "schlechten" Minenaktien. Wenn sich der Goldpreis weiter gut entwickelt, und die Chance darauf ist nicht schlecht, dann werden die Minen nachziehen.


    Meiner Meinung nach ist das eher eine Kaufchance. Mein Minenanteil war jetzt einige Zeit lang reduziert, was mir ein paar Verluste erspart hat. Ich habe nun meine Cashreserve reduziert und wieder zugekauft. :)

    Wichtig ist, dass man beim Ausbruch die ersten 100 % Anstieg nach Möglichkeit mitnimmt. Dann vervierfacht man bei den nächsten 100 %. Verschläft man die ersten 100 %, gibts nur einen Verdoppler.

    Ist das so wichtig?

    Für die ersten X % musste man vorher investiert gewesen sein und dadurch hat man vorher bereits erhebliche Verluste in den letzten Jahren erlitten.


    Also vielleicht lieber die ersten 30% verpassen und dann mit weniger Risiko einsteigen?

    Rattenfänger Marc Friedrich wird es seiner Gemeinde sicher danach gut zu verkaufen wissen.

    Also bisher ist der "Rattenfänger" mit seiner Empfehlung sehr erfolgreich.

    1/3 Gold: +11,3 % Jahresperformance

    1/3 Cash: +4 % Jahresperformance (Zins)

    1/3 Bitcoin +163,9 % Jahresperformance


    Im Durchschnitt: +59,7 % Jahresperformance


    Wenn ich mir dagegen die Minenaktien so ansehe, dann hat es Marc Friedrich bisher schon deutlich besser gemacht.

    Apropos DAX, sehen wir in diesem Tempo schon nächste Woche die 20.000er Marke? :thumbup: :wall:

    Der DAX wird mit einem KGV von 11,4 bewertet, was nicht sonderlich viel ist.

    Der S&P 500 wird mit einem KGV von 20,6 erheblich höher bewertet.


    Das sollte sich langfristig angleichen, auf die eine oder andere Weise.


    Nicht vergessen: Die DAX-Konzerne sind größtenteils stark international aufgestellt. Die lokalen Probleme in Deutschland haben daher garnicht soviel Einfluss auf das Ergebnis, wie man denkt. (von Ausnahmen mal abgesehen)


    Will man sich den Zustand der deutschen Wirtschaft ansehen, dann ist der MDAX und SDAX dafür besser geeignet.

    Ja, die traurige Wahrheit ist, dass die meisten Minenaktien auf Dauer Geldverbrenner sind.

    Es gibt nur wenige Ausnahmen. Geld verdienen kann im Sektor primär dadurch, indem man die Volatilität richtig traden kann. Das klappt mal gut, mal weniger gut.


    Will ich das auf Dauer? Nicht wirklich. Es ist viel Arbeit und dafür kommt zu wenig raus. Oder ich bin einfach nicht gut genug dafür. Aber die Erfahrung habe ich wohl mal machen müssen, um das beurteilen zu können.

    Ich habe mich die letzten 2 Jahre verstärkt auf die solideren Minenaktien konzentriert. (wie DPM)

    Dazu gehören einerseits geringe Produktionskosten und andererseits eine hohe Finanzkraft.

    Sobald ein Unternehmen finanziell mit dem Rücken an der Wand steht, werden die Altaktionäre ausgeplündert. Das passiert ständig im Sektor und das ist ein hohes Risiko mit hohem Schaden.


    Den Schrott habe ich mit der Zeit reduziert und das Geld zum Teil auch in Standardaktien reinvestiert. (dort bevorzugt über langweilige ETF-Sparpläne)

    Zum Teil liegt es hier auch als Cash-Reserve, wo es aktuell für 4 % auf dem Tagesgeld verzinst wird, was auch nicht zu verachten ist.

    Die Diversifikation hat sich bisher gelohnt und ich kann damit besser schlafen.


    Der King ist allerdings immer noch Physisches. Das bleibt unangetastet.


    Vielleicht ist das gerade auch die Kapitulationsstimmung, die nötig ist, bevor die nächste Rallye startet. Aber damit kann ich leben, denn ganz draußen bin ich ja nicht. ;)

    Häuser statt Highways: Eine Großstadt reißt ihre Autobahn ab
    Die US-amerikanische Metropole Rochester reißt ihren inneren Ring ab und baut stattdessen Wohnungen. Funktioniert die Idee oder endet sie im Verkehrschaos?
    www.riffreporter.de


    Rochester ist die erste Stadt der USA, die einen Stadtautobahn abreißt und die Linken feiern es.

    Natürlich soll Rochester als "progressive" Stadt ein "großes Vorbild" für andere sein. Denn Autobahnen sind rassistisch und unnötig, wie man dem Artikel entnehmen kann.


    Übrigens, der Abriss wurde durch eine Bundesförderung der Omaba-Regierung finanziert. Es hat also fast ein Jahrzehnt genauert, ein kleines Stück Autobahn abzureißen. Große Teile der Autobahn stehen noch (und sind nutzlos wegen der Unterbrechnung), aber für den weiteren Abriss fehlt das Geld. (warum nur?)


    Wie das progressive Shithole Rochester aussieht, kann man sogar dem Artikel entnehmen.

    Hier ein Beispiel:


    [Blockierte Grafik: https://riff.media/images/rochester-downtown-hotel.jpg?w=3600&s=3c3f4f0dadec9b2606c07d1dc7bfc7cf&n_w=3840&n_q=75]

    Der Gewinn bzw. die Gewinnmarge ist bei Centerra aktuell nicht so aussagekräftig.


    Centerra produziert nämlich deutlich mehr Free Cashflow mit +111 Mio. USD im Q4. Damit hat Centerra nun 600 Mio. USD auf der hohen Kante und das bei einer Marktkapitalisierung von nur 1113 Mio. USD.


    EV: 513 Mio. USD

    FCF Gesamtjahr 2023: 160,2 Mio. USD

    Ergibt EV/FCF: 3,2 (also sehr günstig)


    Ich bleibe hier daher investiert.

    Ich fühl mich mit Tabys ganz wohl. Da kann man aktuell wieder abstimmen, was den Verkauf von Poly-RU angeht. Soviel Mitbestimmungsrecht hatte man früher nie.


    Eine Wiedernotierung in London würde wahrscheinlich in Form eines GDR gelöst werden. Da hat man nicht nur kein Mitbestimmungsrecht, sondern auch nur ein mittelbares Eigentumsrecht, das, wie wir bereits anhand mehrerer Praxisbeispiele gesehen haben, im Zweifel nicht viel wert ist.


    Sinnvoll ist das meiner Meinung nach vor allem für all diejenigen, die den Weg zu Tabys nicht geschafft haben und noch in der "alten Welt" gefangen sind.

    Nachdem die AISC nicht alle Kosten enthalten, wird am Ende wahrscheinlich nichts oder fast nichts übrig bleiben. Wenn man die AISC + non-sustaining expenditures rechnet, kommt man auf Produktionskosten von 1923 - 2033 $.


    Immerhin ist es ein hoher Hebel auf den Goldpreis. Aber es ist auch die Frage, ob man das gerade haben will. ;)

    Rückkehr der Differenzbesteuerung

    Nun bahnt sich eine Rückkehr der Differenzbesteuerung für prägefrische Ware an. Denn die SOLIT Gruppe (GoldSilberShop.de) kündigte gegenüber Goldreporter entsprechende Vorbereitungen an. „Der Weg hierhin war ein mühsamer und mit einigen Herausforderungen verbunden. Ich bin mir aber sicher, dass sich die Differenzbesteuerung für prägefrische Silbermünzen im Laufe des Jahres 2024 wieder in Deutschland und damit auch anderen EU-Ländern durchsetzen wird“, sagt Tim Schieferstein, Geschäftsführer der SOLIT Management GmbH.

    Der Kern der Sache: Laut Schieferstein können Händler Silbermünzen differenzbesteuert verkaufen, wenn diese in die EU über ein EU-Land eingeführt werden, das einen niedrigeren Einfuhrumsatzsteuersatz (EUSt) als Deutschland hat. Dann könne der Einkäufer die gezahlte EUSt auf seinen Einkaufspreis aufschlagen und die Münzen differenzbesteuert weiterverkaufen.

    Silber-Importe aus Polen

    Ein EU-Land, das für diese Abwicklung in Frage kommt, ist Polen. Dort beträgt der reduzierte Einfuhrumsatzsteuersatz 8 Prozent, gegenüber den 19 Prozent in Deutschland. „So ergibt sich eine maximale Ersparnis von 11 Prozent, wenn man Silbermünzen in Polen in die EU einführt und anschließend differenzbesteuert weiterverkauft“, so der SOLIT-Manager.

    Für die praktische Umsetzung hat sein Unternehmen in Polen eine Tochtergesellschaft gegründet. Aufgrund dieses recht hohen logistischen Aufwands lohne es sich nicht für jeden Händler, diesen Weg zu gehen. Es sei auch zu berücksichtigen, dass bei einer Einfuhr in Polen auch anschließend der Transport sowie die Zollabwicklung von Polen nach Deutschland organisiert und bezahlt werden müsse.


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    Es hat sich also rechtlich nichts geändert. SOLIT hat lediglich ein neues Schlupfloch gefunden. Vielen Dank dafür. :)