Trump befürwortet den Abschuss russischer Flugzeuge wenn diese in NATO-Luftraum eindringen.
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AfD-Chefin Weidel kritisiert Russland
„Irgendwo muss sich Putin auch irgendwann bewegen“
AfD-Chefin Alice Weidel hat nach Vorfällen im Nato-Luftraum mit für ihre Partei ungewöhnlich deutlichen Worten Russland zur Deeskalation aufgerufen. In der Bewertung jüngster Überflüge von Drohnen über Polen und Russland zugeschrieben Luftraumverletzungen in Estland wurden zudem Differenzen zwischen ihr und ihrem Co-Chef Tino Chrupalla deutlich.
Sollte herauskommen, dass man es mit Luftraumverletzungen von russischer Seite zu tun habe, könne sie nur davor warnen, sagte Weidel auf Nachfrage vor Journalisten in Berlin. „Ich glaube, dass auch Russland dazu aufgerufen ist, sich deeskalierend zu verhalten und nicht noch zusätzlich den Nato-Luftraum zu verletzen und die Luftabwehrsysteme zu testen.“
Sie warnte, dies hätte das Potenzial zu weiteren Eskalationen und würde auch das Verhältnis zwischen Russland und den USA nach den Friedensbemühungen von US-Präsident Donald Trump nachhaltig beschädigen. „Irgendwo muss sich Putin auch irgendwann bewegen und davon haben wir leider bislang zu wenig gesehen.“ Man solle die Geduld von Trump nicht auf die Probe stellen und ihn nicht in seinen Friedensbemühungen das Gesicht verlieren lassen.