Alles anzeigenKeine Ahnung warum, aber ich bin zufällig auf eine Vorlesung der Uni Konstanz zum Thema "Energie und Klima" gestoßen und habe hier und da ein paar Minuten davon geschaut, einfach um mal zu sehen, was die Bätschler da so eingetrichtert bekommen.
Wenn man sich mit dem Thema gründlich auseinandergesetzt hat, verursacht sowas ja immer gemischte Gefühle. Man muß sagen, daß das, was da erzählt wird, im Vergleich zu dem Mist, was die Medien verbreiten, zumindest eine gewisse Tiefe hat. Allerdings ist es schon erschreckend, wie sehr sich die CO2- und Treibhausgas-Saga verfestigt hat. Nun wird die große Mehrheit der Studis ja die Inhalte solcher Vorlesungen kaum hinterfragen. Von daher ist das nicht weiter verwunderlich, wenn inzwischen eine Unzahl von Leuten einem mit dem Brustton der Überzeugung was vom Pferd bzw. von irgendwelchen Tipping Points erzählt.
Nicht auszuschließen, daß es der Protagonist im Video besser weiß. Zumindest könnte man gewisse Untertöne so interpretieren. Er sagt oft explizit, daß derunder Zusammenhang vom IPCC bzw. PKI stammt. In Nr. 22 erklärt er Milankovic-Zyklen recht gut und man sieht ja, daß es aller Voraussicht nach wieder kälter wird. Dann zeigt er u.a., daß bei der letzten Warmzeit, wo es ja deutlich wärmer war, der CO2-Anteil nur 200 ppm war. Da muß eigentlich jeder, der nicht ganz hirntod ist, merken, daß da ein Widerspruch ist. Er erwähnt die Rolle der Ozeane als CO2-Speicher und daß die behauptete Korrelation zwischen CO2 nicht zwingend eine sein muß und daß in der Vergangenheit die CO2- der Temperaturkurve folgte und nicht umgekehrt.
Aber was halt immer wieder kommt ist, daß einem das CO2, Methan usw. Sorgen machen muß und zeigt auch Ausschnitte aus diesem grauslichen Al-Gore-Film und tut so, als ob das irgendwie relevant wäre. Wird wohl dem Lehrplan geschuldet sein. Oder sollte Leerplan schreiben?
Danke txlfan, für den Link und Deine Feststellungen, die zeigen, dass wir es mit Pseudowissenschaft zu tun haben.
Hab mir die ersten ca. 10 Minuten der Vorlesung Nr. 22 angeschaut und das reicht mir denn auch schon:
Bei 4:30 zeigt der Herr eine Folie, auf der " T4 - Gesetz" draufsteht. Damit ist die Tatsache gemeint, dass in der Formel für die Energiemenge der Schwarzkörperstrahlung (also die Energiemenge, die die Erde aufgrund ihrer Temperatur in den Weltraum abstrahlt) die Temperatur in der VIERTEN POTENZ (!!!) eingeht. Ich hatte das vor längerer Zeit hier in diesem Faden erklärt. Das ist der wissenschaftliche, nicht bestreitbare Grund dafür, dass die Temperatur einen unüberwindlichen "Deckel" hat, und wer das nicht weiss oder nicht versteht, der hat als Klimaexperte ausgedient. Es steht zwar irgendwie auf der Folie drauf, aber er geht mit keinem Wort darauf ein. Die Studenten haben somit fertig, aber sowas von. Dafür erklärt er danach lang und breit, dass es keine Jahreszeiten gäbe, wenn die Erdachse senkrecht stünde. Bravo, das lernen unsere Schüler in der 7. Klasse oder so.
Wir sind- wie die Vostok-Daten aus 1998 zeigen- nahe an diesem Deckel dran und er wird NICHT überwindbar sein, solange nicht etwa tektonische Verschiebungen (z.B. keine Landmasse mehr um den Südpol) eine wesentliche Änderung bringen. Aber auch dann wird der Deckel nicht stark angehoben und er wird nicht verschwinden für sehr, sehr lange Zeit (Milliarden Jahre). Erst wenn die Sonne ihre Hülle aufblähen wird, wird dieser Begrenzer irrelevant und das Leben auf der Erde wird enden. Aber dies kann natürlich nicht Teil der politischen Klimadiskussion sein.
Das T4 - Gesetz wirkt auch auf der unteren Seite sehr effektiv, aber da sind wir dann in einem sehr ungemütlichen Bereich und werden nach Afrika auswandern. Es ist zwar keine scharfe Grenze, der Widerstand wächst aber eben exponentiell (4.Potenz ist schon eine Hausnummer) an.
Schaut Euch einmal die Temperaturkurven der letzten 500.000 Jahre an. Zu 80 % lagen die Temperaturen über den heutigen und wir befinden uns in einer ausklingenden Eiszeit, nähern uns einem neuzeitlichem Optimum. Es wird in Zukunft zwangsläufig wärmer werden, und wer meint, dies aufhalten zu können ist naiv und/oder größenwahnsinnig!
Da bin ich nun gar nicht mit Dir einig, siehe Graphik der Vostok-Bohrungen unten. Kann es sein, dass wir von unterschiedlichen Zeiträumen reden? Eine Erhöhung um 2 bis 3 Grad könnte schon möglich sein in den nächsten Jahrhunderten, ebenso eine Kleine Eiszeit mit 2 bis 3 Grad weniger, was dramatisch wäre. Ist nicht zu erkennen aufgrund des Massstabs, welcher ebenso die Kausalität (T bewirkt CO2) verschleiert. Für die Kleinen Eiszeien scheint ein ca. 400-jähriger Sonnenflecken-Zyklus verantortlich zu sein, ob es dafür aber schon einen harten Beweis gibt, weiss ich nicht, hab ja noch andere Hobbys ![]()
Selbstverständlich enthält auch der neueste Klimareport keinen wissenschaftlichen Nachweis (Berechnung) dafür, dass die CO2- Konzentration einen relevanten Einfluss auf das Klima hätte.
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