die Stromnetzschwankungen sind inzwischen so gewagt und häufig, dass wenn 4 GW verläßliche konstante Einspeisung wegfallen, sich die Gefahr eines blackouts/brownouts nicht nur linear entsprechende der Reduzierung des Angebotes entwickelt, sondern exponentiell.
Der Strombedarf in D liegt zwischen 41 und 83 GW; die Schwankungsbreite beträgt somit 2. Die abgeschalteten 4 GW betragen im einen Fall 10%, im anderen Fall 5%.
Demnach betrüge der MW = 62 GW. Tief und Hoch liegen etwa jeweils 33% vom MW. Einfach ausgedrückt, D muß um Hochlastmomente ausgleichen zu können rund 20 GW an Kraftwerkskapazität vorhalten. Die abgeschalteten 4 GW sind in Relation dazu 20% - was m. E. eine Menge ist.
Diese Menge gilt es bei Spitzenlastbedarf schnellstmöglich "aufzutreiben" damit die Netzfrequenz innerhalb der erforderlichen Bandbreite von 50 +- 2Hz gehalten werden kann.
Ich denke, dass diese einfach Rechnung bereits belegt, dass das braune Ende recht nahe ist. Selbst wenn es in diesem Jahr noch einmal gut geht. So wird das Risiko mangels neuer Windstrom- und PV-Strom-Kapazitäten, zunehmender relativer E-Mobilisierung und Heizung, nicht kleiner, sondern eher größer.
Unruhen, Plünderungen, etc. die sich bei einem brownout/blackout zwangsläufig einstellen werden, werden das Ende des braunen Wahnsinns einläuten.
Ich weise hier nochmals auf das neue Video von outdoor Chiemgau hin, der sich recht intensiv mit der Thematik beschäftigt und u. a. auch darauf hinweist, dass Strommangel kein nationales, sondern europäisches Problem ist.
Wenn sie keinen Strom mehr haben, sollen sie halt Kerzen nutzen.