Uran -- Märkte und Informationen

  • Britain said it plans to spend 300 million pounds ($380 million) on a new programme to produce advanced nuclear fuel suitable for the next generation of power-generating reactors, seeking to dislodge Russia as the main international supplier.

    https://www.reuters.com/business/energy/britain-invest-300-mln-pounds-next-generation-nuclear-fuel-programme-2024-01-07/


    As nuclear debate nears, French minister sees potential for 14 new reactors

    PARIS, Jan 7 (Reuters) - France requires more than the six new nuclear plants currently planned and possibly needs to build more than 14 new plants, its energy minister said, just days before a parliamentary debate begins on the issue.

    Speaking to weekly newspaper La Tribune Dimanche, Energy Transition Minister Agnes Pannier-Runacher said it was vital to build more nuclear reactors and increase France's renewable energy mix to reduce the country's dependence on fossil fuels to 40% from 60% by 2035.

    "We need nuclear power beyond the first six EPRs (European Pressurised Reactors) since the existing (nuclear) park will not be eternal," Pannier-Runacher said, adding that post-2026 additional needs would be equivalent to 13 gigawatts corresponding to eight EPRs.



    https://www.reuters.com/world/europe/nuclear-debate-nears-french-minister-sees-potential-14-new-reactors-2024-01-07/

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    Tatsachenbehauptung. Hier gilt Artikel 5 GG und besonders Absatz 3
    Dieser Beitrag ist eine persönliche Meinung gem. Art.5 Abs.1 GG und Urteil des BVG 1 BvR 1384/16

  • Biggest expansion of nuclear power for 70 years to create jobs, reduce bills and strengthen Britain’s energy security

    Roadmap sets out how UK will increase nuclear generation by up to 4 times to 24GW by 2050.


    Biggest expansion of nuclear power for 70 years to create jobs, reduce bills and strengthen Britain’s energy security
    Roadmap sets out how UK will increase nuclear generation by up to 4 times to 24GW by 2050.
    www.gov.uk

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    • Offizieller Beitrag

    Uranpreis-Prognose: Die wichtigsten Trends, die Uran im Jahr 2024 beeinflussen werden

    Einige Einschätzungen:


    "Wohin wird sich der Uran-Spotpreis im Jahr 2024 entwickeln?


    Nachdem der Uranpreis im Jahr 2023 die Marke von 90 US-Dollar überschritten hat, gibt es viele Spekulationen darüber, wie sich der Uranpreis im Jahr 2024 entwickeln könnte. Für viele Anleger stellt sich die Frage, ob der Rohstoff weiterhin stetig steigen oder wie im letzten Zyklus in die Höhe schnellen wird.


    Mart Wolbert, der bei X unter dem Pseudonym @YellowBull11 auftritt und der Gründer von Contrarian Codex ist, sagte, dass er immer mit einem Preisanstieg gerechnet hat, aber jetzt hält er es für möglich, dass Uran eine parabolische Bewegung nach oben machen könnte.


    "Meine Erwartung war immer eine robuste, stetige Preisbewegung nach oben, auf 80, 90, 95 US-Dollar und dann vielleicht ein Blow-off-Top. Im Moment denke ich, dass eine parabolische Preisspitze der richtige Weg ist, dies zu betrachten, und ich denke, dass dies mein Basisszenario - insbesondere nach der Veranstaltung der World Nuclear Association im Jahr 2023 - über den Haufen geworfen hat", sagte er.


    Wolbert merkte an, dass es Finanzunternehmen wie der Sprott Physical Uranium Trust (TSX:U.U) sind, die eine parabolische Bewegung auslösen könnten. Der Trust hält derzeit 63.161.826 Pfund U3O8 und hat einen Gesamtnettoinventarwert von 5,95 Milliarden US-Dollar.


    "Wenn (der Sprott-Trust) wieder so viele Mittelzuflüsse wie im Jahr 2021 und Anfang 2022 verzeichnet, werden sie viel mehr Pfund kaufen, und zwar auf einem physischen Markt, der zunehmend enger wird", bemerkte er und wies auf Akteure wie Yellow Cake (LSE:YCA) und PFYN Capital hin, die jetzt ebenfalls Uran kaufen wollen.


    "Es gibt all diese Finanzunternehmen und auch einige Hedge-Fonds, die an diesem Markt teilhaben wollen. Wenn sie ihr Potenzial ausschöpfen, oder, Gott bewahre, wenn sie ihr Potenzial übertreffen, wird es wirklich einen massiven Preisanstieg geben", erklärte er in einem Gespräch mit INN. "Denn es gibt einfach nicht genug Angebot, um diese Hunderte von Millionen - vielleicht sogar Milliarden von Dollar - zu absorbieren, wenn wir wirklich Kapitalströme sehen.".....


    Weiter hier:

    Uranium Price Forecast: Top Trends That Will Impact Uranium in 2024
    The uranium spot price took a leap in 2023, rising from below US$50 per pound to close the year above US$90.The energy commodity fell out of favor after the…
    investingnews.com


    Grüsse

    Edel

  • Gratulation BH, und vielen Dank fürs Einstellen hier!


    Ja das war ein guter Tip


    Weil bis es genügend Brueter gibt wird es noch lange dauern und solange wird Uran benoetigt


    Hatte ich nicht so eingeschätzt dachte es gibt genug in den Minen was nur darauf wartet verkauft zu werden


    Sprott war eigentlich ein Hinweis dass es gut ist aber hatte den guten Tipp von Blue Horseshoe nicht genutzt


    Kann mich noch erinnern wie Sprott auf einem Haufen erwirtschafteten Goldbarren dass da wusste ich der Mann kann was

    wer es schafft seine Wünsche zu begrenzen hat es leichter

  • Gratulation BH, und vielen Dank fürs Einstellen hier!

    bitte ;)


    Kann mich noch erinnern wie Sprott auf einem Haufen erwirtschafteten Goldbarren dass da wusste ich der Mann kann was

    wenn ich mich richtig entsinne war das nicht sprott sondern pierre lassonde / franco nevada ?

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  • nicht nur uranium markets, numerco ask 102$/lbs für jan/feb/märz 24


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    Einmal editiert, zuletzt von Blue Horseshoe ()

    • Offizieller Beitrag
    .....

    Kann mich noch erinnern wie Sprott auf einem Haufen erwirtschafteten Goldbarren dass da wusste ich der Mann kann was

    bitte ;)


    wenn ich mich richtig entsinne war das nicht sprott sondern pierre lassonde / franco nevada ?

    Moin


    Weder Sprott noch Lassonde, sorry, ;) sondern Rob McEwen, sh.Anhang.


    Er hockt auf dem Goldstapel bei Goldcorp, bei der er jahrelang CEO war und diese vom Pennystock zum Senior aufbaute.


    Grüsse

    Edel

  • Uran-Preis Rally – größter Hersteller warnt vor Produktionsausfall


    Uran-Preis Rally - größter Hersteller warnt vor Produktionsausfall
    Der Drang nach Uran ist groß, die Preise sind kräftig gestiegen. Jetzt spricht der größte Produzent von Angebotsknappheit.
    finanzmarktwelt.de


    Der Drang nach Uran ist groß, die Preise sind kräftig gestiegen. Jetzt spricht der größte Produzent von Angebotsknappheit.


    Jüngst erhielten zahlreiche Uran-Aktien einen weiteren Schub durch eine Initiative der US-Regierung. Insgesamt erleben Atomkraftwerke weltweit eine große Nachfrage, ganz anders als in Deutschland. Hohe Nachfrage nach einem Produkt, gleichzeitig begrenztes Angebot – das bedeutet steigende Preise. Und genau so sieht man es seit einiger Zeit beim Rohstoff Uran. Seit Ausbruch des Ukraine-Kriegs im Februar 2022 steigt der Uran-Preis am US-Terminmarkt von 43 Dollar auf aktuell 97,45 Dollar. Und jetzt wird die Angebotsseite sogar noch verknappt.


    Weltgrößter Uran-Bergbauer warnt vor Produktionsausfall


    Kazatomprom, das weltweit größte Uran-Bergbauunternehmen, warnt, dass man seine Produktionsziele in den nächsten zwei Jahren wahrscheinlich nicht erreichen wird, was ein weiteres Risiko für die Versorgung darstellt, da die Nachfrage nach dem Kernbrennstoff wieder steigt. Das in London börsennotierte Unternehmen, das von der kasachischen Regierung über ihren Staatsfonds kontrolliert wird, erklärte heute laut Bloomberg, dass Engpässe bei der Schwefelsäure und Bauverzögerungen bei neu erschlossenen Lagerstätten zu Produktionsproblemen führen, die bis ins Jahr 2025 andauern könnten. Das Unternehmen wird die wahrscheinlichen Auswirkungen auf die Produktion in einem Handelsbericht am 1. Februar darlegen, hieß es.


    Der Rückschlag reiht sich in eine Liste von Versorgungsproblemen ein, die dazu beigetragen haben, die Preise für Uran auf ein 15-Jahres-Hoch zu katapultieren. Der Staatsstreich in Niger im vergangenen Jahr hat die Lieferungen an europäische Reaktoren unterbrochen, und das wichtige Bergbauunternehmen Cameco Corp hat seine Produktionsziele bei Uran aufgrund von Problemen in seinen Betrieben in Kanada gesenkt. Viele Minen wurden eingemottet, als die Preise im Gefolge der Fukushima-Katastrophe einbrachen, und jetzt versuchen die Betreiber, sie wieder in Betrieb zu nehmen, wenn die Nachfrage wieder anzieht.


    Grafik zeigt Kursverlauf bei Uran seit dem Jahr 2009


    Renaissance der Atomindustrie


    Die weltweite Dekarbonisierung und die Verwerfungen auf den Energiemärkten nach dem Einmarsch Russlands in der Ukraine haben dazu beigetragen, dass die Atomindustrie eine Renaissance erlebt. Die Regierungen sind zunehmend bereit, neue Projekte zu genehmigen, obwohl Kostenüberschreitungen und Verzögerungen die Branche weiterhin plagen.


    Die Aktien von Uran-Bergbauunternehmen stiegen diese Woche weltweit an, nachdem die USA bekannt gaben, dass sie Angebote einholen, um die heimische Produktion eines Kernbrennstoffs, der als hochangereichertes Uran (HALEU) bekannt ist, anzukurbeln und so die nationale Energiesicherheit zu erhöhen. Großbritannien kündigte in dieser Woche den Bau eines weiteren großen Kernkraftwerks an, das über die derzeitigen Projekte von Electricite de France SA hinausgehen soll, da das Land den größten Ausbau der Atomenergie seit 70 Jahren plant.


    Das Vereinigte Königreich wird außerdem bis zu 300 Millionen Pfund (383 Millionen Dollar) investieren, um die Produktion von HALEU anzukurbeln, das derzeit nur in Russland kommerziell hergestellt wird.


    Der Krieg in der Ukraine hat zu Bemühungen geführt, die Abhängigkeit von den russischen Atomanreicherungsanlagen zu verringern, die von den kasachischen Minen gespeist werden. Die wachsende gegenseitige Abhängigkeit zwischen den beiden Ländern hat zu Turbulenzen bei Kazatomprom geführt, wobei der Verkauf eines Anteils an einem riesigen neuen Bergwerk an Russland im Jahr 2022 einen Exodus von Führungskräften auslöste.


    Wie mit der Angelegenheit vertraute Personen letztes Jahr gegenüber Bloomberg erklärten, wurde der Verkauf eines Teils der Budenovskoye-Mine, die zur weltweit größten Quelle des radioaktiven Metalls Uran werden soll, an den russischen Kernkraftmonopolisten Rosatom Ende 2022 vollzogen. Das Geschäft sei vom kasachischen Staatsfonds gegen den Willen der Führung von Kazatomprom vorangetrieben worden, hieß es. Kazatomprom erklärte heute, dass das Unternehmen seine vertraglichen Verpflichtungen gegenüber den bestehenden Kunden bis 2024 erfüllen werde. Die Produktionspläne für 2025 unterliegen „erheblichen Risiken in der Lieferkette“, fügte das Unternehmen hinzu.


    Gruss RS

  • sorry, ;) sondern Rob McEwen

    dank dir, wozu sorry! war mir nicht mehr 100% sicher deshalb das "?"

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  • Wenn ich das richtig sehe, sind das zirka 190stück 400Unzen Barren. dürften dementsprechend knapp 2.5 Tonnen sein, welche nach heutigem Preis über 160 Millionen Dollar entsprechen.... =O


    Grüsse BCH

    • Offizieller Beitrag

    Wenn ich das richtig sehe, sind das zirka 190stück 400Unzen Barren. dürften dementsprechend knapp 2.5 Tonnen sein, welche nach heutigem Preis über 160 Millionen Dollar entsprechen.... =O


    Grüsse BCH

    Ja, sehr interessante Geschichte, obgleich hier etwas OT::


    McEwen hatte damals nach äusserst positivem Einsatz bei Goldcorp irgendeine Fusion nicht durchsetzen können, war verärgert, durch die Kursverzigfachung als Großaktionär jedoch Multimillionär, gab den Job auf und ließ sich m.E. seine hohe Aktienbeteiligung in Gold auszahlen.


    Start für seine spätere USGold, später umfirmiert in McEwen / MUX.


    Grüsse

    Edel

  • watss patent in kanada an moltex erteilt.

    Advanced Reactors / Canada Grants Patent For ‘Innovative’ Spent Nuclear Fuel Recycling Process

    A patent has been granted in Canada for advanced nuclear power company Moltex Energy Canada’s spent nuclear fuel recycling process that converts uranium oxide fuel into molten salt reactor fuel.

    Invented by Moltex co-founder and chief scientist Ian Scott, the innovative process is known known as “waste to stable salt”, or Watss.

    In the process, spent nuclear fuel is converted into several parts. Transuranics – the long-lived, man-made elements – along with some uranium and fission products are extracted into a salt which forms the fuel for Moltex’s under-development stable salt reactor-waste burner (SSR-W) plant, avoiding the need for high-purity separations.

    Moltex’s 300-MW SSR-W and some other reactors can use this fuel, converting it to clean energy while destroying these long-lived waste products created by nuclear fission, Moltex said.

    The New Brunswick-based company said recently that rigorous experiments had demonstrated the viability of its Watss process.

    Moltex says its process is notable because conventional spent fuel reprocessing is complex and expensive. “Conventional reprocessing either directly produces pure plutonium, or can be altered to produce pure plutonium, which could be misused for nefarious purposes,” the company said.

    “In contrast, the Watss process is unable to produce pure plutonium, making the process far safer for current and future generations. This also makes the process simpler and less expensive.”

    Moltex chief executive officer Rory O’Sullivan said the patent is testament to Moltex’s commitment to innovation and to finding improvements in existing nuclear energy processes.

    “Waste is one of the most important considerations in the nuclear industry, and Moltex’s process offers an elegant and cost-effective solution to safely reducing waste stockpiles.”

    Moltex has been chosen by NB Power to develop its reactor technology in New Brunswick, Canada, with the goal of deploying first-of-a-kind SSR-W, Watss and GridReserve units at the Point Lepreau nuclear station site. GridReserve is a thermal energy storage tank, also under development by Moltex, enabling the SSR-W to act as a peaking plant. https://www.nucnet.org/news/ca…ecycling-process-1-5-2024

    Dies irae | Veni, vidi, Deus vicit

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    Alle Mitteilungen in diesem Forum sind als reine private Meinungsäußerung zu sehen und keinesfalls als
    Tatsachenbehauptung. Hier gilt Artikel 5 GG und besonders Absatz 3
    Dieser Beitrag ist eine persönliche Meinung gem. Art.5 Abs.1 GG und Urteil des BVG 1 BvR 1384/16

  • Der Bedarf an Uran-Minen würde auf 0 sinken


    Natürlich nicht sofort, aber je mehr Reaktoren vom Typ BN 800 oder BN 1200 zum Einsatz kommen werden. Das Mengenverhältnis in natürlichem Uran (Natururan) sind die Isotope 238U zu 99,27 %, 235U zu 0,72 %, 234U zu 0,0055 %

    Im technisch-praktischen Sinn sind die Isotope 233 und 235 „gut spaltbar“ und damit mögliche Brennstoffe für Kernreaktoren. Der BN-800 kann mit verschiedenen MOX-Brennstäben arbeiten, so kann man Reaktorabfall oder Plutonium U239 mit schlecht spaltbarem U238 mischen und im Reaktor 800MW elekt. Leistung + 130% Plutonium erzeugen, also mehr als man verbraucht !

    Dieser Überschuss kann in Leichtwasserreaktoren verwendet werden. So wird Natururan bis zu 60 mal effizienter als in herkömmlichen Reaktoren ausgenutzt werden.

    Darüberhinaus können auch die Elementengruppe der Aktiniden in MOX-Brennstäbe, ebenso wie Thorium verwendet werden.

    Rosatom manufactures first bundles of BN-800 MOX fuel with minor actinides
    Rosatom’s Mining and Chemical Combine in Zheleznogorsk, Krasnoyarsk region, has manufactured the first three fuel assemblies with uranium-plutonium MOX fuel,…
    atommedia.online


    Es ist ein geschlossener Brennstoffkreislauf machbar, es ist massig bereits eingelagertes U238 vorhanden um Brennstoff für alle vorhandenen Leichtwasserreaktoren zu erzeugen wenn nur genügend BN-800 arbeiten würden. Statt also das seltene U235 zu minen, wäre es viel effektiver diesen Reaktortyp zu bauen. Bis dahin wird es natürlich noch eine Weile dauern , aber die Zukunft der Uran-Minen ist durch die techn. Entwicklung absehbar und sie werden eines Tages in viel kleinerem Masse gebraucht werden.


    Strom aus Atommüll: Schneller Reaktor BN-800 im kommerziellen Leistungsbetrieb
    Von Dominic Wipplinger und Rainer Klute Strom aus Atommüll: Wer etwas will, findet Wege. Wer etwas nicht will, findet Gründe. Foto: Rosatom Seit dem 31.…
    nuklearia.de

    „Erst gewahrten wir vergnüglich Wilden Wesens irren Lauf;

    Unerwartet, unverzüglich trat ein neuer Kaiser auf.

    Und auf den vorgeschriebnen Bahnen zieht die Menge durch die Flur;

    Den entrollten Lügenfahnen folgen alle. – Schafsnatur! " :wall: [smilie_happy]

    (Geh. Rath v. Goethe)

  • Die russische Reaktor-Strategie


    bezieht sich auf vorhergenden und diesen Beitrag:

    goldseiten-forum.com/thread/?postID=1626322#post1626322


    Rußland wird zuerst seinen eigenen Reaktor-Brennstoff Kreislauf schließen. Aber es ist anzunehmen das die BREST-Reaktoren exportiert werden bzw. MOX-Brennstäbe in noch größerem Umfang der Welt zur Verfügung gestellt werden können. Rein technologisch haben Silex und andere Uran-Anreicherungsfirmen keine Chance gegen Rosatom.


    Russia defers BN-1200 until after 2035 - Nuclear Engineering International

    Das russische Energieministerium geht davon aus, dass der neue natriumgekühlte Schnellreaktor BN-1200, der für Block 5 des Kernkraftwerks Belojarsk geplant ist, nicht vor 2035 gebaut wird.


    Das Projekt wurde nicht in den Entwurf der Energiestrategie der Russischen Föderation bis zum Jahr 2035 aufgenommen, der am 27. Dezember auf der Website des Ministeriums veröffentlicht wurde.


    In dem Entwurf heißt es, dass die installierte elektrische Leistung der russischen schnellen Neutronenreaktoren, die den nuklearen Brennstoffkreislauf schließen sollen, bis 2035 von 1,48 GWe auf 1,78 GWe steigen soll. Die beiden schnellen Reaktoren, die derzeit in Russland kommerziell betrieben werden, sind die natriumgekühlten BN-600 (600 MWe) und BN-800 (880 MWe) in den Blöcken 3 und 4 von Beloyarsk. Die zusätzlichen 300 MWe, die im Strategieentwurf bis 2035 vorgesehen sind, beziehen sich auf die Inbetriebnahme eines bleigekühlten schnellen Neutronenreaktors BREST-OD-300 mit einer Leistung von 300 MWe, der als Teil des Pilot-Demonstrations-Energiekomplexes im sibirischen Chemiekomplex in Sewersk, Region Tomsk, im Rahmen des Proryv-Projekts (Durchbruch) des staatlichen Atomkonzerns Rosatom gebaut wird.


    Der Reaktor BREST-OD-300 soll die wichtigsten technischen Lösungen für Reaktoranlagen mit Bleikühlmittel in einem geschlossenen Kernbrennstoffkreislauf sowie die wichtigsten Bestimmungen des natürlichen Sicherheitskonzepts, auf dem diese Entscheidungen beruhen, in der Praxis bestätigen. Die Konstruktionsunterlagen für den Reaktor BREST-OD-300 wurden 2018 von der Glavgosexpertiza genehmigt, und der Bau wird nach Erteilung der Genehmigung durch Rostekhnadzor beginnen.


    Rosatom-Unternehmen haben einen technischen Entwurf für eine BN-1200-Reaktoranlage und Materialien für ein BN-1200-Kraftwerksprojekt erstellt. Auf einer gemeinsamen Sitzung der wissenschaftlichen und technischen Räte von Rosatom im Jahr 2017 wurde empfohlen, diese Dokumente fertigzustellen, um die technischen und wirtschaftlichen Indikatoren des Projekts zu verbessern und eine vollständige Konstruktionsdokumentation zu entwickeln.


    Der BN-1200 wird eine Lebensdauer von 60 Jahren haben, eine 60-monatige Bauzeit vom ersten Beton bis zum Anfahren des Reaktors mit reduzierten Stromkosten von 2,35 RUB (3,8 US-Cent) pro Kilowattstunde. Die erhöhte Sicherheit bedeutet, dass selbst im Falle hypothetischer schwerer Unfälle, die über die Auslegungswerte hinausgehen, die Evakuierung und Umsiedlung der Bevölkerung aus den an das Kernkraftwerk angrenzenden Gebieten nicht erforderlich sein wird.


    Bisher war geplant, mit dem Bau von drei Kraftwerksblöcken mit BN-1200-Reaktoren vor 2030 zu beginnen, wobei der erste am Standort Beloyarsk errichtet werden sollte. Rosatom hatte beabsichtigt, eine Entscheidung über den Bau in den Jahren 2017 bis 2019 zu treffen, aber dies wurde nun auf 2021 verschoben, da das Energieministerium beschlossen hatte, den Reaktorbau aus wirtschaftlichen Gründen einzuschränken und einen Anstieg der Strompreise über die Inflationsrate hinaus zu verhindern, so die Kommersant.


    Rosatom kann bis 2035 bis zu 880 Mrd. RUB (14 Mrd. $) für den Bau neuer Kernkraftwerke ausgeben. Diese Mittel können insbesondere für den Bau neuer Kapazitäten im KKW Kursk II und im KKW Leningrad II verwendet werden.


    „Erst gewahrten wir vergnüglich Wilden Wesens irren Lauf;

    Unerwartet, unverzüglich trat ein neuer Kaiser auf.

    Und auf den vorgeschriebnen Bahnen zieht die Menge durch die Flur;

    Den entrollten Lügenfahnen folgen alle. – Schafsnatur! " :wall: [smilie_happy]

    (Geh. Rath v. Goethe)

  • Danke fürs einstellen. sehr interessante Sache. Ich habe dieses Projekt auch schon länger mitverfolgt.


    in Bezug auf unsere Strategie hier, hat dieses Projekt meiner Meinung nach im negativen Sinne mittelfristig (mindestens in unserem zeitlichen Anlagehorizont) keinen Einfluss.


    Geopolitisch sieht es mir aktuell nach einer konsequent verfolgten Spaltungsstrategie zwischen Ost und West aus.


    In Anbetracht des im US Senat aufgegleisten verbot für russische Uranimporte, kann ich mir nur schwerlich vorstellen, dass die Russen innerhalb meiner restlichen verbleibenden Lebenszeit, die Gelegenheit erhalten werden, diese Technologie mit dem Westen zu teilen.(wenn sie das überhaupt wollten)


    Der Westen ist meiner Meinung nach gerade dabei sich dazu zu verdammen, wieder alles selber machen zu müssen. (Forschung, Entwicklung, Herstellung und Mining) Dies wird den Aufbau von Enormen Milliardenschweren Industriekapazitäten nach sich ziehen, und auch wenn ich mit dieser vom Westen verfolgten Strategie alles andere als einverstanden bin, sehe ich genau diese Strategie als "unsere grösste Chance, die wir zu unserer Lebenszeit erhalten werden" :thumbsup:


    Grüsse BCH

    2 Mal editiert, zuletzt von brunix2 ()

  • „Das chinesische Startup Betavolt hat eine Batterie entwickelt, die 50 Jahre lang ohne Aufladung oder Wartung Strom erzeugen kann. Chinesischen Erfindern zufolge ist es ihnen gelungen, 63 Kernisotope in einem Modul unterzubringen, das kleiner als eine Münze ist."


    🇷🇺 Russländer & Friends 🇩🇪
    🟠 Nuklear-Batterie aus China 🇨🇳 ☢️🔋 China teilt mit, sie haben das weltweit erste Unternehmen, das eine sichere, münzgroße Batterie entwickelt habe, die eine…
    t.me

  • https://www.srf.ch/play/tv/programm/2024-01-14

    Teilweise auf Schweizer Deutsch. Die beiden AKW Gegner werden schön auseinandergenommen 😀

    SonntagsZeitung Standpunkte

    Kernkraft: Neuer Boom oder Anfang vom Ende?

    [Blockierte Grafik: https://il.srgssr.ch/image-service/dynamic/536ef7.svg]13:10 - 14:10·heute·60 Min·Schweiz 2024·Info / Dok

    WIEDERGABE

    Kernkraftwerke der dritten und vierten Generation gelangen weltweit in Betrieb oder sind in Planung. Prägen sie die Diskussionen um Kosten, Risiken und Abfall neu?

    Verleiht der Kampf gegen den CO2-Ausstoss der Kernkraft neuen Schub - oder sind Länder gut beraten, die sich von der Kernkraft verabschieden? Gäste: – Annalisa Manera, Prof. für Nukleartechnologie ETH; – Vanessa Meury, Präsidentin Energie Club Schweiz; – Andreas Fischer, Präsident «Nie wieder Atomkraftwerke»; und – Jürg Joss, Fokus Anti-Atom, Ärzte gegen den Atomkrieg IPPNW.

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