POG und POS kacken ab - ES DARF GEJAMMERT WERDEN!

  • Moin,
    genauso ist es. Edelmetalle liefen bei mir die letzten 30 Jahre bestens, die Immos noch einen Ticken besser. Am geilsten haben sich unsere Ackerflächen entwickelt :P

    Bis 51.303 Euro/ha: Rekordpreise für Agrarflächen in Schleswig-Holstein


    Die spinnen die Deutschen. Besonders die Norddeutschen !

    Der Optimist glaubt , dass wir zur Zeit im besten Deutschland aller Zeiten leben. Der Pessimist befürchtet es !

  • In einer Welt, in der für virtuelles Geld bis zu 10000 gezahlt wird, spinnen nicht nur wir Norddeutschen.
    Den Diesel verbieten, aber Bitchcoin Farmen sind okay.
    Thema für sich... waren nur kurz ein paar Gedanken.

  • Moin,


    das ist aber ein uralter Artikel aus 2017. Die 50 TEUR sind heute fast zum Standard geworden. Es wurden hier auch Flächen für 65 TEUR/ha. verkauft. Man muss allerdings dazu sagen, dass die Flächen hier in Norddeutschland erheblich einfacher zu bewirtschaften sind, als die kleinen Handtücher in Bayern. Hier haben einzelne Schläge schon mal arrondierte 250 ha am Stück. Das ist in Bayern schon ein großer Betrieb. Die fangen hier ab 1000 ha an.


    Grüße
    Goldhut


    Alle Mitteilungen in diesem Forum sind als reine private Meinungsäußerung zu sehen und keinesfalls als Tatsachenbehauptung. Hier gilt Artikel 5 GG und besonders Absatz 3 (Kunstfreiheit-Satire)
    Dieser Beitrag ist eine persönliche Meinung gem. Art.5 Abs.1 GG und Urteil des BVG 1 BvR 1384/16

  • Ja, das ist ein Wahnsinn. Ich hätte nie geglaubt, dass das so kommt. Aber du meinst schon, dass das jederzeit wieder fallen oder steigen kann hmm? Ach ja, deine Gelassenheit möchte ich haben. Dafür hast du sicher andere Schwachstellen, Selbstgespräche oder Frauenwahn. Wobei, der Freitag kommt erst noch. ?( Also lieber noch verkaufen bevor es fällt, oder kaufen, bevor es steigt? Das ist aber auch immer schwer mit den EM. 8o

  • Na, nachher nur 1-2 Bier. Am WE dann etwas mehr. Ich hab immer Whisky im Eisfach liegen, dann spare ich mir die Eiswürfel. Hab zwar auch welche aus Metall, aber wenn du voll bist und das Eis auflutschen willst, kommt das auch nicht so gut. Da zählt man am nächsten Tag dann nach, ob auch noch alle da sind. [smilie_happy]
    Okay, das ist mehr was für den Stammtisch Thread. Sorry fürs OT

  • Na, nachher nur 1-2 Bier. Am WE dann etwas mehr. Ich hab immer Whisky im Eisfach liegen, dann spare ich mir die Eiswürfel. Hab zwar auch welche aus Metall, aber wenn du voll bist und das Eis auflutschen willst,
    ......

    Wenn Du Whisky mit Eis streckst,
    komm mir ja nich nahe der Mainlinie. Never ever...ein wenig Kultur bewahre Dir!


    WBT

  • das ist aber ein uralter Artikel aus 2017.

    2017 waren es im Durchschnitt 27 pro ha - 2019 schon 35, vgl. agrarheute. Allerdings wird diese Entwicklung mittelfristig die Sozialstruktur auf dem Lande in Deutschland zerstören. Schon jetzt sind ortsfremde Investoren im Besitz riesiger Flächen und die Tendenz setzt sich fort. In der Folge werden im ländlichen Raum ganze Regionen entsiedelt werden - Dörfer braucht man nicht mehr. Auch im BIO-Bereich gibt es diese Entwicklung und setzt die kleineren und mittleren (wirklichen) BIO-Produzenten unter Druck, vgl. agrarheute. Wirtschaftlicher und Nachhaltiger (ein Begriff aus der Landwirtschaft) arbeiten die aufgeblasenen Betriebe nicht: Sie profitieren nur vor allem von der Subventionspolitik der EU, die die Konzentrierung begünstigt, vgl. Zahlungen aus den EU-Fonds. Die Gewinne werden übrigens am Firmensitz versteuert, der fast ausschließlich ortsfern ist. Vor dieser Entwicklung wurde schon in den frühen 90ern gewarnt - aber offensichtlich war sie gewollt! Mir wurden neulich pro ha 50 geboten. Ich gebe aber nichts ab - es ist aber auch das einzige, was ich noch in Deutschland habe, außer Wald.


    Seeadler

  • US Anleihen im freien Fall.


    Das wird sehr übel.

    So ein Pech aber auch, dass ich keine habe. Jetzt kann ich nicht mal jammern. :D

    Demokratie ist die Diktatur der Dummen (Friedrich von Schiller)
    Das Grundprinzip der Parteien-Demokratie ist, die Bürger von der Macht fernzuhalten (Michael Winkler)
    Wer die Zeichen der Zeit nicht erkennt, wird von ihr überrollt werden. 8o
    Wer Banken sein Geld überlässt, macht sich mitschuldig :!:

  • Moin @Seeadler,


    bei uns hier ist alles fest in örtlicher Bauernhand und kann gar nicht von Investoren gekauft werden, da die NLG (Niedersächsische Landgesellschaft) ein gesetzliches Vorkaufsrecht hat und selbiges immer ausübt, sofern es sich um keinen Landwirt handelt. Im Osten mittlerweile auch nicht mehr möglich, da die BVVG (staatlicher Bodenhehler) keine großen Flächen mehr an Investoren abgibt. Warum das jetzt die Sozialstruktur zerstören soll, erschließt sich mir nicht. In der Landwirtschaft arbeiten immer weniger Beschäftigte und es werden auch zunehmend weniger, die das wollen. Produktivitätsfortschritte machen es zudem erforderlich, größere Flächen zu bewirtschaften. Mit 100 ha bekommst Du keinen 6-reihigen Rübenroder und Rübenmaus ausgelastet bzw. amortisiert. Die Dinger kosten zusammen mal einen schlappen siebenstelligen Betrag. Übrigens ist ein weiterer Preistreiber in der Region der Staat. Der kauft aktuell Ausgleichsflächen und Flächen für einen Autobahnbau an und zahlt unabhängig von der Flächengüte (kann also auch Brachland sein) mal schlappe 55 TEUR. Allerdings braucht man unter 50 ha nichts anbieten. War mal kurzzeitig versucht, 50-100 ha abzugeben, habe es dann aber doch gelassen. Was will ich mit den Zetteln.


    Grüße
    Goldhut


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  • ... der Erwerb erfolgt über Share Deals, wie im zweiten Artikel beschrieben. Die werden zwar demnächst untersagt, aber es werden sich neue Möglichkeiten finden. Immer größere Betriebe zeitigen immer größere Schläge. Das führt immer zu Monokultur und übermäßigem Einsatz von "Pflanzenschutzmitteln", die die chemische Industrie gerne zur Verfügung stellt, ebenso das passende Saatgut. Ich selbst halte eine Betriebsgröße von 200 bis max. 500 ha mit entsprechenden Schlägen für sinnvoll, denn selbst In Norddeutschland haben wir nicht die weiten Ebenen Nordamerikas oder der Ukraine. Mit meiner Meinung liege ich schon über der der meisten Experten. In Süddeutschland wäre das in der Tat kaum möglich. Kleinere Betriebe arbeiten sowieso mit Lohnunternehmen zusammen, da sind die extrem teuren Maschinen kein Problem.


    Seeadler

  • @Goldhut


    Hier in Südbayern bist Du mit 50-100 Hektar der Krösus jeden Ortes.

    Moin,


    hier sind 50 ha "nüscht" besonderes, auch wenn es einen siebenstelligen Betrag wert ist. Vielfach stehen auf dem Land noch Windkrafträder und ich habe Bekannte, die bekommen allein aus der Pacht für die Windkrafträder im Jahr eine 3/4 Million Euro. Irgendwo muss die Kohle wieder hin und dann wird eben auch teures Land hinzugekauft.


    Grüße
    Goldhut


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  • @Goldhut


    Hier in Südbayern bist Du mit 50-100 Hektar der Krösus jeden Ortes.

    in die Richtung geht es, wobei hier in der Gegend für Grünflächen, also Weideland, vor drei Jahren schon bis zu 18 Euro pro m² bezahlt wurden. Ganz normales Weideland, kein Bauerwartungsland, ist sogar sehr sicher dass es das nie werden wird... Total verrückt. Da könnte ich mir Paraguay mit round about 1USD pro m². Hier wird marktfähig produziert ohne jegliche Subventionen.

  • ...
    da die NLG (Niedersächsische Landgesellschaft) ein gesetzliches Vorkaufsrecht hat und selbiges immer ausübt, sofern es sich um keinen Landwirt handelt.
    ...

    Lädt das nicht zum Betrug ein? Das Vorkaufsrecht bedeutet meines Wissens nach nur, dass der Berechtigte zu gleichen Konditionen einsteigt, wie die ursprünglichen Vertragspartner. Könnte ich mir, wenn ich Flächen verkaufen wollte, keinen Spezi suchen, der einen Mondpreis bietet und dann warten bis das Vorkaufsrecht ausgeübt wird?

    „Es gehört zum Schwierigsten, was einem denkenden Menschen auferlegt werden kann, wissend unter Unwissenden den Ablauf eines historischen Prozesses miterleben zu müssen, dessen unausweichlichen Ausgang er längst mit Deutlichkeit kennt. Die Zeit des Irrtums der anderen, der falschen Hoffnungen, der blind begangenen Fehler wird dann sehr lang."
    Carl J. Burckhardt

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