Ich muss dazu noch was fragen. Nämlich wirklich: wie schafft man es, weiter Gold zu kaufen, emotional??? Wenn ich zb. Im jänner 24 einsteige, bei 1800, wie kann man dann weiter kaufen, wenn alles immer steigt? Und da geht's eben um die Emotion: "rrüher war es aber billiger" Aber so kann ich ja nie mehr kaufen, weil es nie mehr wieder auf den Preis fällt, wo man gekauft hat. Je länger ich warte, desto teurer wird es, und desto mehr mache ich Bekanntschaft mit meinen Emotionen.
Fazit: ich muss jetzt kaufen. Gold muss man immer jetzt kaufen, bin ich da jetzt am richtigen Dampfer?
Also fairerweise muss ich dazu auch sagen, dass du es schwerer hast als Unsereins, die vor zig Jahren mit Gold angefangen haben. Das ist so.
Junge Menschen haben es heute im Vermogensaufbau deutlich schwerer., wenn sie Vermögen durch ihrer Hände Arbeit und oder unternehmerischer Tätigkeit aufbauen wollen. (Meine These, muss jetzt nicht gleich zerpflückt werden, Ausnahmen bestätigen die Regel.)
Natürlich war auch damals das Gold nicht "billig". Aber die Kaufkraft des Euro noch deutlich höher. Bekam ich (fiktiv) eine Unze Gold für 600 Euro und hatte netto 1.800 Euro übrig, so reichte es pro Monat (theoretisch) für drei Unzen.
Heute komme ich (fiktiv) mit 3.600 Euro netto raus und bekomme nicht einmal mehr eine Unze.
Dafür sind wir älter. Du bist jung und WENN diese Entwicklung weitergeht, dann partizipierst du ebenfalls deutlich besser, wenn du Gold kaufst statt dein Girokonto oder windige Investments voll zu machen.