Verfall des Hegemon USA

    • Offizieller Beitrag

    Naja. ein "Versehen" hat z.B. einen Überfall auf Irak und hunderttausende Opfer gefordert: ein harmloses Aggregat wurde als Chemiewaffe umdeklariert... Und dann der Krieg in Afghanistan...


    Die Destabilisierung ganzer Weltregionen durch die Aggression der USA spürt Europa besonders D heftig, während der Aggressor in Wirtschaftsfantasien taumelt.


    Aber irgendwann sollte die Kriegsnation lernen; Ein Angriff auf diese Pipeline hätte vermutlich böse Folgen für einige der Hintermänner....


    Grüsse
    Edel

    • Offizieller Beitrag

    Die meisten betreffen die USA, eine kleine Auslese:


    "2020 war ein Jahr, das keiner von uns je vergessen wird. Wir erlebten die schlimmste globale Pandemie seit 100 Jahren, wir wurden Zeuge des schlimmsten wirtschaftlichen Abschwungs seit der Großen Depression der 1930er Jahre, in Großstädten in ganz Amerika brachen zivile Unruhen aus, und wir hatten eine der wildesten Präsidentschaftswahlen in unserer Geschichte..


    --- Die zivilen Unruhen, die nach dem Tod von George Floyd in ganz Amerika ausbrachen, lösten letztlich eine Verbrechenswelle aus, die scheinbar nie enden wird. Laut einer Analyse der Daten von 57 großstädtischen Polizeidienststellen ist die Zahl der Morde in diesen Städten im Vergleich zum Vorjahr um 36,7 Prozent gestiegen. :huh: In nicht wenigen dieser Städte werden 2020 neue Allzeitrekorde aufgestellt, und viele Amerikaner rechnen für 2021 mit noch mehr Gewalt...


    --- Seit der Großen Depression in den 1930er Jahren haben wir keinen so schweren wirtschaftlichen Abschwung mehr erlebt, und die Mittelschicht wurde besonders hart getroffen. Laut einer aktuellen Umfrage war das Jahr 2020 für 55 Prozent aller Amerikaner eine "persönliche finanzielle Katastrophe".


    --- Aber 2020 ist nicht für jeden ein finanzielles Desaster. Tatsächlich veröffentlichte Forbes kürzlich einen Artikel, der 50 Ärzte, Wissenschaftler und Unternehmer im Gesundheitswesen feierte, die im Jahr 2020 "Pandemie-Milliardäre" werden.


    --- Auch im Jahr 2020 sind die Amerikaner noch dicker geworden. Zu diesem Zeitpunkt sind 73 Prozent der gesamten US-Bevölkerung entweder übergewichtig oder fettleibig. ^^


    --- Die jüngste Präsidentschaftswahl hat unsere Nation tief gespalten. 96 Prozent der Demokraten glauben, dass Joe Biden fair gewählt wurde, aber nur 20 Prozent der Republikaner sind der gleichen Meinung...."

    http://themostimportantnews.co…ost-too-crazy-to-believe/
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    Grüsse
    Edel

  • Ja nun, eine gewisse Auslese findet immer statt, das fängt schon in der Schule an.
    In Amerika noch viel extremer, da kommt man eben nur in bestimmte Einrichtungen, bei denen Papi auch mal einen Scheck liegen lässt.......
    Im großen und ganzen vorbei mit dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten, die Oberschicht wird schon meist dorthin geboren.
    Der Kapitalismus entwickelt sich "radikal" und sorgt immer mehr für eine Umverteilung von unten nach oben, meist leistungsfrei.
    Ein Problem auch des Geldsystems, vom gedruckten Fiatgeld landet mehr oben als unten.
    So lange man den Zentralbanken nicht die Kontrolle entzieht ( Goldstandart etc. ) wird das wohl auch so bleiben, weltweit schätze ich mal.

  • Ich würde das Geldsystem an vorderste Stelle stzen. Nie und nimmer könnte der Kapitalismus mit Deckung so Wuchern. Die Politik gibt uns dann noch den Rest, bringt jegliches Wirtschaften durch Steuern und Gesetze zum erliegen. Endstation ist für den Michel im Ergebnis identisch mit Sozialismus.

    Tretminen reissen ein Bein ab, Wasserminen versenken Schiffe, Goldminen vernichten viele Anleger. :!:

  • Der Kapitalismus entwickelt sich "radikal" und sorgt immer mehr für eine Umverteilung von unten nach oben, meist leistungsfrei.

    ich bin wirklich erstaunt, wie viele das nicht verstehen... WELCHER KAPITALISMUS bitte? SOZIALISMUS beziehungsweise sozialistische maßnahmen sind der auslöser der gesamten problematik(fiat money, qe,nirp, tina, gesetzliche einschränkungen, steuerliche umverteilung, unterschiedliche besteuerung etc....)

    genau deine erwähnte LEISTUNGSFREIE umverteilung von unten nach oben gibt es ausschliesslich im sozialismus.


    genaus diese sozialistischen verfilzungen sind ja einer der absoluten hauptgründe für den VERFALL des hegemon!


    bg bh

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    Alle Mitteilungen in diesem Forum sind als reine private Meinungsäußerung zu sehen und keinesfalls als
    Tatsachenbehauptung. Hier gilt Artikel 5 GG und besonders Absatz 3
    Dieser Beitrag ist eine persönliche Meinung gem. Art.5 Abs.1 GG und Urteil des BVG 1 BvR 1384/16

  • @Blue Horseshoe
    Ja, da hast Du schon auch Recht, aber durch die Manipulation von Zinsen kann man eben auch eine riesige Umverteilung bewirken. Denn nicht hoher Zins bewirkt eine Umverteilung sondern niedriger Zins.
    Verweise hier mal auf das Video von Markus Krall, der kann das auch viel besser erklären als ich.
    Das Insolvenzverschleppungsregime.
    Ist schon so ein " Geldsozialismus" wobei eben die Notenbanken und die großen Investmentbanken, das Personal auch gegenseitig austauschen.
    Die Treffen sich auch regelmäßig die Notenbänker in Basel bei der BIZ.......(gurgeln )

  • Hat aber alles mit Kapitalismus wenig zu tun.


    Aber das ist halt die Orwellsche Manipulation von Begriffsvorstellungen.


    sieht man ja bei der links-nazi debatte auch, sowie bei der kapitalismuskritik.

  • Ja, da hast Du schon auch Recht, aber durch die Manipulation von Zinsen kann man eben auch eine riesige Umverteilung bewirken. Denn nicht hoher Zins bewirkt eine Umverteilung sondern niedriger Zins.

    wo wiederspreche ich denn zb. den zinsmanipulationen? aber wie dark-end schon richtig schrieb, was hat das denn mit kapitalismus zu tun?
    gar nix!
    im kapitalismus wären die zinsen schon auf einem niveau das es den euro zerissen hätte und wahrscheinlich auch schon längst den us$ - alternativ hätten wir eine rezession durchgemacht - boom und bust zyklus in fiat geldsystemen.


    gerade die von dir angesprochene zinsmanipulation ist ein sozialistischer markteingriff!!
    also gilt was ich oben schrieb:


    genau deine erwähnte LEISTUNGSFREIE umverteilung von unten nach oben gibt es ausschliesslich im sozialismus.

    bg bh

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  • wo wiederspreche ich denn zb. den zinsmanipulationen? aber wie dark-end schon richtig schrieb, was hat das denn mit kapitalismus zu tun?gar nix!
    im kapitalismus wären die zinsen schon auf einem niveau das es den euro zerissen hätte und wahrscheinlich auch schon längst den us$ - alternativ hätten wir eine rezession durchgemacht - boom und bust zyklus in fiat geldsystemen.


    gerade die von dir angesprochene zinsmanipulation ist ein sozialistischer markteingriff!!
    also gilt was ich oben schrieb:


    bg bh

    Da gebe ich Dir schon Recht, wir sind da nicht auf einem gesunden Weg.
    Die Nähe zu den Notenbanken, wie z.B. J.P. Morgan oder Goldman Sachs habe ich aber nicht.
    Mich rettet auch keiner, da bin ich ganz sicher, andere sind einfach Systemrelevanter.......

  • Das seltsame ist, die 'sozialistischen' Maßnahmen retten das Großkapital. Schulden werden/wurden sozialisiert. 2008/2009 hätte man auch den Marktkräften überlassen können. Dann wären eben einige Marktteilnehmer verschwunden. Aber da hieß es dann auf einmal 'systemrelevant'. Ja welches System genau? Das der Finanzjongleure?


    Wenn ich mich als kleiner Marktteilnehmer verzocke, habe ich Pech gehabt. Ab einer gewissen Größe soll es dann nicht mehr so schlimm sein und ich werde gerettet?


    Oder sehe ich das falsch? :hae:

    "Wir wissen, sie lügen. Sie wissen, sie lügen. Sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Wir wissen, dass sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Und trotzdem lügen sie weiter."
    Alexander Solschenizyn

    2 Mal editiert, zuletzt von Turnbeutelvergesser ()

  • Ist der Papst katholisch?

    „Es gehört zum Schwierigsten, was einem denkenden Menschen auferlegt werden kann, wissend unter Unwissenden den Ablauf eines historischen Prozesses miterleben zu müssen, dessen unausweichlichen Ausgang er längst mit Deutlichkeit kennt. Die Zeit des Irrtums der anderen, der falschen Hoffnungen, der blind begangenen Fehler wird dann sehr lang."
    Carl J. Burckhardt

  • Der Papst ist vor allen Dingen immer ein alter Mann und die katholische Kirche äußerst reformunwillig.
    Geht so lange man die " Schäfchen " bei der Stange halten kann.....


    Sagt der Politiker zum Kirchenfürst:
    Halte Du sie dumm, ich halte sie arm.

  • Das seltsame ist, die 'sozialistischen' Maßnahmen retten das Großkapital. Schulden werden/wurden sozialisiert. 2008/2009 hätte man auch den Marktkräften überlassen können. Dann wären eben einige Marktteilnehmer verschwunden. Aber da hieß es dann auf einmal 'systemrelevant'. Ja welches System genau? Das der Finanzjongleure?


    Wenn ich mich als kleiner Marktteilnehmer verzocke, habe ich Pech gehabt. Ab einer gewissen Größe soll es dann nicht mehr so schlimm sein und ich werde gerettet?


    Oder sehe ich das falsch? :hae:

    Yeah! mit sozialistischen Maßnahmen werden die Oberkapitalisten gerettet.
    Genau das gefällt mir hauptsächlich nicht an Merkel, diese ganze und ständige Retterrei, sei es in Europa, in der Migrantenkrise ( schreibe ausdrücklich nicht Flüchtling, denn das sind keine ), in der Wirtschaft.
    Alles wird gerettet, nichts kann sich mehr nach vorgegebenen Regeln bereinigen.
    Aber die Regeln werden ja eh schon nach belieben gebrochen.
    In USA nicht anders..........dort sehen wir schon die ersten Menschen auf der Straße und dies ist noch viel schlimmer, denn sie sind dort auch bereit Gewallt einzusetzen.

  • Yeah! mit sozialistischen Maßnahmen werden die Oberkapitalisten gerettet.

    sag mal, du willst bewusst nur trollen oder? ansonsten bliebe nur d******.
    was ist denn die verbindung von großkapital und staat?


    per see ist das faschismus in italienischer ursprungsform(mussolini).
    in den beschlüssen der kommunistischen internationalen wurder der faschismus der 30er jahre
    als „terroristische diktatur der am meisten reaktionären, chauvinistischen und imperialistischen elemente des finanzkapitals“ definiert.


    dieser faschismus ist teil des internationalen sozialismus.


    bg bh


    ps. bestelle dir https://resch-verlag.com/produ…nformiert-143.html?bLoc=1

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    Einmal editiert, zuletzt von Blue Horseshoe ()

  • Und wenn dort der Duce inkarnieren würde.....also wieder zu Fleisch werden... [smilie_happy] [smilie_happy] [smilie_happy]


    ich garantiere euch....70 % würden die Arme hochreißen.....und die Füße gleichzeitig.


    cu DL.....weil diesen Drecksschlangenfangern ...vulgo Sausozn.....immer alle auf den Leim kriechen.....es ist


    halt die uralte Story vom Schlaraffenland oder Paradies.....sie zieht immer :wall: :wall: :wall:

  • bh,


    wie interpretierst du denn was bei der Rettung der Finanzinstitute passiert ist? Haben die nicht die Politik unter Druck gesetzt? So nach dem Motto, wenn ihr uns nicht helft, dann fährt die Wirtschaft komplett an die Wand. Hätte man nicht den Dingen seinen Lauf lassen sollen?


    Wem nützt die gegenwärtige Finanzpolitik am meisten?


    Was ist mit den Lobbyisten? Besteht da keine Verbindung zwischen Politik/Staat und Kapital? Die Jobs, die manche Politiker in der Wirtschaft abgreifen, haben auch nichts damit zu tun?

    "Wir wissen, sie lügen. Sie wissen, sie lügen. Sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Wir wissen, dass sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Und trotzdem lügen sie weiter."
    Alexander Solschenizyn

  • Der klassische Kapitalismus beruht auf der Grundlage des freien Wettbewerbs. Die von Dir geschilderten Auswüchse haben also nichts mit dem Kapitalismus an sich zu tun, sondern beruhen eher auf einer Willfährigkeit der politischen Kaste, der im besten Falle die Kompetenz fehlt sich entsprechenden Bestrebungen entgegenzusetzen.
    Denke Dir ein gerechtes Steuersystem, welches die Steuererklärungen nicht prüft bzw. nicht dazu in der Lage ist diese zu prüfen. Dann kommt es zu Mißbrauch, das liegt dann aber nicht am Steuersystem sondern am unzureichenden Ordnungsrahmen.

    „Es gehört zum Schwierigsten, was einem denkenden Menschen auferlegt werden kann, wissend unter Unwissenden den Ablauf eines historischen Prozesses miterleben zu müssen, dessen unausweichlichen Ausgang er längst mit Deutlichkeit kennt. Die Zeit des Irrtums der anderen, der falschen Hoffnungen, der blind begangenen Fehler wird dann sehr lang."
    Carl J. Burckhardt

  • Der klassische Kapitalismus beruht auf der Grundlage des freien Wettbewerbs.

    Gab oder gibt es so was überhaupt? Oder ist das nur graue Theorie?


    M.E. hat sich Geld schon immer Einfluss, Macht und Vorteile gekauft. Das war zu Zeiten der Fugger und Welser schon so. Und heute ist es genauso. Daher finde ich es eher abwegig, Geld/Kapital und Politik - in der realen Welt - getrennt zu betrachten. Beides ist immer mit einander verbunden.


    Wie sonst könnte irgendein Wirtschaftssystem ohne politische Rahmenbedingungen funktionieren? Das eine geht nicht ohne das andere.


    PS: bh hatte im Beitrag 11712 die Frage gestellt: 'Was ist denn die Verbindung von Staat und Kapital?' - So ziemlich alles würde ich sagen.

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