Auszug aus einem Artikel in der Börsenzeitung...
Finanzlage privater US-Haushalte desolat - Fehlende Ersparnisse auch in höheren Einkommensklassen - Nachholbedarf bei Vermögensbildung
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Trotz der konjunkturellen Erholung in den USA ist die Mehrheit der US-Haushalte nicht vorbereitet auf die Folgen eines möglichen Arbeitsplatzverlustes oder andere Finanzschocks. Wie aus einer neuen Studie der Organisation Pew Charitable Trusts hervorgeht, reichen weder die liquiden Reserven noch das vorhandene Nettovermögen der meisten Privathaushalte auch nur annähernd aus, um über einen längeren Zeitraum die täglichen Lebenshaltungskosten zu bestreiten.
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Selbst nach den Einschränkungen der vergangenen Jahre leben viele US-Haushalte nach wie vor über ihren Verhältnisse. So geben nicht weniger als 47% der Haushalte monatlich mehr Geld aus, als sie netto verdienen. Sie müssen entweder Ersparnisse anzapfen oder den Konsum auf Pump finanzieren.
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Besorgniserregend ist nach Ansicht der Autoren die geringe Vermögensbildung. So verfügen 55% aller Haushalte nicht über genügend liquide Mittel, um im Krisenfall auch nur einen Monat lang ihre laufenden Kosten zahlen zu können. Bereits nach weniger als vier Monaten hätten die meisten Haushalte ihre gesamte Altersversorgung aufgebraucht.
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Selbst vielen Besserverdienenden fehlt nach Experteneinschätzung das notwendige finanzielle Polster, um auf einen unerwarteten Finanzschock reagieren zu können.
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Empfohlen werden steuerliche Anreize zur Vermögensbildung, die im republikanisch beherrschten Kongress unter dem amtierenden Präsidenten Barack Obama jedoch so gut wie chancenlos sind.
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