Verfall des Hegemon USA

    • Offizieller Beitrag

    Alle Jahre wieder eine Übersicht über die vielen Schwächen des Hegemon...


    Hier wird gründlich die Medienpropaganda widerlegt. Kein Zweifel: Die USA rutscht in eine tiefe Rezession. Einige Auszüge:


    "These days, most Americans are living paycheck to paycheck. At this point 62 percent of all Americans have less than 1,000 dollars in their savings accounts, and 21 percent of all Americans do not have a savings account at all....


    A recent nationwide survey discovered that 48 percent of all U.S. adults under the age of 30 believe that “the American Dream is dead”...


    The labor force participation rate for men has plunged to the lowest level ever recorded...
    Usw usw...


    We are in the midst of a long-term economic collapse that is beginning to accelerate once again. Our economic infrastructure has been gutted, our middle class is being destroyed, Wall Street has been transformed into the biggest casino in the history of the planet, and our reckless politicians have piled up the biggest mountain of debt the world has ever seen...“


    http://theeconomiccollapseblog…most-too-crazy-to-believe


    Grüsse
    Edel

  • Also, der Link scheint einen ja auf die amerikanische Variante des Kopp-Verlags zu führen.
    Nur Pessimismus und Untergangsszenarien.
    Alles sehr einseitig und unausgewogen.


    Selbst Prof. Sinn beurteilt die USA längst nicht so negativ.


    Grüße

    DrK



    “If you don’t own gold you neither understand history nor economics.”
    Ray Dalio


    For my money give me gold not dollars.


    „Blinder Glaube an die Regeln ist der schlimmste Feind der Realität."


    „Entferne dich von Menschen, die meinen, bei dir ihren mentalen Müll abladen zu müssen.“
    Dalai Lama

    • Offizieller Beitrag

    Nicht dass ich die grotesken Lügen und kriminellen Akte der US-Amerikaner in Machtpositionen nicht erkennen könnte, EdelMan und anderen klugen Mahnern sei Dank.


    'In Machtpositionen' ist der Knackpunkt. Ich habe aber in meinem Leben einige Amerikaner kenne gelernt, die moralisch integer, gottesfürchtig (!), nett und intelligent sind. Die andere Variante lernte man nicht so ohne weiteres kennen... die bewegen sich in anderen Zirkeln...Apartheid in der kontrastarmen Variante...mein südafrikanischer Schwager hat seine Farmarbeiter besser behandelt als mache internationale Diplomaten (oder deren Söhne...) ihr Hauspersonal in Genf (Schweiz).


    Aber Macht korrumpiert. Die korrupten Machtmenschen müssen, werden, abdanken, aber die amerikanische Nation wird dabei nicht untergehen. Sowenig, wie die russische Nation in den Dezennien stalinistischer Diktatur untergegangen ist. Da bin ich zuversichtlich.


    Man sagt, die Industrie (("manufacturing industry") sei praktisch tot in den USA, da bewusst nach Fernost ausgelagert. Nicht alles, und solange ein Keim überlebt, könnte er wieder wachsen.


    Aber der grösste Widerspruch, der darin besteht, dass die USA Sozialprodukt aus dem Ausland gegen leere Versprechen (USD) aufgrund eines hinterhältigen und bestrügerischen Versprechens in Bretton Woods abfordern können und kaum jemand sagt ein Wort, sondern liefert mit Vergnügen, das sprengt mein Fassungsvermögen. Wie gross ist die kollektive Dummheit von uns allen ??


    Gruss,
    Lucky

    "Das einzige Geld, auf das ich mich verlassen kann, ist das Gold, das ich besitze" J.Sinclair
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    • Offizieller Beitrag

    Danke Lucky. Es dauert lange, vielmals Jahre, bis wir Aussenstehende das Ausmaß der Verheerungen, die der Hegemon anrichtete und weiter betreibt, in seinem Ausmaß nur annähernd vollständig erfassen. Daß wir dabei unterscheiden zwischen der Bevölkerung und der extrem chauvinistischen, machttrunkenen und vielmals gewissenlosen Aussenpolitik der USA, ist hier immer wieder herausgestellt worden.


    Natürlich geht diese Riesennation nicht ein, aber sie wird den Weg gehen, den jeder überhebliche Hegemon ging: Er verliert die Dominanz ganz allgemein und in vielen Teilbereichen.


    ....Aber der grösste Widerspruch, der darin besteht, dass die USA Sozialprodukt aus dem Ausland gegen leere Versprechen (USD) aufgrund eines hinterhältigen und bestrügerischen Versprechens in Bretton Woods abfordern können und kaum jemand sagt ein Wort, sondern liefert mit Vergnügen, das sprengt mein Fassungsvermögen. Wie gross ist die kollektive Dummheit von uns allen ??...


    Kollektive Dummheit ist hinterfragenswürdig, wie die oft zitierte „Kollektivschuld“ von Völkern. Es sind stets die Politiker, die ihre Bevölkerung verdummen und unterdrücken.Jahrzehntelang hat die USA mit allen Tricks und Drohungen westliche Staaten zu Vasallen gemacht, die in ihrer Unterwürfigkeit und Willfährigkeit ihrer Politmuppets, namentlich Merkel, eine erbärmlich rückgratlose Figur abgeben.
    Daß Staaten, die den erzwungenen Petrodollar nicht mehr akzeptierten, mit Krieg und Mord an ungezählten Unschuldigen überzogen wurden mit Folgen, die bis jetzt unabsehbar sind, ist die schreckliche dunkle Seite der Macht.


    Insoweit ist es für den Weltfrieden positiv, daß mit neuen Allianzen Gegengewichte gegen die erdrückende, skrupellose Machtgier des Hegemon geradezu provoziert wurden. Um dies zu erkennen, muß man nicht auf ihrer Seite stehen....


    Grüsse
    Edel

  • Jahrzehntelang hat die USA mit allen Tricks und Drohungen westliche Staaten zu Vasallen gemacht, die in ihrer Unterwürfigkeit und Willfährigkeit ihrer Politmuppets, namentlich Merkel, eine erbärmlich rückgratlose Figur abgeben.
    Daß Staaten, die den erzwungenen Petrodollar nicht mehr akzeptierten, mit Krieg und Mord an ungezählten Unschuldigen überzogen wurden mit Folgen, die bis jetzt unabsehbar sind, ist die schreckliche dunkle Seite der Macht.

    Deshalb stehen die Cowboys auch mit meilemweiten Abstand auf die nächstplatzierten auf Rang 1 der wirklichen "Achse des Bösen".


    Es bleibt zu hoffen, dass dieser schwerverletze Bär vor seinem Erliegen in seinem Kriegs- und Machtwahn die Welt nicht noch in einen dritten WK hineinjagt. Der Hosenanzug vorne an mit ihren gleichgeschalteten Politikaspern aus Regierung und Opposition sowie andere US Stadtthalter innerhalb Europas tun ihr Bestes, um ihren elitären Bossen (vorwiegend aus Übersee) jeden noch so selbstzerstörerischen Gefallen zu tun. Selbst dann, wenn die eigene Wirtschaft extrem darunter leidet und sie den Kindeskindern dieses Landes wissentlich chaotische Zustände hinterlassen.


    Grüße
    GS

    "Blinder Glaube an die Obrigkeit ist der schlimmste Feind der Wahrheit"
    Albert Einstein

    • Offizieller Beitrag

    Paul Craig Roberts nicht zum ersten mal mit schlimmsten Befürchtungen. Gleichzeitig rechnet er mit den permanenten dreisten Lügen des kranken Hegemon ab:


    „So, yes, we are in a more dangerous situation than in the worst part of the cold war. Thanks to the Neoconservatives and thanks to the American ‘presstitute’ media with people who lie for a living, we are in more danger than we have ever been. A war could result, and if it doesn’t, then it’s just because Putin has got too much sense. I don’t think Putin is going to absorb these provocations forever. ...


    “There has been no recovery whatsoever. . . . If you look at the economy realistically, and that means you don’t use their phony numbers, there has been no recovery whatsoever and, in fact, it continues to worsen....


    We still have an unemployment rate of 23% after 7 years of an alleged recovery? I think this is the first so-called recovery where the labor force fell. Normally, when you have a recovery, people re-enter the labor force and the participation rate rises. . . . How do you have 5% unemployment when half of all 25 year old people have to live at home with their parents? What kind of a “recovery” is that? They say there is no inflation, but everyone that goes shopping knows that is a lie. . . . It’s all just a package of smoke, mirrors and lies.”


    http://usawatchdog.com/paul-cr…of-2016-with-greg-hunter/


    Grüsse
    Edel

    • Offizieller Beitrag

    David Stockmann, ehem. Budgetdirektor unter Reagan, sieht mit dem 16.12. das Ende der „Blasenfinanzierung“.
    Er gibt einige Hinweise zur Vermögenssicherung und kommt zum Schluß (womit wir wiederum voll im Thema sind):


    Bezüglich der Vermögenserhaltung sollten sie die einzige Anlage kaufen, die stark übrig bleibt, wenn die Zentralbanken Geldrucker am Ende versagen: Gold" [smilie_blume]


    „The Fed has turned the capital markets into casinos where speculators and gamblers are showered with ill-gotten gains. Financial operators strip-mine the Main Street economy.


    I call this the “Age of Bubble Finance.” And I’ve been working with Agora Financial to produce a publication called Bubble Finance Trader that helps you make trades in this unique environment in transition. Right now we’re distributing it to only a select group of readers as a beta-test to get feedback....


    It is not merely that the financial markets have drastically changed — even from where they stood in the mid-1980s when I was working in the Reagan White House. Washington’s crony capitalist bailouts and the massive flow of cheap money and artificial credit from the Fed have wholly corrupted them...


    On the wealth preservation side, you should buy the one asset that will be left standing tall when the central bank money printers finally fail: gold.“


    http://dailyreckoning.com/age-…-%E2%86%92-crackup-phase/


    Grüsse
    Edel

    • Offizieller Beitrag


    Ach wirklich ?
    Solche Sprüche provozieren Widerspruch.


    Wo sind die Amis denn siegreich? Mit Sicherheit als Maulhelden und Lügner, was ihre Staatsfinanzen und Bilanzen anbetrifft. ;)
    Selbst als Kriegsnation ist ihre Ausbeute jämmerlich in den letzten Jahren; Irak konnten sie mit feigem Überfall noch einigermaßen besiegen, aber in Afghanistan und in anderen Krisenherden sieht das anders aus trotz gigantischer Kriegsmaschinerie.
    Und was ihre Sozialpoltik anbetrifft, hinkt sie fast hinter allen Industrienationen zurück, die breite Bevölkerung (nicht die korrupte Finanzclique) verarmt zudem rapide .


    Aber zum Thema: Das ist m.E.reiner Wunsch und Vision des farbigen Präsidenten, und noch lange nicht durch und erst mal Propaganda:


    „President Barack Obama has pledged that he will make a move on immigration reform this year. His original timetable called for a decision by the end of the summer.


    Republicans have decried the plan as an 'amnesty' for millions of illegal immigrants, including hundreds of thousands of unaccompanied minors who have come across the U.S.-Mexico border this year.“


    Es sei daran erinnert, daß sein vorhergegangener Wunsch vor kurzem, einige tausend Syrer aufzunehmen, im Kongreß abgeschmettert wurde.


    Max. 34 Mio Green Cards erscheint völlig absurd, i.Ü. eher angedacht als Amnestie für bereits eingesickerte Immigranten.


    Grüsse
    Edel

    • Offizieller Beitrag

    ShadowStats letzter Kommentar Nr.777 vom 30.12., Auszug:

    Financial Markets, Systemic Stability and the U.S. Political Arena
    - Formal “New” Recession Recognition Is Likely Early in the New Year...
    - Deepening U.S. Contraction Should Hit the U.S. Dollar Hard...
    - Federal Reserve and Other Central Banks Have No Way Out as Dangers from the Panic of 2008 Persist
    - Heavy Dollar Selling Should Generate Rallying Gold, Silver and Oil Prices U.S. Electorate Likely Will Vote Its Pocketbook


    http://www.shadowstats.com/


    Grüsse
    Edel

  • Zitat

    Edel Man',
    ShadowStats letzter Kommentar Nr.777 vom 30.12.,


    Vielleicht hat er ja, wie die sprichwörtlich stehen gebliebene Uhr, irgend einmal Recht mit seinen Prognosen. Festzuhalten jedoch ist, dass Herr Williams, der in gewissen Kreisen als Ersatzstatistik-Guru herangezogen wird, zumal mit den Schlussfolgerungen aus seinem Datenmaterial in der Vergangenheit zielsicher vollkommen, ja geradezu desaströs neben der Spur lag. Darauf muss man immer wieder hinweisen, wenn es um das mitunter unflexible "mindset" auch etlicher Goldbugs geht, die den US-Dollar schon seit Jahren an der Schwelle zur Hyperinflation sehen, anstatt auf jene Währungen zu blicken, bei denen diese Gefahr tatsächlich besteht.


    Der schwerste intellektuelle Fehler von Leuten wie Williams, Schiff, Casey, Sinclair et al. war und ist deren mentale US-Binnen-Fixiertheit. Sie können oder wollen nicht erkennen, was es wirklich heißt, dass ein Großteil der globalen, internationalen Schuldenlast in US-Dollar denominiert ist und was dieser Umstand in einem deflationären Umfeld bedeutet - nämlich dass dringend Schulden in USD bezahlt werden müssen, die Nachfrage hoch ist. Auch nützt es wenig, sich seit Jahren despektierlich über die Geldpolitik der Fed zu äußern, wenn man gleichzeitig nicht in der Lage ist, einigermaßen treffsicher vorherzusagen, was eben diese Politik mittelfristig bewirkt.


    In vielerlei Hinsicht ist an den Märkten seit 2008 genau das Gegenteil dessen eingetreten, was Leute wie John Williams, der hier immer wieder gerne zitiert wird, mit lauter Stimme vorhergesagt haben. Sie unterschätzen vollkommen die weitreichenden Folgen der Notenbankpolitik und wohl auch geopolitische Vorgänge. Wer sich aber nur von politisch verständlichen Ressentiments leiten läßt, läuft in den Gefährdungsbereich der kognitiven Dissonanz. Gewinnorientierte Anleger hätten, wären sie diesen Prognosen in den letzten Jahren gefolgt, ein Desaster erlebt, anstatt mit Apple, Google, Infineon & Co und Euro/Dollar-Swaps jene prächtigen Gewinne einzufahren, mit denen sich dann auch z.B. bei Bedarf dauerbilliges Silber hätte erwerben lassen.


    Was waren die Prognosen von Herrn Williams von 2013 für, sagen wir mal beispielhaft 2014 und danach ?


    Einige Beispiele:


    Dollar-based commodity prices, such as oil, should soar (au weia!) accelerating the pace of domestic inflation. In turn, that circumstance likely will trigger some removal of the U.S. dollar from its present global-reserve-currency status, which would further exacerbate the currency and inflation problems tied to the dollar.


    Attempts to save the system all have inflationary implications. A domestic hyperinflationary environment should evolve from something akin to these crises before the end of next year (2014). Nochmals: au weia! Und wie man sieht immer der Hinweis "domestic" - er versetzt seine zahlende US-Abonnenten in Alrarmstimmung.


    As the dollar breaks down, you’ll also likely see disruptions in supply chains, including shipments of food to grocery stores. People should consider maintaining stockpiles of basic goods needed for living, much as they would for a natural disaster. - Solche Aussagen gehören sich nicht für einen seriösen Ökonomen, das ist nur noch Panikmache.


    The numbers, as we move forward into 2015, are going to get much weaker. That's going to, again, increase the speculation of a QE4. That will all be very negative for the dollar and very positive for gold. Das Jahr 2015 schlecht für den Dollar und gut für Gold ? Wieder völlig daneben ...


    Wen es interessiert, wie einfach Williams zu seinen “inflation adjusted numbers” kommt:


    http://azizonomics.com/2013/06…trouble-with-shadowstats/


    Auch im Neuen Jahr gilt: Caveat emptor, ansonsten


    freundliche Grüße
    auratico

    Einmal editiert, zuletzt von auratico ()

    • Offizieller Beitrag

    .....Der schwerste intellektuelle Fehler von Leuten wie Williams, Schiff, Casey, Sinclair et al. war und ist deren mentale US-Binnen-Fixiertheit. Sie können oder wollen nicht erkennen, was es wirklich heißt, dass ein Großteil der globalen, internationalen Schuldenlast in US-Dollar denominiert ist und was dieser Umstand in einem deflationären Umfeld bedeutet - nämlich dass dringend Schulden in USD bezahlt werden müssen, die Nachfrage hoch ist. Auch nützt es wenig, sich seit Jahren despektierlich über die Geldpolitik der Fed zu äußern, wenn man gleichzeitig nicht in der Lage ist, einigermaßen treffsicher vorherzusagen, was eben diese Politik mittelfristig bewirkt.....


    Nun denn, wenn diese Leute auf einem Auge blind sind, muß man dies der Fed und letzlich der US Regierung gleichermaßen vorhalten. Spätestens mit den QE Programmen verließ der Hegemon den Pfad der Tugend, die Auswirkungen sind hier wiederholt erörtert worden.
    Die Nullzinspolitik hat nichts bewirkt ausser Entlastung der großen Geldhäuser. Auch hat der Einfluß der USA im IWF u.a. begünstigt, daß selbst zahlungsschwche Länder in $ Anleihen manövriert wurden mit tw. fatalen Auwirkungen. Europa war diesbezüglich nicht klüger mit billigen Euroanleihen für die Südländer, sh.Folgen bei PIIGS.


    Zitat

    „Gewinnorientierte Anleger hätten, wären sie diesen Prognosen in den letzten Jahren gefolgt, ein Desaster erlebt, anstatt mit Apple, Google, Infineon & Co und Euro/Dollar-Swaps jene prächtigen Gewinne einzufahren, mit denen sich dann auch z.B. bei Bedarf dauerbilliges Silber hätte erwerben lassen...“


    Niemand wurde und wird animiert, dem einen oder anderen Kolumnisten zu folgen. Man nehme die Handvoll US Spitzenfirmen heraus, dann sieht das schon anders aus. Mit der gleichen Berechtigung habe ich im desaströsen PM Sektor auf die eine oder andere Mine und Royalty hingewiesen, die turmhoch die Edelmetalle und selbst die Standardaktien ausperformten.


    Grüsse
    Edel

    • Offizieller Beitrag

    Lieber EdelMan und auratico und andere!


    Ich vermute, dass der Pfad der Tugend viel früher verlassen worden war:


    - mit dem Verlassen des Silberstandards durch die USA so um 1870
    - mit der Gründung von "Zentrabanken" mit schliesslich absoluter Geldhoheit (staatliches Zwangsgeld)
    - mit der Konsfiskation von Gold in den USA durch Roosevelt, nur um es danach fast 100% aufzuwerten!
    - mit der hinterhältigen und nach meinem Verständnis glatt kriminellen Bretton Woods - Konferenz, bzw. deren Resultat.



    Da sind und waren dunkle Mächte im Spiel....


    Gruss (Achtung VT total !?!),


    Lucky

    "Das einzige Geld, auf das ich mich verlassen kann, ist das Gold, das ich besitze" J.Sinclair
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    "The whole game is rigged" Gerald Celente

    Einmal editiert, zuletzt von LuckyFriday ()

  • ... macht in einer Welt selektiver Bildgebung sogar ganz sicher Sinn!


    Und "caveat emptor" ("der Käufer sei wachsam") ist genau deshalb auch der richtige Hinweis ... allerdings anders, nämlich bedeutungsmäßig eher folgendermaßen gedreht: Es wird ab einem Punkt vielleicht alles recht schnell gehen, in beide Richtungen, also Achtung!


    Max Otte fällt mir hierzu u.a. ein, kürzlich gelesenes Interview mit ihm:


    http://www.wiwo.de/finanzen/ge…en-lassen/12771448-3.html


    Zitat

    "Wie groß schätzen Sie das Risiko ein, dass die Lage im kommenden Jahr kippt, das Endspiel also stattfindet?"


    "Bleibt eine politische Eskalation aus, haben wir für einen Crash derzeit zu viel Planwirtschaft. Solange die Notenbanken im politischen Interesse weiter unbegrenzt Liquidität zur Verfügung stellen, wird es auch für Anleger weiter laufen, allerdings im festverzinslichen Bereich ohne Rendite. Aber das Gefahrenpotenzial ist im vergangenen Jahr deutlich gestiegen und nimmt weiter zu. Es besteht jedenfalls die Gefahr, dass sich unser Geld und unser Papiervermögen in Luft auflöst. Dann ist es gut, wenn man noch etwas Werthaltiges besitzt."


    Kurz, das, was derzeit weltweit als "Wirtschaftssystem" bezeichnet wird und hauptsächlich auf dem Mist der Angloamerikaner gewachsen ist, kann ich nämlich nicht mehr ernst nehmen - und das sollte man wohl auch nicht. Die Chinesen spielen das Spiel derzeit ebenfalls nach diesen Regeln mit, sind aber dabei, sich jetzt gewaltig die Finger zu verbrennen, weil ihre riesen Kreditblase platzt ("chinese credit-bubble of epic dimensions", nach M. Faber).


    Was dabei noch eine Rolle spielt, worüber aber komischerweise praktisch niemand spricht, ist die Unklarheit über die riesigen seit dem Jahr 2000 abgeschirmten Bilanzen der Hedgefunds, - gegen die die Bankenbilanzen über die seit 2008 immer geredet wurde, Peanuts sind! Ich persönlich denke also eher, dass davon der Big Bang ausgehen könnte, und eher nicht durch die Politik ausgelöst, wie Otte es oben vermutet. Das wäre dann wohl sogar ein echter Schwarzer Schwan, weil praktisch niemand offenbar etwas über die tatsächliche Situation bei den Hedgefunds weiss.


    Egal aber: Das einzige was ich noch beherzige, um in der derzeitigen spätbarocken und dollarhegemonialen Nullzins- und QE-Welt zu planen, ist, dass die Edelmetallwerte, die ich für mich in Erwägung ziehe, möglichst keine Schulden, auf alle Fälle aber genug Cash zum Überleben haben. Und zwar, weil wir wieder einen weltweiten Deflatio-Inflatio-Ritt vor uns haben, der noch viele Reiter abwerfen und auf dem Gewissen haben wird. Kurioserweise auch wieder manche Edelmetallminen mit Unmengen Unzen im Boden aber ohne Fiat-Cash bei der Bank.


    Der Rest sei Geschichte ...


    Gruß & einen guten Start ins Neue Jahr,
    wünscht
    gutso

    2 Mal editiert, zuletzt von gutso ()

    • Offizieller Beitrag

    Lieber EdelMan und auratico und andere!


    Ich vermute, dass der Pfad der Tugend viel früher verlassen worden war:


    - mit dem Verlassen des Silberstandards durch die USA so um 1870
    - mit der Gründung von "Zentrabanken" mit schliesslich absoluter Geldhoheit (staatliches Zwangsgeld)
    - mit der Konsfiskation von Gold in den USA durch Roosevelt, nur um es danach fast 100% aufzuwerten!
    - mit der hinterhältigen und nach meinem Verständnis glatt kriminellen Bretton Woods - Konferenz, bzw. deren Resultat.....


    Lieber Lucky


    Ja, da stimme ich Dir zu. „Pfad der Tugend“ ist für derartige Machenschaften ein bei weitem zu harmloses Synonym, mir kam zuvor der Beginn der extremen Dollarschwemme in den Sinn, bei der unter dem derzeitigen Präsidenten mehr Staatsschulden gemacht wurden als in der US Geschichte zuvor.


    Daß der Hegemon mit der Art und Weise seiner kriegerischen Verwicklungen seit Jahrzehnten kein Ruhmesblatt erringt, ist noch ein ganz anderes Thema.


    Grüsse
    Edel

    • Offizieller Beitrag

    5 sehenswerte Charts zur Situation den US. Herausgepickt der 1., der die hier mehrfach diskutierten Befürchtungen, daß der Hegemon in erneute Rezession abgleitet, bestätigt. Die revidierten Unternehmensgewinne fallen seit Jahren steil.


    Der letzte Chart belegt, daß nahezu alle Schätzungen zum GDP klar verfehlt wurden, das viel zitierte Wirtschaftswachstum, sowieso durch Teuerungen und Schuldenexpansion verfälscht, fällt beständig....


    „If 2015 was the year in which no investment strategy worked, 2016 is looking like the year in which all economic policies fail. Already, at what should be the blow-off peak of a long expansion, US corporate profits are rolling over..“


    http://dollarcollapse.com/the-…-ominous-charts-for-2016/


    Grüsse
    Edel

  • Passend dazu:

    Nutzfahrzeuge entwickeln sich in den USA zum Ladenhüter



    Na wenigsten der Konsum / Nachfrage nach PKW ist O.K., wie lange wohl noch, wenn die Leute keine Jobs mehr haben oder die Banken bei der Kreditvergabe etwas zögerlicher werden oder die manipulierten Zinsen Richtung Normalmaß drehen.


    Gruß


    Smithm

    „Es gehört zum Schwierigsten, was einem denkenden Menschen auferlegt werden kann, wissend unter Unwissenden den Ablauf eines historischen Prozesses miterleben zu müssen, dessen unausweichlichen Ausgang er längst mit Deutlichkeit kennt. Die Zeit des Irrtums der anderen, der falschen Hoffnungen, der blind begangenen Fehler wird dann sehr lang."
    Carl J. Burckhardt

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