Emotionen sind ziemlich alte Reaktionsmuster auf Umweltreize.
Deren primäre Funktion ist es, Entscheidungen zu fällen, und zwar innerhalb eines sehr kurzen Zeitraums.
Emotionen zwingen uns quasi.
Als grundlegende Emotionen werden Freude, Trauer, Wut, Angst verstanden, dazu kommen noch gelegentlich Ekel, Überraschung, Verachtung.
Die sind allesamt angeboren und drücken sich mimisch und durch Folgeverhalten aus.
Die kognitive Komponente kam erst sehr viel später, also Dinger wie Scham, Schuld, Stolz. Das sind konditionierte Momente.
Wens interessiert, beschäftige sich zB. mit Paul Ekman, Microexpressions.
Grundsätzlich hat Anzugpunk glaub ich recht. Es geht ums triggern und mental beschäftigen.
Kleine Schote am Rande, bei einem Fernsehabend in der Psychiatrie, Fussball WM 2014, fingen die Patienten plötzlich alle an zu lachen. In der Halbzeitpause kamen Nachrichten, die wurden allesamt als gelogen bezeichnet, durch alle F-Diagnosegruppen durch.
Für Patienten gibts dieses Thema auch gelegentlich als Therapiebestandteil zum Therapiemodul Psychoedukation.
Grüße Bb