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  • Viele Wildpflanzen wachsen auf kargen Böden besser, mit Kulturzüchtungen hab ich keine Erfahrung.


    Was die Nutzung von Lücken betrifft, hast du viele Möglichkeiten, wobei du da etwas probieren musst, was wo und in welcher Nachbarschaft gut geht.

    Portulak, Schafgarbe, viele Gewürze etc lieben Sonne und trocken, wenn es etwas weniger ist geht zB Beifuß, weißes Geisblatt oder Schachtelhalm, Beinwell, Minze, Mädesüß, etc wenn es etwas feuchter ist. Aber auch einige, riechende Tomatensorten, Spinat oder Bohnrn eignen sich gut.

    Die Möglichkeit sind unendlich um die wenn du Wildformen nutzt, ist es einfacher, weil diese bodenschonender und verträglicher sind. Und wenns nicht geht, veränderst eben etwas..

    Aber einfache klare Angaben (wie Rüben und Zwiebeln) sind nicht pauschal möglich. Als Anhaltspunkt jedoch bisschen eine Richtschnur.


    Generell sollte es im Garten keine Lücken geben (die gibt es in der Natur ja auch nicht). Die meisten Lücken lassen sich schließen und da wo dies nicht geht verwenden wir Grasschnitt, Stroh oder Schafwolle. Insbesondere um Pflanzen die etwas Abstand brauchen, wie Papricka/Pepperoni, diesen Freiraum zu schaffen. Dieses Schließen der Lücken bringt nicht nur zusätzliche Ernte, es hilft auch den Pflanzen untereinander.

    Dieser Beitrag ist eine persönliche Meinung gem. Art.5 Abs.1 GG und Urteil des BVG 1 BvR 1384/16

  • Würde ja den Boden auch schützen. Habt ihr da Erfahrung ?

    Ich denke, ich hatte dich falsch verstanden?


    Deshalb etwas Grundlagen zu Lücken I'm Garten/Beet.

    Die Natur ist bestrebt die Fläche zu 100% zu nutzen und Stellen, wo man die Erde sieht, kann man mit offenen Wunden am Körper vergleichen. Für die erstbesiedlung nutzt die Natur spezielle, zähe Pflanzen mit geringen Anforderungen.

    Eine Lücke im Beet, wo die Sonne direkt den Boden erreicht, ist ein großes Problem (nicht nur für die Natur). Durch die Sonne wird der Boden an dieser Stelle stark erhitzt, die UV-Strahlung tötet die Bakterien in der oberen Schicht und der Wind entzieht Feuchtigkeit. Damit mir eine Kettenreaktion in Gang gesetzt, die nicht nur den Boden an dieser abtötet, sondern auch benachbarten Pflanzen in Mitleidemschaft zieht.

    Deshalb ist jede Lücke schlecht und sollte geschlossen werden, noch bevor die Natur dies versucht.

    Womit man die Lücken schließt, hängt primär von den benachbarten Pflanzen ab. Wenn die Kombi sich noch gegenseitig unterstützt, umso besser. Bei freiheitsliebenden Pflanzen, wie Paprickagewächsen, ist Rasenschnitt oä optimal. Schafwolle wäre noch besser, da diese viele Fressfeinde abschreckt - wenn man Schafwolle hat.


    Erfahrung haben wir, doch das ist nicht 1:1 auf DE übertragbar. Wir verwenden fast ausschließlich Wildformen oder über viele Jahre geprägte Formen. Bei Kulturpflanzen führt einiges, was wir machen uU zum Totalausfall!

    Das gilt auch für die Fette in der Schafwolle, die zB Kultur-Zucchini gar nicht mögen und in kurzer Zeit eingehen. Während diese für uns der optimale Schneckenzaun sind.

    Bei einigen Kulturpflanzen wurden auch positive Eigenschaften weggezüchtet, wie bei weißen Gänsefuß. Die Wildformen bietet neben positiven Bestandteilen einen sehr hohen Magnesiumgehalt, während die Kulturpflanzen nur sehr wenig Magnesium einlagern. Selbis beim Spinat mit Lithium, wo die Kulturpflanzen nahezu kein Lithium mehr binden.

    Wenn man die Chance auf Wildformen hat, sollte immer zu diesen greifen - auf wenn der Ertrag physisch etwas geringer sein mag, gleichen die Wildformen dies durch höhere Verfügbarkeit von Vitaminen und Mineralien oft schnell aus.


    Ich hoffe diese Aussage ist mehr das was du wissen wolltest 😊

    Dieser Beitrag ist eine persönliche Meinung gem. Art.5 Abs.1 GG und Urteil des BVG 1 BvR 1384/16

  • Das gilt auch für die Fette in der Schafwolle, die zB Kultur-Zucchini gar nicht mögen und in kurzer Zeit eingehen.

    Alspo meine Zucchini,. so eine gelbe Kugel, kommt mit der Schafwolle noch gut klar und zeigt erste Fruchtansätze. Ich werde es beobachten.

    "Im alten Rom hat ein Senator vorgeschlagen, man sollte alle Sklaven mit einem weissen Armband versehen, um sie besser erkennen zu können. „Nein“, sagte ein weiser Senator, „Wenn sie sehen wie viele sie sind, dann gibt es einen Aufstand gegen uns.“


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