Alles anzeigen
ACHTUNG - wichtige Meldung
8.41 Uhr: Die Finanzminister führender westlicher Industriestaaten (G7) werden einem Zeitungsbericht zufolge im Verlauf dieses Tages über eine mögliche Freigabe von Erdölreserven unter der Koordination der Internationalen Energieagentur (IEA) beraten. Ziel der Dringlichkeitssitzung sei es, den durch den Krieg im Nahen Osten ausgelösten rasanten Ölpreisanstieg abzufedern, berichtet die "Financial Times" unter Berufung auf G7-Vertreter.
Die Minister und IEA-Direktor Fatih Birol sollen demnach um 8.30 Uhr New Yorker Zeit (14.30 Uhr MEZ) telefonieren, um die Auswirkungen des Iran-Krieges zu erörtern. Wie die Zeitung weiter berichtet, hätten bereits drei G7-Staaten, darunter die USA, dem Vorschlag ihre Unterstützung zugesagt.
Es ist m.M. zu 90% sicher, dass strategische Reserven freigegeben werden.
Das würde den Preis dramatisch fallen lassen.
Möglicherweise sogar auf 65$.
Das wird jedoch temporär fallen. Die Börsen evtl. auch temporär steigen lassen.
Diesen "Schluckauf" muß man dann nutzen und sich positionieren - da Öl tendenziell weiter rauf gehen wird und die Börsen wieder nach unten drehen werden.
Hier eine KI-Einschätzung, wie lange diese Vorräte reichen würden:
USA: 125 Tage (bezogen auf alle Importe) - weniger abhängig von Nahost
Japan: 254 Tage - stark abhängig
China: 96-106 Tage (bezogen auf alle Importe) - oder 203-268 (bezogen auf Nahost-Importe) - stark abhängig
EU/DE: 90 Tage (bezogen auf alle Importe) - weniger abhängig von Nahost
Nochmal eine wichtige Anmerkung von KI:
🔥 Gas / LNG / LPG – Die eigentliche Achillesferse
Das Gas-Problem ist gravierender als das Öl-Problem, weil:
- Keine vergleichbaren strategischen Gasreserven existieren – Deutschland hat bereits strategische Ölreserven für 90 Tage, aber keine vergleichbaren Vorkehrungen für Kohle und Gas.
- LNG-Speicher in Japan: Japan hält nur 2–3 Wochen LNG-Vorräte für die Stromerzeugung. Im Gegensatz zu Öl muss LNG kontinuierlich geliefert werden. Bei längerer Unterbrechung könnten Stromengpässe innerhalb von Wochen auftreten.
- Katar-Ausfall: Katar, einer der weltweit größten LNG-Anbieter, stoppte die Produktion am Montag, nachdem iranische Drohnen seine Anlagen in Ras Laffan und Mesaieed getroffen hatten.
- Südasien am härtesten betroffen: Katar und die VAE liefern 99% der pakistanischen LNG-Importe, 72% der bangladeschischen und 53% der indischen.
- Europa: Erdgaspreise in Europa und Asien, die stark von LNG-Importen abhängen, sind sogar noch schärfer gestiegen.
Region LNG-Puffer Bewertung Japan 2–3 Wochen Kritisch – Strom wird knapp Europa/Deutschland Gas-Speicher saisonal (aktuell Ende Winter ~40–50%) Puffer von einigen Wochen bis Monaten, je nach Saison China Begrenzter LNG-Speicher, aber Pipeline-Gas aus Russland/Zentralasien Teilweise substituierbar Südkorea Ähnlich wie Japan – hoch exponiert Kritisch
Europa Gas-Speicher saisonal (aktuell unter 30%, Zahlen sind nicht mehr bestätigt)