Informationen über Öl

  • ... Vermutlich hat Saud sehr viel Geld in hand genommen und die entscheidungsträger dort "geholfen" so eine unnötige Risikoensatz zu starten, nicht gut für Stabilität in der region,Suezkanal ist nicht sicher ...

    Der Suezkanal hat eben wenig Bedeutung, wenn das Tor der Tränen nicht frei ist, und da sitzen die Huthis und machen Stress.


    Suez hat früher 9-10 Mrd. US$ jährlich eingebracht, derzeit sind es knapp vier Milliarden. Der ägyptische Staatshaushalt liegt bei ca. 90 Mrd. US$ ... das bringt die Regierung in zusätzliche Finanznöte, und die Bevölkerung freut sich nicht gerade, wenn Lebensmittel- und Spritsubventionen gekürzt werden müssen.

  • Für mich ist die Frage eher, ob die Iraner am Boden angreifen, in Irak und Kuwait einrücken und die arabische Golfküste aufrollen. Wer sollte sie daran hindern? Die paar tausend GIs? Da lachen ja die Hühner. Sollen arabische Moslems Israel zu Hilfe rufen? Sollen die Ägypter ausrücken, die Pakistanis eingreifen, sich an die Seite der USA stellen, nur wegen des Bündnisses mit den Saudis? Die lachen sich doch alle ins Fäustchen, wenn die Ungläubigen Schläge kriegen.


    Gruß! Fritz

    Ich halte dieses Szenario auch für möglich. Der Südirak, Bahrain und bedingt auch Kuwait sind schiitisch und werden überlaufen statt zu kämpfen. Schlechter kann es für sie kaum werden.

  • Ölpreis fällt, weil angeblich Fortschritte mit Iran bei Atom-Inspektionen.


    Komm schon, timing ist alles, die Kotzgrenze war wieder erreicht, also musste ne Meldung raus.

    Das geht bis zu den Wahlen und dann dreht Donaldus durch.


    Die Ölregion wird brennen.

    Man munkelt das auch Rammstein Ziel des Iran sein könnte, wenn es der Ami übertreibt.

    Bleibt spannend.


    Schaut euch Kaiserslautern nochmal fix an. [smilie_happy]

    "Wenn die fehlgeleitete öffentliche Meinung das Verabscheuungswürdige ehrt und das Ehrenhafte verachtet, die Tugend bestraft und das Laster belohnt, das Schädliche ermutigt und das Nützliche entmutigt, der Lüge Beifall klatscht und die Wahrheit unter Gleichgültigkeit oder Beleidigung erstickt, kehrt eine Nation dem Fortschritt den Rücken und kann nur durch die schrecklichen Lehren der Katastrophe wiederhergestellt werden."

    - Frédéric Bastiat

  • Und sie da, kaum ist die Meldung vom Donald verflogen, startet der Ölpreis durch.


    Donald bitte, erzähl irgendwas auch wenn es wieder Blödsinn ist. [smilie_happy]


    Die 17 Cent sind schon wieder drauf…..läuft....die Verbraucherpreise werden durch die Decke gehen.

    "Wenn die fehlgeleitete öffentliche Meinung das Verabscheuungswürdige ehrt und das Ehrenhafte verachtet, die Tugend bestraft und das Laster belohnt, das Schädliche ermutigt und das Nützliche entmutigt, der Lüge Beifall klatscht und die Wahrheit unter Gleichgültigkeit oder Beleidigung erstickt, kehrt eine Nation dem Fortschritt den Rücken und kann nur durch die schrecklichen Lehren der Katastrophe wiederhergestellt werden."

    - Frédéric Bastiat

  • Mehr davon. Der Dummmichel muss Blut, Wasser und was sonst noch geht schwitzen.

    Demokratie ist die Diktatur der Dummen (Friedrich von Schiller)
    Das Grundprinzip der Parteien-Demokratie ist, die Bürger von der Macht fernzuhalten (Michael Winkler)
    Wer die Zeichen der Zeit nicht erkennt, wird von ihr überrollt werden. 8o
    Wer Banken sein Geld überlässt, macht sich mitschuldig :!:

  • Gibt es in Kaiserslautern denn irgendwelche Sehenswürdigkeiten???

    Such Dir eine aus …..

    Alle Mitteilungen in diesem Forum sind als reine private Meinungsäußerung zu sehen und keinesfalls als Tatsachenbehauptung. Hier gilt Artikel 5 GG und besonders Absatz 3 (Kunstfreiheit-Satire)

    Dieser Beitrag ist eine persönliche Meinung gem. Art.5 Abs.1 GG und Urteil des BVG 1 BvR 1384/16

  • So Freunde…..Ölpreis recht stabil auf hohem Niveau.


    Wenn die beiden Wahlen vorbei sind, wird es heiß, ich gehe von locker 140-150$ aus, in der Spitze gern auch mehr.


    Der Yahoo und der Narzist werden ihr Unglück herausfordern, sie können nicht anders, ihr Ego erlaubt keinen Rückzug.


    Fasten your Seat Belts! [smilie_happy]

    Inflation im Dezember bei 6%…. ;)

    "Wenn die fehlgeleitete öffentliche Meinung das Verabscheuungswürdige ehrt und das Ehrenhafte verachtet, die Tugend bestraft und das Laster belohnt, das Schädliche ermutigt und das Nützliche entmutigt, der Lüge Beifall klatscht und die Wahrheit unter Gleichgültigkeit oder Beleidigung erstickt, kehrt eine Nation dem Fortschritt den Rücken und kann nur durch die schrecklichen Lehren der Katastrophe wiederhergestellt werden."

    - Frédéric Bastiat

  • Vermuteter Verlauf:


    überraschenderweise jetzt hohe Ölpreise zu Midterm.

    Direkt danach ein Preissturz (wegen Doppel-Top).

    Dann etwas im Triangle herumeiern.

    Und epischer Ausbruch...


    🤮 🤡 💩 🡄 Die 3 meistvermissten Emojis zum Kopieren

  • Wie lange reicht der Schnaps? [smilie_happy]

    Demokratie ist die Diktatur der Dummen (Friedrich von Schiller)
    Das Grundprinzip der Parteien-Demokratie ist, die Bürger von der Macht fernzuhalten (Michael Winkler)
    Wer die Zeichen der Zeit nicht erkennt, wird von ihr überrollt werden. 8o
    Wer Banken sein Geld überlässt, macht sich mitschuldig :!:

  • Wie lange reicht der Schnaps? [smilie_happy]

    4 Tage in EU oder 2 in USA.

    Stunden wäre genauer. [smilie_happy]

    "Wenn die fehlgeleitete öffentliche Meinung das Verabscheuungswürdige ehrt und das Ehrenhafte verachtet, die Tugend bestraft und das Laster belohnt, das Schädliche ermutigt und das Nützliche entmutigt, der Lüge Beifall klatscht und die Wahrheit unter Gleichgültigkeit oder Beleidigung erstickt, kehrt eine Nation dem Fortschritt den Rücken und kann nur durch die schrecklichen Lehren der Katastrophe wiederhergestellt werden."

    - Frédéric Bastiat

  • Hier ein richtig geiler Bericht, was da noch auf die Welt und insbesondere den Westen zukommt.


    Zitat

    Wenn ein physischer Energieschock eine hartnäckige, strukturelle Inflation antreibt – verstärkt durch explodierende Logistikkosten wie auf den Schifffahrtsrouten von den USA nach Asien –, sitzen die Zentralbanken völlig in der Falle. Sie verlieren ihre Fähigkeit, sich durch Geldschöpfung aus der nächsten Krise zu befreien.

    Zitat

    Die Korrelation zwischen Ölpreisschocks und US-Rezessionen in den letzten 50 Jahren gehört zu den robustesten in der Makroökonomie. Jeder größeren Konjunkturabschwächung in den USA in den vergangenen 50 Jahren ging ein Ölpreisschock voraus.

    Zitat

    Der Ölmarkt durchlebt nicht nur eine einzige Krise, sondern gleich fünf gleichzeitig: einen durch den Krieg verursachten Angebotsschock, einen Einbruch der Raffineriekapazitäten, einen Mangel an Supertankern, die Erschöpfung der strategischen Reserven sowie eine diplomatische Pattsituation ohne klare Lösung. Der Terminmarkt unterschätzt weiterhin das Ausmaß der physischen Versorgungsengpässe.

    Zitat

    • Die Notwendigkeit von Edelmetallen: Da die Zentralbanken letztendlich der Realität ins Auge sehen müssen, dass sie die Zinsen nicht auf 8% anheben können, um die Inflation zu bekämpfen, ohne die Staatsschuldenstruktur in den Bankrott zu treiben, werden sie gezwungen sein, eine höhere Inflation zu tolerieren und die Schulden zu monetarisieren. Dies bietet den ultimativen makroökonomischen Rückenwind für Edelmetalle. Meiner Meinung nach sind Gold und Silber nicht mehr nur Absicherungsinstrumente; sie sind unverzichtbare Kernbestände zur Kapitalerhaltung in einer Ära der fiskalischen Dominanz.

    oooooops [smilie_happy]

    "Wenn die fehlgeleitete öffentliche Meinung das Verabscheuungswürdige ehrt und das Ehrenhafte verachtet, die Tugend bestraft und das Laster belohnt, das Schädliche ermutigt und das Nützliche entmutigt, der Lüge Beifall klatscht und die Wahrheit unter Gleichgültigkeit oder Beleidigung erstickt, kehrt eine Nation dem Fortschritt den Rücken und kann nur durch die schrecklichen Lehren der Katastrophe wiederhergestellt werden."

    - Frédéric Bastiat

    4 Mal editiert, zuletzt von hammwolln ()

  • Ölpreis heute Abend 20 Uhr im negativen Bereich. [smilie_happy]


    Auftritt Donaldus.....Ölmärkte überschwänglich aufgrund von erneutem Angriffs-Aufschub.


    Es hat sich nichts geändert, Trump wird angreifen, und der Markt spielt verrückt.....ein Wahnsinn.


    Danke für ihre Aufmerksamkeit im großartigsten Ölmarkt ever! [smilie_happy]




    Edit: Bei 10% Verlust Intraday greift bestimmt der Circuit-breaker.....warte kurz [smilie_happy] [smilie_happy] [smilie_happy]

    "Wenn die fehlgeleitete öffentliche Meinung das Verabscheuungswürdige ehrt und das Ehrenhafte verachtet, die Tugend bestraft und das Laster belohnt, das Schädliche ermutigt und das Nützliche entmutigt, der Lüge Beifall klatscht und die Wahrheit unter Gleichgültigkeit oder Beleidigung erstickt, kehrt eine Nation dem Fortschritt den Rücken und kann nur durch die schrecklichen Lehren der Katastrophe wiederhergestellt werden."

    - Frédéric Bastiat

    Einmal editiert, zuletzt von hammwolln ()

  • Ölpreis heute Abend 20 Uhr im negativen Bereich. [smilie_happy]


    Auftritt Donaldus.....Ölmärkte überschwänglich aufgrund von erneutem Angriffs-Aufschub.


    Es hat sich nichts geändert, Trump wird angreifen, und der Markt spielt verrückt.....ein Wahnsinn.


    Danke für ihre Aufmerksamkeit im großartigsten Ölmarkt ever! [smilie_happy]

    Moin moin,


    das Ganze hat nichts mit dem Rohölmarkt zu tun, sondern wird passend zum Wahltermin über die Terminbörse gesteuert. Die Jungs haben natürlich geschickt darauf gewartet (nach entsprechender Absprache!), das Trump mit seinen Kommentaren den Ölpreis in einen stark überkauften Bereich puscht, um dann mit Call- und Putwällen durch erzwungenes Gamma und Delta (= Sicherungsgeschäfte der Market Maker) den Ölpreis zu drehen. Wen wundert es, dass Trump genau passend dazu einen bearischen Kommentar lieferte.


    Der Artikel mit den Fakten - ohne meine Einordnung der gezielten Manipulation durch Trump + Bessent.



    Attackiert Trump Iran? Blick auf den Optionsmarkt

    Energiesektor-ETF und Öl-Future auf dem Prüfstand


    Öl-Future bricht in Widerstandszone ein

    Veröffentlicht am 30. Oktober 2026 17:20, von Thomas Hartz


    Öl und Energie sind derzeit ein großes Thema – wird Trump erneut den Iran attackieren?


    Energiesektor-ETF und Öl-Future auf dem Prüfstand

    Während die Quartalszahlen von Exxon Mobil und Chevron heute die mikroökonomische Verfassung der beiden größten US-Produzenten offenlegen, entscheidet sich die übergeordnete Richtung im Zusammenspiel des gesamten US-Energiesektors, abgebildet durch den Leit-ETF XLE, und der Terminkurve am Öl-Markt.


    Rückblick XLE: Landung in der Akkumulationszone und Ausbruch an die 70-USD-Marke

    Ein Blick zurück auf die vorangegangene Optionsmarkt-Analyse vom 11. September bestätigt, wie präzise die durch institutionelle Akteure finanzierten Leitplanken im Energiesektor greifen. Seinerzeit notierte der XLE-ETF nach einem neuen Rekordhoch exakt an der massiven Gamma-Barriere von 65 USD, während der rechnerische Max Pain bei 59 USD lag. Das damalige Fazit lautete, auf dem überhitzten Niveau um 65 USD von prozyklischen Käufen abzusehen und stattdessen einen Rücksetzer in die durch hohe Put-Bestände abgesicherte Unterstützungszone zwischen 60 und 62,50 USD abzuwarten.

    Die anschließende Kursentwicklung war ideal: In der zweiten Septemberhälfte prallte der XLE an der 65-USD-Mauer ab und korrigierte bis Anfang Oktober in den Zielkorridor zwischen 61 und 62,50 USD. Auf diesem massiven Options-Fundament griffen institutionelle Käufer zu und starteten eine dynamische Herbstrallye, die im Oktober die alte Widerstandszone bei 65 USD durchbrach und den ETF gestern bis auf 68,71 USD hochschob. Damit läuft der Sektor unmittelbar vor den heutigen Quartalszahlen an jener Marke auf, die sich bereits im September als nächstes großes Kursziel im November-Kontrakt abgezeichnet hatte: der massiven Call-Wall bei 70 USD.


    Energie-ETF XLE am Optionsmarkt: Der 70-USD-Widerstand und der Support bei 65 USD

    Auf dem aktuellen Kursniveau knapp unter 70 USD stößt die Oktober-Rallye des XLE-ETF auf eine außergewöhnlich dichte Options-Decke. Im großen November-Verfall (20. November) bauen sich beim Basispreis von 70 USD mittlerweile über 60.000 offene Call-Kontrakte auf – die mit Abstand größte Einzelposition auf der Oberseite. Ein signifikanter Ausbruch über diese Marke wird durch das positive Gamma und die erzwungenen Sicherungsverkäufe der Market Maker massiv erschwert, bevor erst bei 75 USD die nächste Call-Wall wartet.

    Gleichzeitig hat sich die Positionierung auf der Unterseite durch den Kursanstieg nach oben verschoben. Während das Verhältnis von Puts zu Calls im November-Verfall durch neu aufgebaute Absicherungen mittlerweile auf einen Wert über 1 gedreht hat, dominiert in den großen Jahresschluss-Verfällen im Dezember und Januar 2027 weiterhin ein mehr als doppelt so hoher Put-Bestand. Die ehemalige Widerstandszone bei 65 USD hat dabei einen klassischen Rollentausch vollzogen: Sie bildet heute nicht nur den rechnerischen Max Pain für den November-Verfall, sondern ist im Dezember mit über 61.300 Put-Kontrakten zur ersten großen Unterstützungs-Zone avanciert. Darunter ankert im Bereich von 62,50 USD (zugleich Max Pain für Dezember) bis 60 USD das zentrale institutionelle Fundament für den Rest des Jahres.


    Options-Flow der letzten fünf Tage: Bilanzkosmetik und Put-Spreads

    Besonders aufschlussreich ist die Mikro-Struktur des Options-Flows der vergangenen fünf Handelstage am Optionsmarkt. Oberflächlich betrachtet dokumentiert das Prämienvolumen von 135,9 Millionen USD auf der Call-Seite gegenüber 38,9 Millionen USD bei den Puts (Prämien-PCR: 0,29) eine ungebrochene Kaufeuphorie. Beim Blick auf die gehandelte Kontraktanzahl kehrt sich das Bild jedoch komplett um: Mit über 313.400 gehandelten Put-Kontrakten gegenüber rund 159.500 Calls (Volumen-PCR: 1,96) lag die reale Handelsaktivität fast doppelt so stark auf der Put-Seite.

    Die Detailanalyse der Block-Trades löst diesen scheinbaren Widerspruch auf: Rund 90 Millionen USD des gesamten Call-Prämienvolumens entfielen allein auf das neutrale Rollen alter, extrem tief im Geld liegender Großpositionen bei den Basispreisen von 45, 48 und 52 USD in die Jahresschluss-Kontrakte 2026 und 2027. Bereinigt man den Flow um diese reinen Bestands-Umschichtungen, zeigt sich am aktuellen Rekordhoch um 69 USD eine massive Welle taktischer Absicherungen:

    Für den November-Verfall kaufte eine Großadresse in einem einzigen Block 14.700 Puts beim Strike von 67,50 USD aggressiv auf der Briefseite (am Ask) für 1,72 Millionen USD und kombinierte dies gestern durch den Verkauf von 10.000 Puts bei 64 USD (am Bid) zu einem vertikalen Put-Spread. Parallel dazu wurden gestern kurz vor Handelsschluss fast 6.800 Puts beim Strike von 67 USD in den unmittelbaren Wochenverfall am kommenden Montag (2. November) gerollt und am Ask gekauft.

    Auch im Dezember-Kontrakt wurde ein 20.000-Kontrakte-Put-Spread zwischen 65 USD und 60 USD eingezogen, während im langfristigen Verfall Dezember 2028 sogar 15.000 Puts direkt an der 70-USD-Marke eröffnet wurden.


    Zwischenfazit zum Energie-ETF XLE: Rallye-Pause

    Exakt wie bei den Einzelaktien Exxon Mobil und Chevron nutzt das institutionelle Kapital den Vorstoß an die runde 70-USD-Marke im XLE nicht für prozyklische Ausbruchswetten, sondern sichert den Bereich zwischen 67 und 67,50 USD über Put-Spreads massiv ab. Während die 70-USD-Call-Wall der stärkste Widerstand ist, dient die Zone um 67/67,50 USD als kurzfristiger Abwärts-Trigger: Rutscht der XLE nach den heutigen Zahlen der Öl-Schwergewichte unter 67 USD, beschleunigt das Delta-Hedging der Market Maker einen Rücklauf an die nun als Unterstützung wirkende Ausbruchsmarke und den November-Max-Pain bei 65 USD.


    Das Makro-Fundament: Öl-Future bricht in die Widerstandszone ein

    Begleitet werden die Quartalszahlen von Exxon Mobil und Chevron sowie der starke Auftritt des Sektor-ETF XLE von einer scharfen Entwicklung am Rohstoffmarkt. Der Light Crude Oil Future (CL) hat seine mehrmonatige Aufwärtsbewegung fortgesetzt und bricht dynamisch in die charttechnische Widerstandszone zwischen 100 und 105 USD ein. Mit Notierungen um 104 USD erreicht der Öl-Preis exakt jene Marke, die im Frühjahr das letzte markante Verlaufshoch markierte.

    Ein Blick in die Options-Orderbücher der anstehenden Monatsverfälle (CLZ26 und CLF27) zeigt, wie intensiv dieser Preisanstieg von institutionellen Marktteilnehmern begleitet wird. Zwar ist das Open Interest auf der Call-Seite bei der psychologischen 100-USD-Marke mit über 26.000 Kontrakten massiv besetzt, doch bedeutet der aktuelle Vorstoß auf 104,05 USD für diese Stillhalter noch lange keinen K.O.-Schlag. Zum einen verfügen die Verkäufer über den Puffer der vereinnahmten Optionsprämie – allein der 100er-Call notiert dank des hohen Zeit- und Volatilitätswerts aktuell noch bei rund 7,00 USD (im Folgemonat sogar bei knapp 8,90 USD), wodurch die reale Verlustzone vieler Positionen erst im Bereich um 105 bis 107 USD beginnt.

    Zum anderen spielt der Faktor Zeit bis zum Verfall Mitte November für die Stillhalter: Gelingt es, den Öl-Preis an der 105er-Marke (wo weitere 16.200 Call-Kontrakte deckeln) auszubremsen, schmilzt das Zeitwert-Aufgeld rasch dahin und zieht den Kurs wie ein Magnet wieder in Richtung der 100-USD-Marke zurück. Auf der Unterseite sichern sich kommerzielle Produzenten derweil über tiefe Put-Cluster bei 80 und 75 USD gegen stärkere Preisrücksetzer ab. Der Öl-Preis steht damit an einer entscheidenden Chart- und Options-Schnittstelle: Erst ein nachhaltiger Ausbruch über 105 bis 107 USD würde die Stillhalter tatsächlich in Bedrängnis bringen und neues Aufwärtspotenzial freisetzen – prallt der Öl-Future hingegen in dieser Pufferzone ab, ist der Weg für eine überfällige Konsolidierung bereitet.


    Teil 2 folgt

  • Teil 2


    Gesamtfazit zum Energie-Sektor: Aufgeheizte Kurse an massiven Widerständen


    Die gleichzeitige Betrachtung der beiden Einzelkonzerne Exxon Mobil und Chevron, des Energiesektor-ETF XLE sowie des Öl-Futures zeichnet vor den heutigen Quartalszahlen ein ziemlich klares, wenngleich warnendes Bild:

    Parabolische Anstiege an Widerstandszonen: Alle analysierten Ebenen – von den steilen Fahnenstangen im Tageschart von XOM und CVX über den XLE kurz vor der 70-USD-Mauer bis hin zum Öl-Future an der aktuellen Widerstandszone – befinden sich in einer extrem überkauften Spätphase ihrer Aufwärtsbewegung.

    Das Smart Money sichert ab statt neu zu kaufen: Die Optionsmarkt-Analyse der letzten Tage hat deutlich gezeigt, dass Großanleger das Rekordniveau nicht für weitere Ausbruchswetten nutzen, sondern über massives Put-Hedging absichern.

    Asymmetrisches Risiko: Da das Orderbuch direkt unter den aktuellen Kursen dünn besetzt ist und die Max-Pain-Marken der Optionen deutlich tiefer liegen, ist das Chance-Risiko-Verhältnis auf dem aktuellen Niveau unvorteilhaft.

    Die Handlungsmaxime für Anleger lautet daher: Keine prozyklischen Käufe in den laufenden Ausbruch an den technischen Widerständen. Wer im Energiesektor investiert ist, nutzt die Euphorie zur Gewinnsicherung; geduldige Investoren warten auf eine gesunde, durch die Options-Statik begleitete Konsolidierung in tiefere Unterstützungszonen.


    Quelle finanzmarktwelt



    LG Vatapitta

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