Hammwolln,
perfektes Timing für diesen Artikel
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Nachdem der Ölpreis gerade wieder 20% unter ein Niveau gefallen ist, das die US Fracking Industrie nicht bezahlen kann. Die Firmen sind schon lange pleite. Angeblich. So wie die USA! Nur lebt der Zombie immer noch weiter.
Ich fürchte, wir sind weit jenseits jeglicher vernünftiger Masstäbe!
Eine kleine Beispielrechnung: US Fracking fördert täglich 10 Mio Barrel Öl. Bei einem Verlust von 20 USD pro Barrel. (höher dürfte der Verlust pro Barrel kaum liegen...Fixkosten sind ja vermutlich der grössere Posten..).
Macht 200 Mio USD Verlust pro Tag. Oder 6 Miliarden pro Monat. Wo ist das Problem, wenn ich 40 Milliarden (oder mehr???) pro Monat drucken kann.
Der Börsenwert von Apple liegt bei ca. 500 Milliarden. 1% Kursverlust sind 5 Milliarden. Etwa soviel wie die US Fracking Industrie in einem Monat verlieren könnte? Wenn die FED dafür sorgt, dass Apple pro Monat um 2% steigt, können die Apple Aktionäre den Fracking Unternehmen pro Monat 5 Milliarden leihen. 50% Beleihungsrate bei Aktienkursen ist üblich.
Die Finanzindustrie hat völlig den Zusammenhang zu allen reallen Gütern verloren! Deshalb taugen eigentlich realistische Bewertungen Nichts mehr!
Die entscheidenden Fragen sind am Ende:
Ist genügend (billige) Energie vorhanden?
Für alle?
Kann man sie speichern? Und verteilen?
Eine Energiebilanz kann nie negativ sein. Hier können die Staaten keine Schulden machen! Allerdings kann man Rücklagen auflösen. So wie das die USA mit der beispiellosen Verfeuerung der Erdölreserven der gesamten Welt über viele Jahre getan haben!
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