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Was mich an der ganzen Geschichte am meisten fasziniert ist die Tatsache, daß scheinbar kein Experte (und Experten gibt es ja zu so ziemlich jedem Thema massig, genau wie Bernays es forderte) in all den Jahren, in denen schon über diesen Fonds gesprochen wird, diese alles entscheidende Frage mal gestellt hat.
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Rein rechnerisch ist das wohl richtig, wenn das mit den 5,5 Mrd hinhaut. In der Sicherheit, noch 55 EUR zu retten wiegt man sich allerdings nur solange, bis man sich mal die Statuten der diversen Verbände angesehen hat. Hier mal ein exemplarisches Beispiel, unter §6 10 (Seite 31) heißt es ganz lapidar:
Gut, daß eine Pleitebank nicht noch auf Mittel aus dem Fonds klagen kann ist ja soweit noch als sinnvoll einzustufen, aber der Rest hat es doch schon ziemlich in sich.
Letzteres kommt da wohl zwangsläufig noch dazu. Geht ja auch nicht anders. Wenn eine dt. Bank umfällt - ist Domino-Day angesagt.
Daher auch Ersteres - es gibt keinen "Experten" der dieses Problem anspricht, weil es einfach das KO des Geldsystemes in der jetzigen Form bedeuten würde, wenn man dieses betrügerische Scheinsicherheit thematisiert.
Wie war es denn in den letzten Jahren in Dtld. und Europa - relativ kleine Auslöser haben (Zypern, Bulgarien, Italien,...) haben Europa/EZB schon derart unter Druck gesetzt, dass die "Lenker" bestimmt unruhige Nächte verbrachten und sich angesichts der kleinen Summen mit Notmaßnahmen (Beschwichtigungen und LKWs bzw. Geldhubschraubern) über die Runden retten konnten.
Selbts die relativ harmlosen Bankruns in Deutschland einer kleinen (un)kritsischen "Masse" haben damals (ohne weitere Ursachen - wie etwa eine dt. Geschäftsbank muß schließen) die Mutti und den Steini genötigt eine Garantie auszusprechen, die es gar nicht gibt.
Hätten es damals eine kritsche Diskussion darüber gegeben - wäre das Euro-Geldsystem innerhalb weniger Tage zusammengebrochen.
Aber die Masse der Menschen ist einfach zu dumm oder gutgläubig. Sie reagieren erst, wenn es zu spät ist - und dieser Tag rückt näher.