Dosenbrot? Wäh pfui! Besser Weizen ungemahlen bevorraten und eine Steinmühle kaufen.
Richtig, und wenn man dann das Mehl hat und feststellt, dass man nicht backen kann, kann man immer noch Spätzle machen.
Nachtwächter
9. August 2026, 22:06
Dosenbrot? Wäh pfui! Besser Weizen ungemahlen bevorraten und eine Steinmühle kaufen.
Richtig, und wenn man dann das Mehl hat und feststellt, dass man nicht backen kann, kann man immer noch Spätzle machen.
Nachtwächter
Steinmühle....che palle....ich entdeckte Pinsa Romana....also so römische Fladen ...ähnlich wie Pizza....dazu braucht man normales Mehl ....Sojamehl,und jetzt kommt es ....Reismehl....Sojamehl ging zu kaufen....aber Reismehl....grübel....grübel.....hey...meine Frau brachte doch mal ne Getreidemühle nach Hause....unter viel Kruscht dann im Keller das Ding gefunden....ein Profimodell...studiert ...ausseinandergebaut....fast nagelneu....und in Betrieb gesetzt.....da verhungerst ja beim zuschauen.....und das was rauskam war eher feiner Grieß wie Mehl....also det janze zusammengepantscht...etwas von meiner Weissbrotsauerteig Biga dazu.....vermengt und in ner Tüte 4 Tage in den Kühlschrank.....ganz weicher ...luftiger Teig kam raus....nicht schlecht.....aber....werde mal berichten wenn mein Holzpizzaofen endlich geht....ein Profiteil aus ner Pizzeria
Da könnte ich auch ein Spahn-Ferkel locker drin braten......aber ob man dann deren Fettgestank jemals wieder rausbekommt....nee..leiber nicht!!!!
cu DL.....Lucky....aber Dosenbrot....nixx anderes ist bester Pumpernickel...vielleicht meinte der Dingsbums das...ist vielleicht a Preiß...a chinesischer
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Wir backen alle zwei- drei Tage selbst.und trotzdem haben wir Dosenbrotvorräte.. Denk mal drüber nach.
Als Vorrat ist Dosenbrot sicher keine schlechte Idee - Wenn es um schwierige Zeiten geht sollte man den Blick etwas weiter fassen.
Besser man hat etwas, was man nicht braucht, als es fehlt etwas was man braucht
Auch wenn wir unser Brot immer selbst und keinem Mehlpantscher (Bäcker) vertrauen, haben wir ein paar Dosen eingelagert. Ist ein Rotationsvorrat für den Mülleimer, der etwas alle 3-4 Jahre zu einem Viertel entsorgt und neu eingedeckt wird.
Einerseits kostet das Zeug nicht viel und es gibt in Krisen auch immer mal Probleme mit Feuer machen - Kein Feuer, kein Brot!
Natürlich schmeckt der Dreck nicht, aber bevor wir hungern...?
Wobei der Tausch ja auch eine Option ist.
Das lustige ist, dass wir hier zwei Prepperfamilien haben, die uns den Müll auch noch abnehmen ![]()
Also das Modell weiss ich nicht mehr, aber meine Steinmühle funktioniert auch noch nach Jahren bestens. Wer nicht zu faul ist dazu, könnte es auch sieben, da der Mahlgrad nicht sehr exakt eingestellt werden kann. Es geht beim feinstens Mahlgrad recht schnell und das Mehl erwärmt sich sehr wenig.
Das Mahlwerk ist einen Kubus aus Eichenholz eingebaut und wird von einem robusten Elektromotor angetrieben.
Also durchaus kein Stroh, sondern sehr brauchbar, wartungsfrei und praktisch.
LF
Ich hatte das Mahlwerk auseinander....es ist einfach ein Verbundzeugs mit Korundsplittern drin...was ich noch las....erst so nach 10 kg getreide....und das muss furztrocken sein...hätten sich die Mahlsteine richtig eingeschliffen....okay.
Meine Mühle hat so 3 Pfund bis dato hinter sich.
Ich lass mir von meinem Brotmehlmüller mal Korn geben.....Versuch macht kluch
cu DL
Selbst fertiges Mehl hält, wenn man es einvakuumiert, sehr lange.
Eine der Corona-Folgen ist, dass wir jetzt Brot und Semmeln komplett selber backen.
Nur Laugengebäck (das ich sehr mag) wird noch beim Bäcker gekauft.
Mehl hat bei uns gar keine große Chance mehr, dass es zu alt wird.
Zweite Corona-Folge: Es wird jetzt seltener eingekauft, aber dann entsprechend viel.
Wir waren jetzt ungelogen seit 2 Wochen nicht mehr einkaufen, ohne das was gefehlt hätte.
Gut, die ersten Paprika und Salatköpfe kommen jetzt schon aus dem Gewächshaus im Garten.
Blacky...mach dir die Brezenlauge selber.....ist ganz einfach....oder kauf sie...ne Wanne und ein Alulochblech....rein damit.....stocken lassen und in den Kühlschrank und dann abbacken....du darfst auch stärker laugen als der Bäcker
cu DL
Wie haben aktuell 2 Mühlen in Betrieb:
Eine ältere aus den 1960er Jahren, die jedoch auf Grund der Größe/Gewicht stationär ist und mehr für gröberes Mehl und Hühnerfutter geeignet ist. Sind noch Granitmahlsteine mit 25cm Durchmesser drin..
Für den Hausbedarf (Backen/Kochen) nutzen wir seit etwa 15 Jahren eine Widu-Mühle, die zwar mal neue Steine genötigt hat, aber ansonsten problemlos ihren Dienst versieht. Läuft etwa 20-30 Minuten die Woche, was ca. 5kg Mehl entspricht.
Außerdem haben wir so die Möglichkeit auch frische Mehle aus weniger verbreiten Getreidesorten nach Bedarf zu mahlen. Auch wenn Dinkel und Roggen das Meiste ist, haben wir von Einkorn, über Emmer, bis zu Gräsern zur Verfügung.
Wird immer nur der Wochenvorrat unmittelbar vor dem Brotbacken gemahlen und er Rest dann über die Woche verbraucht. Praktisch an der Widu ist die Möglichkeit, die Mühle auch von Hand (Kurbel) oder mit dem Fahrrad zu betreiben. Dabei wird die Mühle quasi als Hinterrad montiert und treibt die Mahlsteine über die Fahrradkette an.
Die Anschaffungskosten sind mit 400-500€ auch überschaubar (WIDU-Mühlenbau). Der Mahlsteinsatz kostet rund 30 € und hält bei uns einige Jahre..
Nachdem Getreide nicht nur lagerfähiger, sondern auch etwas günstiger wie Mehl ist, hat sich unsere Mühle schon lange amortisiert. Der Luxus immer frisches Mehl zu haben und er Geruch in der Küche sind dagegen unbezahlbar.
übrigens...
für die, die das nicht wissen:
in der langen Teigführung liegt das Geheimnis der Verträglichkeit.
Gluteinunverträglichkeit ist ja eine Zeiterscheinung, die damit zu tun hat, dass der Teig
(Weizenmehl) in den (Gross)-Bäckereien nicht lange genug gehen kann.
Erst wenn der Teig anfängt, sich selbst zu verdauen, wird er gut bekömmlich.
Alles schön und gut, wer Zeit und Lust dazu hat, macht das alles selber.
Ansonsten, Kaffeebohnen selber mahlen, kann ich noch nachvollziehen.
Den Rest aber den Fachleuten überlassen. Ob Bio oder nicht. Meine Meinung, was Mehl und Fleisch angeht.
Und beim Fleisch immer fragen!!!!
Siehe Link.
Bei allem was schmecken soll....ist Zeit und Liebe dazu die wichtigste Zutat.
cu DL....ich kann auch Schnellficker nicht verstehen...obwohl bei der Esken und so....
Alles anzeigenübrigens...
für die, die das nicht wissen:
in der langen Teigführung liegt das Geheimnis der Verträglichkeit.
Gluteinunverträglichkeit ist ja eine Zeiterscheinung, die damit zu tun hat, dass der Teig
(Weizenmehl) in den (Gross)-Bäckereien nicht lange genug gehen kann.
Erst wenn der Teig anfängt, sich selbst zu verdauen, wird er gut bekömmlich.
..die Basics des Backhandwerks ![]()
Eine Gehzeit von mehreren Tagen gibt ein ganz anderes Aroma (mal von der Bekömmlichkeit abgesehen). Auch vor dem Mahlen leicht geröstetes oder geräuchertes Getreide gibt interessante Geschmacksrichtungen..
Kommt eben immer darauf an, wofür man das Brot braucht oder wozu man es essen möchte.
Eine zu kurze Gehzeit führt dagegen dazu, dass das Brot genauso unbekömmlich bleibt und "flach" schmeckt wie frisches Getreide. Unverträglichkeiten und Allergien kann man prima züchten ![]()
Grundsätzlich sollte man die Dinge beachten, die schon seit Urzeiten angewendet werden. Hab ich aus einem Buchnachdruck/Überlieferungen sicher viel älter von etwa 1820:
Der Teig ist erst dann ausreichend geknetet, wenn dieser eine gleichmäßige zähe Masse ergibt -> Kauprobe
Der Teig ist fertig gegangen, wenn sein Volumen stagniert oder sogar leicht abnimmt -> Tuchprobe
Der Teig kommt erst dann in den Ofen wenn er in der zweiten leichten Knetung, auf der Bachschale das doppelt Volumen erreicht hat.
Wenn man sich daran hält kann nichts schief gehen und dem Experimentieren sind keine Grenzen gesetzt..
ein schönes Weizensauer mit paar Nüssen und getrockneten Feigen,
schön Butter drauf und wenig Honig, dazu einen recht kalten trocknen Silvaner ich nehm bevorzugt Iphöfer,
.....da fällst vom Glauben ab!!!
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achso, vergessen: und natürlich einen würzigen Bergkäs!!!
ein schönes Weizensauer mit paar Nüssen und getrockneten Feigen,
schön Butter drauf und wenig Honig, dazu einen recht kalten trocknen Silvaner ich nehm bevorzugt Iphöfer,
.....da fällst vom Glauben ab!!!
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achso, vergessen: und natürlich einen würzigen Bergkäs!!!
... nen Schoppen aus meiner fränkischen Heimat
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ich kauf Iphöfer Kalb beim Emmerich, meine Frau ist aus Scheinfeld, daher kenn ich die Adresse. ![]()
Da könnte ich auch ein Spahn-Ferkel locker drin braten......aber ob man dann deren Fettgestank jemals wieder rausbekommt....nee..leiber nicht!!!!
Man muss auch mal Opfer bringen und die Bereitschaft dazu würde Dir sicher allerhöchsten Ruhm einbringen.
Brot?
Da offenbart sich mal wieder die "generation gap".
Nicht falsch verstehen, wenn ich iwo mal an vernünftiges Bauernbrot komme ...immer wieder gern!
Im Schnitt ist die Brotqualität aber derart merkelig daß ich gern verzichte.
Paderborner oder Graham gehen eben noch gerade so als Lebensmittel durch.Dat schwatte Pumpernickel auch.
Im Alltag läuft die KH Aufnahme eher über Haferflocken,Buchweizen,Hirse,Kartoffeln,Erbsen und Linsen.
Du Ärmster........... ![]()
Im Alltag läuft die KH Aufnahme eher über Haferflocken,Buchweizen,Hirse,Kartoffeln,Erbsen und Linsen.
Marbod....dann schaue mal ob du einen Laden mit Pfisterbrot finest....muss auch online gehen.
Dann brauchst du nur noch gute Butter......und das Roggenbrot toasten.
cu DL....jaja...Linsen...bringen den Arsch zum grinsen
Nicht falsch verstehen, wenn ich iwo mal an vernünftiges Bauernbrot komme ...immer wieder gern!
Weshalb bäckst du nicht selber wie viele (fast alle?) hier, keine Zeit?
Wenn Zeitmangel: es muss nicht immer das 60-Stunden-Brot von @LuckyFriday sein, es gibt mittlerweile recht gescheite Brotbackautomaten, da brauchst im Prinzip nur Wasser, Mehl, Trockenhefe, etwas Zucker und Salz reinzutun und das Maschinchen zu starten.
Ich back zwar auch lieber von Hand, aber wenn's mal schneller gehen muss, oder mehr Menge benötigt wird (unsere Brunches sind legendär, Abendessen ist danach nicht mehr notwendig
), greif ich gern zu meinen beiden Maschinchen ![]()
Lucky, berichte mal wie das so wurde, bin dem Experiment nicht abgeneigt.