Rolan Leuschel besonders LESENSWERT !!
"Erstens halte ich bis heute meine Goldpositionen. Ihr Wert wuchs in dieser Zeit auf über 70% meines gesamten Anlagevermögens.“
Was man im Ausge behalten sollte: von Leuten, die in diese Lage geraten sind, beginnt langsam aber sicher Verkaufsdruck auszugehen. Wir werden aus beruflichen Gründen demnächst eine neue Immobilie benötigen (zum Selberbewohnen), und die werde ich aus Goldbeständen finanzieren, damit die Balance nicht noch weiter kippt. Denn für alltägliche Zwecke und Risiken braucht man weiterhin EUR, und wer sich ganz von Aktien trennt, spekuliert in riskanter Weise auf anstehenden Totalscrash.
ZitatLeuschel ist damit ganz sicher eine Ausnahmeerscheinung
Noch. Aber das wird sich ändern, wenn eine (die nächste?) Panikkaufwelle auch die US-Bürger und Westeuropäer erfaßt hat. Das steht noch aus und sollte für die letzte (dritte) Welle der Hausse sorgen. Spätestens wenn der letzte gekauft hat, tritt die nach Kostolany folgenreiche Situation ein, daß es mehr Unzen gibt als...
Zitat„..Viele Anleger glaubten bei den geringen Renditen der Anleihen, sie könnten mit Aktienrenditen höhere Einnahmen erzielen. Bis jetzt ist diese Rechnung aufgegangen.
Wenn diese Anleger aber realisieren, dass wir wirtschaftlich auf eine neue Welt-Rezession zusteuern, und die Gewinne der Unternehmen beginnen einzubrechen, dann bleibt für sicherheitsorientierte Anleger wirklich nur noch Gold als letzte Alternative....“
Im EM-Markt beginnen dann (preissenkende) Deflation und (preistreibende) Zukunftsangst zu streiten. Dieser Konflikt ist im Aufschwung schwächer, und in Aktien (sowie klassischen Industriemetallen) noch schwächer, auch im Abschwung. U.a. deshalb kam 2008 das Goldtief deutlich früher als das Aktientief. Möglicherweise wiederholt sich das jetzt.
Gruß
Klaus_H.