Washington Times: Russland bereit für den Gold-Rubel
http://www.gegenfrage.com/wash…reit-fuer-den-gold-rubel/
GOLD : Märkte und Informationen
- Edel Man
- Geschlossen
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Washington Times: Russland bereit für den Gold-Rubel
http://www.gegenfrage.com/wash…reit-fuer-den-gold-rubel/
Ein bemerkenswerter Artikel, der in dem sehr konservativen US Medium erschien. Paßt gut zu den vorhergehenden Betrachtungen zu neuen Währungskonstellationen.
I.Ü.eine weitere Stimme, die den Dollar einbrechen sieht, alalong gut für Gold. Nb.verliert der Dollar momentan ähnlich schnell vs den Euro, wie er gewonnen hat, im Gegensatz zu den vielen Stimmen, die ihn weiter steigen und den Kollaps des € sahen....ZitatDenn während man von westlichen Ländern wie Deutschland oder den USA vermutet, dass der Goldbesitz durch das Hin- und Herschieben von Goldforderungen nach oben geschummelt wird, dürften Länder wie Russland oder China ihre Goldreserven wahrscheinlich nicht in vollem Umfang offen legen, schreibt die Washington Times in einem neuen Artikel....
Russland und China verfolgten eine langfristige Strategie, um die Schwächen der USA für sich zu nutzen: Die verschwenderischen Ausgaben und die Anfälligkeit des US-Dollar, “was letztlich in einer Katastrophe enden wird”, schreibt die Washington Times weiter...
Grüsse
Edel -
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So Larry Edelson in einem warnenden Aufruf.... E.berühmt sich vieler treffsicherer Prognosen. Was aber bedenklich stimmt, ist die Überhebung der USA, eine Eigenart mancher US Chauvinisten...
Sehenswert jedoch einige Langzeitzyklen, die auf einen Crash im Oktober hinweisen. Auch die Empfehlung von Edelmetallen am Ende und einiger Rohstoffaktien."These cycles all converge in October of this year:
On Wednesday, October 7!
On that day, the current cycle — the cycle in which governments could amass obscene amounts of debt with impunity — ends.And on that date, the next cycle — the cycle in which mankind pays the price for that debt — begins.
On that day, the patently unpayable debts and IOUs of Europe, Japan and the United States will all begin to crumble, right before our very eyes....
Europe will be the first to collapse.
The frightening truth is three of the most powerful destructive forces in the economic universe are now converging in one time and place....Take gold and silver for example: When the crisis strikes, investors around the world will pour massive amounts of money into precious metals, stocks that are now trading for a fraction of what will likely be worth....
The international mining company that has it all: Not just gold and silver, but aluminum, coal, copper, iron ore, lead, zinc, tin, uranium, titanium, diamonds and much more. My #1 must-own tangible asset company!
I’ll also introduce you to one of the world’s largest copper and gold miners with reserves including 102 billion pounds of copper, 40 million ounces of gold, 2.48 billion pounds of molybdenum, 266.6 million ounces of silver and 0.7 billion pounds of cobalt...."http://www.moneyandmarkets.com/reports/RWR/blackoctober/lp2/
Lesenwerter Artikel von Rehfeld. Zu Armstrong schnellen Meinungswechseln kann man spöttelnd sagen: Es kommt so oder manchmal auch ganz anders.
Wie gut, daß sich auch diese Koryphäe gelegentlich korrigieren muß.
Zitat Rehfeld: "Warum Martin Armstrong einen Crash auf den 17. Oktober 2015 legt, entzieht sich unserer Kenntnis." Sh.hierzu die o.a. Überlegungen von Edelson.
Grüsse
Edel -
Wieso soll es denen anders ergehen als einem gewissen Walter E.? Eine Mischung aus Kommerz, Charttechnik, Chauvinismus und Paranoia....
Ach Gott, Walter... (siehe youtube)
Gruss, Lucky
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Zitat
quote='Edel Man'
Zitat Rehfeld: "Warum Martin Armstrong einen Crash auf den 17. Oktober 2015 legt, entzieht sich unserer Kenntnis." Sh.hierzu die o.a. Überlegungen von Edelson.
Rehfeld scheint sich nicht besonders mit Armstrongs komplexem Modell auszukennen, denn erstens ist der 1. Oktober 2015 gemeint und nicht der 17. Oktober. Ferner sieht Rehfehld in dem "Confidence Model" einfach eine Abbildung der Aktienmärkte mit deren Hochs und Tiefs, was absolut falsch interpretiert ist. So sieht Armstrong in dem avisierten Termin vielmehr einen wichtigen Wendepunkt in Bezug auf das Vertrauen in die Tragbarkeit der globalen Staatsverschuldung. Dass es z.B. bis Oktober vorbei sei könnte mit dem absurden Run auf deutsche Staatsschulden und andere.Erste Anzeichen dafür gibt es ja jetzt schon, worauf Armstrong in Berlin hingewiesen hat, als just am Tag seines Eintreffens die Renditen der Bunds erstmals seit langer Zeit wieder hochgingen. Was mir aber an dem Abend auffiel, war, dass Armstrong bei konkreten Fragen gern ausweichend und auch vom Thema wegführend antwortet und oft mit persönlichen Anekdoten daherkommt, wo eigentlich eine thematische Engführung angezeigt wäre.
Edelson ist ein enger Kumpel von Armstrong, hat ihn oft im Gefängnis besucht, was man in dem Film über Armstrong erkennen kann - ihre Vorgangsweise ist verwandt. Auch Edelson hat korrekt den Goldpreisverfall bei $ 1900 und etliche andere Ereignisse (z.B. den anschließenden Aktienboom, Dollarerholung etc.) zeitnah erkannt - im Gegensatz zu beruflich voreingenommenen Goldhändlern wie Sprott, Sinclair usw. (übrigens war Armstrong selbst jahrelang Münzhändler mit gewaltigem numismatischem Wissen). Jetzt schlagen beide, Armstrong und Edelson, Alarm in Bezug auf staatliche Totalüberschuldung von Japan über Europa bis USA und glauben, dass sich hier im späteren Verlauf 2015 Entscheidendes anbahnt.
Grüße
auratico -
………………………..Im Markt für Staatsanleihen herrscht weiter große Nervosität. Am Montag stiegen die Renditen für die meisten Euro-Papiere signifikant.
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hier bei MSM/MSN gefunden:
http://www.msn.com/en-us/money…BjaoAO?ocid=mailsignoutmd
natürlicher der übliche Qualitätsjournalismus, eine Unze hat 28 gramm und der Würfel hat immer noch nur 21m Kantenlänge
trotzdem schöne Photos

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Alles anzeigen
hier bei MSM/MSN gefunden:
http://www.msn.com/en-us/money…BjaoAO?ocid=mailsignoutmd
natürlicher der übliche Qualitätsjournalismus, eine Unze hat 28 gramm und der Würfel hat immer noch nur 21m Kantenlänge
trotzdem schöne Photos

Nicht schlecht da hat jemand die Umrechnung cubic feet - Liter herangezogen => 28,31L

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Alles anzeigen
Rehfeld scheint sich nicht besonders mit Armstrongs komplexem Modell auszukennen, denn erstens ist der 1. Oktober 2015 gemeint und nicht der 17. Oktober. Ferner sieht Rehfehld in dem "Confidence Model" einfach eine Abbildung der Aktienmärkte mit deren Hochs und Tiefs, was absolut falsch interpretiert ist. So sieht Armstrong in dem avisierten Termin vielmehr einen wichtigen Wendepunkt in Bezug auf das Vertrauen in die Tragbarkeit der globalen Staatsverschuldung. Dass es z.B. bis Oktober vorbei sei könnte mit dem absurden Run auf deutsche Staatsschulden und andere.Erste Anzeichen dafür gibt es ja jetzt schon, worauf Armstrong in Berlin hingewiesen hat, als just am Tag seines Eintreffens die Renditen der Bunds erstmals seit langer Zeit wieder hochgingen. Was mir aber an dem Abend auffiel, war, dass Armstrong bei konkreten Fragen gern ausweichend und auch vom Thema wegführend antwortet und oft mit persönlichen Anekdoten daherkommt, wo eigentlich eine thematische Engführung angezeigt wäre.
Edelson ist ein enger Kumpel von Armstrong, hat ihn oft im Gefängnis besucht, was man in dem Film über Armstrong erkennen kann - ihre Vorgangsweise ist verwandt. Auch Edelson hat korrekt den Goldpreisverfall bei $ 1900 und etliche andere Ereignisse (z.B. den anschließenden Aktienboom, Dollarerholung etc.) zeitnah erkannt - im Gegensatz zu beruflich voreingenommenen Goldhändlern wie Sprott, Sinclair usw. (übrigens war Armstrong selbst jahrelang Münzhändler mit gewaltigem numismatischem Wissen). Jetzt schlagen beide, Armstrong und Edelson, Alarm in Bezug auf staatliche Totalüberschuldung von Japan über Europa bis USA und glauben, dass sich hier im späteren Verlauf 2015 Entscheidendes anbahnt.
Grüße
auraticoBesten Dank Dir für die erklärenden Worte. Was meint Ihr? Ist an der Prognose was dran? Wer daran glaubt, wie bereitet Ihr Euch vor? Noch mehr EM/Lebensmittel etc.?
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... bekräftigt auch dadurch, dass sein "1000 Tage mal Pi" Modell für die Weltwirtschaft einfach nur wie ein schlechter Witz klingt.
Habs eben nachgerechnet, weil ichs nicht glauben konnte, dass er so simpel strickt. Tut er ... .
Pi * 1000 Tage = 8,6 Jahre
3141,5926535897932384626433832795 / 365 = 8,6 Jahrehttp://www.wallstreet-online.d…ashtermin-01-oktober-2015
ZitatAuf die gleiche Weise will Armstrong bereits den Kollaps des Nikkei 1989 und die Rubelkrise von 1998 auf den Tag genau vorhergesagt haben. Denn laut seinem Modell kommt es alle 8,6 Jahre zu einem Systemcrash. Grundlage der Berechnung ist die Zahl Pi, für Armstrong sozusagen der heilige Gral. So besteht unser Wirtschaftssystem seiner Meinung nach aus einem stetigen Kreislauf immer wiederkehrender Krisen: Eine Wirtschaftsperiode dauert genau Pi mal 1000 Tage, dann kommt es zum Crash und der Kreislauf beginnt von Neuem.
Abgesehen davon laufen wir tatsächlich in einen Anleihencrash hinein, das kann aber jeder Beobachter auch ohne Armstrongs starken Tobak gut sehen.
Dazu kommt das Aktienbläschen in China, Europa, USA etc., das eigentlich ein Schuldenbläschen ist.
Es wird Gold und Silber wieder kräftig durchrütteln ... .
Aber am Ende werden sie in Fiat Money stark steigen, wobei die Crashbedingten Lows von Silber deutlich später erreicht werden könnten, als die von Gold. Habe mal im Anhang den Langzeit-Vergleich DAX Gold Silber angehängt, zweigeteilt, damit mans besser sehen kann.
Gold ist derzeit die vermutlich bessere Wahl!
Auf dem Höhepunkt der Krise wird dann das stärker hebelnde Silber auch wieder interessant - nämlich genau dann, wenn es keiner will.
Bei den Minen muss man meiner Ansicht nach ähnlich wie 2007 derzeit neben der Qualität vor allem auf die Schulden- und Cashpositionen, bzw. den Cashburn achten. Es wird wieder viele Pleiten in dem Bereich geben.
Jaja, man lernt ja mit der Zeit dazu! ...Grüße,
gutso -
Mehrere überzeugende Grafiken im Artikel. Eindrucksvoll die stark verminderten Exploration Budgets, schrumpfenden Goldreserven aller großen Produzenten sowie deren zurückgehende Produktion. Soweit die Reserven höher ausgewiesen wurden, ist dies Folge von Fusionen ( Sibanye, Agnico Eagle).
Diese Entwicklungen haben keine sofortige Auswirkungen (auf den Goldpreis) -- sind aber bemerkenswerte Realität.
Jeff Clark / Casey Research folgert, daß positive Prognosen für die Edelmetalle früher als bisher eintreten könnten.
"...Obviously, if the industry spends less money looking for gold, they’ll find less gold. This dearth of exploration simply is not sufficient to keep pace with the current rate of depletion. And this trend shows no signs of reversing until gold prices are significantly—and sustainably—higher...
In all cases but one, the loss of Reserves exceeded each company’s entire output last year....
The bottom line is this: a major shift regarding gold supply is underway and will lead to a substantial, long-term decline....
In other words, my bullish projections for precious metals could happen much sooner...."
http://www.marketoracle.co.uk/Article50491.html
Grüsse
Edel -
Tests an der SGE, einen Yuan dominierten Goldpreis zu fixieren
China empfindet, daß es mit seinem Marktgewicht den Preisbildner für physisches Gold sein solle, zumal das London GoldFix überprüft wird wegen mutmaßlicher Preismanipulation.
Angehängt der Goldpreis der G4, des einen Freud ist des anderen (Goldmanipulators) Leid -- Oder doch nicht ?
"China tests system at Shanghai Gold Exchange (SGE) to establish yuan-denominated gold price fix...
As Reuters report, “China … feels its market weight should entitle it to be a price-setter for bullion and it is asserting itself at a time when the established benchmark, the century-old London fix, is under scrutiny because of alleged price-manipulation.....
Many investors and miners have grown disillusioned with the COMEX system due to concerns that the price of gold is being manipulated lower by dumping contracts for vast amounts of gold onto the market which leads to sharp price falls and curtails positive sentiment and momentum in the gold market and reduces investment demand.
The new yuan benchmark is set to rival the century old LBMA system. It has broad regional support with the participation of foreign banks as well as those from China including western banks....
A favourable stance which is mirrored by the favourable disposition of the Chinese people – culturally the Chinese view gold as an important store of value..."
http://www.goldcore.com/uk/gol…ng-worlds-major-gold-hub/
Grüsse
Edel -
Der Goldfachmann Koos Jansen aka Jan Nieuwenhuijs hat sich wie kaum jemand anders in letzter Zeit mit China und Gold befaßt und gilt diesbezüglich als Experte.
Hier einige Auszüge aus einem Interview mit der größten Zeitung der Niederlande De Telegraaf:"“China takes over US dominance"
For the moment, the Chinese support the United States dollar. But its leaders want absolutely no more dollars. They buy gold. On a massive scale. However, only half of Chinese gold demand turned out to be in the books.
The Chinese don’t want a big shock. They always think long term. Beijing knows for a long time that the United States with its huge debt can’t have the dollar to be the world reserve currency forever. The Chinese are preparing for a new monetary system in which their currency has a stronger voice or is dominant. The first step could come this fall. Who has the most gold, the base of the economy, sets the rules. The Chinese leaders literally say: ‘In the shortest possible time we need to accumulate the largest gold reserves in the world.’”https://www.bullionstar.com/bl…s-interviews-koos-jansen/
Grüsse
Edel -
Zitat
Quote Edel Man
For the moment, the Chinese support the United States dollar. But its leaders want absolutely no more dollars. They buy gold. On a massive scale. However, only half of Chinese gold demand turned out to be in the books.
China kauft nun schon seit erheblicher Zeit große Goldmengen aus USA. Ganz offiziell, und über Umwege wahrscheinlich noch deutlich mehr. Was manchmal vielleicht ein wenig untergeht inmitten von großen Spekulationen über die längerfristigen Pläne Chinas ist die simple Tatsache, dass China damit jenseits aller weitergehenden Mutmaßungen zunächst einmal erfolgreich seine einseitige Handelsbilanz mit den USA etwas abfedern kann. China braucht neben Agrarimporten nicht allzuviel aus USA, an hochsensible Technologie etwa für Rüstungszwecke kommen sie nicht heran bzw. entwickeln diese zunehmend selbst. Gold ist in einer Handelbilanz ein nichtmonetäres Handelsgut wie jeder andere Rohstoff auch. Sie wollen Gold und sie kaufen es sich, vielleicht nicht zufällig verstärkt ab jenen Jahren, da sie von etlichen US-Politikern populistisch angegriffen wurden, dass sie zuviel exportieren und zu wenig aus USA importieren würden.
Grüße
auratico -
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Nun Auratico, Deine verklärte US-Zentriertheit ist bekannt und sollte von Dir nicht als generellere Maßstab propagiert werden, es ist und bleibt Deine Meinung. Die Tatsache das China aus den USA letztlich nichts anders importieren kann als eben Agrarprodukte und eventuell Waffen, zeigt doch im Grunde das die USA auf dem besten Weg sind, sich in einen waffenstarrenden Agrarstaat zu verwandeln. Das dieser Agrarstaat nun quasi das Silberbesteck, in diesem Fall eher das goldene, an China verscherbelt, kann ebenso gut als Maßnahme der USA gewertet werden, überhaupt noch Importe bezahlen zu können, da man im Grunde nichts mehr anbieten kann.
In diesem Sinne mag zwar in Deiner Welt Gold als Rohstoff gelten, in der realen Welt lagern allerdings Zentralbanken Gold und nicht Gummibärchen, bevorzugt China Gold und nicht weitere endlose Dollarströme, ist Gold letztlich die einzige globale Währung die man überall in lokale Kaufeinheiten tauschen kann, überlebt Gold jede Papierwährung. Das ist es was Gold nicht dejure aber de facto zu Geld macht, oder um Deinen Termius abzuwandeln, zum monetären Rohstoff.

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Zitat
quote='Tomster','Nun Auratico, Deine verklärte US-Zentriertheit ist bekannt und sollte von Dir nicht als generellere Maßstab propagiert werden, es ist und bleibt Deine Meinung.
Das ist Quatsch, ich fahre da nicht einmal mehr als Tourist hin, weil ich die Arroganz der US-Regierung dem Rest der Welt gegenüber schon lange nicht mehr abkann und ich mir diese demütigenden Prozeduren nicht mehr abverlangen möchte. Mir geht es aber darum, solche politischen Einschätzungen vom Lauf der ökonomischen Ereignisse zu trennen und nicht in ein Wunschdenken zu verfallen. Die EU ist, wie auch Japan, eine Vasallenregion der USA, und es besteht kein Grund, deren Lage nicht mit mindestens so deutlichem Blick zu beleuchten. Mir ist einfach zu viel Wunschdenken im Spiel bei dem ewigen USA-Bashing, wenn ich selbst - und das ist mein gutes Recht - das Gefühl habe, dass es die Eurozone noch ultrahart erwischen wird.
Zitat... in diesem Sinne mag zwar in Deiner Welt Gold als Rohstoff gelten, in der realen Welt lagern allerdings Zentralbanken Gold und nicht Gummibärchen, bevorzugt China Gold und nicht weitere endlose Dollarströme ..
Ich habe darauf hingewiesen, dass Gold in einer binationalen Handelsbilanz als normaler Rohstoff aufscheint - was gut für China ist, denn es wurde ihnen immer vorgeworfen, dass sie nur Lohndumping auf Kosten der USA betreiben und zuwenig aus USA importieren. Trotzdem fließen noch mehr als genug "Dollarströme" nach China, und die chinesische Währung hat bekanntlich - noch - eine Bindung an den US-Dollar.
Was ich nicht leiden kann, sind falsche berufsbedingte Dauergoldpropheten, die mit ihrem Timing 10 Jahre danebenliegen und dennoch jeden Tag ihre Bulletins in die Tastatur klopfen, als wäre in den vergangenen vier Jahren nichts geschehen. Man muss unterscheiden, ob man einfach Goldhaltung in einem gewisssen Ausmaß für vernünftig hält (das ist halt wenig spektakulär und reicht nicht für tägliche Wasserstandsmeldungen) - oder ob man sich gleichzeitig auch noch anmaßt, ständig mantrahaft isoliert den Untergang der USA heraufzubeschwören. ohne im gleichen Atemzug anzumerken, wie es dann denn in der übrigen Welt zugehen wird.
Grüße
auratico -
Was die Goldpropheten betrifft, sind wir absolut einer Meinung. Vermutlich aber eher aus anderen Gründen. Es ist weniger in meinem Fall das diese Herren leidlich oft genug riefen und rufen, und nächstes Jahr aber...ja da knallt es im Preis. 5000...10.0000 . Das ist Unsinn und erweckt leider Gottes bei vielen den Eindruck, dass sie mit einem Goldinvestment zu Göttern werden. Werden sie nicht, aber egal.
Bezüglich der EU, natürlich wird es knallen. Die EU ist ein von oben vorgegebenes Konstrukt, dessen einzige Aufgabe es ist, die Verwaltung der Besitzungen zu vereinfachen. Die EU ist im Grunde der Warschauer Pakt der von hinten durch Peking gesteuert worden wäre. Dem ist nicht so, aber es klingt so wunderbar absurd, dass im Grunde genau dadurch die Bedeutungslosigkeit erst recht auffällt. Von den wirtschaftlichen und politischen Divergenzen will ich gar nicht reden. Letztlich ist aber die USA global betrachtet mehr im Fokus, da es nun einmal der Lehnsherr ist. Die EU bricht, ob die USA früher oder später fallen. Die einzige Erholung der USA ist letztlich nur durch einen globalen Krieg möglich. Das sehe ich als einzige Möglichkeit, da das Land von den eigenen Eliten/Oligarchen rücksichtslos und nachhaltig ruiniert wurde.
Was die Zukunft betrifft, nun...wie sieht es in einer Welt aus, die nicht mehr durch einen Hegomon geplündert wird? Es wäre ein Reset für uns alle. Etwas das die Bewohner des Ostblocks alle hinter sich haben, wenn die Welt von heute nicht mehr existiert. Für meinen Geschmack, täte exakt die gleiche Erfahrung ebenfalls der "Siegerseite" des kalten Krieges gut. Wie sehe aber eine Welt mit einer sich erholenden USA aus? Nun, meine Meinung dazu habe ich dargelegt. Die einzige Chance besteht in einem Krieg, in dem sich die USA auf der Insel der Glückseligen zurücklehnen, den Rest der Welt sich massakrieren lassen und als Kredit- und Waffenlieferant auftreten, auf das die Geld und Warenströme zurückkehren. Ob man diese Erfahrung besser findet, muss wohl jeder für sich selbst entscheiden. Ich glaube aber wir sollten hier zu einem Schluss kommen, der Edel mags eher wenn solche Dispute im anderen Thread stattfinden.
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Knüpft gut an die voran gegangene Diskussion an. Gary Christenson aka Deviant Investor mit einer Analyse des Dollar, die direkt zu China und Gold führt.
"Wer Gold besitzt, bestimmt die Regeln"
Diese uralte Weisheit hat der US Hegemon seit Jahrzehnten mit allen Mitteln zu widerlegen versucht mit Überbewertung des FIAT US $. Dabei wurde die Rolle des Goldes systematisch verunglimpft und auch mit illegalen Mitteln beeinflußt.Es wird sich zeigen, wer den längeren Atem hast, das kurzsichtige Finanzimperium oder Asien mit Indien und China vornweg, die Jahrtausende Erfahrung mit Währungen besitzen. Immerhin hat China aus einem ersten Zusammenbruch im 9.Jh. gelernt und ganz andere Wertvorstellungen zum einzigen echten Geld als der Westen, v.a die USA...
Wir sehen den Dollar vor einer möglichen gewaltigen Korrektur, die Auswirkungen auf die Edelmetalle haben dürfte. Auch ist zu erwarten, daß Gelder, die in Bonds und Aktenmärkte flossen, tw.abgezogen und in Edelmetalle angelegt werden.
"---Reasonable analysis by many individuals and organizations suggests that much of the gold supposedly held by the US and UK is gone. Do not expect official confirmation. Regardless of denials and obfuscation, gold is important for confidence in all currencies. Admitting most of the US gold has been “leased,” sold, or stolen will create a danger zone for the dollar.
--- He who has the gold makes the rules.”--- We no longer hear, “The dollar is as good as gold.” Could that change in the next decade to “The yuan is as good as gold?”
The weekly chart of the dollar index (April 29) has broken the up trending red support line, as I have drawn it. This could be the start of a major dollar index downturn. Be cautious.
Could the dollar index strengthen and rally further? Almost anything is possible in central bank managed currency, bond, and equity bubbles, but this looks like a danger zone for the dollar...."
http://deviantinvestor.com/6986/dollar-danger-zone/
Grüsse
Edel
[Blockierte Grafik: http://deviantinvestor.com/wp-content/uploads/2015/05/I-we.jpg] -
Zitat
quote die Goldene Bratwurst
Wenn die Zentralbanken damit anfangen, Haribos Gummibärchen in ihre Tresore einzulagern, sollte man sein Investment überdenken.
Das wird aber noch ein Weilchen dauern.Die Zentralbanken hatten auch Gold in ihren Tresoren, als der Preis nach Bretton Woods jahrzehntelang beliebig und „künstlich“ per Dekret bei $ 35 festgelegt war – die Zentralbanken haben „aus Gründen der Vertrauenswahrung in der Bindung des Geldes an eine „letzte“ Vermögensreserve ihre primäre Aufgabe darin gesehen, einen gegebenen Preis dieses Aktivums zu verteidigen, um dem Publikum die Möglichkeit einer Einlösbarkeit ihrer Währung zu suggerieren. An die Stelle der Verteidigung dieses internen Wechselkurses trat dann später die Anbindung an eine fremde, reputierliche Währung über die Fixierung eines externen Wechselkurses auf dem Devisenmarkt.“ Es ist diese vermeintliche „Reputierlichkeit“, die nun auf dem Spiel steht.
Und im Übrigen könnte man, mit etwas Zuspitzung vielleicht, sehr wohl davon sprechen, dass die Tresore der Zentralbanken bis oben voll sind mit Haribobärchen. Zentralbanken haben heute ungleich mehr Staats- und eben auch Unternehmensanleihen als Kollateralsicherheiten in ihren Bilanzen denn Gold.
Gold im Besitz einer Zentralbank hat heute den gleichen Sinn wie bei privater Goldhaltung – als mögliche Versicherung gegen einen totalen Währungskollaps, als Notreserve und psychologische (= bei ihren Bevölkerungen akzeptierte) Absicherung mit einem weltweit bekannten und seit Jahrtausenden verwendeten Vermögensgut, das früher sogar direkt Geldfunktion hatte. Heute könnte man es wohl eher mit dem psychologischen Effekt einer Arbeitsunfähigkeitsversicherung.vergleichen. Ob zu Recht oder Unrecht, lässt sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht sagen.Zitat
Quote Edel Man
Es wird sich zeigen, wer den längeren Atem hast, das kurzsichtige Finanzimperium oder Asien mit Indien und China vornweg, die Jahrtausende Erfahrung mit Währungen besitzen. Immerhin hat China aus einem ersten Zusammenbruch im 9.Jh. gelernt und ganz andere Wertvorstellungen zum einzigen echten Geld als der Westen, v.a die USA...Das von Westen nach Osten wandernde Gold ist nur ein Aspekt der globalen, allem zuvor „realwirtschaftlichen“ Kräfteverschiebungen. Asien kauft ja nicht nur Gold für seine Zentralbanken aus den Tresoren des Westens, sondern in größerem Umfang produktive Vermögenswerte wie Großunternehmen und im Süden Agrarflächen. Und man sollte auch nicht vergessen, dass private Goldhaltung in China bis vor wenigen Jahren praktisch unmöglich war. Hier wirkt immer noch stark der ganz private Nachholeffekt (Familienschmuck, beweglicher Vermögenswert außerhalb des Bankensystems, Notgroschenfunktion usw.) und nicht nur die Akkumulation durch Zentralbanken.
ps
Passend zum Letztgesagten, gerade gelesen: Chinesischer Milliardär macht soeben einen Betriebsausflug mit seinen 6.400 Beschäftigten nach Frankreich - 140 Hotels in Paris gebucht und 4.700 Zimmer an der Cote d´Azur:http://www.telegraph.co.uk/new…6400-staff-to-France.html
Grüße
auratico -