GOLD : Märkte und Informationen

  • Inflation in EU wird steigen


    Ein Baerbock für die EU-Wirtschaft. Schlecht für Aktien, schlecht für das Wachstum, Erzeugerpreise werden wieder steigen, gut für Edelmetalle:


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    Die Äußerung der neuen Außenministerin Frau Baerbock am Wochenende, dass die Nord Stream 2 Pipeline derzeit nicht in Betrieb genommen werden kann, hat nun in dieser Woche wieder zu einem enormen Anstieg des Preises für Erdgas an Europas Börsen geführt. Mit dem offensichtlichen Ziel, Russland zu schaden, hat Frau Baerbock nun dafür gesorgt, dass Russland durch den Export von gas deutlich mehr Profit macht und dass auf der anderen Seite viele Gegner Russlands, u.a. das Kiewer Regime, nun vor ernsthaften Problemen, wenn nicht schon vor dem endgültigen Ruin stehen.

    „Erst gewahrten wir vergnüglich Wilden Wesens irren Lauf;

    Unerwartet, unverzüglich trat ein neuer Kaiser auf.

    Und auf den vorgeschriebnen Bahnen zieht die Menge durch die Flur;

    Den entrollten Lügenfahnen folgen alle. – Schafsnatur! " :wall: [smilie_happy]

    (Geh. Rath v. Goethe)

  • Food inflation Eurozone : 1,8 % ; USA 6,1 % :whistling: Obwohl ich in Europa einkaufen gehe, komme ich mir vor als wäre ich in Amiland. Da ist sie wieder...die 'gefühlte Inflation'.

    Das ist alles andere, als gefühlt. Auf offizielle Fake-Zahlen gebe ich schon lange nichts mehr. Wer wissen will, was wirklich ist, der schaut sich drei Dinge an:
    (1) den Preis einer Kugel Eis. Jetzt und vor 5, 10, 15, 20 usw. Jahren. 1968 waren es 10 Pfennige (ca. 5 Cent)
    (2) den Preis einer Portion Pommes mit Majo und Senf
    (3) den Preis eines Liters Treibstoff.


    Warum diese drei Dinge:
    (1) sie sind nicht zwingend lebensnotwendig
    (2) sie haben sich in den letzten 50 Jahren definitiv nicht verbessert



    Thema Teuerung:
    (1) Nicht linearer Vorgang
    (2) keine direkten Causalitäten
    (3) nicht sichtbar
    (4) nicht riechbar
    (5) nicht schmeckbar
    (6) hat keine Länge, Breite, Höhe und kein Gewicht
    (7) meist Tabuthema in Schulen usw.


    Und ist mit den herkömmlichen Sinnen nicht erfassbar, nicht messbar, nicht begreifbar.


    Sie kommt überraschend und ist tendenziell unumkehrbar.


    Fazit: das ideale Werkzeug um sich die Arbeitsleistung und Schaffenskraft normal bis überdurchschnittlich gebildeter Menschen anzueignen.


    Einige wenige wird es regelrecht nicht zerreißen. Der Rest bleibt auf der Strecke. Und genau darum.

    Was ist an dem Begriff "Bankrott" denn nur so schwer zu verstehen?.

  • Sehr aufschlussreiche Zusammenfassung von Stewart Thomson (321gold):


    Kommentar vom 14.12.2021


    Im Laufe des kommenden Jahres dürften die Aussichten für Gold kontinuierlich besser werden und dann in 2023 in eine sehr gute Entwicklung übergehen :rolleyes:

    Irrtum. Die werden für die, die dann kaufen, wenn Preise steigen immer schlechter. Je früher man drin ist, desto besser sind die Chancen, am Ende real pari raus zu kommen.....

    Was ist an dem Begriff "Bankrott" denn nur so schwer zu verstehen?.

  • Teuerung


    Habe ich gestern zu spüren bekommen. Eine Kartusche Sanitär-Silikon über 8 EUR. Ich kann mich noch an Preise von 3-4 EUR vor ein paar Jahren erinnern. Die Inflation wird natürlich exponentiell zunehmen. Wir stehen ja erst am Anfang. Der CPI ist bei 14% die Inflation jetzt bei 7% für die Konsumenten. Ich gehe davon aus das der CPI ein Gradmesser für die kommende Inflation ist. Nächstes Jahr wird sich der CPI vielleicht wieder absinken, mit der Folge das dann eine Stagflation einsetzt oder man erhält das Wirtschaftswachstum aufrecht und läßt der Inflation freien Lauf. Wir sehen nun wie schnell die Völker für das Gelddrucken bezahlen müssen ( mit Wohlstandsverlust) aber Gold ist ein Wertspeicher der höchsten Güte und fängt viel von den Verlusten ab. Nur haben muß man ausreichend viel davon !

    „Erst gewahrten wir vergnüglich Wilden Wesens irren Lauf;

    Unerwartet, unverzüglich trat ein neuer Kaiser auf.

    Und auf den vorgeschriebnen Bahnen zieht die Menge durch die Flur;

    Den entrollten Lügenfahnen folgen alle. – Schafsnatur! " :wall: [smilie_happy]

    (Geh. Rath v. Goethe)

    • Offizieller Beitrag

    Großartiger Artikel. Die Details für die USA treffen prinzipiell auch für Schland zu. Auszüge:


    "Die Preise in den USA stiegen nach der staatlichen Statistik im November zum Vorjahr um 6,8% an. Am härtesten trifft dies die kleinen Leute, deren Einkommen und Renten in der Rezession nicht mit der Inflation ansteigen und so einen starken Kaufkraftverlust erleiden. Sparer werden hinterrücks enteignet, während die Schulden der Regierungen und Banken entwertet werden....


    Berechnet man die Teuerung nach der alten Methode, die bis 1980 genutzt wurde, so stiegen die Preise im November nicht um 6,8%, sondern um schockierende 14,91% an. Das bedeutet, dass den US-Bürgern im letzten Jahr rund 15% ihrer Ersparnisse hinterrücks von ihrer Regierung gestohlen wurde....


    Das sozialistische Geldsystem hat die Marktwirtschaft durch die künstlich niedrigen Zinsen an den Rand des Abgrunds geführt. Durch das Drucken von Geld und dem folgenden Ankauf der Staatsanleihen gelang es die nominalen Zinsen historisch und unnatürlich niedrig auf ein zuvor nie dagewesenes Niveau von unter null Prozent zu drücken. Damit wurde unvorstellbar viel Wohlstand und Innovationskraft zerstört...


    Die realen Zinsen sind historisch einmalig tief im negativen Bereich, was extrem bullisch für den Goldpreis sein sollte....

    Noch glauben die Märkte die Propaganda und dass alles gut werden wird, weshalb die Edelmetalle noch korrigieren....

    Mit einem möglichen Scheitern des Taperings bzw. fortgesetzten Anleihenkäufen, persistent hohen Inflationsraten und inflationsinduziert steigenden Zinsen, werden Gold und auch Silber zum Schutz vor Inflation zunehmend gefragt werden...."


    https://www.goldseiten.de/arti…t.-Analyse-zu-Silber.html


    Grüsse
    Edel


    [Blockierte Grafik: https://www.goldseiten.de/bilder/upload/gs61b754bf1a7eb.png]

  • ....Noch glauben die Märkte die Propaganda und dass alles gut werden wird, weshalb die Edelmetalle noch korrigieren....



    Grüsse
    Edel

    Und wenn sich das auch nur geringfügig ändert, wird es kein Halten mehr geben. Dann heißt es wieder, dass es zwar genügend Metall gibt, aber nicht in der gewünschten Form......


    Was sie nicht sagen: auch nicht am gewünschten Ort, sondern irgendwo im Asteroidengürtel oder im Meerwasser wird es schon noch Edelmetall geben.....


    Alles klar?

    Was ist an dem Begriff "Bankrott" denn nur so schwer zu verstehen?.

  • Die World-Money-Fair in Berlin vom 28.01. - 30.01.2022 findet wegen COVID-19 leider nur Online statt.


    https://www.worldmoneyfair.de/

    Vieleicht sollte man diese Messe in den Juni/Juli und unter freien Himmel verlegen wegen der guten Durchlüftung bei garantiert niedrigeren Inzidenzen? Wäre doch mal eine dauerhafte Perspektive und wie ganz früher üblich bei Messen.
    Das Thema Erkältungs- und Lungenkrankheiten kommt ja wiederholt in der kalten Jahreszeit vor und ein Ende ist nicht absehbar. Oder tauschen wir dann alle irgendwann nur noch Fotos von seltenen Münzen digital aus und sparen uns aus CO2 gründen gleich die Prägung und den Transport von neuen Stücken?

    Ende gut alles gut.

    Einmal editiert, zuletzt von Osterhase ()

    • Offizieller Beitrag

    Meint bescheiden ^^ David Morgan und zeigt einen Chart von Incrementum XAU : S&P 500:


    "Nur sehr wenige Anlagen sind unterbewertet. Dies ist eine Gelegenheit, die die meisten übersehen werden, während das kluge Geld akkumuliert."


    Nur zu!


    https://marketsanity.com/gold-…c-bull-market-in-history/


    Grüsse
    Edel
    [Blockierte Grafik: https://marketsanity.com/wp-content/uploads/2021/12/goll.jpg]

  • https://www.interfax.ru/interview/810372


    CFO Polymetal: not the easiest year for gold mining




    Auszüge:


    It is always difficult to predict gold prices, but tell us at least about your personal expectations.
    - Now we see the acceleration of inflation in the United States, the last figure is generally a little shocking - 6.8% year-on-year! The highest official inflation there in the last 40 years! Inflation risks as such have been fully realized. But the situation is a little funny: everyone understands the situation with inflation, but believes that the Fed's cuts in quantitative easing and the upcoming rate hike outweighs this risk. As a result, we do not see a large-scale rise in gold prices against the backdrop of accelerating inflation, although it is traditionally an inflationary hedge. I, frankly, do not expect any breakthrough movements in gold now in the absence of new "black swans".
    We are traditionally conservative in the budget, we put in $ 1500 per ounce for the next year, just like this year. And in the long run, we take $ 1500 as a basis for optimization, a 20% buffer relative to the spot allows us to plan comfortably.

    What can shareholders expect in terms of dividends for the year?
    - If we sum up everything that we said before, we have a year in which the price of gold, although it remains very pleasant, has decreased since the beginning of the year by about 8%, the level of operating costs, albeit slightly, but increased, production increased or remained at at the same level, capex has grown pretty well. Therefore, in absolute terms, free cash flow for 2021 will be somewhat lower for objective reasons than for the previous year.

  • Die Goldpreisentwicklungen 2021 waren eine Enttäuschung, da das Edelmetall nur mäßige Investorennachfrage verzeichnete. Doch laut ABN AMRO könnte 2022 ein Desaster werden, mit einem Goldpreisrückgang von 16%, berichtet Kitco News. In ihrer Prognose für 2022 erklärte Georgette Boele, Edelmetallstrategin der Bank, dass der Goldpreis bis Ende des nächsten Jahres auf 1.500 Dollar je Unze und bis Ende 2023 auf 1.300 Dollar je Unze fallen könnte.


    Die bearische Prognose beruht unter anderem auf der Tatsache, dass der Goldpreis nicht in der Lage war, langfristig über 1.800 Dollar je Unze zu bleiben. Boele erklärte zudem, dass die weltweite Geldpolitik ein wichtiger Faktor hinter dem Goldpreisrückgang im nächsten Jahr sein wird. Während die Federal Reserve die meiste Aufmerksamkeit erhielt, merkt sie an, dass weitere Zentralbanken ebenfalls kurz davor sind, ihre Geldpolitik 2022 zu straffen.


    "Die EZB, die Bank of Japan, die Reserve Bank of Australia, die Riksbank und die Swiss National Bank werden die Zinsen im Vergleich zu anderen Banken wahrscheinlich später erhöhen, doch die Richtung verläuft hin zur Straffung und nicht zur Lockerung", meinte sie. "Straffere Geldpolitik ist allgemein negative für die Goldpreise, auch weil die Rendite auf Staatsanleihen dann tendenziell steigt."
    https://www.goldseiten.de/arti…den-Goldpreis-werden.html
    ———
    Soll man diese „Anal-yse“ abspeichern?

    • Offizieller Beitrag

    ...https://www.goldseiten.de/arti…den-Goldpreis-werden.html
    ———
    Soll man diese „Anal-yse“ abspeichern?


    Nein. ^^


    Grüsse
    Edel

  • Die Goldpreisentwicklungen 2021 waren eine Enttäuschung, da das Edelmetall nur mäßige Investorennachfrage verzeichnete. Doch laut ABN AMRO könnte 2022 ein Desaster werden, mit einem Goldpreisrückgang von 16%, berichtet Kitco News. In ihrer Prognose für 2022 erklärte Georgette Boele, Edelmetallstrategin der Bank, dass der Goldpreis bis Ende des nächsten Jahres auf 1.500 Dollar je Unze und bis Ende 2023 auf 1.300 Dollar je Unze fallen könnte.


    Top war 2080$
    Absturz auf 1300$ sind -38% (fibonacci retracement)
    oder noch -27%


    Ist das unmöglich? Nein!


    Hier ist ein Bild mit einem ähnlichen Muster (grün).
    Aktuelle, potenzielle Position ist pink markiert.



    Solcher Absturz ist absolut möglich - aber dann sollten wir nicht mehr von den stabilen Zuständen ausgehen, sondern von einem Börsencrash, wobei Gold massiv abverkauft wird - sogar massiver als 2020.
    Das wäre die schönste Kaufgelegenheit seit 2016.


    Was spricht noch dafür?


    Wenn man Gold durch M2 teilt - dann sieht man, dass Gold neutral bis günstig ist.
    Aber Gold steht im kritischen Bereich!
    Sollte es nach unten gepusht werden, so fällt es tief.
    Die grüne Linie sind ca diese -27%.
    Dann wäre Gold so billig wie seit 2000 nicht mehr!





    Womöglich der beste Indikator ist ...
    Gold : M2 : M2V


    Dort sieht man, dass wir uns in einem Dreieck befinden. Und zwar relativ mittig.
    Ein Rückfall um -25% wäre grob der grün markierte Bereich, wobei das ein mehrfaches Tief war.


    Gold zeigt sich tatsächlich schwach, denn das Top von 2011 wurde zuletzt nicht überschritten...




    Aus den Gründen würde ich Gold -25% nicht ausschließen wollen
    und -16% wären sogar noch relativ mild...


    Und sollte es dazu kommen:
    Meiner Meinung nach: ALL-IN, was geht!

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    5 Mal editiert, zuletzt von Deflationator ()

  • Was die Meisten ausblenden, ist doch die irre, nie dagewesene Situation im Rest der Realwirtschaft. Wenn die fällt, dann wird Gold doch gezwungenermassen hochjagen, weil ein Jeder aus seinem brennenden Fiat-Stapel flüchtet - zu jedem Preis....

  • Wer oder was soll die weiter steigende Inflation aufhalten? Wenn aufgehört wird Geld zu drucken, fällt das Kartenhaus in sich zusammen.


    Das Großbanken das anders sehen bzw nicht sehen wollen ist klar...besitzen kaum Gold, stattdessen gehören Fiatgeld-Spielchen zu deren Tagesgeschäft.

  • Vielleicht machte es dann einfach mal Sinn, im kommenden Jahr gelegentlich in den Keller zu gehen und seinen Bestand zu wiegen …


    Leichter geworden? = Gefallen
    Schwerer geworden? = Gestiegen
    Gleich geblieben? = Unverändert


    Grüße
    Magor

  • Gehst du zum Wiegen in den Keller?
    Mit meinem Körpergewicht brauche ich mich nicht verstecken.


    Leichter geworden? = Inflation gestiegen
    Schwerer geworden? = Inflation gefallen
    Gleich geblieben? = Der Irrsinn läuft gemächlich weiter.


    [smilie_happy]

    Suche immer Silber für den Ofen.

    Aktuell können wir keine Anfragen mehr bearbeiten. Sorry. [smilie_blume]


  • Eine optimistische Sicht


    Gold : M2 : M2V


    Annahme: es gibt eine Zyklenwiederholung wie 1970+
    und wir befinden uns wie damals an der blau markierten Slelle


    Wie es aussieht, ist der jetzige Zyklus ca 2,6-2,8 mal länger gezogen
    d.h. das Ende des Zyklus sollte zw. Okt 24 und Jun 25 sein!


    und... wenn das so ist, dann sollte bald eine Rakete durchstarten


    Tatsächlich befinden wir uns aktuell in einem fairen Bereich




    Man achte auf die Amplitude, die gewisse Ähnlichkeit aufweist.

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