GOLD : Märkte und Informationen

  • Mal eine Verständnisfrage.
    http://www.goldseiten.de/conte…php?storyid=15084&seite=2


    Der Aktuelle Artikel auf der Hauptsseite sagt eine starke Deflation für 2012-2014 voraus.
    D.h. Preise, Aktien, Rohstoffe, Immobilien, Gold+Silber sinken.


    Im Artikel steht jedoch:
    "Das vor uns liegende Jahr wird Individuen und Unternehmen die vielleicht letzte Gelegenheit der expansionären Nachkriegsära bieten, die eigenen Bilanzen in Ordnung zu bringen, Gold bei jedem Preisrückgang oder jeder Korrektur zu kaufen und sich auf den harten deflationären Winter vorzubereiten, der zwischen 2012 und 2014 ansteht. "


    Wieso sollte man kurz vor einer Deflation noch Gold kaufen?

  • OK.... Gold gewinnt bei Deflation und auch bei Inflation.


    Und wo verliert man deiner Meinung nach mit Gold?

    Dann, wenn das Wirtschafs- und Finanzwesen (wenigstens) halbwegs gesund ist. Und davon sind wir sowohl bei Deflation als auch bei Infation weit entfernt.
    Wobei man sagen muss, dass das Wort "verlieren" bei Gold immer relativ zu sehen ist. Wenn es der Wirtschaft gut geht, und das Finanzwesen wirklich gesund ist, "verliert" Gold nur seinen Wert i.V. zu FIAT Money.


    Grüße
    GS

    "Blinder Glaube an die Obrigkeit ist der schlimmste Feind der Wahrheit"
    Albert Einstein

    • Offizieller Beitrag

    Darryl Robert Schoon, ein Freund von Prof. Antal Fekete, mit vernichtender Kritik der FED, Bernanke und mit kühnen Thesen:

    Die FED könnte 2011 abgelöst werden, der Kollaps der Fiatwährungen stehe kurz bevor.


    Die „Rettung“ für den Bürger: Gold und Silber physisch...
    (....)
    Grüsse


    Hier fehlt noch jemand, der die FED und die US Finanzen dominiert hat wie kaum jemand vor ihm: Mr. Greenspin:


    „Ex-Fed-Chef Alan Greenspan: "Die Tatsache, dass die ökonometrischen Modelle der Fed, die die besten der Welt sind, 14 Quartale in Folge falsche Prognosen geliefert haben, heißt nicht, dass die im 15. Quartal wieder schief liegen werden." Kommentar: Erkennen Sie die Gemeinsamkeiten des Ex-Fed-Chefs mit einem Roulette-Spieler, der die Kontrolle verloren hat?“ :huh:


    http://www.goldseiten.de/conte…erichte.php?storyid=15101


    Kann dieser Mann, der am Ende eine der größten Wirtschaftspleiten maßgeblich herbeiführte, den Immobilienkollaps in den USA, nicht endlich schweigen ?
    .

  • Wieso sollte man kurz vor einer Deflation noch Gold kaufen?


    Wenn man mehr als genug cash hat? Wenn man in einer Deflation allerdings ständig zu fallenden Preisen in Fiat tauschen MUSS, um sich die Brötchen zu kaufen sollte man es lassen.
    Es sei denn man macht einen Golddeal mit dem Bäcker. :D


    Für Menschen mit Mumm und Phantasie ist Gold ein gutes Investment - egal zu welcher Zeit.


    Fiat ist was für Denkfaule - und das Finanzamt nimmt leider auch nichts anderes :rolleyes:

    Der Horizont der meisten Menschen ist ein Kreis mit dem Radius 0. Und das nennen sie ihren Standpunkt :D (Albert Einstein)

    • Offizieller Beitrag

    Dann, wenn das Wirtschafs- und Finanzwesen (wenigstens) halbwegs gesund ist. Und davon sind wir sowohl bei Deflation als auch bei Infation weit entfernt.
    Wobei man sagen muss, dass das Wort "verlieren" bei Gold immer relativ zu sehen ist. Wenn es der Wirtschaft gut geht, und das Finanzwesen wirklich gesund ist, "verliert" Gold nur seinen Wert i.V. zu FIAT Money.


    Grüße
    GS


    Es ist die Frage aller Fragen, ob es nach einem absehbaren Kollaps der Fiatwährungen so weiter geht wie gehabt. Es mehren sich Einflußgrößen, daß Gold in künftigen Weltwährungen wieder eine bedeutendere Rolle spielt.
    Die Äußerungen von Zoellick waren nicht zufällig, China wird den Yüan mit Gold decken, die Zentralbanken werden zu Gold Nettokäufern....


    Falls also Gold künftig (wieder) in irgendeiner Weise mit den Währungen korreliert, wird es eine berechenbare Größe und verliert dann nicht. My words.


    Grüsse
    Edel

  • Wenn man mehr als genug cash hat? Wenn man in einer Deflation allerdings ständig zu fallenden Preisen in Fiat tauschen MUSS, um sich die Brötchen zu kaufen sollte man es lassen.
    Es sei denn man macht einen Golddeal mit dem Bäcker. :D


    Was spricht dann dagegen, während einer Deflation einfach BARGELD zu horten?
    Bargeld kann auch nicht pleite gehen. (es kann nur wertlos werden, aber das ist ein anderes Thema)



    Und: was folgt nach 2014, wenn die Deflation vorbei sein soll?
    Friede, Freude, Eierkuchen und die Welt ist wieder in Ordung? :D
    Oder Inflation?



    PS: Wäre dann 2012-2014 ein guter Zeitpunkt für einen Immobilien-KAUF, wenn die besagte Deflation eintritt?
    Die Preise müssten dann ja massiv fallen.

    Einmal editiert, zuletzt von Wurschtler ()


  • Nichts spricht dann gegen Bargeld. Außer, dass es eben wertlos werden kann...... :D
    Insofern kein anderes Thema, weil eben jedem von uns die 100% Glaskugel fehlt. Da ist ein Investment, was sowohl in Deflation als auch in Inflation bis hin zu plötzlicher Währungsreform ganz gut dasteht, keine schlechte Sache. Die ewigen hitzigen Diskussionen um Defla vs. Infla zeigen mir vor allem, dass es niemand so ganz genau weiß und das Gold da keine schlechte Idee ist.


  • PS: Wäre dann 2012-2014 ein guter Zeitpunkt für einen Immobilien-KAUF, wenn die besagte Deflation eintritt?
    Die Preise müssten dann ja massiv fallen.



    Ja, vorausgesetzt, die politischen Rahmenbedingungen bleiben stabil. Zum Beispiel könnte eine Reichensteuer - auch auf Immobilien - die Investition in Frage stellen. Eine selbst genutzte und schuldenfreie Immobilie ist aber sicher nicht verkehrt. Irgendwo muss man ja schließlich wohnen. Aber im Gegensatz zu Gold ist sie halt nicht anonym (steuerrechtlich gesehen).


    Dass die Immobilienpreise in einigen Jahren sinken könnten, hängt auch mit dem demographischen Wandel zusammen. Da braucht es nicht zwingend eine Deflation. Wurde hier im Forum ja schon häufiger diskutiert.


    Was ich noch zur drohenden Rating-Abwertung von Frankreich sagen wollte: der dazu verlinkte Artikel ist aus dem August dieses Jahres. Da die Herabstufung noch nicht erfolgt ist, wäre es spannend zu wissen, ob es dazu noch etwas Aktuelles gibt? Die Staatsverschuldung von Frankreich ist im europäischen Vergleich jedenfalls auch schon recht hoch. Natürlich sind die USA auch hier längst führend.


    @Patrone Lupo: so ganz verstehe ich deinen Gedanken nicht, warum ich vor einer Deflation Bargeld in Gold tauschen soll? Angenommen, es wird nicht wertlos und es ist auch später genügend Gold am Markt verfügbar, dann kauft man doch besser erst während bzw. am Ende der Deflation, oder?

    In dubio pro aurum
    Um zu erfahren, wer über dich herrscht, finde heraus, wen du nicht kritisieren darfst. (Voltaire)


  • @Patrone Lupo: so ganz verstehe ich deinen Gedanken nicht, warum ich vor einer Deflation Bargeld in Gold tauschen soll? Angenommen, es wird nicht wertlos und es ist auch später genügend Gold am Markt verfügbar, dann kauft man doch besser erst während bzw. am Ende der Deflation, oder?


    Lupo hat es ja schon gesagt: weil Gold in einer Deflation alles schlägt. Im Gegensatz zur landläufigen Ansicht, ist Gold nämlich ein noch besserer Deflationsschutz als Inflationsschutz. Historisch hat Gold in Deflationen seine beste Performance gehabt. Man kann das , wenn man will nachlesen in Jastrams 'Golden Constant'...>Warum das so ist ? Ganz einfach: in der Deflation ist Cash King . Und was ist Gold ? Cash ! Geld der letzten Vernunft.

    Der Optimist glaubt , dass wir zur Zeit im besten Deutschland aller Zeiten leben. Der Pessimist befürchtet es !

  • weil die staatlichen Abgaben, Gebühren, usw. auf Immos stark ansteigen werden


    besser pauschal langfristig mieten und Gold halten


    in diesen Zeiten


    :whistling:

    wer es schafft seine Wünsche zu begrenzen hat es leichter

  • Sehe ich auch so KROESUS.


    Habe mir den Haustraum längst abgeschminkt.


    Ein Haus ist sichtbarer Besitz.


    Und dann noch die Gefahr von Zwangshypothek und Klimawahnsanierung. Oder Wasser- / Abwasser- "Erneuerung" die 10te, auch beliebt die Straßen- und Gehwegerneuerung. Die Kollegen fluchen jeden Tag.


    Ich bleibe auch bis auf weiteres in meinem Rattenloch.


    Gruß

  • Mir fehlt auf die schnelle ein Ereignis ein wo Gold nicht profitiert oder schlecht
    abschneidet.
    Hochzinsphasen: Was geschied wenn die Zinsen auf 12% steigen? Dann ist ein
    Anleihe sehr sehr atraktiv sofern der Schuldner zahlungsfähig ist.
    Hab mal wo gelesen die Goldhausse stirbt meistens am Zinstod.

    Helmut75
    Meine Bewertungen


    Erfolgreich gehandelt mit:gsfdude, bugi1976, stefano, blindfisch61, saiyaman, tarzan1,seeadler,kantezaphod_beeblebrox,aalbert,Specki,

    • Offizieller Beitrag

    Genau Woernie....du bist der einzige bis jetzt der das schnallte. [smilie_blume] [smilie_blume] [smilie_blume]


    cu DL....der Malkasten gegreift das nie :wall: :wall: :wall: ....vielleicht weils so einfach ist


    Ach nee, ist Woernie wirklich der Einzige ?? X(


    Lupo, Du solltest öfter hier hereinschauen , dann hättest du dieses hier zur Kenntnis genommen: Am 29.04 2009.. ^^


    GOLD : Märkte und Informationen


  • Das bezog sich jetzt auf meinen Beitrag....dass dies in gewissen Kreisen wie den Goldbugs doch bekannt


    sein sollte verwunderte mich dann dass woernie als einziger dies erkannte.


    cu DL

    Plutonia lebe hoch und Gold ahoi

  • Außerdem passiert einem mit Gold das nicht:


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    Seltsame Vorgänge bei deutschen Banken - Artikel vom 8.12.2010
    http://polskaweb.eu/news/index.php


    Veröffentlicht in : Warschau / Posen - Wieder einmal gibt es offenbar ernste Probleme bei größeren Banken. Dieses Mal ist es allerdings keine Serie von Pleiten, sondern es sieht so aus als wenn die Finanzinstitute jetzt bestimmen wer wessen Geld wann und wo bekommt, bzw. ob man überhaupt über sein eigenes Geld verfügen darf. In Polen nahm der Albtraum bereits Anfang der vergangenen Woche seinen Lauf, als die zur deutschen Commerzbank Gruppe gehörende polnische MBank Millionen ihrer Kunden in Angst und Schrecken versetzte, als überall falsch adressierte Überweisungen und nicht nachvollziehbare Abbuchungen gemeldet wurden. Ein Megagau für die MBank, den ihre Direktion in Warschau als "kleinen Softwarefehler" sowie einer lapidaren Entschuldigung abtat. Nur einen Tag nach dem Bekanntwerden des MBank Dramas setzte eine schwarze Serie ein, von der alle Kunden von Großbanken mehr oder weniger betroffen sein dürften: Totalausfall der Systeme bei einem zur Deutschen Bank gehörenden Kreditinstitut, ING Bank Online Login und Geldautomaten funktionierten nicht mehr, Bank Pekao Kunden meldeten ähnliche Probleme, eine Reihe weiterer Geldinstitute mit Fehlern werden über Foren gemeldet, hierunter auch eine andere Commerzbank- Tochter.


    Man spricht von technischen Problemen, der Einführung neuer Produkte in ihre Systeme, aber kein Wort von Viren, Betrug oder noch gewichtigeren Gründen für das Versagen des Geldverkehrs bei polnischen Banken, die meist ausländische Muttergesellschaften haben, wie auch die Volkswagen-Bank, bei welcher am vergangenen Donnerstag erstmals nichts mehr ging. Die verstopften Service- Leitungen vieler Banken machten denn auch besorgte Kunden noch nervöser. Bei der MBank dürften die Mitarbeiter an den Telefonen inzwischen bereits alle wieder urlaubsreif sein, denn dort war die Lage besonders dramatisch. Tausende oder gar zehntausende Kunden werden versucht haben irgendwie hier ihre Sorgen loszuwerden. Pawlowski hatte nämlich plötzlich anstatt seines Managergehaltes die magere Rente der Witwe Anna Nowak auf dem Konto, ein Student gelang in dem Chaos sogar an das Honorar eines bekannten Dirigenten, doch als er sich das Geld persönlich anschauen wollte, gingen die Geldautomaten auch schon nicht mehr.


    Der vorläufige Höhepunkt der schwarzen Serie wurde am heutigen Nachmittag in Form von nicht mehr funktionierenden Mastercards gemeldet. Bankkunden bekommen bereits schweissnasse Hände und fürchten um ihr Geld. Auch Polskaweb Mitarbeiter können schon seit dem vergangenen Freitag ihre Deutsche- Bank Kredit- und EC - Karten in Polen nicht mehr nutzen, nur das Online Banking funktioniert noch mit etwas verzögerten Aktualisierungen. Wir gehen davon aus, dass es auch anderswo in Europa, wie z.B. in Deutschland. Österreich und der Schweiz, seltsame Probleme bei den dort ansässigen Banken gibt. Was die tatsächlichen Auslöser dieser Probleme sind wissen wir nicht und können somit nur vermuten. Mit Sicherheit hat dies alles aber nicht mit dem unter falscher Flagge agierenden Wikileaks oder einem angeblichen Computervirus zu tun, denn dann müsste es zumindest in Rest-Europa ähnlich schwarze Serien geben wie in Polen.


    Dass die Banken nun ihre Kunden über das mysteriöse Chaos und Versagen nicht kollektiv aufklären, beweist und dass hier etwas oberfaul zu sein scheint. Und wenn dann noch bewusst durch Mitarbeiter der beteiligten Institute gelogen wird, indem man vorgibt nichts von Problemen zu wissen, oder den Betroffenen rät es vielleicht einmal mit einer (nicht kostenlosen) neuen Kreditkarte versuchen solle, ist dies gar arglistige Täuschung bzw. Betrug.


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    Der Artikel hat sicher etwas übertrieben, denn aus diesem Software-Chaos kam nix größeres. Aber wahr ist das Risiko der Geldkarten und die Nichtigkeit des Geldes.


    Das Beste finde ich: "Bankkunden bekommen bereits schweissnasse Hände und fürchten um ihr Geld." Diese Oberoberdeppen. Jetzt, wo es zu spät ist, fürchten sie um ihr Geld. In den Nachrichten kommt doch schon seit 2 Jahren, daß das Geld kaputt gemacht wird. Durch die Billionerie, d.h. die weltweite Schuldenorgie. Warum hat man eigentlich vorher nicht so viel Geld gedruckt? Weil mit dieser Geld-Duckerei alles untergeht, was auch die da Oben wissen, und das ist in der jetzigen Situation eben auch schon egal. ;(

    Über weiter später mach ich mir noch keine Sorgen. Putin möchte sein Gebiet sicher noch etwas erweitern. Da ist es dann wurscht, ob ich eine Immobilie besitze oder nicht. "Dann staubts" sagt Alois Irlmaier in den 50er Jahren. Wer ist Alois Irlmaier? Einfach gugeln.



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    ANTI-links: “Der Edle strebt nach Harmonie, nicht nach Gleichheit. Der Gemeine strebt nach Gleichheit, nicht nach Harmonie.” Konfuzius
    "Unser ökonomisches Denken empfindet denjenigen, der Schweine großzieht, als produktiv. Und denjenigen, der Kinder großzieht, als unproduktiv."
    ^^ Friedrich List, dt. Ökonom, ab 1840 internat.anerkannt.
    Anti-Deutsch "Der Gebildete treibt die Genauigkeit nicht weiter, als es der Natur der Sache entspricht." Aristoteles

    Einmal editiert, zuletzt von ttt ()

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