GOLD : Märkte und Informationen

  • Was mir gerade auffällt:


    Ankaufspreis bei EuroChange sowie ExchangeAG für Krüger gleich wie andere Anlegerunzen (sonst Krüger immer etwas weniger), und dieser liegt 10,- € über Spot! Sowas habe ich letztmals so ausgeprägt im Herbst 2008 erlebt. Und auch die akt. "Angebotsvielfalt" ist bedrückend (für die hieisigen toitonischen Nichtsmerker, die zum Lachen immer in den Keller gehen: die Gänsefüßchen waren Ironie ;) ). Welch Deja vu...


    Onkel Mithras prognostiziert: Heißer Herbst voraus. Nix mit "Sommerloch"... (Und jetzt packe ich meine Glaskugel auch schon wieder weg... ;) )

    Und nicht vergessen: "Papiergeld kehrt früher oder später zu seinem inneren Wert zurück: Null." [Voltaire, 1694-1778]
    Gold, das du dir schon heute kannst besorgen,
    Kaufe derzeit besser nicht erst morgen! :D

    • Offizieller Beitrag

    um mal beim Thema zu bleiben. Hr. Müller, der sehr redegewandt ist, spricht davon (ab 9:53 Min), dass durch das Platzen der Immobilienblase in China ein weltweiter deflationärer Schock passieren könnte mit der Folge, dass alles zu Knete gemacht werden muss und somit die Assets (GOLD, SILBER, Immobilien, etc.) verkauft werden.
    (.....)
    Also ist es gar nicht so toll diese oben genannten Assets zu haben.


    Also Pandadler, es ist ja i.0. daß hier pessimistische Stimmen zu Gold hereingestellt werden.


    Aber seit wann ist die Redegewandtheit irgendeines Medienfuzzi ein schlüssiges Argument, dann folgen konjunktive und schließlich eine unverifizierte Aussage.Wir haben Jahre gebraucht, um in diesen Haupthread Gold das Niveau zu pflegen, Du bildest mit solchen Postings eher eine der Ausnahmen, sorry.


    Grüsse
    Edel

  • @ Mithras,
    liegt wohl daran das die Krügers knapp werden. :whistling:
    Im Extrem nützen die schönsten Einkaufspreise nichts mehr, wenn es an Ware mangelt!
    Und wenn ich an den Herbst 08 zurückdenke, haarsträubend...ratz fatz war so gut wie alles weg ;(


    Wie?... nix mit Sommerloch?
    aber...das ist es doch schon! 8|
    Wünsche
    ...einen goldigen Tag
    Tut

    "Um klar zu sehen genügt oft schon eine geringe Veränderung des Blickwinkels"

  • Also Pandadler, es ist ja i.0. daß hier pessimistische Stimmen zu Gold hereingestellt werden.


    Aber seit wann ist die Redegewandtheit irgendeines Medienfuzzi ein schlüssiges Argument, dann folgen konjunktive und schließlich eine unverifizierte Aussage.Wir haben Jahre gebraucht, um in diesen Haupthread Gold das Niveau zu pflegen, Du bildest mit solchen Postings eher eine der Ausnahmen, sorry.


    Grüsse
    Edel

    wieso "unverifiziert"? ich habe das Interview von Mross gepostet mit der Stelle, wo Müller anfängt über China zu reden. Außerdem ist Müller nicht "irgendein Medienfuzzi", sondern jemand, der sich mit Finanzdingen, Wirtschaft, etc. auskennt. Komm mal wieder runter vom hohen Ross Edelmann.

    ärgern, verhandeln, handtuchwerfen, zustimmen
    Goldkartell, "Drückung", etc. ist doch alles Augenwischerei von den "Gurus", die von nichts ne Ahnung haben oder wieso konnte Gold seit Dez 2001 von 255 USD auf über1900 Dollar steigen? Eine "Drückung" sieht anders aus,denn dann hätte es von 255 USD auf 25 USD gehen müssen.

    • Offizieller Beitrag

    wieso "unverifiziert"? ich habe das Interview von Mross gepostet mit der Stelle, wo Müller anfängt über China zu reden. Außerdem ist Müller nicht "irgendein Medienfuzzi", sondern jemand, der sich mit Finanzdingen, Wirtschaft, etc. auskennt. Komm mal wieder runter vom hohen Ross Edelmann.


    Wenn Deine Argumente nicht überzeugen, jedenfalls mich nicht, wirst Du leider persönlich. X( Lies nochmals die markierten Aussagen.....Der sog.Herr im Hause bin ich und NICHT DU. Bleibe mit Deinen auch von anderen Usern oftmals umstrittenen Beiträgen besser in Deinem Thread.


    Btw. Es werden für mein Verständnis zu viele Beiträge zitiert, die nicht gerade Kompetenz zu Gold als EINZIGEM Schutz vor Vermögensverfall bieten.
    .


  • .........dass durch das Platzen der Immobilienblase in China ein weltweiter deflationärer Schock passieren könnte mit der Folge, dass alles zu Knete gemacht werden muss und somit die Assets (GOLD, SILBER, Immobilien, etc.) verkauft werden.


    Also ist es gar nicht so toll diese oben genannten Assets zu haben.


    ………. "Wenn Deflation nun zum Hauptproblem der Wirtschaft wird, warum sollte ich dann Gold besitzen?" Gold, so die Annahme, ist eine Absicherung gegen Inflation; und wie könnte es sein, dass Gold unter deflationären Bedingungen gut läuft?


    Doch Gold ist mehr als nur eine Absicherung gegen Inflation. Wie Samuel Kress in seinen Arbeiten zu den Wirtschaftszyklen zeigt, profitiert Gold in beiden Extremperioden des 60-Jahrezyklus - nämlich bei Hyper-Inflation und Hyper-Deflation. Während der inflationären Periode des aktuell laufenden 60-Jahre-Zyklus - also während der 1970er Jahre - profitierte Gold von extremer Inflation, als der Zyklus seinen Höhepunkt anstrebte. Seit einiger Zeit profitiert Gold erneut - jetzt von der Deflation, während der Zyklus seinem Tiefpunkt entgegenstrebt. In Zeiten der Unsicherheit ziehen Anleger dieses Edelmetall aus Gründen der finanziellen Sicherheit somit in Betracht.


    …………..Gold dürfte, ungeachtet der weiteren Vorgehensweise, in jedem Fall profitieren - ob nun von der Unsicherheit, die die deflationäre Phase der Langwelle mit sich bringt oder vom künstlichen Auftrieb der Anlagepreise, ausgelöst durch quantitative Lockerungen. Und das ist auch ein Grund, warum Gold der angesagte, sichere Anlagehafen in den finalen Jahren des deflationären Zyklus bleiben wird.


    Auszug: © Clif Droke
    http://www.clifdroke.com

    Nichts ist so stark wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist.
    (Victor Hugo 1802-1885 Philosoph)

    Einmal editiert, zuletzt von Ersatzkasse ()

  • ...und nicht vergessen: KOMPETENT sind selbstverständlich NUR Beiträge PRO Gold.... :hae:

    Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag ist eine persönliche Meinung gem. Art.5 Abs.1 GG und Urteil des BVG 1 BvR 1384/16.


    _____________________________________________________________________________________________________________


    Herzlichen Dank für die erfolgreiche Abwicklung mit ausnahmslos positiven Erfahrungen!


    Meine Bewertungen: RE: Robin8888

    • Offizieller Beitrag

    ...und nicht vergessen: KOMPETENT sind selbstverständlich NUR Beiträge PRO Gold.... :hae:


    Geradezu lächerlich, Bänkster. Spam verdächtig. Seit Jahren werden an vielen anderen Stellen auch Alternativen zu Gold oder auch Ausstiegszenarien diskutiert.


    Nb. bemerkt sind wir doch tatsächlich das GOLDSEITEN-FORUM, und nicht eine Antigoldveranstaltung.
    .

  • Natürlich kann niemand in die Zukunft blicken. Aber man kann eins und eins zusammenzählen. Was wir gerade erleben, das sind die Auflösungserscheinungen eines Finanzsystems, das es in dieser Form in naher Zukunft nicht mehr geben wird.


    Wegen des Zinseszinseffekts, der dazu führt, dass die Schuldenberge exponentiell wachsen, werden die Dinge sehr viel schneller geschehen, als die meisten Menschen das heute erwarten. Die Summen, um die es geht, um angeblich noch irgendetwas zu retten, werden immer astronomischer.


    Nichts anderes sagt uns der Goldpreis, dieses Fieberthermometer der Finanzmärkte, das von den Notenbanken jahrelang heruntergeredet wurde. Dabei sind es seit einiger Zeit ausgerechnet die Notenbanken, die mit ihren Käufen dafür sorgen, dass der Goldpreis von einem Hoch zum nächsten jagt. Das ist auch vollkommen logisch: Die Wächter über unser Geld wissen selbst nur zu genau, dass unser Papiergeldsystem vor dem Kollaps steht.

    Nichts ist so stark wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist.
    (Victor Hugo 1802-1885 Philosoph)

  • Natürlich kann niemand in die Zukunft blicken. Aber man kann eins und eins zusammenzählen. Was wir gerade erleben, das sind die Auflösungserscheinungen eines Finanzsystems, das es in dieser Form in naher Zukunft nicht mehr geben wird.


    Ein Crash bedeutet nicht, dass es das Finanzsystem in dieser Form in Zukunft nicht mehr geben wird. So optimistisch bin ich nicht.
    Es wird bestenfalls der Reset-Knopf gedrückt und dann geht der Wahnsinn wieder von vorne los.

  • Was wir gerade erleben, das sind die Auflösungserscheinungen eines Finanzsystems, das es in dieser Form in naher Zukunft nicht mehr geben wird.


    Vermutlich, anders könnte man sich z.B. das Lechzen zur begehrten Erhöhung der Schuldengrenze in den USA nicht wirklich erklären. 14,3 Billionen Miese sind schon übel, warum es mit ca. 17 Billionen besser sein soll, bleibt rätselhaft, ebenso wie zur Belohnung der Schuldenausweitung ein tripple A.
    MUNDUS VULT DECIPI, ERGO DECPIATUR
    Wünsche
    ...einen goldigen Tag
    Tut

    "Um klar zu sehen genügt oft schon eine geringe Veränderung des Blickwinkels"

  • Zitat

    Ein Crash bedeutet nicht, dass es das Finanzsystem in dieser Form in
    Zukunft nicht mehr geben wird. So optimistisch bin ich nicht.


    Es wird bestenfalls der Reset-Knopf gedrückt und dann geht der Wahnsinn wieder von vorne los.

    es gibt im Prinzip 2 Varianten


    1) Es wird sowas wie ein Welt-Finanz-System aufgebaut - basierend auf einer Währung - und einer Zentralbank analog Fed


    2) Das System wird über einen langen Zeitraum von etwa 50 Jahren in etwas neuartiges wandeln, was bisher nicht genau definiert werden kann.
    Man sollte beachten, das das jetzige "kapitalistische" System nahezu 300 Jahre existiert. Ein neues System wäre ein Bruch dieses 300-jährigen Systems. In dieser instabiler Phase kann es durchaus Kriege, Krisen, Währungsreformen, Hyperinflation, Deflation usw. auch nacheinander geben.




    Gegen #1 gibt es meiner Meinung sehr große Wiederstände.
    Nur bei einer Krise größerer als 1929 wäre das denkbar - und es sieht aus, als ob es auch so kommt.

    🤮 🤡 💩 🡄 Die 3 meistvermissten Emojis zum Kopieren

  • Economic Rape of Europe Nearly Complete, Part II



    In Part I, I explained and (for many) introduced readers to two of the major scam-vehicles which the Wall Street Oligarchs (and a few European brethren) unleashed upon the world – and in particular the nations of Europe. Interest rate swaps and credit default swaps (both forms of “derivatives”) have been used to inflict trillions of dollars in losses on their victims, with no end to this massive tally in sight.


    As I watched Wall Street terrorists decimate the debt-markets (and thus the economies) of European nations one-by-one, I had assumed that such an unprecedented economic “attack” against these nations had been a goal unto itself. I was mistaken. Instead, what has recently become apparent is that such terrorist attacks on Europe were merely the means to an even greater end: to completely plunder all the wealth of these nations.


    In furtherance of this objective, the banking crime syndicate (and the ultra-wealthy bond parasites whom they represent) have formulated a three-pronged scheme to drain every last drop of wealth from these economies (and nations):


    1) Using these fraudulent bond debts to attach a legal claim on the large, national gold-hoards which these nations claim to still possess


    2) Attaching “loss guarantees” to the bad-debts of the Euro debt-sinners


    3) Ramming through a full economic integration of all these Euro-zone nations


    I will address these economic “crimes against humanity” in order.


    The same Western central banks (and bankers) who literally dumped thousands of tons of gold onto the global market over a two-decade period – claiming that they had no use for this “barbarous relic” – are now all singing a different tune. They have completely ceased their own gold sales, for one of two reasons: they have now decided to hoard all of their remaining gold, or their vaults are empty, and they simply have no more gold to “sell”.


    Either interpretation of events is plausible. However, depending on which premise is correct, the decision by Western banking authorities to designate the national gold hoards of these nations as “collateral” for their (fraudulent) bond debts has two entirely different (and separate) motivations. If the gold still exists, then naming gold as collateral for debts which could never be repaid (and where default is imminent) is nothing less than the theft of these nations’ gold reserves...


    Full commentary: http://www.bullionbullscanada.…old-commentary&Itemid=131

  • Economic Rape of Europe Nearly Complete, Part II



    In Part I, I explained and (for many) introduced readers to two of the major scam-vehicles which the Wall Street Oligarchs (and a few European brethren) unleashed upon the world – and in particular the nations of Europe. Interest rate swaps and credit default swaps (both forms of “derivatives”) have been used to inflict trillions of dollars in losses on their victims, with no end to this massive tally in sight.


    As I watched Wall Street terrorists decimate the debt-markets (and thus the economies) of European nations one-by-one, I had assumed that such an unprecedented economic “attack” against these nations had been a goal unto itself. I was mistaken. Instead, what has recently become apparent is that such terrorist attacks on Europe were merely the means to an even greater end: to completely plunder all the wealth of these nations.


    In furtherance of this objective, the banking crime syndicate (and the ultra-wealthy bond parasites whom they represent) have formulated a three-pronged scheme to drain every last drop of wealth from these economies (and nations):


    1) Using these fraudulent bond debts to attach a legal claim on the large, national gold-hoards which these nations claim to still possess


    2) Attaching “loss guarantees” to the bad-debts of the Euro debt-sinners


    3) Ramming through a full economic integration of all these Euro-zone nations


    I will address these economic “crimes against humanity” in order.


    The same Western central banks (and bankers) who literally dumped thousands of tons of gold onto the global market over a two-decade period – claiming that they had no use for this “barbarous relic” – are now all singing a different tune. They have completely ceased their own gold sales, for one of two reasons: they have now decided to hoard all of their remaining gold, or their vaults are empty, and they simply have no more gold to “sell”.


    Either interpretation of events is plausible. However, depending on which premise is correct, the decision by Western banking authorities to designate the national gold hoards of these nations as “collateral” for their (fraudulent) bond debts has two entirely different (and separate) motivations. If the gold still exists, then naming gold as collateral for debts which could never be repaid (and where default is imminent) is nothing less than the theft of these nations’ gold reserves...


    Full commentary: http://www.bullionbullscanada.…old-commentary&Itemid=131

  • Begründet wird der steigende Goldpreis zur Zeit von der Presse damit, dass die USA das Problem des Debt Ceiling nicht lösen. Das heißt im Umkehrschluss, dass "theoretisch" der Goldpreis sinken sollte, sobald eine Lösung gefunden wird. Mal sehen, ob es so kommt, denn die US Politiker werden ihr Land nicht in die Zahlungsunfähigkeit führen. Egal ob Republican oder Democrats.

    ärgern, verhandeln, handtuchwerfen, zustimmen
    Goldkartell, "Drückung", etc. ist doch alles Augenwischerei von den "Gurus", die von nichts ne Ahnung haben oder wieso konnte Gold seit Dez 2001 von 255 USD auf über1900 Dollar steigen? Eine "Drückung" sieht anders aus,denn dann hätte es von 255 USD auf 25 USD gehen müssen.

  • Na, der €-POG sinkt doch eben schon "heftig", weil der lendenlahme € gegenüber dem hüftlahmen $ derzeit gerade mal wieder etwas "steigt"...


    Ja, und wenn dann noch der $-POG sinkt, dann gibt's auch im Euroland NACHKAUFKURSE. Wäre doch klasse, oder etwa nicht!?! :thumbsup:

    Und nicht vergessen: "Papiergeld kehrt früher oder später zu seinem inneren Wert zurück: Null." [Voltaire, 1694-1778]
    Gold, das du dir schon heute kannst besorgen,
    Kaufe derzeit besser nicht erst morgen! :D

  • Pandaadler hat doch recht, wobei ich nicht mir einen sehr stark fallenden POG rechne.


    Im Grunde ist es doch relativ vorhersehbar: Demokraten und Republikaner werden sich in aller letzter Minuten einig (ganz großes Kino!), POG in $ geht runter, Euro im Vergleich zum $ ebenso (vielleicht findet eine Ratingagentur nächste Woche wieder irgend etwas "neues" über die Zahlungsunfähigkeit der PIIGS heraus), also geht der POG in $ runter, nur werden wir das hier nicht mitkriegen, weil der Euro ebenfalls runter geht.


    Ich wünschte es wäre immer so einfach, Vorhersagen zu treffen :thumbsup:

    "Ihr solltet anfangen an Geistergeschichten zu glauben.... ihr steckt mitten in einer drin"

    • Offizieller Beitrag

    Ein eindrucksvoller Chart ! Diesen Chart hat Sinclair von bloomberg.com übernommen.


    Grüsse
    Edel
    [Blockierte Grafik: http://www.jsmineset.com/wp-co…11/07/clip_image00214.jpg]


    http://www.jsmineset.com/2011/07/24/in-the-news-today-930/


  • Also Pandadler, es ist ja i.0. daß hier pessimistische Stimmen zu Gold hereingestellt werden.


    Aber seit wann ist die Redegewandtheit irgendeines Medienfuzzi ein schlüssiges Argument, dann folgen konjunktive und schließlich eine unverifizierte Aussage.Wir haben Jahre gebraucht, um in diesen Haupthread Gold das Niveau zu pflegen, Du bildest mit solchen Postings eher eine der Ausnahmen, sorry.


    Grüsse
    Edel


    :hae:


    Zu dem Müller-Beitrag: Persönlich sehe ich viele Punkte genauso wie er - sehr gut von ihm dargestellt die Umverteilung von oben nach unten, die am Ende kommen muß, wenn die notwendigen Zinsen von der arbeitenden Bevölkerung nicht mehr erbracht werden können...


    ...wie auch immer - das Geldsystem muss dann "genullt" werden (Schuldenschnitt, Währungsreform, .....), damit wir auf einer gesunden Basis neu anfangen können.


    Allerdings sehe ich die China-Situation etwas differenzierter als Dirk Müller.


    Sicher unterliegt dieses große Land auch konjunkturellen Schwankungen und es geht nicht immer ausschliesslich aufwärts - sicher werden wir in den nächsten Jahren aus China auch mal negative (Konjunktur-)Nachrichten hören, die auch auf die wirtschaftliche Situation in der westlichen Welt ausstrahlen werden.... nach meinen Infos sind die (teilweise auch leer stehenden) Immobilien in China aber nicht so stark "gelevereged" (als mit Schulden unterlegt), wie das 2006 in USA der Fall war (dort hatten wir Schuldenstände, die oft über 100% des Immobilienwertes ausmachten). Hat da einer von Euch diesbezüglich belastbare Infos? :hae:


    Kommt es in China bei einer von mir angenommenen sehr viel niedrigeren Schuldenfinanzierung der Immobilien (wenn der Schuldenanteil z.B. nur 50-60% der gegenwärtigen Immobilienwerte betragen würde) zu einem Immobiliencrash (z.B. zu einer Halbierung der Werte), so sind auch nach dem "Crash" die Immos in China immer noch nicht "Under Water" (komplett Überschuldet so wie z.B. in USA).


    In der Folge würden zwar die Investoren der Immobilien (z.B. der Staat/die Partei) sehr heftige, bittere Verluste einfahren. Aber Effekte wie 2006ff in USA, wo durch die stark fallenden Immobilienpreise und daraus resultierende Überschuldung (und folgende NICHT-ZURÜCKZAHLBARKEIT der Immo-Kredite) viele Banken und Versicherungen (Fanny & Freddy, AIG,...) pleite gehen und vom Staat gerettet werden mussten, würde es dann in in China -vorbehaltlich meiner Annahmen- definitiv NICHT geben.


    China ist auf der Zeitschiene einfach einige Jahrzehnte in der wirtschaftlichen Entwicklung weiter zurück, die neu gedruckten Geldmengen sind noch durch gleichzeitig mit dem BIP wachsende Güter gedeckt, die Verschuldung beträgt nach meinem Kenntnisstand etwa 15% des BIP.


    Das ist in meinen Augen einfach Schwachsinn von Dirk Müller, den Immobilienmarkt und die eventuell in den nächsten Jahren dort stattfindenden Preisrückgänge und deren Wirkungen auf das Wirtschaftssystem auch nur ansatzweise mit den Immobilienkrisen in der westlichen Welt (USA, Spanien,...) zu vergleichen. :wall:


    Das er, lieber Panda, sich zudem nach Deinen Angaben 9:53 min lang darüber auslässt, macht die Sache deshalb erst recht nicht besser! :wall: :boese: :wall:



    LG,
    Foci

    :rolleyes: Erfolgreich gehandelt mit: Specki, silberkunta, cyberworky, resi, Rambo, jloobiwan, fabio [smilie_blume]

    3 Mal editiert, zuletzt von Focusianer ()


  • :hae:


    Nach meinem Kenntnisstand fällt Gold in einem Deflationären Umfeld tatsächlich mit am WENIGSTEN, aber alle Assets fallen bei Deflation.


    Wirklich fesch ist nur Cash!


    Also könnte man sich bei einem deflationären Crash schon auch mit EM ordentlich die Finger verbrennen..... ;( :cursing:


    Liege ich da richtig oder falsch?


    Eine sachkundige Richtigstellung wäre nett! [smilie_blume]

    :rolleyes: Erfolgreich gehandelt mit: Specki, silberkunta, cyberworky, resi, Rambo, jloobiwan, fabio [smilie_blume]

Schriftgröße:  A A A A A