GOLD : Märkte und Informationen

  • es sid Kilos

    Also auf seinem Bild sind es 500er, ich kann doch lesen. Mach das Bild mal grösser und sieh selbst.


    Sind aber doch 23 kg, fast 2 Good Delivery bars [smilie_blume]


    Und mach dich mal auf die Jagd nach dem n-Eater, das wird dir von irgendwas immer von der Tastatur gefressen ;)

  • In der vergangenen Woche ereigneten sich auf dem Gold-Markt außergewöhnliche Dinge. Der Goldpreis am Termin- und Spotmarkt klaffte deutlich auseinander.


    Auf dem Goldmarkt stößt eine riesige Nachfrage derzeit auf ein zusehends schrumpfendes Angebot. Die Preise an den Terminbörsen und die Spotkurse für Gold klaffen weit auseinander. Das Aufgeld für Goldmünzen und Goldbarren im Handel befindet ist auf Rekordniveau – also dort wo noch Ware verfügbar ist.


    Interessante Passagen aus dem Artikel:

    • Unterschiede von teilweise 100 US-Dollar zwischen den Kursen an der US-Warenterminbörse und dem Handel zur sofortigen Lieferung in Europa wurden festgestellt.
    • Die zur Auslieferung verfügbaren Warenbestände der COMEX („eligible“ = „berechtigt“) schrumpften laut dem aktuellen Stock-Report per 26. März 2020 um 1.122.966 Unzen (knapp 35 Tonnen) auf 5,97 Millionen Unzen (186 Tonnen).
    • Damit waren nur rund 11 Prozent der offenen Futures-Kontrakte (zu 100 Unzen) physisch gedeckt.
    • Im COMEX-Lager von JP Morgan Chase wanderten 792.366 Unzen (24 Tonnen) von der Kategorie „eligible“ in die Kategorie „registered“. Das heißt, Gold, das ursprünglich zur Auslieferung bereitstand, ist nun vergriffen.
      Kunden ließen das Gold also physisch liefern.
    • Im COMEX-Lager der britischen Bullionbank HSBC wurden 312.949 Unzen (9,7 Tonnen) in gleicher Weise umgebucht.
    • Der Goldpreis auf FOREX-Basis (zur sofortigen Lieferung) stieg vergangene Woche um 8,4 Prozent auf 1.626 US-Dollar.
      An der COMEX kletterte der Preis für den meistgehandelten Kontrakt (Juni) dagegen um 11 Prozent auf 1.653 US-Dollar pro Unze.



    Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren.


    Die Menschen glauben viel leichter eine Lüge, die sie schon hundertmal gehört haben, als eine Wahrheit, die ihnen völlig neu ist.


  • Der bekannte US-Ökonom Peter Schiff warnt eindringlich vor einer weltweiten Hyperinflation ausgelöst durch die geldpolitischen Rettungsaktionen, mit denen Politik und Notenbanken die ökonomischen Folgen der Corona-Pandemie eindämmen wollen.


    Schiff gilt als vehementer Kritiker der auf Schulden und Konsum basierenden Wirtschaftspolitik in den USA.
    Frühzeitig hatte er die Banken- und Finanzkrise von 2007 vorhergesagt.


    In einem aktuellen (langen) Podcast prangert er die wirtschaftliche Ignoranz und die zahlreichen Fehlinformationen an, die sich schneller im Land verbreiteten als das Coronavirus.


    Einige Aussagen daraus:

    • Er empfiehlt seinen Zuschauern, Fernseher und Computer auszuschalten und nicht länger zu glauben, was die Mainstream-Medien veröffentlichen.
    • Er wirft sowohl der amerikanischen FED als auch der US-Regierung vor, die Fehler der Finanzkrise vor knapp 10 Jahren zu wiederholen, was verheerende Auswirkungen haben werde.
    • Er meint, dass COVID-19 nicht die Ursache für das wirtschaftliche Chaos in den USA sei.
      Das Virus habe nur eine Blase angestochen, die schon lange zuvor durch die expansive Finanzpolitik geschaffen worden war.
    • Jeder möchte, dass wir wieder zur Normalität zurückkehren.
      Aber wir waren früher nicht normal. Die Wirtschaft war krank, bevor uns das Virus infizierte. Es war eine Blase und wenn sie einmal platzen, können sie nicht erneut aufgeblasen werden.
      Sie bliesen die NASDAQ-Blase auf - diese platzte. Sie bliesen eine noch größere Blase im Häusermarkt auf - auch diese platzte. Danach bliesen sie überall Blasen auf.
      Nun gibt es nichts mehr, was man noch aufblasen könnte.
    • Er warnt vor gravierenden Konsequenzen der neuerlichen Liquiditätsschwemme, die jetzt von Politik und Notenbank geschaffen wurden.
      Sie werden einen "Inflations-Tsunami" auslösen. Viele Menschen werden in dieser Krise ihr Geld verlieren.
    • Es wird schlimm sein Geld zu haben, das seine Kaufkraft verliert.
      Hyperinflation ist vom Worst-Case-Szenario zum wahrscheinlichsten Szenario geworden.

    Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren.


    Die Menschen glauben viel leichter eine Lüge, die sie schon hundertmal gehört haben, als eine Wahrheit, die ihnen völlig neu ist.

  • Das dauert.....aber die Serienschreiben der Banken an die sog. Hausbesitzer sid scho kuvertiert.


    Sehr geehrter......, könen sie höhere Sicherheite beibringe.....sonst müsse wir leider wegen § xyz den Kredit kündigen.


    cu DL....ich sehe das schon seit Monaten kommen

  • Untenstehend ein Link zu einem wirklich interessanten, wenngleich nicht ganz einfach zu verstehenden Hintergrundbericht über die aktuelle Situation der Gold Bullion Banken und deren Probleme mit der Beschaffung und vertragskonformen Auslieferung von physischem Gold.



    Ein Grundtenor der Argumentation ist, dass ihr seit langem erprobtes Erfolgsrezept, nämlich bei einer von ihnen über Futures mitorchestrierten, bewusst verstärkten Goldpreisdrückung einerseits selbst die physische Ware einzusacken und dabei gleichzeitig die Gegenpartei möglichst davon abzuhalten, dasselbe zu tun, in der gegenwärtigen Situation nicht mehr funktioniert. Die Logistik hinter diesem vormaligen langjährigen Erfolgsmodell stockt, weil seuchenbedingt kaum mehr Gold via London ankommt und bekanntlich auch die Schmelzen weitgehend stillstehen. Neu für mich aber ist, dass das zügige Umschmelzen in Future-taugliche 100 Oz-Barren dabei so wichtig ist. Die Margins sind stark um ca. 80% angestiegen auf über $ 9000 für einen popeligen Kontrakt über 100 Oz.



    Nun ist es schon seit längerem so, dass laut der absurden Comex-Regeln im Grunde jeder Goldfuture immer auch gegen eine „Strafgebühr“ über Barausgleich abgewickelt werden kann, eine absolut verbindliche Lieferverpflichtung damit gar nicht besteht, was das ganze System ja seit Jahren so profitabel macht. Diese Bestimmung jedoch ist daran gekoppelt, dass es eine „hohe Korrelation zwischen Papierpreis und physischem Preis“ geben muss.


    Dies aber ist derzeit definitiv nicht der Fall. Dennoch kann man sich gut vorstellen, dass man sich etwas wird einfallen lassen, um das ganze krumme System mit seinen eingespielten Bahnen (in New York Futures shorten, in London physisch long gehen) mit interventionistischen Sonderbestimmungen auch in der aktuellen Situation irgendwie am Laufen halten wird können - was in der vergangenen Woche ja auch schon geklappt hat, als man den "Exchange For Physical Index" - über den Weg der Margin-Erhöhung - wieder merklich herunter bringen konnte.

    Ganzer Artikel:


    https://www.zerohedge.com/mark…-physical-supply-problems


    Nur "Exchange For Physical Index":


    https://www.zerohedge.com/s3/f…bfm229A.jpg?itok=yjpTO5lj

  • Kannst dich schonmal umschauen, welche Stadt du dir kaufen willst :rolleyes:

    Nein, nein, nix Stadt kaufen. Die Clearstream Banking AG nutzt @Salorius als Verwahrstelle für XetraGold „Ansprüche“. Dittsche würde sagen „das ist meine Meinung, schieb mal nen Hobel rüber“. :rolleyes:

    Die Menschen dieses Landes sind keine Untertanen.

    Hans-Jürgen Papier, 03/2021


    Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag ist eine persönliche Meinung gem. Art.5 Abs.1 GG und Urteil des BVG 1 BvR 1384/16.

  • und auch an @woernie und @PatronaLupa:
    Seht ihr das wirklich nicht? Hier ein Ausschnitt in Originalgrösse...

    Ja dann ! Peanuts. :/

    „Alles, was du benutzt, alles, was du für selbstverständlich hältst – dein Handy, dein Auto, dein verdammtes Haus, die Straßen, die Krankenhäuser, die Schulen – all das kommt aus einem verdammten Loch im Boden.'' (Ein australischer Bergmann im TV-Interview)

    • Offizieller Beitrag

    Was hoch steigt, kann auch tief fallen. Wäre gut für Silber aber auch für Gold; Das historisch höchste Verhältnis wurde verlassen...


    Grüsse
    Edel

  • Nach der Dotcom Blase und der Immobilien/Hypothekenblase ist die "Alles"-Blase geplatzt.
    Krall meint, wir sind im deflationären Schock, danach kommt eine gepfefferte Inflation bei zeitgleichem wirtschaftlichen Niedergang und zum Schluss die Hyperinflation.


    Wirtschaftliche Talfahrt und gleichzeitig hohe Inflation gab es in den 70ern, nennt sich Stagflation.
    Deshalb mal zwei reine Preischarts der beiden wichtigsten Edelmetalle für diese Dekade, von der ich nicht mehr allzu viele Erinnerungen habe, da ich zu jung war. Kann sich jeder ein Bild machen, welches Edelmetall voranging und was am Ende sogar höher stieg. Das Tief im November 1971 für eine Unze Silber lag bei einem Dollar und 27 Cents. :thumbsup:

    „If you try to make everything muticultural, you end up with no culture at all.“ Morrissey

    2 Mal editiert, zuletzt von Spengler ()

  • Leute....ich war damals voll dabei...hatte e Wageladug Silber ud als ich es verkaufe wollte ....wollte es die Bak vo der ich es hatte zuerst prüfen.....es war aber Papiersilber wie es sich später herausstellte....sie gaben mir dann nach 3 Jahren über 40 Tollarette dafür.


    cu DL.....die Hunts zerlegte es+ elson and Bunker Hunt....echte Ölmilliardäre damals

  • elson and Bunker Hunt

    Ja klar. Nelson und William kosteten mich 6-stellig. Und nix Öl, das waren bloss Erben.


    Mit ner anderen Öl-Gesellschaft war damals in den early 80ies gut Geld zu verdienen. Hm. Wie hiess die auch noch mal? Pennzoil? Oder ähnlich? Ging immer von 3/16 auf 3/8 hin und her, habe damals auf Geschäftskosten 5 Tage getradet, Short und Longs, mit SBG damals (heute nennen sie sich UBS). Mein CEO stand so quasi permanent neben mir, mit Telefon meiner! Assistentin in der Hand. Hat alles nachgemacht und wegen Kapital 10 Mal so viel verdient. Grummel. Naja, Bonus war ok. Pennzoil? Bin nicht mehr sicher... Gingen dann pleite.

  • apropos Hunt/Silber.....hab diesen absatz aus Wiki rauskopiert:


    "Mitte Januar 1980 – der Silberpreis stand fast auf 50 Dollar pro Unze – schlug das amerikanische Finanz-Establishment zurück: Über Nacht wurden von der Börsenaufsicht die Regeln an der COMEX geändert. Es durften keine weiteren Käufe mehr getätigt, also keine neuen Long-Positionen mehr eingegangen werden. Es wurde ein liquidation-only-Handel angeordnet, es durften nur noch bestehende Long-Positionen gegen bestehende Short-Positionen ausgeglichen werden."


    hm..... ?) :whistling:

    Ich bin Atheist, Gott sei Dank! ^^

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