GOLD : Märkte und Informationen

  • Also die Entwicklung in den 90ern habe ich anders in Erinnerung.
    Damals konnte man mit Staatsanleihen noch Renditen weit über Inflationsrate einfahren.
    Daher war Gold keine gute Anlage.
    Beginnend ab 99 hat sich das umgekehrt.
    ocjm



    Genau das ist doch der entscheidende Punkt! Gibt es derzeit noch sichere Investements? Bei den Bonds gibt es nur noch eine Blase in Supernovagröße. Die kannst Du nur noch durch Schuldenschnitt oder Infla schrumpfen, ein bezahlen ist nicht mehr machbar. Ob Infla oder Schnitt, es ist beides ein Vermögensverlust. Was sind denn die Alternativen zu echten Assets? Das Geldsystem ist tot. Das war es in diesem Maße in den 90zigern nicht. Die Verschuldung war eine Andere, die Zahlungsmöglichkeiten der Staaten waren andere. Ich denke jeder der die Krise mit echten Assets überlebt, wird vermögender sein als die, denen das nicht gelingt. Verluste wirds wohl für alle geben. Der, der am wenigsten verliert, ist dann der Gewinner. 8|

    (Vergesst niemals, diese Leute wollen, dass Ihr pleite und tot seid, dass Eure Kinder vergewaltigt und einer Gehirnwäsche unterzogen werden, und sie finden das witzig". -Sam Hyde.)

  • sicher waren staatsanleihen schon in den 90ern nicht mehr. sie waren es auch davor nicht.
    staatsanleihen sind vom ersten tag an (im zusammenhang mit unserem geldsystem) ein pyramidenspiel. nur weil man glaubt, dass man sich noch mitten drin befindet ist die anlage in ein solches system keineswegs solide, denn diese annahme beruht einzig auf der (allerdings recht sicheren) annahme, dass die meisten anderen anleger das nicht verstehen.


    problem ist aber, dass wir wenn wir über goldpreise reden, immer über das verhältnis cash/gold reden. wenn nun alle pleite gingen (ja ich formuliere bewusst im konjunktiv, weil man genau das großenteils bislang jedenfalls erfolgreich verindert hat), würden dabei mit den schulden auch guthaben vernichtet. es sinkt die geldmenge. da aber jeder bürger, jedes unternehmen, jeder staat.... gesetzliche zahlungsmittel benötigt, beginnt die jagd nach cash. und dabei neigt sich das verhältnis cash/gold natürlich zu gunsten von cash. die leute haben schlicht kein cash mehr zum leben, wenn ihre bankguthaben auf einmal weg sind. also was tue ich wenn der bäcker das gold am ersten tag des weltuntergangs (bitte legt das jetzt nicht wörtlich auf die goldwaage) nicht annehmen möchte? ich verkaufe meinen krügerrand. und notfalls verkaufe ich ihn auch für 100 € wenn ich hunger habe. und noch viel schlimmer, was mache ich mit der steuernachzahlung für 2011? wenn ich die kohle nicht zusammenkratze, kann ich mich von meinem haus verabschieden. also verkaufe ich auch dafür em zu jedem preis. und genau das ist in ganz kleinem umfang 2008 bei den großen goldhaltern passiert. wenn es wirklich zu einem deflationären kollaps kommt, sind 50% preiseinbruch beim gold eher lächerlich als spektakulär.


    deshalb sollte man das nicht als abwegig abtun, denn es ist ganz schlicht ein mögliches szenario.


    daneben gibt es aber auch andere, was ich gar nicht abstreiten möchte.

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  • Gab es irgendwelche Hinweise, dass das Finanzsystem nun gerettet ist? :hae: Ist die Krise vorbei? :hae: Ist eine Lösung gefunden? :hae: Bei weitem nicht. Die Lage ist unverändert aussichtslos.


    Der Kursverfall bei den Edelmetallen kann als Disziplinierungsmaßnahme eines „Marktes“ gelten, der diesen Namen schon längst nicht mehr verdient hat. Die Märkte werden derzeit von der Politik und von den Notenbanken gesteuert.


    Der Preisverfall bei den Edelmetallen ist daher mit großer Sicherheit von „oben“ verordnet worden, um den Märkten eine künstliche Beruhigungspille zu verabreichen.


    Grüße von der Ersatzkasse

    Nichts ist so stark wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist.
    (Victor Hugo 1802-1885 Philosoph)

  • Wenn es parallel zum Aktienmarkt aufwärts geht, höre ich komischerweise nie Manipulationsgemecker. :D


    Wenn die Schmucknachfrage bereits ziemlich zurückgegangen ist und wie 2008 die noch im Plus befindlichen Anlagen verkauft werden z.b. mittels Rohstofffonds, die dann querbeet verkaufen, dann hatten wir doch schon mal erlebt, was passiert.


    http://www.wirtschaftsfacts.de/?p=16561

    Zitat

    Chinas Wachstum steuert in 2012 einem 13-Jahres-Tief entgegen


    http://www.manager-magazin.de/…kel/0,2828,833301,00.html

    Zitat

    China sollte helfen, Europa aus der Krise zu ziehen. Doch die chinesische Volkswirtschaft, die für einen Großteil des globalen Wachstums sorgen soll, verliert Schwung. Auch Indien wackelt.


    http://german.china.org.cn/bus…5/15/content_25387541.htm

    Zitat

    90 Prozent der chinesischen Familien verfügen über eigene Wohnung
    Fast jeder Chinese interessiert sich für den Immobilienpreis – entweder, weil er bereits eine eigene Wohnung besitzt und wissen will, was diese Wert ist, oder, weil er eine Wohnung kaufen will.


    http://www.wirtschaftsfacts.de/?p=16303
    Verkäufe an privaten Immobilienmärkten Chinas sinken in Q1 um 18%

    2 Mal editiert, zuletzt von Fragezeichen ()

  • da aber jeder bürger, jedes unternehmen, jeder staat.... gesetzliche zahlungsmittel benötigt, beginnt die jagd nach cash. und dabei neigt sich das verhältnis cash/gold natürlich zu gunsten von cash. die leute haben schlicht kein cash mehr zum leben, wenn ihre bankguthaben auf einmal weg sind. also was tue ich wenn der bäcker das gold am ersten tag des weltuntergangs (bitte legt das jetzt nicht wörtlich auf die goldwaage) nicht annehmen möchte? ich verkaufe meinen krügerrand. und notfalls verkaufe ich ihn auch für 100 € wenn ich hunger habe. und noch viel schlimmer, was mache ich mit der steuernachzahlung für 2011? wenn ich die kohle nicht zusammenkratze, kann ich mich von meinem haus verabschieden. also verkaufe ich auch dafür em zu jedem preis. und genau das ist in ganz kleinem umfang 2008 bei den großen goldhaltern passiert. wenn es wirklich zu einem deflationären kollaps kommt, sind 50% preiseinbruch beim gold eher lächerlich als spektakulär.

    Die Einschätzung halte ich für falsch. Welche Möglichkeiten hat der Geschäftsmann / Bäcker denn, von dem (neuen) Zahlungsmittel hat dann jeder zuwenig, so dass er hier kaum etwas erwirtschaften kann (das Vertrauen in Papier dürfte zu diesem Zeitpunkt auch nicht mehr das beste sein). Perserteppiche und Schmuck sind nicht gefragt da schwer zu bewerten bzw. nicht fungibel.
    Am einfachsten fährt der Geschäftsmann / Bäcker dann damit seine Brötchen gegen Edelmetall (Silber) einzutauschen, das macht er erst einmal ungern mit einem Fremden, aber einem Stammkunden wird er nach ersten Geschäften auf Probe, um sich mit dem Edelmetall vertraut zu machen, mit Kusshand beliefern.
    Ob die Kaufkraft erhalten bleibt lasse ich auch bei Edelmetall dahingestellt, aber sicherlich habe ich dann Werte mit denen ich meinen Lebensunterhalt bestreiten könnte, wenn ich mir breite Masse dann anschaue stehe ich im deflatorischen Umfeld mit meinem kaufkraftentwerteten EM immer noch blendend dar, auch wenn es mir nicht mehr so gut geht wie zuvor.


    Meine Meinung.


    Gruß


    Smithm

    „Es gehört zum Schwierigsten, was einem denkenden Menschen auferlegt werden kann, wissend unter Unwissenden den Ablauf eines historischen Prozesses miterleben zu müssen, dessen unausweichlichen Ausgang er längst mit Deutlichkeit kennt. Die Zeit des Irrtums der anderen, der falschen Hoffnungen, der blind begangenen Fehler wird dann sehr lang."
    Carl J. Burckhardt

  • sicher waren staatsanleihen schon in den 90ern nicht mehr. sie waren es auch davor nicht.
    staatsanleihen sind vom ersten tag an (im zusammenhang mit unserem geldsystem) ein pyramidenspiel. nur weil man glaubt, dass man sich noch mitten drin befindet ist die anlage in ein solches system keineswegs solide, denn diese annahme beruht einzig auf der (allerdings recht sicheren) annahme, dass die meisten anderen anleger das nicht verstehen.


    Grundsätzlich ist keine Finanzanlage sicher.
    Alle Assets unterliegen einer fortlaufend neuen werteinschätzung durch den Markt.

    in den 90ern gab es aber nach meiner Einschätzung noch die realistische Erwartung, dass die deutschen Staatsanleihen bedient wurden. Der Markt war immer liquide.
    Da diese Assets nur auf Zeit in meinem Portfolio waren, interessierte mich nur die Liquidität und der Kursgewinn sowie die Zinszahlungen.


    Vergleichbares ist heute nicht mehr zu finden.


    Schau dir die Aktie von Appel oder das IPO von Facebook.
    Da wird doch nur Phantasie gehandelt.
    In spätestens 10 Jahren ist der Hipe zu Ende und die Kurse am Boden.


    Aktuell sehe ich keine Situation, dass Gott und die Welt zu jedem Preis EM verkauft, da Liquidität fehlt.
    Nach meiner Erinnerung hatdie EZB erst kürzlich die Märkte mit einer Billionen Euro geflutet.
    Liquiditätsprobleme werden wir erst in dem von dir beschriebenen Ausmaß erleben, wenn die deutschen Bürgschaften für HRE, Griechenland etc. fällig werden. Bis dahin ist noch zeit.
    Warte erst mal 2.stellige reale Inflationsraten ab, dann werden wir Zangsliquidationen in dem beschriebenen Ausmaß sehen.
    So lange wie Immobilien in 1. Lage noch zu Mondpreisen gegen Cash gekauft werden können haben wir keinen Liquiditätsengpaß.


    Ich sehe die Situation ähnlich wie Ersatzkasse.


    ocjm

  • Ich finde das echt ganz lustig, also bezahlen mit EM im Einzelhandel.
    Aber wie soll das Spiel weiter gehen? Der Bäcker bekommt unterschiedliche Stücke Silber, muss dann auch rausgeben. Sein Mehl kauft er mit Silber? Seinen Strom kauft er auch mit Silber?
    Die Dorfsteuereintreiber kommen mit Pferden und nehmen sich ihren Silberanteil und die Pacht zahlt er auch mit Silber. Seine Kunden die bei Siemens arbeiten bekommen Lohnkoffer mit Silber und die Bordsteinschwalben am Abend bekommen 10 Goldmark. An der Tanke zahle ich mit Kupfer, da mein Silber schon beim Bäcker ist und der Ölpreis ist auch irgendwie im Keller, steht gerade bei 0,4 Gramm Silber je Liter. Tut mir leid, aber wer will denn zurück ins Mittelalter und so wenig für Benzin zahlen?

  • Aktuell sehe ich keine Situation, dass Gott und die Welt zu jedem Preis EM verkauft, da Liquidität fehlt.


    ich auch nicht. ich sagte, es ist ein mögliches szenario. derzeit haben wir eine unscheinbare delle.


    edit: sorry da ist etwas beim zitieren schief gegangen.

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  • du solltest nicht nur die immobilienmondpreise in deutschland betrachten und den liquiditätsüberschuss in deutschland.


    sieh dir den währungsraum an. das ist interessant und dort ist das bild eben schon sehr geteilt. zwischen mondpreisen und massivem preisverfall NACH mondpreisen ist da alles vertreten. und liquiditätsengpässe kann man bei südeuropäischen banken, staaten, unternehmen und privatpersonen bestaunen.

  • deine Einschätzung ist für mich nachvollziehbar, da man ja wohl in Aurich mit Molkereiprodukten und Schweinehälten zahlen wird.
    Der Papiereuro wird nicht auf Dauer bestand haben.
    Es gab historisch bisher noch keine Papierwährung, die dauerhaft Bestand und Werthaltigkeit hatte.
    Eine Währung in unterschiedlichen Volkswirtschaften mir differenter Wirtschaftsentwicklung ist nicht durch zu halten.
    ocjm

  • ocjm
    Ich antwortete auf Smithm , der dann doch den Rest noch ergänzen soll. Mich würde schon interessieren, wie das Leben dann auszusehen hat und auch, wer so leben möchte!
    Dann wäre selbst der Edelmetallreichste nur eine arme Sau, weil garnichts mehr geht.
    EM als einziges Zahlungsmittel kann ich mir zu 100% nicht vorstellen. Dann hätten wir nur noch Chaos. Wer das haben will, der kann doch nicht bei Verstand sein.
    P.S. Wir haben in Aurich zufällig den größten Hersteller von Windenergieanlagen. Der müsste seine Arbeitnehmer ja auch mit EM auszahlen und seine Einkäufe mit EM begleichen... also ehrlich, sowas geht doch garnicht mehr.


  • Wie ist das mit der D - Mark? Kann man doch noch umtauschen.


    :hae:
    Die wertet doch genauso ab. 8|
    Da bekommst doch nur schön Euro zum Wechselkurs von vor 10 Jahren eingetauscht, hat Dein Euro heute mehr Kaufkraft als 2002 oder weniger?
    Wünsche
    ...einen goldigen Tag
    Tut

    "Um klar zu sehen genügt oft schon eine geringe Veränderung des Blickwinkels"

  • Wir haben in Aurich zufällig den größten Hersteller von Windenergieanlagen. Der müsste seine Arbeitnehmer ja auch mit EM auszahlen und seine Einkäufe mit EM begleichen... also ehrlich, sowas geht doch garnicht mehr.

    In weiser Voraussicht haben die Chinesen den 10 Yuan-Silberpanda 2012 schon mit einer Auflage von 8.000.000 geprägt :D


    Grüße von der Ersatzkasse

    Nichts ist so stark wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist.
    (Victor Hugo 1802-1885 Philosoph)

  • Ich mach mich mal unbeliebt bei den Profi's hier und stelle den schönen Spruch
    "Die Märkte haben immer recht..." in Frage.
    Wenn man die aktuelle Lage sieht sind sie einfach nur irrational...irre..
    Da ist der Euro so weit am Abgrund wie noch nie vorher,
    in den USA lösen Eltern die Sparbücher ihrer Kinder auf um Facebook Aktien zu kaufen,
    EM's fallen täglich in den Notierungen der Papierwährungen...
    Natürlich kann es sein, das Anleger verkaufen müssen wie 2008, wenn sie sich verspekuliert haben.
    Ich sehe es auch nicht als ausgeschlossen das Gold auf 800 $ fällt.
    Nur was juckt es den, der sein EM als Wertspeicher sieht ?
    Soll er jetzt alles verkaufen und dann bei 1000, 800 wieder einsteigen?
    In der Zwischenzeit kann soviel passiern und man steht mit leeren Händen da.
    Gold hat seit mehr als 5000 Jahren seine Funktion als Werterhalt erfüllt, warum sollten jetzt
    irrationale Marktteilnehmer daran etwas rütteln können.

    Beiträge sind persönliche Meinung gem. Art.5 Abs.1 GG und Urteil des BVG 1 BvR 1384/16

    Einmal editiert, zuletzt von goldie08 ()

  • ocjm
    Ich antwortete auf Smithm , der dann doch den Rest noch ergänzen soll. Mich würde schon interessieren, wie das Leben dann auszusehen hat und auch, wer so leben möchte!
    Dann wäre selbst der Edelmetallreichste nur eine arme Sau, weil garnichts mehr geht.
    EM als einziges Zahlungsmittel kann ich mir zu 100% nicht vorstellen. Dann hätten wir nur noch Chaos. Wer das haben will, der kann doch nicht bei Verstand sein.
    P.S. Wir haben in Aurich zufällig den größten Hersteller von Windenergieanlagen. Der müsste seine Arbeitnehmer ja auch mit EM auszahlen und seine Einkäufe mit EM begleichen... also ehrlich, sowas geht doch garnicht mehr.

    Da verwechselst Du was, natürlich wird es immer offizielle Zahlungsmittel geben, wieviel Du davon allerdings zur Verfügung hast must Du dann sehen, kannst ja auch vorm Einkauf Dein EM erst entsprechend tauschen. Von so leben wollen war ja nun auch nicht die Rede, nur davon sich den dann herrschenden Eventualitäten anzupassen.


    Ich hoffe nicht, dass der Begriff Schwarzmarkt Deine Vorstellungskraft übersteigt, weil nicht anderes habe ich beschrieben, wie Du dann darauf kommst, dass alles Zahlungen nur noch über EM fließen, erschließt sich mir nicht.


    Gruß


    Smithm

    „Es gehört zum Schwierigsten, was einem denkenden Menschen auferlegt werden kann, wissend unter Unwissenden den Ablauf eines historischen Prozesses miterleben zu müssen, dessen unausweichlichen Ausgang er längst mit Deutlichkeit kennt. Die Zeit des Irrtums der anderen, der falschen Hoffnungen, der blind begangenen Fehler wird dann sehr lang."
    Carl J. Burckhardt

  • Ich finde das echt ganz lustig, also bezahlen mit EM im Einzelhandel.
    Aber wie soll das Spiel weiter gehen? Der Bäcker bekommt unterschiedliche Stücke Silber, muss dann auch rausgeben. Sein Mehl kauft er mit Silber? Seinen Strom kauft er auch mit Silber?
    Die Dorfsteuereintreiber kommen mit Pferden und nehmen sich ihren Silberanteil und die Pacht zahlt er auch mit Silber. Seine Kunden die bei Siemens arbeiten bekommen Lohnkoffer mit Silber und die Bordsteinschwalben am Abend bekommen 10 Goldmark. An der Tanke zahle ich mit Kupfer, da mein Silber schon beim Bäcker ist und der Ölpreis ist auch irgendwie im Keller, steht gerade bei 0,4 Gramm Silber je Liter. Tut mir leid, aber wer will denn zurück ins Mittelalter und so wenig für Benzin zahlen?

    Du hast schon ganz recht Deichkind, es wird eine kurze Zeit geben in der es keine Papierwährung mit Wert gibt.
    Und genau in der Zeit wirst du nicht umhin kommen ,beim Bäcker Sachwerte (EM,Silber) abzuladen um an Brot zu kommen.
    Es sei denn du hast selbst vorgesorgt. Er wird auch nicht unbedingt Wechsel-EM rausgeben, wenn dein Stück zu groß ist muß du eben mehr Brot abnehmen oder machst miese.
    Tankstellen werden nicht geöffnet haben ,deine Steuereintreiber haben zu der Zeit andere Probleme mit dem Pöbel.
    Auch bei Siemens und VW wird vorrübergehend geschlossen.
    Die einzigen die noch bezahlt werden und das eben in EM sind die Polizei und die Armee.


    Die Frage ist ,wie groß ist der Zeitraum der zu überbrücken ist ,ehe sich Normalität (neue Währung) einstellt.
    Denk mal drüber nach...

    "Wenn die fehlgeleitete öffentliche Meinung das Verabscheuungswürdige ehrt und das Ehrenhafte verachtet, die Tugend bestraft und das Laster belohnt, das Schädliche ermutigt und das Nützliche entmutigt, der Lüge Beifall klatscht und die Wahrheit unter Gleichgültigkeit oder Beleidigung erstickt, kehrt eine Nation dem Fortschritt den Rücken und kann nur durch die schrecklichen Lehren der Katastrophe wiederhergestellt werden."

    - Frédéric Bastiat

    Einmal editiert, zuletzt von hammwolln ()

  • Da bekommst doch nur schön Euro zum Wechselkurs von vor 10 Jahren eingetauscht, hat Dein Euro heute mehr Kaufkraft als 2002 oder weniger?


    Kommt drauf an was ich kaufen will, und wenn ich Zins und Zinseszins miteinrechne dann ist eine gewisse Werthaltigkeit gegeben. Wobei der Euro im Prinzip ja die D Mark ist.

  • Es gibt z.T. Alternativen.


    http://www.sein.de/news/2012/a…griechenland-wachsen.html

    Zitat

    Barter networks, zu Deutsch Tauschringe oder Tauschsysteme, erfreuen sich seit letztem Jahr überall in Griechenland großen Zulaufs. In diesen Netzwerken tauschen Menschen Waren und Dienstleistungen in einer eigenen Währung - teils digital, teils in Form von einfachen Banknoten oder Checks.


    Auch die Regierung hat dies bemerkt und die Tauschsysteme im Oktober letzten Jahres über ein entsprechendes Gesetz legalisiert und in den Status von Non-Profit-Organisationen erhoben.

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