Die steigenden Produktionskosten haben also ihren Teil zum steigenden Goldpreis beigetragen und eine "natürliche Preisuntergrenze" geschaffen.
Die Investoren-Nachfrage ist die "Zunge" an der Waage, lässt diese nach, bewirkt auch
ein sinkendes Angebot keine preistreibende Wirkung
steigende Cash-Kosten, wie Löhne, Energiepreise, Verteuerung der Maschinen etc. sind
kein Garant für eine Preisuntergrenze. Schau dir die Zeit von Mitte 80er bis 2000 an,
die Löhne, Energiepreise und Preise für Maschinen u. Produktionshallen etc. sind
kontinuierlich gestiegen, die Preise für Gold u. Silber im Gegensatz dazu gefallen.
wer nicht rentabel arbeitet, egal bei welchem Produkt bzw. Preis, macht auf
längere Sicht seinen Laden zu.
reine Explorer für AU u. AG haben keinen positiven Cash-Inflow
und sind somit am stärksten betroffen.
Junior Mines die unrentabel produzieren sind sicherlich Übernahme-Kandidaten
aber nur sehr wenige haben hohe Erzgrade.
meiner Meinung nach ist es ein fataler Trugschluss, daß die Produktionskosten
eine Art "Preisuntergrenze" darstellen.
Die sehr hohen Ausgaben für Exploration bei den Big-Mines werden sicherlich
auf dem Prüfstand stehen. Bei den Löhnen lässt sich nichts drücken, das
haben wir in Südafrika gesehen. Wenn nichts mehr geht wird die Mine geschlossen.
Shalom