GOLD : Märkte und Informationen

  • Edelmetalle haben eine mehrfache Funktion, sie sind Währungen, Werterhaltungsobjekte, Spekulationsobjekte, Statusobjekte, emotionale Anker, etc. ...


    Ich hab kein Problem, in Cryptocurrencies zu gehen, um zu spekulieren, oder Aktien zu kaufen, die ich interessant finde.
    Aber Edelmetalle sind, wenn sie gegenüber ihren Hochs aus den Bullenmärkten im Preistief sind, immer einen Kauf wert.
    Vermutlich wird in einem Bondcrash auch der Bitcoin und einige der anderen Schattenwährungen durch die Decke gehen, einige Hedgefondsmanager schwärmen jedenfalls davon.


    Und, ganz ehrlich: ich brauch keinen lang anhaltenden Bullenmarkt beim Edelmetall, mir langt das mit den extremen Schwankungen der letzten Jahre, ich hab eigentlich - vor allem physisch - immer gut gelegen.
    Wenn es so weiter geht, ist es ok.
    Soll passieren was will, es wird immer wieder gute Chancen mit den Edelmetallen geben ... . Das langt doch?


    Jedenfalls mir.


    Meinetwegen soll Gold auf 500-700$ fallen und Silber auf 5-7$. Mir wurscht, dann kauf ich halt mehr - und ewig wird auch das dann sicher nicht dauern.


    Gruß,
    gutso


    PPS: Hab zu Armstrong jetzt auch mal einiges durchgelesen, ich mag das alles nicht, ist mir zu mythisch, zu aufgeblasen.
    Ich kauf wenn die Preise unten sind, das langt mir. Den Kaffeesatz sollen andere lesen, ich trink lieber Kaffee.
    8)



    PPPS: Hier, das noch zur Diskussion, weil ichs oben nun schon mal angesprochen habe und es hier immer etwas untergeht: Cryptocoins und Gold. (Ich persönlich mag den Bitcoin nicht, aber andere der neueren Alternativwährungen schon - und wenn es auch nur zur Spekulation ist.)
    http://www.goldseitenblog.com/…in-wider-das-finanzsystem

    Zitat


    Eine Unze Gold ist eine Unze Gold. Gold geht nicht pleite. Gold verschwindet nicht aus dem Tresor und sagt “Ich zahle nicht!”. Gold ist ein non-correlating asset.


    Aber seit 2009 gibt es ein weiteres Finanzinstrument, dass nicht gleichzeitig das Schuldversprechen eines anderen ist. Bitcoin kommt, wie im letzten Artikel beschrieben, durch das Mining, d.h. Rechenleistung, in die Welt. Danach existieren sie unabhängig in der Blockchain. Ob der Miner, der diese Bitcoin errechnet hat, pleite geht oder nicht, hat für die geschaffenen Coins keine Bedeutung. Bitcoin existieren, solange das Internet existiert und sich nur ein Mensch findet, der die Blockchain am Leben hält.

    3 Mal editiert, zuletzt von gutso ()

    • Offizieller Beitrag

    Paul Craig Roberts & Dave Kranzler zeigen zum wiederholten male die offensichtliche und massive Marktintervention auf, zuletzt am Freitag.

    Wir haben hier von dem Prognosemodell des genialen Martin Armstrong erfahren, dank Info von auratico.
    Aber hier stellt sich die Frage, wie ein noch so schönes und komplexes Modell den ständigen Manipulationen der USA / Fed / Kabalebanken gerecht werden kann.


    "..In a blatant and massive market intervention, the price of gold was smashed on Friday. Right after the Comex opened on Friday morning 7,008 paper gold contracts representing 20 tonnes of gold were dumped in the New York Comex futures market at 8:50 a.m. EST. At 12:35 a.m. EST 10,324 contracts representing 30 tonnes of gold were dropped on the Comex futures market....


    Manipulation is intentional conduct designed to deceive investors by controlling or artificially affecting the market for a security…[this includes] rigging quotes, prices or trades to create a false or deceptive picture of the demand for a security. Those who engage in manipulation are subject to various civil and criminal sanctions....“


    http://www.globalresearch.ca/m…inancial-policies/5417444


    Grüsse
    Edel

    • Offizieller Beitrag

    Nach Deutschland, Niederlande, Österreich und Frankreich wird nun auch in Belgien der Ruf nach Rückholung des Zentralbankgoldes laut. Nur schade, daß die Schweizer in diesem Chor, hier auf Rückkäufen, ruhiger (ruhig gestellt ? ) wurden.

    Von Gold als „Barbarisches Relikt" ist nicht mehr viel zu verspüren..... China und Rußland sind in Überlegungen zu neuen Währungssystemen uns Europäern schon ein ganzes Stück voraus, von den USA ganz zu schweigen, die auf ihre Fiatwährung baut...


    „...Just after I reported on the repatriation of 122.5 tonnes of gold by The Netherlands from the Federal Reserve Bank of New York (FRBNY) and about the Eurosystem allocating as much of its gold reserves as possible – a global run on gold which can only be seen in advance of a reform of the international monetary system, the next Eurosystem member has come forward, Belgium....“


    https://www.bullionstar.com/bl…triate-all-gold-reserves/


    Grüsse
    Edel



  • Hallo Auratico,


    meinst Du nicht, dass im letzten Satz ein dezenter Widerspruch verborgen ist ?


    Ist es nicht so, dass ein Markt um so anfälliger für Nachfrageschocks wird, je kleiner er ist ?


    Wenn ich als Spekulant auf die erste Aussage , nämlich darauf 'dass unglaubliche Beträge in Sicherheit gebracht werden müssen', spekulieren möchte, dann habe/hätte ich doch im kleinsten Markt die größten Chancen/den größten Hebel ? :thumbsup:


    Das müsste doch auch ein schlauer Kopf wie Armstrong 'merken' .


    Klär mich bitte auf , wenn ich/wo ich einen Denkfehler mache..

    Der Optimist glaubt , dass wir zur Zeit im besten Deutschland aller Zeiten leben. Der Pessimist befürchtet es !

  • Nach Deutschland, Niederlande, Österreich und Frankreich wird nun auch in Belgien der Ruf nach Rückholung des Zentralbankgoldes laut. Nur schade, daß die Schweizer in diesem Chor, hier auf Rückkäufen, ruhiger (ruhig gestellt ? ) wurden.


    Von Gold als „Barbarisches Relikt" ist nicht mehr viel zu verspüren..... China und Rußland sind in Überlegungen zu neuen Währungssystemen uns Europäern schon ein ganzes Stück voraus, von den USA ganz zu schweigen, die auf ihre Fiatwährung baut...

    Das Vertrauen in die USA bei der Goldlagerung rächt sich.Am sichersten ist mein Geld und Gold zwar in Deleware , aber auch da nicht in fremder Verwahrung.So langsam sollten den Notenbanken klar werden das gelagerte Gold in USA ist weg , in den saueren Apfel beissen und fehlendes Gold auf anderen Wegen kaufen.Koennen und werden sie nicht und auch das wird böse enden.

    Einmal editiert, zuletzt von brent ()

  • woernie:


    laut armstrong geht es um immense beträge und zum anderen die alte leier mit dem metallschrott und der dividende:


    "Schon jetzt ersetzen in vielen Fällen die Dividenden für manchen Anleger Zinserträge festverzinslicher Papiere von früher."

    Die Angst vor dem Tod,ist der erste Schritt in die Sklaverei! (hui-buh)


    All tyrannies rule through fraud and force, but once the fraud is exposed they must rely exclusively on force! (Orwell)


    Rechtlicher Hinweis: Ihr könnt mich alle mal kreuzweise!

    • Offizieller Beitrag

    Die grosse Frage ist, wie kann man von den USA einen echten Audit der Lagerbestände erhalten/erzwingen. Wenn es ein so nutzloses und barbarisches Relikt ist, so dürfte dem doch nichts entgegenstehen?


    "Sir, we can't find the German gold" dürfte doch bald schon hundert Jahre eine Warnung sein....



    Gruss,
    Lucky

    "Das einzige Geld, auf das ich mich verlassen kann, ist das Gold, das ich besitze" J.Sinclair
    "Die meisten Politiker sind ja Vollidioten! Schmeißt diese Idioten RAUS!" Marc Faber, Schweizer Finanzanalyst, Thailand, nach einem Bier...
    "The whole game is rigged" Gerald Celente

    Einmal editiert, zuletzt von LuckyFriday ()

    • Offizieller Beitrag

    Was dort sowieso seltsam (Usus) ist: Nur 10 % des Goldes ist als registered eingestuft, tja und existiert der (eligible) Rest real ??


    Der verständliche Rat des Artikels: Wer Gold dort deponiert, sollte sich überlegen, ob er sein physisches Gold gegen einen Papierbeleg gibt, während sich die Bedingungen in den Finanzmärkten verschlimmern.


    „...In a surprising update, there were two large gold withdrawals from the Comex on Friday.


    So, not only did Brinks registered gold inventory fall 24% in one day, its total stocks including its Eligible, fell 17%. On the other hand, Scotia Mocatta has more than 2.7 million oz of gold in its warehouse. However, Scotia’s registered gold inventories (252,144 oz) are now less than 10% of its overall warehouse stocks (2,756.816 oz).
    Total Comex registered gold inventories are now at 721,123 oz compared to the 7,006,497 oz in the Eligible category....“


    http://www.silverstrategies.com/story.aspx?local=1&id=50087


    Grüsse
    Edel

  • transparent ist am goldmarkt jedenfalls so viel wie an goldman sachs. 8)


    lustig wirds, wenn sie beim "aktionär" in der redaktion anfangen zu mutmaßen, was die holländer bewog gold in großem stil ins land selbst zu holen.


    http://www.deraktionaer.de/akt…uss-man-achten-110510.htm



    gruß,
    gutso


    pps muss klein tippen weil ich mit der teetasse in der anderen hand nur eine hand frei habe :D

    Einmal editiert, zuletzt von gutso ()

  • Zitat


    zitat woernie
    Hallo Auratico,


    meinst Du nicht, dass im letzten Satz ein dezenter Widerspruch verborgen ist ?


    Ist es nicht so, dass ein Markt um so anfälliger für Nachfrageschocks wird, je kleiner er ist ?


    Wenn es um einen direkten und auch nachweislichen Nachfrageschock geht, also z.B. um plötzlich knapp werdende Rohstoffe für die verarbeitende Industrie (Dürren etc.) ja. Aber nicht, wenn es darum geht, schier unglaubliche Geldansprüche eines kredit- und zinsbasierten Systems zu transferieren und zuerst einmal einfach anspruchsberechtigt und liquide (die bösen US-Treasuries, der größte Anleihemarkt der Welt) „über die Runden zu bringen.“, wozu die meisten Vermögensverwalter zuvörderst angehalten sind. Mit welchem Erfolg, steht nicht fest.


    Warum steigen in deutschen Großstädten die Immobilienpreise seit einigen Jahren enorm an, weit jenseits jeder realwirtschaftlichen Entwicklung (Zuzug, Arbeitsplätze, Lohnzuwächse usw.) ? - Weil damit (mit den dahin transferierten Summen) immer noch ein Cash Flow verbunden ist (Mieten steigen mit), ebenso wie traditionellerweise mit festverzinslichen Anleihen, die nun am Ende sind. Und weil es eben ein riesiger, aufnahmefähiger Markt ist, der Grundbedürfnisse abdeckt.


    Alle, wirklich alle großen institutionellen Investmentadressen abseits von Hedge Fonds und Private Equity-Gesellschaften, können und müssen nur in Anlagen investieren, die in irgendeiner Weise laufende Renditen bringen. Die durften früher nicht einmal Apple kaufen, weil die jahrzehntelang keine Dividenden zahlten, obwohl der Kurs sich schon verzehnfacht hatte. Sollen die das ach so knappe Silber kaufen und vor ihren Anlegern im Rentenalter einen Preisverfall von 70% ohne laufende Zinszahlungen/Dividenden rechtfertigen ?


    Jeder Terminmarktteilnehmer, nicht Kleinkunde beim örtlichen Münzenheini, kann sich heute Silber am Fälligkeitstag zu ca. 16$/oz ausliefern lassen. Go for it, wenn es denn da zumal aktuell wirklich so unglaublich knapp zugehen sollte.


    Das Hauptgeschäft sind neben Währungstransaktionen/Absicherungen Schuldverschreibungen jedweder Form (90 Millionen Kapitallebensversicherungen allein in Deutschland). Bringt nun nix mehr aktuell und auch nicht in absehbarer Zeit – Aktiendividenden ersetzen inzwischen mehr und mehr diesen Renditezwang; u.a. deshalb steigen die Aktien weiter, über ihre traditionellen Bewertungsmaßstäbe hinaus. Sparer bekommen nichts mehr und werden sich über ihre billionenschweren Anlagenverwalter (z.B. US-Pensionsfonds) zu sehr hohen Bewertungen vermehrt in Aktien einkaufen müssen, temporäre Rückschläge eingeschlossen. Und zu einem Teil auch in andere Märkte, ja, auch zu einem gewissen Grad in Gold und natürlich in städtische Wohnimmobilienmärkte.


    Zitat

    Wenn ich als Spekulant auf die erste Aussage , nämlich darauf 'dass unglaubliche Beträge in Sicherheit gebracht werden müssen', spekulieren möchte, dann habe/hätte ich doch im kleinsten Markt die größten Chancen/den größten Hebel ?


    Ja klar, das machen Spekulanten, dass mit Hebel an den Terminmärkten spekuliert wird – das machen aber die billionenschweren Pensionskassen, auf die es ankommt oder eine Allianz in Deutschland nicht bzw. nur in beschränktem Umfang. Was viele Dauergoldbullen nicht wahrhaben wollen, ist – und darauf weist u.a. Armstrong hin - dass der Goldpreisanstieg auf $ 1900 oz genauso von Futurespekulation (in diesem Falle eben long, von Hedgefonds z.B.) angetrieben wurde wie der nachfolgende Abstieg - der sich auch wieder einmal umdrehen wird.


    Die physische Nachfrage dürfte sogar inzwischen deutlich höher liegen als etwa 2011 und dennoch ist der Preis noch am Boden – und übrigens, was viele nur aufs Gold fixierte Zeitgenossen nicht wahrhaben wollen, auch die Preise etlicher anderer terminmarktgehandelter Güter von Rohöl bis Kupfer und Mais. Es gibt nicht nur Gold und Silber.


    Viele der Spekulanten, die den Futuregoldpreis gehebelt hochgetrieben haben, sind längst mit wehenden Fahnen raus aus diesem Markt. Irgendwann werden sie zurückkommen. Ein Teil der Gold-Community meint nein, es wird dann wegen physischer Knappheit nur noch einen Spotmarkt geben, die Asiaten werden es schon richten.

    Zitat


    Das müsste doch auch ein schlauer Kopf wie Armstrong 'merken' .


    What goes up, must come down, sagt er immer wieder, so banal sich das auch anhören mag. Welcher Markt steigt 11 Jahre und mehr ohne schwere Delle ? Und umgekehrt – kaum eine Anlageklasse bleibt ewig am Boden. Er versucht, ziemlich selbstbewusst auf der Basis seines Systems vorauszusagen – das ist sein Anspruch (Anmaßung ? ) – wann sich was wie verhalten wird. Für ihn gibt es beim Gold auch keine wirkliche Knappheit (ein sehr wichtiger Punkt, den man auch anders sehen kann), sondern er sieht darin eine Preisfrage: bei $ 1900/oz in 2011 gab es viel mehr Verkaufswillige als Käufer, Tusch und abwärts geht´s für etliche Zeit.


    Goldbullen hätten im großen Stil nachlegen können, sich tonnenweise Gold sichern und ausliefern lassen können. Stattdessen wurden über Jahre hin die zuvor mächtig angewachsenen ETF-Bestände der kurzfristigen börsenaffinen Goldanleger abverkauft.


    Armstrong sieht Gold nicht, wie viele Goldbullen, als Geld. Diese Zeit ist seit 1971 und der Freigabe der Wechselkurse vorbei. Wollte man das Gold wieder als Geld „einfangen“, müssten die Notierungen schier astronomisch sein angesichts der inzwischen aufgelaufenen Fiat-Geldmengen.


    Eine deflationäre Schuldenkonsolidierung, ein brutales Zurechtstutzen eines völlig aus dem Ruder gelaufenen überschuldeten Systems ist nach Armstrongs Meinung ungleich wahrscheinlicher. Warum sollte Gold als traditioneller, leicht transportabler Vermögenswert dabei schlecht abschneiden ? Nein, aber alle Realgüter werden begehrt sein, vor allem solche, die nah an dem sind, was die Menschen brauchen. Und eben die gut aufgestellten Unternehmen mit cash, die diese Güter herstellen.


    Grüße
    auratico

    Einmal editiert, zuletzt von auratico ()

    • Offizieller Beitrag

    Oder "Bullish Falling Wedge", hatte diesen schlichten aber aussagekräftigen Chart kürzlich bei Tiho Brkan gesehen.
    http://shortsideoflong.com/2014/12/2358/


    Es sieht so aus, als ob heute ein Ausbruch erfolgt ist. Wäre schön, wenn wir ominösen Prognosen von Armstrong überschritten sehen:


    Zitat

    We now need a closing above 1220 to signal a rally is possible up to the 1255 to 1275 area. We need a year-end closing above 1310 to shift gold into a neutral position.

    A key number for the 2014 close will be 1228 at the minimum.


    Grüsse
    Edel

  • Es sieht so aus, als ob heute ein Ausbruch erfolgt ist.


    Ich denke, man muss das Ende des Monats bzw. Jahres abwarten. Ob also heute nur wieder einmal, wie schon so oft, ein Strohfeuer abgebrannt wurde.


    Interessant jedenfalls ist, dass der heutige Push einhergeht mit den Ankündigungen der chinesischen Notionalbank, hinkünftig wesentlich strengere Regeln für Repo-fähige Sicherheiten zu verlangen. Damit fallen unzählige bisher einreichungsfähige Papiere als collateral weg und das Spekulieren auf Pump mit zwielichten Sicherheiten wird erschwert.


    Die Folge davon war heute am chinesischen Aktienmarkt zu sehen. Nun ist es aber so, dass sich auch in China ein Schattenbankwesen mit mehrfach eingereichtem Gold als vermeintlicher Hinterlegungssicherheit ausgebreitet hatte. Wenn dieses "Schattengold" nun eilends zumindest in Teilen abgebaut und real werden muss, könnten die nächsten Tage schon in dieser Hinsicht recht aufschlussreich werden.


    Grüße
    auratico

    Einmal editiert, zuletzt von auratico ()

  • Der heutige Push geht meiner Meinung nach auch mit dieser Ankündigung einher:

    Mit freundlichem Gruß.
    CARLOZ

  • Ganz frisch aus dem Godemodetrader.


    ,,Nicht was wir sehen, wohl aber wie wir sehen, bestimmt den Wert des Geschehenen'' Blaise Pascal

    • Offizieller Beitrag

    Bemerkenswertes Interview von Andy Hoffmann, CFA eines der größten Goldhändlers der USA mit The Daily Bell.
    Er schildert ausführlich die Praktiken des Goldpreismanipulation zur Stützung des Dollar, die er als kriminell und verfolgungswürdig ansieht wie der zitierte Craig Roberts. Zentralbanken haben bewußt Investoren über den Wert von Gold verwirrt.


    Sehr ausführlich geht er auf die Hintergründe der Schweizer Goldabstimmung ein....


    Gold 700 $ zB. hält er für reine Propaganda, schon vorher würde die Goldproduktion zusammenbrechen.
    Auf längere Sicht könne das Gold: Silber Ratio wieder 15 : 1 ereichen.... Zahlreiche und tw. interessante Kommentare


    Am Ende des sehr langen Interviews sein Rat, SICH SELBST ZU SCHÜTZEN, JETZT, bei der immer verheerender werdenden Lage der Finanzmärkte, verstärkt durch Japan.


    Beachtenswert seine Anlage: 90 % seiner liquiden Mittel in physischem Gold und Silber in eigenem Besitz und Verwahrung ....
    Dazu Anmerkung: Als Goldhändler hat er sicher andere Möglichkeiten und auch Einstellung zu diesem Thema....


    http://www.thedailybell.com/ex…-About-the-Value-of-Gold/


    Grüsse
    Edel

  • Zu dem Artikel vom Godmodetraders "Clemens Schmale" ...


    http://www.godmode-trader.de/a…der-sinn-von-gold,3985114
    Link siehe oben.

    Zitat

    Gold gewinnt langfristig nominell hinzu (ca. die Inflationsrate), real
    bewegt sich kaum etwas. Wer Pech hat und der Goldpreis wird festgelegt,
    der kann mit Gold über Jahrzehnte (oder gar Jahrhunderte) Geld
    verlieren.


    Na super.


    Ich habe ein echtes Problem damit, wenn einerseits sogenannte inflationsbereinigte 700-Jahrescharts gezeigt werden, aber kein Mensch erwähnt, dass sich in dieser Zeit die Menschheit ein wenig entwickelt hat zahlenmäßig.


    Die charts sind hübsch, die er zeigt, aber es sind Milchmädchenrechnungen, so wie er sie interpretiert!
    Neben der eben erwähnten - vergessenen - Tatsache, kommt hinzu, dass der nominale Preisverfall nach 1500 historisch bedingt sein dürfte, durch die Entdeckung der "Neuen Welt" und dortige Goldfunde und eine damit einhergehende "Inflation" durch "Produktion".


    Die runde runde Welt ist aber inzwischen entdeckt, und, wie man am Schieferölbluff sieht, lassen sich Rohstoffe ebensowenig wie Edelmetalle STRICKEN! :D


    Stattdessen explodiert die Population aber seit Jahrzehnten!


    Und nu?


    8) :P


    Gruß,
    gutso

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