GOLD : Märkte und Informationen

    • Offizieller Beitrag

    Morris Hubbartt stellt erneut einen Chart herein, den ich vor 1 Woche kommentierte:
    GOLD : Märkte und Informationen.
    Dieser gleicht sehr dem heute von Gary Savage gezeigten mit max. Abfall des Goldpreise auf etwa 900 $.


    Dabei denke ich, daß der Goldpreis nicht so weit absinken muß, er zeigt seit Tagen einen Widerstand oberhalb 1040 $.
    V.a. aber bin ich erfreut, daß die Überlegungen dieser Männer merklich über den Zielen der US Kabale Banken und auch den Überlegungen eines Herrn Armstrong liegen, von der Prognose der unerträglichen DB ganz zu schweigen.


    Grüsse
    Edel


    [Blockierte Grafik: http://www.321gold.com/editorials/sfs/hubbartt080715/gold_approaches.png]
    http://www.321gold.com/editorials/sfs/hubbartt080715.html

  • ...dann wünschen wir uns mal, dass Hubbart mit seiner Aussage Recht behält!





    lg meggy

    Mad in Germany

    Alter weißer Mann mit neuer Gas- und Holzheizung

    Bis $1000/oz ist Gold superbillig, bis $3000 ist es billig, erst ab $10000 wird es teuer.

    Bis $50/oz ist Silber superbillig, bis $150 ist es billig, ab $500 wird es teuer. W.E.

  • DieseEinseitigkeit nervt über die Jahre ein wenig, gerade von, mit Verlauf, Möchtegernexperten wie dieser James Turk, der leider viel Quatsch schreibt. Das aber sehr ausdauernd.


    Was leider mitunter in diesem Forum zu wenig berücksichtigt wird, ist die Tatsache, dass Leute wie Turk - in der einen oder anderen Form - einfach Goldhändler sind und Klappern eben zum Handwerk gehört. Der und seinesgleichen gehen vor nach dem Adenauerschen Diktum: "Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern".


    Ich kann mich nicht erinnern, dass in den vergangenen vier Jahren einer seiner Kommentare zum weiteren Verlauf der Edelmetallpreise auch nur annähernd richtig gewesen wäre. Dennoch werden solche Leute in gewissen Kreisen immer brav weiter zitiert (ihr eigentliches Ziel: weiter als "Experte" akzeptiert zu werden), als sei nicht längst klar, dass sie die komplexen Zusammenhänge globaler Kapitalflüsse inkl. Notenbankpolitik entweder nicht verstehen oder willentlich unterschlagen, weil es dem eigenen Geschäft abträglich sein könnte. Und immer noch lassen sich einige von Turk et al. (z.B. bullionbulls) an der Nase herumführen mit diesen dämlichen, chronisch missverstandenen Comex-Inventories. Wenn der Goldpreis dereinst wieder merklich anziehen sollte, dann bestimmt nicht wegen der Ratio von Goldfutures zu Comex-Lagerhausbeständen.


    Grüße
    auratico

  • So isch no au wieder.


    Zum Glück haben alle Marktmanipulationen eins gemeinsam:
    Sie sind zeitlich begrenzt.
    Oder: Der Krug geht so lange...

    Gold und Silber kehren gerade zu ihrem inneren Wert zurück.

    • Offizieller Beitrag

    Für die Kopf-Schulter-Fetischisten: bildet sich jetzt gegenwärtig die zweite Schulter aus...?


    Hoffe dies ja nicht.


    Lucky

    "Das einzige Geld, auf das ich mich verlassen kann, ist das Gold, das ich besitze" J.Sinclair
    "Die meisten Politiker sind ja Vollidioten! Schmeißt diese Idioten RAUS!" Marc Faber, Schweizer Finanzanalyst, Thailand, nach einem Bier...
    "The whole game is rigged" Gerald Celente

  • Dazu wie schon von mir erwähnt die CoT Zahlen, wo die commercials ja schon so wenig short wie noch nie seit 2001 sind.


    Jetzt aber etwas, was man häufig vergisst: Auch bei den CoT Zahlen gibt es ja innerhalb der einzelnen Gruppen short und long positions.


    Bei einem Hoch im Goldpreis habe ich natürlich eine Rekordzahl an Shortpositionen, aber auch eine Rekordzahl an Longs, open interest. Genauso bei Tiefs. M.E. müßte man eher danach gehen wie hoch der open interest ist, um Extrempunkte zu erkennen. Die Positionierung der commercials gibt dann den Ausschlag ob Hoch oder Tief.


    Nun eine kleine Grafik von Adam Hamilton:
    http://www.321gold.com/editori…ton080715/Zeal080715A.gif


    Wie man sieht ist die Zahl der Shorts der non-commercials so hoch wie nie zuvor, doppelt so hoch wie 2001. 100000 Kontrakte (= ca. 300t) über einem normalen Maximum.


    Niemals geht der Goldpreis so auf $900. M.E. sehen wir 100% die $1200 noch in diesem Jahr, vielleicht kratzen wir auch die $1300 an.


    Danach Ende der Goldbaisse per rounding bottom (Absturz unter 1150 wäre dann ein kleiner short spike gewesen) oder dann die besagten $1000-$900.


    Daß es darunter geht halte ich für ausgeschlossen, aber sag niemals nie.


    WICHTIG: Nur der erste Schritt ist m.E. wichtig, Gold dürfte für den Rest des Jahres ein safe haven sein und bis dahin dürften wir an den Aktienmärkten erhebliche Verwerfungen sehen. Ob man sich dann Ende November Richtung $900 oder $1500 Goldpreis positionieren möchte wird man dann sehen müssen.


    Gruß
    S.

  • Gold kann - wie 2008, aber sogar noch viel stärker - dem Papiergold-Abwurf der Hedgefunds folgend, extrem schwanken. Vorerst also sogar eher nach unten, weil alle bald wieder Liquidität brauchen, China ist nicht gut gerüstet für die kommenden Monate, weil dort doch systembedingt keiner weiß, wie öffentlich Vertrauen erwirkt werden kann ... . (Wer anderer Meinung ist, gerne, aber es wird schwer mich in dem punkt zu überzeugen ohne gute Argumente.)


    Ob das Spotpreisrisiko DANN aber noch die verbliebenen Goldmineninvestoren beeindruckt, - ich will das bezweifeln. :D


    Derzeit findet nicht bloß der Tanz der ewig Umnachteten ums Pappmaché-Kalb statt, sondern der Tanz der Fliegen um ein besonders fein gebautes Türmchen aus ... .


    Die Minen in denen Fonds sitzen werden also weiter fallen, auch dann noch. Für gute von ihnen kommen immerhin weiterhin super Schnäppchenmomente.


    Alle hochwertigen Kleinen werden ihre Tiefs möglicherweise vorher bereits gesehen haben oder W-Formationen hinlegen, die nach oben verlassen werden, in den nächsten paar Monaten und Jahren. Ich werde in den kommenden paar Monaten und Jahren in den Dips jedenfalls kaufen, was ich für richtig halte, mit jedem Zentimeter verfügbarem Cash.
    Das was derzeit passiert entspricht praktisch zu 100% dem, was ich seit Februar 2015 erwarte.


    Übrigens finde ich beim Gold auch derzeit immer noch streng bewertete & ausgewählte Explorer besser als Seniors und Juniors. Es hat sich gar nichts verändert, seit einem halben Jahr nicht.



    Grüße,
    gutso

    5 Mal editiert, zuletzt von gutso ()


  • Bei einem Hoch im Goldpreis habe ich natürlich eine Rekordzahl an Shortpositionen, aber auch eine Rekordzahl an Longs, open interest. Genauso bei Tiefs. M.E. müßte man eher danach gehen wie hoch der open interest ist, um Extrempunkte zu erkennen. Die Positionierung der commercials gibt dann den Ausschlag ob Hoch oder Tief.


    Hi Saccard,


    Ich finde das open interest als Kennzahl auch interessant, in Märkten, in denen es veröffentlicht wird. Aber eher als Indiz für künftige Volatilität. Grundsätzlich brauchen Hochs und Tiefs aber kein hohes open interest. Der Kauf- oder Verkaufsdruck kann maßgeblich immer von beiden Seiten ausgehen: Für ein Tief müssen es nicht die Shorts sein, die mit weiteren Verkäufen den Markt drücken (open interest steigt auf dem Weg zum Tief), es können auch die Longs sein, die resignieren (open interest fällt auf dem Weg zum Tief). Analog bei Hochs.


    Hast Du Daten dazu für Gold & Silber? Mag ja sein, dass es (zufällig oder nicht) eine gewisse Korrelation in der Vergangenheit gab.


    Grüße,
    GG



  • Hi GG


    die Daten von Wellenreiter sind ganz aufschlußreich:



    [Blockierte Grafik: http://abload.de/img/bild1q8sgi.gif]


    [Blockierte Grafik: http://abload.de/img/bild28ds82.gif]


    [Blockierte Grafik: http://abload.de/img/bild3xrsel.gif]


    Für Silber zeigt eine grafische Auswertung der Daten des Ratio CommercialsNetPosition zu Open Interest aktuell gute Chancen auf der Longseite:


    [Blockierte Grafik: http://abload.de/img/bild4sqsjy.gif]



    Auch 'konstruktiv' die Position der Swap-Händler/Fondsmanager für Gold:



    [Blockierte Grafik: http://abload.de/img/bild5a9s59.gif]


    Grüße W.

    Der Optimist glaubt , dass wir zur Zeit im besten Deutschland aller Zeiten leben. Der Pessimist befürchtet es !

  • Hi Woerni,


    Danke für die Charts ! Widersprechen demnach auch historisch der Annahme, dass große Wendepunkte bei Gold und Silber von hohem open interest begleitet werden.


    Auch interessant: Beim Silber scheinen die starken open interest swings der letzte Jahre kaum Einfluss auf den Preis gehabt zu haben, wobei sich das eher auf absolute Preisveränderungen bezieht. Prozentual wird das nicht ganz so deutlich gelten.



    Bei den Silber Commercials bin ich bei Dir. Hohes OI war scheinbar oft ein (kleines Etappen-)Tief.


    Viele Grüße,
    GG

  • Mal raus mit der Sprache...Wer von euch war das?
    8)


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    Tut

    "Um klar zu sehen genügt oft schon eine geringe Veränderung des Blickwinkels"

    • Offizieller Beitrag

    Irgend jemand manipuliert gerade wieder grauenhaft die EM-Märkte nach oben! :)

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  • Heute gegen 15:15 muss irgendwo auf der Welt ein extrem wichtiges Fahrrad umgefallen sein? Auf einen Schlag sind alle Rohstoffkurse (Gold, Silber, WTI, Brent, Kupfer....) gestiegen wie verrückt?
    Kupfer war (wie immer?) ein wenig früher dran! Da ging es um 13:44 los..

    Einmal editiert, zuletzt von wef ()

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