Es stimmt auch. Eine beständige Assetpreisinflation haben wir natürlich auch durch die permanente Gelddruckerei. Früher war die Inflation allerdings ein Nebenprodukt durch echtes produktives Wirtschaftwachstum. Das hat sich mittlerweile vollkommen gedreht weil die Staaten, Banken, Unternehmen auf permanten "Rettungszyklus" eingeschwenkt sind und auch Ihr Verhalten danach ausgerichtet haben. Kommischerweiße reicht die "Rettung" aber Nie aus um wieder auf die Füße zu kommen sondern sorgt nur für ein immer kürzeres weiterkommen in die nächste Deflatorische Phase (wenn zum Zeitpunkt X wieder mal das Geld an allen Ecken und Enden fehlt) die jedes mal krasser ausfällt und mit neuen Stimuli gelöst werden soll. Wir betreten aber demnächst die wirkliche Todeszone der Stagflation bzw. Hyperstagflation. Da nützt dann auch keine Druckerpresse der Zentralbanken mehr. Wenn diese Erkennstnis sich bahn bricht fliegt die Scheisse aber so richtig durch den Ventilator.
Ich glaube das die üblichen Definitionen einfach nicht mehr greifen und dies, wie @Seeadler geschrieben hat, auch so gewollt ist.
Die Zeiten der globalen Raubtierwirtschaft, mit Unterdrückung und Ausnutzung billiger Arbeitskräfte und der damit verbundenen Gewinnoptimierung der Unternehmen geht ihrem Ende entgegen. Der europäische Verbraucher war doch in vielen Bereichen von stagnierenden oder gar fallenden Preisen "verwöhnt" und hat dabei nicht bedacht, welchen Preis er dafür später zahlen muss. In erster Linie die Amerikaner und Europäer haben auf dem Rücken dieser Verfügbarkeit billiger Erfüllungsgehilfen gelebt.
Dagegen wurde die Assets durch die ständige Geldschwemme der ZB in irrsinnige Höhen getrieben - es ist Schicht im Schacht, der Eine merkt es früher und der Andere später.
Wie man die Auslöser dann betitelt spielt eigentlich keine Rolle mehr!