Sollen gerade die Deutschen Volksbanken und Sparkassen in die Enge/Pleite getrieben werden damit die Kunden den digitalen Euro annehmen?
Das klingt vielleicht gewagt, aber schon seit Jahrzehnten ein Ziel der privaten Großbanken, die den dezentralen Bankenmarkt in DE systematisch angreifen. Nicht etwa durch fairen sonder unlauteren Wettbewerb. Letztere haben aber auch Angriffsfläche geboten, weil sie die Digitalisierung nicht rechtzeitig umgesetzt und auch an alten Strukturen festgehalten haben.
Den Sparkassen wurde vorgeworfen, durch die Gewährträgerhaftung (der Stad/Gemeinde) eine Wettbewerbsvorteil zu haben. Diese wurde 2005 abgeschafft für neue Verbindlichkeit über 2015 hinaus. Konkret bedeut das, dass seit 2015 es diese Haftung nicht mehr gibt.
De facto wurde jede SPK in Schieflage (sehr wenige an der Zahl) durch den Verband gerettet bzw fusioniert, so dass die Gemeinde keine Hilfe leisten musste. Ob es selten Ausnahmen gab, weiß ich nicht. Fakt ist aber auch, dass diese den SPK's überhaupt nicht geschadet hat. Sie haben sich, wie oben erwähnt, selbst geschadet.
Noch interessanter ist, dass nach 2008 gerade die Großen Player staatliche Hilfe annehmen mussten um gerettet zu werden. Also eine Farce.
Auf dem Papier, hat "der Staat" (Die Gemeinde, respektive Steuerzahler) für die SPK gehaftet aber ohne eine konkrete Leistung. Die privaten Banken die auf Marktwirtschaft gepocht haben, sind aber groß Pleite gegangen und Staatshilfe angenommen ganz ohne Gewährträgerhaftung. Später kam der Blanko Check für alle Banken. What ever it takes halt.
Diese starke Bankenlandschaft ist der Grund warum die Deutschen die niedrigsten Immo-Zinsen auf der Welt zahlen!!
Ein Freund der in Kanada gelebt hatte, sagte mir, dass meine Darlehen mit 1% sittenwidrig wären
.