Beiträge von Bumerang

    Sollen gerade die Deutschen Volksbanken und Sparkassen in die Enge/Pleite getrieben werden damit die Kunden den digitalen Euro annehmen?



    Das klingt vielleicht gewagt, aber schon seit Jahrzehnten ein Ziel der privaten Großbanken, die den dezentralen Bankenmarkt in DE systematisch angreifen. Nicht etwa durch fairen sonder unlauteren Wettbewerb. Letztere haben aber auch Angriffsfläche geboten, weil sie die Digitalisierung nicht rechtzeitig umgesetzt und auch an alten Strukturen festgehalten haben.


    Den Sparkassen wurde vorgeworfen, durch die Gewährträgerhaftung (der Stad/Gemeinde) eine Wettbewerbsvorteil zu haben. Diese wurde 2005 abgeschafft für neue Verbindlichkeit über 2015 hinaus. Konkret bedeut das, dass seit 2015 es diese Haftung nicht mehr gibt.


    De facto wurde jede SPK in Schieflage (sehr wenige an der Zahl) durch den Verband gerettet bzw fusioniert, so dass die Gemeinde keine Hilfe leisten musste. Ob es selten Ausnahmen gab, weiß ich nicht. Fakt ist aber auch, dass diese den SPK's überhaupt nicht geschadet hat. Sie haben sich, wie oben erwähnt, selbst geschadet.


    Noch interessanter ist, dass nach 2008 gerade die Großen Player staatliche Hilfe annehmen mussten um gerettet zu werden. Also eine Farce.


    Auf dem Papier, hat "der Staat" (Die Gemeinde, respektive Steuerzahler) für die SPK gehaftet aber ohne eine konkrete Leistung. Die privaten Banken die auf Marktwirtschaft gepocht haben, sind aber groß Pleite gegangen und Staatshilfe angenommen ganz ohne Gewährträgerhaftung. Später kam der Blanko Check für alle Banken. What ever it takes halt.


    Diese starke Bankenlandschaft ist der Grund warum die Deutschen die niedrigsten Immo-Zinsen auf der Welt zahlen!!


    Ein Freund der in Kanada gelebt hatte, sagte mir, dass meine Darlehen mit 1% sittenwidrig wären :D .

    Ich wollte jetzt zu dem Thema eigentlich nichts schreiben, aber das mit der KLV zur Finanzierung des Hauses, wie es gerovomkloster und Goldmohr gemacht haben, hat mein Vater 1978 auch so gemacht und ist dadurch hervorragend durch die sog. Hochzinsphase in den frühen 1980ern gekommen. Und Rückblickend kann ich nur sagen, es war ein sehr guter Schachzug zur damaligen Zeit. Für die Art von Beschäftigungsverhältnis die mein Vater damals hatte, war diese Vorgehensweise das absolute Optimum.

    Dir traue ich zu, es ehrlich nachrechnen zu wollen und das kannst du gerne.

    Die Unterlagen hat dein Vater sicher noch.


    Die Rechner sind verlinkt.


    Dieses Gefühl "gut durchgekommen" zu sein, liegt daran, dass in den 80-ern die Immobilienpreise und Gehälter stark geistigen sind und die Mieten die am Anfang höhere Belastung der Finanzierung eingeholt hatten, spätestens 1990. Da haben sich alle Häuslebauer gefreut. Diese Form der Finanzierung war aber in 99% der Fälle schlecht im Vergleich zum Kredit alleine. Natürlich haben Finanzberater dazu geraten. Sie haben die Doppelte Provision bekommen Kreditvermittlung+ KLV.


    Ganz wenige Ausnahmen mit Viel EK + Vermietung etc wären ggf nicht schlechter oder maximal ein wenig besser mit KLV Tilgung wobei man das nur nachträglich erfahren hat, ob es tatsächlich so war.


    Bei hohen Zinsen nicht zu tilgen ist maximal kontraproduktiv. Man hebelt den "negativen Zinseszins Effekt" aus.


    Die Zeiten ab Mitte 70 bis 90 waren das Eldorado der Vermittler. Zahnärzte haben haufenweise Geld in Schiffsfonds versenkt nur weil der Berater sagte "du kann Steuern sparen".

    Die damals alte Garde der Kundschaft hat noch am Anstand geglaubt, der aber in der Branche komplett verloren ging bzw die The Wolf of Wall Street Mentalität aus den USA nach Deutschland rüber schwappte.

    Und nun Ende der Debatte, denn eines meiner Prinzipien:

    Es gab keine Debatte, denn die Fakten haben gefehlt sowohl bei dir als auch bei Goldmohr.


    Ihr habe lediglich Dinge behauptet, ohne irgendein Beleg zu liefern , die komplett gegen die Realität in der damalige Zeit und vor allem der Mathematik sprechen. Ihr habt versucht noch irgendwie die Kurve zu bekommen, aber das fällt auf.


    Ihr habt die schlechteste Kombination gewählt die es je auf dem Markt gab:

    Immofinanzierung mit KLV als Tilgung in der Hochzinsphase!




    Kleine Mathe Aufgabe (nachträglich)


    100k DM Kreditsumme 1979 bei 10% Zinsen = monatliche Rate 833DM


    Für die ersten 10 Jahre 10% und 6% für die nächste 15 Jahre macht 100k+90k Zinsen


    nach 25 Jahren

    190k Zinsen gezahlt (ohne Tilgung)

    100k DM Schulden 2004.


    Einer von euch sagte 1% hat er in die KLV gespart respektive "getilgt" also 1000 p.a. also 83 DM zusätzlich zum Zins macht eine kalkulatorische Gesamtbelastung von 916 DM p.m.


    KLV als Sparplan mit 1% der Kreditsumme

    Also 1k p.a. ohne Zinsen sind 25k Sparkapital bei einer Durchschnittsrendite von 5%, auf die gesamten Einzahlungen nicht nur den Sparanteil, was maximal großzügig ist für 25 Jahre Laufzeit, wären rund 25k Zinsen, also insgesamt 50k Tilgung, man hat also


    2004 noch 50k Schulden nach Abzug der KLV Auszahlung. (wenn nicht wird es nur schlimmer)


    Bei 5% Zinsen und 916 Rate ca 5 Jahren später also 2009 wäre man schuldenfrei bei weitere 7k Zinsen


    Gesamtleistung = 25 Jahre * 916 * 12 = rund 274k DM + 5 * 833 *12 = rund 50k

    Insgesamt ca 325k DM


    Nur Kredit


    Hätte man 1979 bei 10% Zinsen in den ersten 10 Jahren 1 % getilgt, Rate auch 916

    hätte man nach 10 Jahren 1990 noch 83k Restschuld und ca 93k Zinsen bezahlt.



    Wenn man die 83k mit 6% (damaliger Zinssatz) weiter finanziert hätte bei einer Rate von 916

    wäre man bereits nach weiteren ca 10 Jahre schuldenfrei!!


    2001 keine Schulden mehr bei ca 28k Zinszahlungen.


    Gesamtleistung 20 Jahre * 916 * 12 = rund 220k DM

    Die Risiko LV die zusätzlich kommt von sagen wir 30 dm p.m. 20 Jahre lang, macht ca 8k

    Sagen wir rund 230k DM Gesamtbelastung


    Also ich weiß nicht, aber ca 95k mehr zu zahlen finde ich irgendwie doof, vielleicht bin ich aber nur von gestern und verstehe die Habecksche Welt nicht :D


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    Leider stimmt es, dass meine Behauptung nicht richtig war. Ich habe recherchiert, und jetzt belastbar, dass ich meine KLV bei der DBV abgeschlossen wurden (ab 1. August 1980, die zweite am 1. April 1983, die letzte im Dezember 1986).

    Viel interessanter wäre die Angabe des Zinssatzes des Kredits und der KLV Rendite nachträglich.


    Nur wenn du mehr Rendite mit der KLV gemacht hast als die Zinsen die du mangels Tilgung zusätzlich gezahlt hast für den Kredit, war das eine gute Idee. Ich zweifle daran.



    Eine Risiko-Versicherung für Junge Menschen wäre sehr günstig gewesen btw.


    Mehr als 50 DM p.m. für die Kreditsumme hattet ihr beide zusammen nicht gezahlt. Wahrscheinlich weniger

    Das US-Finanzministerium hat dieses Gold nie direkt verkauft. Das wäre ein Verstoß gegen die Verfassung gewesen, da Gold nur verkauft werden kann, um US-Schulden direkt zu tilgen. (??) Stattdessen wurde das Gold in den 1990er Jahren im Rahmen einer Perpetual-Rolling-Struktur an Goldbarrenbanken ausgeliehen. Diese Banken sicherten es dann durch Carry-Trades ab und profitierten so vom geliehenen Gold.

    Ja, genial eigentlich. In der Zeit wurden ca 100k Tonnen Gold gefördert. Das Spiel war also gar nicht gefährlich, denn vor allem Minen "shorten" respektive verkaufen auf Termin. Das heißt, die Treasury war immer safe. Nur die Papiergold-Schwachmaten sind maximal im Risiko. Ich spreche nicht von den Spekulanten sondern von den Langfrist-Anlegern (ETF und andere Vehikel) . Die werden sowas von heulen.

    Du kannst , wenn es Dich wirklich interessiert, recherchieren, wie überlegen damals die Konditionen der Debeka waren,

    Das ist mindestens unhöflich! Du behauptest etwas, das den schnell verfügbaren Information im I-net widerspricht, bringst aber keine Belege.



    Junge, ich könnte die Unterlagen rausgraben, wenn ich dazu Lust hätte. Habe ich aber nicht. Wenn Du allerdings bereit wärst, eine Silberunze zu wetten, daß meine gemachten Angaben nicht stimmen, würde ich mich dazu überreden lassen. Okay?!

    Hast du Glück, dass ich erst jetzt dein Post gelesen habe, denn ich hätte die Wette angenommen. :P

    Upps, mir fällt gerade ein, daß ich damals aus steuerlichen Gründen ein Agio in Anspruch genommen habe, daß evtl. die Erklärung zwischen Deinen und meinen Zahlenwerten ist.


    Noch rechtzeitig die Kurve bekommen.

    Man lebt entspannter zur Miete und spart sich zehntausende Euro zusätzlich an Zinsen.

    Irgendwann kann man dann ohne Kostendruck eine Immo kaufen und fertig.

    Die Zinsen spart man die Miete aber nicht. je nachdem wie der Zinssatz ist, könnten die Zinsen weniger hoch sein als die ersparte Miete. Die Inflation nicht eingerechnet.

    Ich kann das nur bestätigen. In meiner Situation gemietete Pendlerwohnung seit 17 Jahren, weil Arbeit in meiner Heimat nicht adäquat bezahlt wird. Mir käme es auch nie der Sinn nach Wohneigentum außerhalb meiner Heimat, macht nur unnötigen Stress. Lebt sich entspannt zur Miete.

    Also hast du schon eine Immobilie...

    Die Bauzinsen hängen an den 10-jährigen Staatsanleihen nicht am EZB-Lei(t)dzins. Steigen hier die Zinsen, steigen auch die Bauzinsen.

    Das Spiel kennt auch die EZB. Wenn die EZB die Wirtschaft stimulieren will, wird sie dafür sorgen, dass auch die 10-Jahres Renditen sinken werden. Ansonsten macht ihr Vorgehen (Zinssenkung) keinen Sinn.


    Wie sollen DE und EU Billionen Schulden machen mit 2,5%? Dat funktioniert nicht.

    Aber man lässt die Private Investoren solange rein, bis es nicht mehr geht, dann QEx.

    Es waren 3,4%. Ich gehe aber von deutlich unter 3% bis 2026 aus.


    Und es ist ein alter Hut der Branche die Zinsen kurzfristig zu erhöhen um die Kunden zur Entscheidung zu verleiten um dann wieder zu senken.

    Natürlich sagt man, das die Zinsen steigen werden, sonst warten alle mit der Verlängerung.

    65m2 a 18€- "Leben in der Stadt"

    450.000 - Entspricht 32 Jahresnettokaltmieten

    +Schwachsinn der Eigentümergemeinschaft/Renovierung/Sanierung/Hausgeld usw...


    Wird schon irgendwann auf 50-60 Jahre wirtschaftlich. Dürfte halt mit unserer verbleibenden Lebenserwartung nicht mehr wirklich zusammenpassen.

    65qm kosten nicht 450k in der Stadt sondern deutlich weniger. Und wenn doch, dann ist die Miete 20/22qm.

    Du irrst!

    Es waren 1978 bei mir 5,75 % Zinsen p.a. bei einer Größenordnung von 95.000 DM. Festschreibung für 10 Jahre. Der Beitrag für die KLV aka Tilgung war knapp unter 1 %. Bei mir war es übrigens die HUK Coburg.

    Ich irre wenn meine Quellen irren:


    Zinssätze in der Bundesrepublik Deutschland 1955-89 | Statista
    Der nominale langfristige Zinssatz, (durchschnittliche Verzinsung von langfristigen Anleihen) betrug in der Bundesrepublik Deutschland in den Jahren 1955 bis…
    de.statista.com


    Das sind Guthaben Zinsen!




    " 1980: Zinsen rutschen unter zehn Prozent

    Im Juni 1980 lagen die Zinsen für Immobilienkredite bei rund 9,5 Prozent,

    "


    Wie kannst du nur 5,75% Zinsen gezahlt haben, wenn der Guthaben Zins bei 7,4% lag und der Kreditzins erst 1980 unter 10% viel??


    Ich kann weder deine noch die Aussage von gerovomkloster nachvollziehen.

    Käse…. Wie wäre es mal mit Panamakanal unter Panamas Kontrolle.


    Oder geben wir jetzt die Kontrolle über Rhein und Donau an Kroatien ab. :wall:

    Kontrolle für Deutschland ist seit 1920...vorbei. So ist das, wenn man sich in Weltkriege hineinziehen lässt. Man fällt auf die Fresse.


    Man hat es damals verpasst, den WWI nicht zu beginnen und sich Russland anzunähern. Wäre das damals passiert, wäre heute die Wall-Street in Berlin.

    Die Hunde bellen, die Karawane zieht weiter.


    EZB senkt Leitzins auf 2,5 Prozent
    Die Europäische Zentralbank hat die Zinsen zum sechsten Mal in Folge gesenkt. Der für Sparer wichtige Einlagenzins sinkt wie erwartet auf 2,5 Prozent.
    www.tagesschau.de



    Die Zinsen müssen runter, der Crash am Immobilienmarkt bleibt so wahrscheinlich wie der Sieg der Ukraine :D .


    Meine Bank schickt mir schon Angebote, eines der Darlehen nach der Zinsfestschreibung, die 2026 ausläuft, "unkompliziert zu verlängern", mit einem "ultimativen Rabatt, nur für mich" von 0,1% :D .


    Da geht noch was bis 2026. Das andere Darlehen ist erst in 2031 soweit. Bis dahin, hat wahrscheinlich Lagarde für mich getilgt. Und wenn nicht, sind meine EM wohl Faktor 3 höher als die Restschuld.


    Drei Speichen Strategie


    1 - Immobilien

    2 - Geld=Kredit

    3 - Gold (EM)


    Funktioniert tadellos.

    :thumbup:

    Ich habe seinerzeit eine KLV abgeschlossen mit dem Zweck einer sehr günstigen Hausfinanzierung im erststelligen Beleihungsraum. Der gebotene Zinssatz war sensationell niedrig, knapp 1 % günstiger als bei anderen Bankkreditanbietern. Auch der jährlich zu zahlende LV-Beitrag lag unter der üblichen Tilgungsmarge von 1 %.

    Also alles in allem eine rundum gelungene wirtschaftliche Aktion, die bei Abschluß der Versicherung Ende der 70er Jahre in meinem familiären Umfeld und in meinem Freundeskreis für großes Erstaunen gesorgt hatte.

    Das bedarf einer weiteren Klärung.


    In den 70-ern "sensationell günstige Zinssätze", sind schon mal ein Euphemismus :thumbsup: . Die wahren wohl zweistellig, wenn ich recht erinnere. Da sind 1% weniger halt Peanuts.


    Ich schließe nicht aus, dass so ein Konstrukt auch mal funktionieren konnte, halte das aber für sehr unwahrscheinlich, zumindest wenn man ein Großteil des Preises finanzieren musste.

    Als ich jung war, hab ich eine Kapitallebensversicherung abgeschlossen.

    Ich auch, aber wenigsten habe ich sie mir selbst verkauft, sprich, die Provision selbst kassiert :D.

    Nach 3 Jahren Bankberater ging ich in die IT und habe WI studiert. Wollte kein Verkäufer sein, denn letztlich sind alle Berater eigentlich nur Verkäufer. Richtige Berater kosten pro Stunde und man muss sie suchen und finden.


    Im ersten Semester in Finanzmathematik hat uns der Prof auf einem Graphen gezeigt, warum die KLV für den Kunden Bullshit und für die Versicherung eine Goldgrube ist. Am nächsten Tag habe ich meine gekündigt. War nicht der Einzige ^^.


    Ich will jetzt nicht mahlen, aber man kann sich das so vorstellen:

    Man schloss die KLV mit 20 ab und die lief in den meisten Fällen bis 50, max 55 auf Nachfrage.

    30 Jahre sind eine lange Zeit, man ist jung und denkt, oh mit 50 bin ich schon stein alt. Was danach kommt, wird man sehen. Man will die Kohle um noch schnell eine Haus zu kaufen oder zu tilgen (Harakiri).


    Die Statistik zeigt, dass - zumindest früher - erst ab 50 das Todesfallrisko oder Invaliditätsrisiko signifikant wird bzw. steigt. Da ist aber die Versicherung schon meistens raus. Bis dahin kassiert sie für ein minimales Risiko eine horrende Gebühr, die aber nicht sichtbar bzw. in der versprochenen hohen Ablaufleistung versteckt ist. Nach 30 Jahren hat man inflationsbereinigt Geld vernichtet und nicht zu knapp. Schließt mann dann eine Risiko LV ab, weil man merkt, man muss noch bis 67 ballern und irgendwie fangen die Wehwehchen an, kostet sie einen Haufengeld.


    Wer die Todesfallleistung und die Invalidität absichern will, muss als junger Mensch eine Risiko LV mit sehr hohen Einmalzahlung auch bei Invalidität abschließen, um nicht eine folgende Rente auch der Inflation pres zu geben, sondern das Geld clever investieren und davon zerren. Am besten mit maximaler Dynamik, damit die Leistung sich der Inflation anpassen kann ohne Gesundheitsprüfung. Und natürlich bis 60. Das wird ein Paar Euros kosten, die lohnen sich aber langfristig.



    * Ach ja, die Freundin meiner Eltern, die Bankangestellte.
    Wie gesagt Deutsche Bank, inzwischen in Rente.


    Die hat im Laufe ihres Lebens dreimal ihre Ersparnisse verloren. T-Aktie und Dotcom-Blase (kam ja relativ zeitgleich) , irgendwas mit Immobilien im Osten und nochmal was.
    Als Bankerin.

    Kein Wunder. Man wird trainiert um an den Produkten der Bank zu glauben. Wer nicht überzeugt ist, kann nicht so gut verkaufen. Ausnahmen bestätigen die Regel.

    Wie erkennt man unfähige Anlageberater?

    Man nimmt wahllos einen. 8o

    Banker haben keine Ahnung von Geld.

    Pauschal stimmt das nicht. Wie eingangs erwähnt, werden sie in eine Richtung indoktriniert. Nur wenige durchblicken die Materie. Die Anforderungen sind in den letzten Jahren ohnehin immer mehr gesunken.


    Das Basiswissen das mir vor über 30 Jahren in der Ausbildung und späteren Qualifizierung beigebracht wurde, war weit davon entfernt, um das System verstehen zu können. Das kam nur durch meine Neugierde und das Gefühl, dass etwas nicht ganz stimmen kann in diesem ganzen Spiel. Durch das Internet ist das echte Wissen plötzlich verfügbar geworden und dann habe ich auf viele meine Fragen antworten erhalten bzw. erst recht kapiert, wo der Hase lang läuft. Ich kam aus dem Staunen nicht mehr heraus :D .

    Ich gehe von so was in der Art aus. Gewisse Firmen trommeln dafür, dass ihnen Anleger ihr Gold überlassen, damit sie es bei einer günstigen Gold-Silber-Ratio in Silber und später in mehr Gold zurücktauschen. Dafür wird Gold quasi "beim Staat", also unter dessen unmittelbarem Zugriff, eingelagert. Auch "Zollfreilager" genannt.


    Man will das Gold "arbeiten" lassen.


    Und genau das wird es.


    Die Frage ist: für wen?

    Das Spiel lief schon immer so. Wenn genug Idioten "ihr" Gold anderen zur "Aufbewahrung" geben, wird es x Mal weiter verkauft.

    Manche Dinge passen in deinem Kommentar aber systemisch nicht. Schulden können in einem Schuldgeldsystem netto gar nicht zurückgezahlt werden, ohne dass es kollabiert. Sie können nur auf jemanden anderes verlagert werden.

    Das ist ein Irrtum. Schulden könne und müssen sehr wohl zurück bezahlt werden, weil die eine 1:1 Bezeigung zwischen einem Gläubiger und einem Schuldner darstellen. Wenn die Bevölkerung versteht, das sie als Sparer ihr Geld nicht mehr (zum gleichen Wert) zurückbekommt, bricht das System zusammen.


    Die ständige Verschuldung als Normalzustand ist eine Konstrukt des Staates, der sich anmaßt, mit dem Geld anderer Leute es besser zu machen als der Markt. Keynesianismus. Er gaukelt aber Solvenz vor!.



    Auch die weitere netto Aufschuldung kann mathematisch nicht gestoppt werden, denn die zukünftigen Zinsen werden bei der Geldschöpfung nicht mit erschaffen, was ab dem Moment der Urverschuldung stets für neuen Verschuldungsdruck sorgt.

    Das ist eine gern genommene "Argumentation" der FIAT Gegner, die aber leider nicht stimmt.

    Die Gesamte Geldmenge M3 wird nur teilweise durch die ZB geschöpft, fasst immer durch die Privaten Banken als Giralgeld. Das kann man beliebig schöpfen. Außerdem Arbeiten die Menschen und generieren Güter und Dienstleistungen die gegen Geld getauscht werden könne und als Zins+Tilgung bezahlt werden können.




    Ich will damit sagen, dass Doge zwar an den Staatsausgaben schnitzt. Das kann sogar erfolgreich sein, um zumindest die Bedienung der Zinsen zu gewährleisten, ohne dass die Neuverschuldung immer weiter und immer schneller steigt. Wenn das erreicht ist, kann man die Situation als "stabil" ansehen. Wozu also nach dem erreichen dieses Zustandes eine WR?

    Wenn das klappt, sicher. Doch bei einer Gesamtverschuldung von 125%, gehen viele davon aus, dass es nicht mehr klappt.


    Die Gläubiger wollen am Ende nur eins: Die ihnen versprochenen Zinsen kassieren. Und so lange die gezahlt werden können, besteht für sie kein Anlass, zu verkaufen.

    Das glaube ich nicht. Fag mal jene die ihre KLV nach 30 Jahren ausbezahlt bekommen, ob sie das geil finden!



    Was Problematisch ist, ist die ständige Neuemission von Papieren über die Menge der exisiterenden hinaus, weil der Markt sie nicht mehr fassen kann oder will. Und dort setzt Doge an. Aber eben nicht um die Grundlage für eine WR zu schaffen, sondern um noch eine Weile weiter machen zu können um die WR zu verschieben! Die WR wird zwar kommen, das beweist die Historie klar, aber Musk sagt halt lieber ,,morgen" statt ,,jetzt".

    Der Markt hat sie kaum gefasst, Es waren die banken, die sie der Bevölkerung untergejubelt haben.


    Wenn dieser betrug zur Übertreibung führt, bricht es zusammen und anschließend will der Bürger sound money! Da muss die WR her.

    Deutschland wird sich nicht in ein Dritte-Welt-Land verwandeln, aber das Gesundheitswesen wird sich auf das Niveau der frühen 90er zurückentwickeln,

    Pardon, da war es noch perfekt! Bis auf Zahnersatz hast du alles inkl. bekommen, inkl. Termin am nächsten Tag. In den 90-ern war ich beim Hausarzt 30 Minuten drin, ausgiebig diskutiert und noch ein Witz erzählt.


    Ich persönlich gehe grundsätzlich im Ausland zum Arzt und lasse mir die Kosten (größtenteils) von der TK erstatten. Beim Facharzt verbringt man hier mind. 30 meist bis zu 60 Minuten, ohne Wartezeiten dazwischen, je nachdem wie viele Untersuchungen notwendig sind (Ultraschall, Röntgen, Blutdruck, EKG etc). In Deutschland war ich nie mehr als 10 Minuten drin + die jeweilige (Vor)Untersuchung durch die Assistentin, z.B. Blutdruck etc. Das Gespräch mit dem Patienten ist minimal. Schema F abgezogen und das war es. Für nachfragen und Detailerklärungen keine Zeit.


    PS Für die Privat versicherten unter Euch, bei denen die Beiträge inzwischen explodieren (meine Generation ;( ).


    Wer in der Grenzregion (Osten) wohnt oder neben eine WizzAir Flughafen. Holt euch ein Tarif mit hoher SB für Ambulante Behandlungen und geht ins Ausland! Dort ist es billiger und um Längen besser. Klar, geht nicht für jeden Scheiß und nicht für jeden, aber wenn irgend möglich, dann super!