Beiträge von Bargold

    Falls ich nach einer starken Preisbewegung umrubeln wöllte, würde ich jedenfalls zunächst ein Kurssicherungsgeschäft tätigen. Also die Derivate bzw. Futures dazu nutzen, wozu sie eigentlich gedacht waren und den Preis dort festnageln und mir ausreichend Zeit erkaufen.


    Dann würde ich in aller Ruhe schauen, wie der Verkauf oder der Tausch abgewickelt werden kann.


    Idealer weise wäre dann eine Bank im Spiel, die noch im Metallhandel aktiv ist und es wird ein Zug um Zug Geschäft bei dieser getätigt.


    Ich bringe Gold, Bank bezahlt die Forderung des Immobesitzers, Immobesitzer übereignet mir die Bude. Da gibts dann auch nix mehr zu sperren, weil der Staat so schnell gar nicht kann.


    Im Anschluss wird die Putoption wieder verkauft. Mit Glück sogar mit Gewinn, und falls nicht, waren das halt die Spesen für den Zeitkauf.

    Sollte der Staat Konten in großer Anzahl sperren, weil dort Gelder eingehen, von denen er pauschal annimmt, sie wären faul, lähmt er damit die Wirtschaftstätigkeit und untergräbt damit das Vertrauen ins System. Niemand würde dann mehr größere Geschäfte per Bank abwickeln. Stell dir eine Baufirma vor, die ne halbe Million Abschlag bekommt. Wird dort erstmal gesperrt, bis alles geklärt ist, könnte die Firma dicht machen und die Arbeiter wären ohne Einkommen.


    In diesem unwahrscheinlichen Fall wird der run aufs systemunabhängige Metall erst recht befeuert werden.


    Im übrigen sind Tauschgeschäfte völlig legal, sofern der Steuerpflicht nachgekommen wird.

    Mit Verlaub, keine Maples mehr!

    Bin letztens beim Aufräumen noch auf ne Tube der genannten gestossen. 21 von 25 haben die ollen Milchflecken. Ist zwar immer noch Silber, sieht für mich aber Scheiße aus. Gut, solange die in der Tube rumlungern, stört das nicht weiter. Selbst bei den güldenen 1/4 Ünzern ist die Prägung wischi, waschi im Gegensatz zu anderen Produkten

    Philis und Konsorten kommen im Prägeglanz daher, das Auge isst mit.

    Das nur nebenbei, Silber ist o.k. wenn günstig. Daher lege ich mich nicht fest, entscheiden tut der Preis.

    Sind nur persönliche Befindlichkeiten, Hauptsache man hat fürs Endgame genügend EM, sonst wird es Ungemütlich ;)

    Ja, die Flecken sind ärgerlich. Die hätten bei den Blistern bleiben sollen!

    Es gibt auch four9fine Fetischisten. Nicht dass ich zwingend einer wäre, aber Maples wären meine erste Wahl, würde Preisgleichheit pro Kg Reinsilber mit allen anderen Bullions bestehen. Ich würde sogar Maples bevorzugen, wenn Euromünzen 4% unter Spot angeboten werden würden und Maples bei 1% über Spot gehandelt würden.


    Jedenfalls werde ich diese (fehlende) Diskriminierung bei der StaSi Antidiskriminierungsstelle melden. [smilie_happy]

    Es scheint nun neben parteinternen querelen seitens der JU auch medial Gegenwind für des Merzens Schuldenorgie zu geben. Plus Klagen in Karlsruhe.


    Ich wage einen Rheinmetall short. KO knapp 1300€. Mit etwas Glück war das vorerst das Ende der Fahnenstange.

    * Ach ja, die Freundin meiner Eltern, die Bankangestellte.
    Wie gesagt Deutsche Bank, inzwischen in Rente.


    Die hat im Laufe ihres Lebens dreimal ihre Ersparnisse verloren. T-Aktie und Dotcom-Blase (kam ja relativ zeitgleich) , irgendwas mit Immobilien im Osten und nochmal was.
    Als Bankerin.

    Gelernt ist gelernt. [smilie_happy]

    Was ist am 20.03. ??


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    Da er auch von Regierungsprogamm und Neuwahlen spricht, könnte das der Termin sein, an dem sich der Bundestag kostituiert, wofür ein Zeitrahmen von 30 Tagen ab Wahlsonntag vorgesehen ist. Sie hätten zwar bis Dienstag den 25.3. Zeit, aber vielleicht weiß Krall schon mehr.

    Ich mache es mir da einfacher.


    Das Zerlegen der einzelnen Faktoren ist dir gut gelungen. Das Zusammenzählen gelingt mir gleichfalls nicht, da 3. 4. und 5. nicht definiert sind.


    Was aber wichtiger ist, ist die Signalwirkung. Und darauf haben die primitiven Geldverwalter gewartet.


    Nämlich die Beantwortung der Frage, wo nun frische Geldinjektionen herkommen sollen, nachdem es wegen der Inflation mau mit Zinssenkungen aussieht und auch sonst seitens der Zentralbanken keine Signale kamen, reinzubuttern.


    Und die wurde Beantwortet: Unter Inkaufnahme von höchstwahrscheinlich höheren Anleihezinsen springen die Euroländer via Staatsverschuldung in die Bresche.


    Mehr will der "Markt" nicht wissen. Der Junkie braucht nen neuen Schuss, der Junkie bekommt ihn. Was das längerfristig für einen Kater navh sich zieht, oder ob das Zeug angesichts der Wirtschaftlage als vergiftet betrachtet werden muss, ist erstmal sekundär. Zumindest vorerst. Die Euphorisierende Wirkung ist zumindest heute schon mal spürbar. Man darf gespannt sein, wie lange. Denn 1.7 Bille ist heute auch nicht mehr das, was es mal war. Gemessen am 400 Billionen Anleihemarkt eigentlich sogar lächerlich. Aber wie gesagt, psychologisch war das ein Kaufsignal. Man wird nicht hängengelassen, so zumindest das von mir interpretierte Gefühl.

    Man strapaziert das Fiatsystem aber nicht aus Spass, sondern weil es mal wieder eine neue Kreditinjektion braucht. Von daher, ja. Sie arbeiten alle an einer großen Agenda. Sie fabulieren neue Gründe herbei, um die nächsten Billionen zu pumpen. Ob Krieg, Corona, oder ,oder... Völlig egal. Es muss nur verkauft werden können.

    Inspirares Frage, woher frische Liquidität bzw. Kredit kommen soll, dürfte sich nach gestern geklärt haben. Fast ne Billion aus der BRD und 700 Mrd aus der EU. So zumindest das neue Narrativ. Man darf gespannt sein, wie die Börsen das verarbeiten.

    Yep...

    Die EU dreht durch.

    Man sollte zusätzlich sein Vermögen raus aus EU und € bringen.

    Aus dem € rausbringen ist kein Problem. Aus der EU schon eher. Selbst wenn ich es geografisch raus bringen wöllte, ich wüsste gar nicht wo hin.


    Betrachte ich das Spiel mal von oben, stellt es sich so dar, dass Amiland nicht mehr grossartig schneller aufschulden kann. Folglich müssen jetzt die Europäer ran, neues Geld ins System zu pumpen. Dort sind die Schuldenquoten und Anleihezinsen noch etwas geringer und es "geht" da noch was.


    Was kommt danach? Irgend wann sind dann die vermeintlich sicheren , noch weniger verschuldeten Oasen dran, ihren Teil beizutragen und werden ihrerseits aufschulden, um das System zu prolongieren. Also kann man die zukünftig auch vergessen.

    Die nächste Billion Sondervermögen in der BRD rollt an. Andere werden folgen. Wenns schon über Zinssenkungen nicht möglich ist, was reinzupumpen, macht es halt der Staat per Direkteinspritzung. Die Metalle dürften das bald entsprechend "honorieren".

    Zur Frage, ob die LV Sparer das geil finden, kann ich nur sagen:


    Fänden sie es ungeil, würden sie dort kein Geld reinlegen. Und sie würden es noch viel ungeiler finden, würden sie den versprochenen Zins nicht bekommen. Demnach ist es deren Hauptinteresse die Zinsen zu kassieren. Nur diese Versprechung war es doch, weshalb sie den Vertrag unterschrieben haben.


    Dass es die Banken sind, die diese Vehikel an den Mann bringen ändert nichts daran, dass diese Sparer den bzw. einen großen Teil des Marktes darstellen.

    Wenn Geld ,so wie derzeit, ausschließlich(!) durch Verschuldung entsteht, kann per Definition überhaupt gar keine netto Schuldenrückzahlung erfolgen! Denn der, der seine Verbindlichkeiten tilgt, tut dies , in dem er dem Gläubiger Schuldscheine übereignet, die wiederum Schulden eines anderen darstellen. JEDER Euro ist bilanztechnisch und damit systemisch ein Euro Schulden, den jemand anderes hat.


    Die ständige Verschuldung ist also nicht ursächlich das Konstrukt des Staates, der wahrer Weise über seine Verhältnisse lebt. Es ist vielmehr so, dass irgend jemand immer neue Schulden machen muss, um die nicht mitgeschöpften Zinsforderungen zu bedienen, sofern man einen Tilgungsausfall vermeiden will. Tut das der Bürger nicht, macht es der Staat oder die Zentralbank.


    Die herbeifabulierten Krisen der letzten Jahre hatten genau das zum Ziel. Argumente für neue Geldinjektionen durch die Institutionen, weil der Bürger es (neue Schulden machen) nicht mehr im benötigten Umfang getan hat bzw. nicht mehr tun konnte, weil er am Limit ist.

    Ich verstehe schon, worauf du hinaus willst und bin auch völlig d'accord, dass die US Schuldenorgie sowohl relativ als auch absolut ein Tempo aufgenommen hat, dass ohne weiteres nicht mehr durchhaltbar ist.


    Manche Dinge passen in deinem Kommentar aber systemisch nicht. Schulden können in einem Schuldgeldsystem netto gar nicht zurückgezahlt werden, ohne dass es kollabiert. Sie können nur auf jemanden anderes verlagert werden. Auch die weitere netto Aufschuldung kann mathematisch nicht gestoppt werden, denn die zukünftigen Zinsen werden bei der Geldschöpfung nicht mit erschaffen, was ab dem Moment der Urverschuldung stets für neuen Verschuldungsdruck sorgt.


    Der letzte, der versucht hat die Staatsschulden abzubauen war Hans Eichel. Der hat es sogar geschafft die BRD Schulden absolut leicht abzubauen. Kurz danach kam der Lehman Moment. Man kann das als Zufall ansehen. Muss man aber nicht.


    Ich will damit sagen, dass Doge zwar an den Staatsausgaben schnitzt. Das kann sogar erfolgreich sein, um zumindest die Bedienung der Zinsen zu gewährleisten, ohne dass die Neuverschuldung immer weiter und immer schneller steigt. Wenn das erreicht ist, kann man die Situation als "stabil" ansehen. Wozu also nach dem erreichen dieses Zustandes eine WR?


    Die Gläubiger wollen am Ende nur eins: Die ihnen versprochenen Zinsen kassieren. Und so lange die gezahlt werden können, besteht für sie kein Anlass, zu verkaufen.


    Was Problematisch ist, ist die ständige Neuemission von Papieren über die Menge der exisiterenden hinaus, weil der Markt sie nicht mehr fassen kann oder will. Und dort setzt Doge an. Aber eben nicht um die Grundlage für eine WR zu schaffen, sondern um noch eine Weile weiter machen zu können um die WR zu verschieben! Die WR wird zwar kommen, das beweist die Historie klar, aber Musk sagt halt lieber ,,morgen" statt ,,jetzt".

    Es gibt Zeitpunkte, da muss man einfach die Deckung oben behalten. Manche tun dies mit dem Halten von Barmitteln. Manche verpissen sich zu 90% völlig aus dem Casino und halten nicht mal mehr dessen fiat. Was in den letzten Jahren durchaus seinen Reiz hatte und wider (meines) Erwarten(s) mit einer starken Jahresrendite belohnt wurde.

    o.k. .....Trump hat sich aber schon mehrfach über die FED beschwert.(z.B.wegen zu zögerlichen Zinssenkungen)..., dann hat Powell warscheinlich allein nicht die Macht in der FED, um Trumps Wünsche zu erfüllen oder will es nicht so offensichtlich tun.


    Vllt. kann Trump evtl. Unstimmigkeiten im Lagerbestand nutzen, um die Kräfteverhältnisse in der FED zu seinen Gunsten zu verändern.

    Powell ist die Sprechpuppe der Fed, die bekannter Weise wiederum ein privates Kosortium der Eigentümerbanken ist. Die Sprechpuppe wird zwar vom Präsidenten ernannt, tut aber am Ende das, was die Eigentümer wollen.


    Trump ist die Sprechpuppe von Corp. America, die ebenfalls Eigentümer hat. Auch er tut das, was die Eigentümer wollen.


    Und die Eigentümer der Fed sowie der Corp. America sind in großen Teilen deckungsgleich. Eventuelle verbal kommunizierte Disharmonien unter den Sprechpuppen gehören zum Spiel, damit es nicht ganz so auffällig ist, dass sowohl die Fäden des US Präsers als auch die des Fed Präsers in den gleichen Händen zusammenlaufen.


    Die beiden lachen sich abends eins in der Loge und stoßen zusammen auf die neuesten Bühnenstücke an.

    Musks Grafikabteilung könnte selbst bei komplettem Bestand leere Regale zeigen. Die Frage ist was sie mit dem Audit erreichen wollen. Währungsreform? Digitales Schwundgeld für Inland um Produktivität und Autarkie zu steigern und Gold und Co für Aussenhandel?


    Man kann auch nicht ausschliessen dass alte Mächte denen FED gehört selbst hinter der Reform stehen.

    Die Zeit wird es zeigen. Ich vermute hier wie gesagt nur eine Art Bluff oder eine Show, um den Preis so weit und so lange wie möglich unten zu halten und die Bonität des USD Systems oben.