Beiträge von Deflationator

    Medien:


    Mit der neuen Regelung dürfte der günstigste Zeitpunkt zum Tanken täglich kurz vor 12 Uhr sein.“ Auch Anschütz stimmt zu: „Die Wahrscheinlichkeit, die günstigsten Preise zu erwischen, dürfte ab Mittwoch in der Zeit vor der nächstmöglichen Preiserhöhung zwischen 11 und 12 Uhr liegen. Also dann, wenn die Mehrheit der Menschen auf Arbeit ist.“



    Lösung: immer am WE tanken + "Privattankstelle Kanister" unter der Woche...

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    Mir erschließt sich nicht, wie die Erzwingung von "nur 1x täglich Preis erhöhen" genau dem Endverbraucher helfen soll?


    Denn die Folge davon wird sein, nachdem 12 Uhr der Preis angehoben ist, wird er nicht mehr gesenkt, damit er am nächsten Tag um 12 Uhr weiter angehoben werden kann, um wieder nicht gesenkt zu werden.

    Früher:

    Morgen teuer, zwischendurch billig, dann wieder teuer, Abernd ganz billig


    Bald:

    Morgen teuer, zwischendurch billig, dann teuer, Abend teuer




    Früher habe ich immer abends getankt. Das wird wohl entfallen.

    Und vor 12 bin ich auf der Arbeit...

    Bleibt nur noch Wochenende und Urlaub vor 12 zu tanken.


    Resultat: Mehr Ausgabe für Sprit.


    Danke für NIX!

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    Hell's Negativ-Szenario


    Ist ja fast schon ein Horror-Szenario , wobei das stark vom Betrachtungswinkel abhängig ist. Damit meine ich für MICH ist das eines , habe ich ja für meinen anstehenden Altersruhestand mit bescheidenen Mitteln angespart . Für jüngere Leute wären das dann endlich mal wieder die lang ersehnten Kaufkurse ;(


    Ich vermute aktuell sehr stark solchen Verlauf:

    das erste deutliche Tief April

    und das noch tiefere Tief Oktober


    Meine Strategie wird sein: jetzt im Tief zu kaufen und im Sommer zu verkaufen (jedoch nur den Gewinn!)


    Ich möchte hier die maximal negativen, denkbaren Szenarien bei Gold & Silber posten


    GOLD:

    Die 200 weekly SMA (blaue Linie) wird nach starken Anstiegen gar nicht so selten bei Gold getriggert.

    2008 - fast passiert

    Nach 2011 (ca. 2013) deutlich unterschritten

    2022 (Ukraine-Krieg)


    Das was uns erwarten KANN - ist ein erneuter Rückfall bis 2600$ - ober gar etwas tiefer bis 2100$.





    SILBER:

    Hier passierte das deutlicher als bei Gold.

    2008 viel tiefer gegangen

    auch nach 2011 deutlich tiefer

    2020 Corona auch

    2002 auch


    auch hier erwartet uns das... Ziel 37,4$ oder gar 26$




    Das ist kein Bullshit... hier Grafiken, wie weit der Kurs von 200er SMA in % entfernt ist:


    GOLD:




    SILBER:

    Max Otte hat 1/4 Gold bei 5000$ verkauft.

    In Übertreibung kann Gold noch über 10k gehen.


    Quelle

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    Warum die Russen dagegen keine Lösung haben ist mir langsam unerklärlich. Die Schäden die die Russen zu tragen haben, sind langsam unbeschreiblich.

    Es wird genug Diesel für Panzer & Militärfahrzeuge geben.


    RU hat Ukraine als Nachbar. Das ist für RU leicht und wird zum Erfolg führen.


    USA hat Iran nicht als Nachbar und USA müssen alles von weit weg ankarren.

    Das wird langfristig scheitern.

    KI:



    Die kurze Antwort vorab: Ja, auch bei ETFs können Handel und Auszahlungen ausgesetzt werden. Allerdings sind die Gründe, die Dauer und die Wahrscheinlichkeit dafür fundamental anders als bei offenen Immobilienfonds.

    Um das zu verstehen, müssen wir uns ansehen, wie ETFs funktionieren, worin sich physische und synthetische unterscheiden und was in einem extremen Mega-Crash passieren würde.

    Hier ist die detaillierte Aufschlüsselung:

    1. Warum Immobilienfonds schließen vs. Warum ETFs schließen könnten

    Immobilienfonds frieren Gelder ein, weil eine Diskrepanz in der Liquidität besteht (sog. Liquidity Mismatch). Anleger wollen ihr Geld täglich abziehen, aber der Fonds kann ein Hochhaus nicht an einem Tag verkaufen. Wenn die Barreserven leer sind, muss der Fonds schließen.

    ETFs investieren in börsengehandelte Papiere (Aktien, Anleihen). Diese sind hochliquide. Ein ETF (z.B. auf den MSCI World) wird nur dann vom Handel ausgesetzt, wenn der zugrundeliegende Markt nicht mehr funktioniert oder geschlossen ist. Beispiel: Als 2022 der Krieg in der Ukraine ausbrach und die Moskauer Börse schloss, konnten ETFs auf russische Aktien nicht mehr gehandelt werden. Sie wurden eingefroren und später liquidiert. Wenn man die Aktien im ETF nicht mehr kaufen oder verkaufen kann, kann auch der ETF nicht mehr bepreist und gehandelt werden.

    2. Physisch vs. Synthetisch im Mega-Crash

    In einem hypothetischen Mega-Crash (schlimmer als 2008 oder Corona) gibt es tatsächlich feine, aber wichtige Unterschiede zwischen den beiden Replikationsmethoden:

    A. Physische ETFs (halten die echten Aktien/Anleihen)

    • Risiko: Der zugrundeliegende Markt bricht zusammen oder friert ein.
    • Wertpapierleihe: Viele physische ETFs verleihen Aktien an Leerverkäufer, um Zusatzrenditen zu generieren. Wenn im Mega-Crash die Leiher (oft Hedgefonds oder Banken) pleitegehen, entsteht ein Verlustrisiko. Allerdings müssen diese Leihen immer mit Sicherheiten (Collateral) überbesichert sein (meist 105% oder mehr).
    • Auszusetzungs-Szenario: Handel stoppt nur, wenn die Börsen, an denen die echten Aktien gehandelt werden, dichtmachen (z.B. New York Stock Exchange zieht den Stecker).

    B. Synthetische ETFs (Swap-ETFs)

    • Wie sie funktionieren: Der ETF hält einen Korb an irgendwelchen liquiden Werten (z.B. japanische Staatsanleihen) und schließt einen Tauschvertrag (Swap) mit einer Investmentbank (dem Kontrahenten) ab. Die Bank garantiert dem ETF die Rendite des Ziel-Index (z.B. S&P 500).
    • Das Kontrahentenrisiko: Im Mega-Crash (Lehman-Brothers-Szenario 2.0) könnte die Investmentbank, die den Swap garantiert, pleitegehen.
    • Sicherungsmechanismen (UCITS-Richtlinie): In Europa darf das Risiko gegenüber einem Swap-Partner maximal 10% des Fondsvermögens betragen. In der Praxis wird der Swap heute meist täglich glattgestellt ("Daily Reset") und überbesichert, sodass das tatsächliche Risiko oft bei nahe 0% liegt.
    • Auszusetzungs-Szenario: Wenn der Swap-Partner im Mega-Crash pleitegeht, hat der ETF zwar noch das Trägerportfolio (die Sicherheiten), muss aber schnellstens einen neuen Swap-Partner finden oder die Sicherheiten am Markt verkaufen. In diesem Chaos könnte der ETF vorübergehend vom Handel ausgesetzt werden, bis die Verträge neu geordnet oder der ETF liquidiert ist.

    3. Was passiert im hypothetischen Mega-Crash (Schlimmer als 2008/Corona)?

    Wenn wir uns ein Szenario vorstellen, in dem das globale Finanzsystem am Abgrund steht, betrifft das dich als ETF-Anleger auf drei Ebenen:

    Stufe 1: Explodierende Spreads (Geld-Brief-Spanne) Bevor ein ETF vom Handel ausgesetzt wird, wird es extrem teuer, ihn zu verkaufen. Die "Market Maker" (die Akteure, die Kurse für ETFs stellen) können in der Panik die Aktienmärkte nicht mehr richtig einschätzen. Um sich selbst zu schützen, weiten sie die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufspreis extrem aus. Dein ETF steht im Depot vielleicht bei 100€, aber du kannst ihn in diesem Moment nur für 85€ verkaufen.

    Stufe 2: Circuit Breakers (Automatische Handelsstopps) Börsen haben automatische Sicherungen eingebaut. Wenn der US-Markt (S&P 500) z.B. um 7%, 13% und 20% an einem Tag fällt, wird der Handel für 15 Minuten oder den ganzen Rest des Tages komplett gestoppt. In dieser Zeit sind auch Auszahlungen/Verkäufe deiner US-ETFs ausgesetzt. Dies passierte im März 2020 (Corona) mehrmals. Es ist aber nur ein temporärer Stopp zur Beruhigung.

    Stufe 3: Kompletter Systemkollaps (Das "Was wäre wenn..."-Szenario) Wenn die gesamte Infrastruktur zusammenbricht – Banken gehen massenhaft pleite, das Clearing-System (die Abwicklung von Wertpapiergeschäften) funktioniert nicht mehr –, dann würden Börsen weltweit auf unbestimmte Zeit geschlossen. In diesem Moment: Ja, du kämst nicht an dein Geld im ETF.

    Fazit: Wie groß ist das Risiko für dich?

    ETFs auf breite Indizes (wie MSCI World, FTSE All-World) gehören zu den liquidesten Finanzinstrumenten der Welt.

    • Der Vergleich mit Immobilien: Ein Immobilienfonds kann in einer normalen Wirtschaftsphase schließen, nur weil die Anleger kalte Füße bekommen und alle gleichzeitig an die Kasse drängen (Bank Run).
    • Die Sicherheit von ETFs: Ein weltweiter Aktien-ETF schließt nur dann, wenn die globalen Börsen schließen.

    Sollte es zu einem Mega-Crash kommen, bei dem der Handel mit einem MSCI World ETF für Wochen oder Monate ausgesetzt wird, bedeutet das, dass das globale kapitalistische System auf unbestimmte Zeit eingefroren ist. In einem solchen Szenario (Zusammenbruch des Fiat-Geldsystems, Ausfall der globalen Banken-IT, Weltkrieg) hättest du auch keinen Zugriff mehr auf dein Bankkonto und Bargeld würde rapide an Wert verlieren. Der ETF als Sachwert (Anteile an den größten Unternehmen der Welt) wäre nach der Krise vermutlich sogar sicherer als das Geld auf dem Konto.

    vermuteter Verlauf:


    Fake-Ausbruch aus Dreieck... gestoppt am Widerstand (wir sind schnell angestiegen).

    Starker Einbruch und zurück zum Gap.


    Etwas sehr großes müsste dafür passieren, damit es so heftig dreht.


    Habe heute alle meine Edelmetall- und Uranaktien verkauft und nur die Öl- und Kohleaktien (vorerst) im Depot belassen. Der immer weiter eskalieren Konflikt im nahen Osten ist nicht ansatzweise eingepreist im Standardaktienmarkt. Und wenn das in nicht allzuferner Zukunft nachgeholt wird, stehe ich lieber an der Seitenlinie, wenn liquidationsgetrieben erstmal ALLES abverkauf wird, haben wir in der Vergangenheit ja schon oft genug erlebt.

    Noch ist Ruhe vor dem Sturm...

    Ich habe haufenweise "Crash-Indikatoren" (für Tiefpunkt) gesammelt und protokolliere täglich...

    Aktuell sind wir ganz weit vom Tief entfernt.

    Einzig CNN Fear & Greed ist vorgelaufen mit 14 Punkten.


    Zudem glaube ich, dass ein Crash viel schneller und heftiger sein kann als bei Corona. Also Tage. Da wäre kaum Zeit überhaupt zu handeln. Und wer dann verkauft - dann ist es schon zu spät.

    Warum will man den Leitzins erhöhen wenn´s doch dermaßen kriselt, das würgt doch im allgemeinen die Wirtschaft noch mehr ? :hae:


    "

    Derweil wird eine Leitzinserhöhung im Euroraum im April laut der Deutschen Bank nun wieder mit einer Wahrscheinlichkeit von 73 Prozent eingepreist. Am Vortag war sie noch auf 62 Prozent gefallen."


    Die Erklärung ist mehr als einfach.


    Nicht der Leitzins steuert die Märkte,

    sondern genau umgedreht.

    Die Märkte steuern den Leitzins.


    Und da die Staatsanleihen-Rendite steigen - muß der Leitzins angehoben werden.

    Das hat geradezu zerstörende Wirkung.

    Denn die Anleihen verlieren an Wert - es werden Billionen vernichtet.


    Diesmal wird prozyklisch der Leitzins angehoben.

    Das war lange zu erwarten.

    Ist denn das nicht ein fallendes Dreieck?

    Bärisch....?


    Wie seht das Ihr?

    Ein fallendes Dreieck (oben fallende Trendlinie, unten relativ horizontale Unterstützung) gilt klassisch als bärisch: Statistisch brechen viele dieser Formationen nach unten aus, besonders wenn der Markt davor schon heiß gelaufen ist.