Ich sehe gerade erst, daß woernie hier (im richtigen Faden) dieses Thema begonnen hatte. Deshalb versuche ich, meine Gedanken dazu aus dem Chartfaden mal hierher zu "Beamen":
Mit meinem kleinen Spatzenhirn, in dem der Logik-Bereich zuweilen unterentwickelt erscheint, blieb ich an der Methodik hängen: Könnte es sein, daß da einfach ein ganz "Normaler Vorgang" untersucht wurde? Meine ersten Fragen waren: Wie wurde Inflation und Deflation gemessen? Sprich, was waren die Indikatoren, um entsprechende Phasen einzugrenzen?
Da ich das Buch nicht im Regal stehen habe, mußte ich das neuartige Nachschlagewerk benutzen, auch auf…
War gerade kurz unterwegs, und mußte weiterhin darüber nachdenken: Meine wenigen Vorlesungen zu Statistik und Empirie meldeten sich in meinem ungenauen Elefantengedächtnis mit der Frage, ob es überhaupt "methodisch sauber" ist, den Gegenstand der Untersuchung (Preis von Gold, bzw. dessen Performance) als eine Variable der Korrelation zu nutzen, die ich brauche, um Inflation oder Deflation zu definieren... ![]()
Ich will keinesfalls die Untersuchungen von Roy Jastram methodisch anzweifeln oder kritisieren, das steht mir fachlich nicht zu. Mein erster Gedanke war nur, daß ich die Gefahr von Zirkelschlüssen sehe, bzw. daß sich dadurch einfach nur eine Binse abbildet: Mal performt Gold besser, mal schlechter als die allgemeine Preisentwicklung.
Ich hoffe, es gibt hier besser qualifizierte Empiriker, die meiner Un-Logik auf die Sprünge helfen können...
fracti