Hab da auch Mal eine Frage an die Eggspärten hier...
Bin nun auch dabei meine wahrscheinlich "letzte" Bleibe zu erwerben. Nach sehr viel suchen und begutachten von überteuerten Bauruinen. Habe ich nun durch den Tip eines Kumpels eine 2WE Doppelhaushälfte gefunden, bevor diese offiziell auf den Markt kam.
Lage größe so wie Grundstück, alles OK für mich. Steht auf Erbpacht mit sagenhaften 200€ Pacht p.A. Läuft noch 30Jahre, so alt werd ich wohl nicht mehr...
Hat einem sehr gut betuchten Geschäftsmann gehört, welcher auch bis zum Januar 2025 dort gewohnt hat, dann plötzlich und unerwartet...
Ist Baujahr 1960 Vollunterkellert, mit der Möglichkeit im Keller eine Souterrain Wohnung einzurichten. Bad und Anschlüsse für Küche sind dort bereits vorhanden.
Keller ist mit 45cm KS gemauert, alles darüber mit 30Ks, Decken aus Beton.
Ca. 1995 wurde eine Verblendung mit 11,5er KS vorgenommen und mit 60mm Glaswolle gedämmt.
Das Dach wurde um.2010 neu gemacht und auch gedâmmt. Elektroinstallation und Verrohrung ist auch aktuell. Isolierglasfenster wurden in dem Zuge auch eingebaut. (Doppelverglasung)
2018 wurden zwei Viessmann Brennwertthermen eingebaut.
Kurz, der Bau ist in super Zustand und für 230000€ nicht zu teuer.
Hab dann direkt nach der Besichtigung zugesagt...
Wollte eigentlich, da Masse vorhanden direkt bezahlen, allerdings riet mir die Steuerberaterin 25% vom KP zu finanzieren wegen Abschreibung auf die Mieteinheit.
Nun braucht die Bank natürlich alles mögliche an Unterlagen.
Nach Anfrage beim Bauaktenarchiv, stellte sich heraus, dass die Bauakte verschwunden sei... Anscheinend beim digitalisieren falsch abgespeichert.
Ohne Bauakte können die Umbauten/energetischen Maßnahmen jedoch nicht nachgewiesen werden und somit noch nicht Mal ein Energieausweis erstellt werden.
Nun zu meinen Fragen:
Die Verantwortung für die Akten liegt beim Bauamt, kann ich diese irgendwie belangen?
Was würde der geneigte Florist an meiner Stelle machen?
Danke für das Lesen des Textes und für eure Ratschläge.