Länderrisiken

  • "El Mencho": Militär tötet mächtigen mexikanischen Drogenboss
    Seit 2011 führte er eines der mächtigsten Drogenkartelle Mexikos an, nun hat das Militär den berüchtigten "El Mencho" getötet. Als Reaktion auf den…
    www.tagesschau.de

    Alles was ich hier schreibe ist keine Anlageberatung. Ich bin in der Regel in die Werte, bei denen ich mich am Austausch von News und Gesprächen beteilige, investiert! Ich empfehle ausdrücklich seine eigene Recherche zu betreiben um zu investieren.


    Oft schreibe ich Informationen zu den Werten aus dem Kopf, das heißt, wahrscheinlich mache ich öfter mal Fehler oder bin nicht auf dem neuesten Stand.

  • :hae:


    saludos

    Control Oppress Victimise Isolate Divide

  • Moin moin,


    die Situation in Mexiko erreicht auch die Medien. Epoch Times



    Bei dem Militäreinsatz gegen den mächtigsten Drogenboss Mexikos spielen eine Frau, eine Hütte am Waldrand und eine Flucht ins Gebüsch eine wichtige Rolle. Einen Tag nach der Tötung von Nemesio Oseguera Cervantes alias „El Mencho“ gewährte das Militär detaillierte Einblicke in sein Vorgehen.
    Mit Hilfe von US-Geheimdienstinformationen und eigener Überwachung war es dem mexikanischen Militär gelungen, den Anführer des Drogenkartells Jalisco Nueva Generación (CJNG) aufzuspüren. An dem Einsatz waren nach Angaben von Präsidentin Claudia Sheinbaum ausschließlich mexikanische Sicherheitskräfte beteiligt.

    Ermittler heften sich Geliebter an die Fersen

    Bei den Ermittlungen wurde laut Verteidigungsminister Ricardo Trevilla zunächst ein Mann als Vertrauensperson einer Geliebten von „El Mencho“ identifiziert. Zwei Tage vor dem Militäreinsatz brachte der Mann die Frau zu dem Drogenboss in einen Hüttenkomplex am Wald nahe Tapalpa im Bundesstaat Jalisco. Die Frau verließ den Ort am nächsten Tag. „El Mencho“ blieb in der Hütte.


    Als das Militär ihn schließlich festnehmen wollte, leisteten die schwer bewaffneten Leibwächter des Drogenbosses erbitterten Widerstand und es kam zu heftigen Kämpfen.
    Mit seinem engsten Kreis an Gefolgsleuten floh „El Mencho“ schließlich in den Wald. Er habe sich im Gebüsch versteckt, sagte Trevilla. Dort sei es wieder zu einer Schießerei gekommen. Ein Militärhubschrauber sei von Schüssen getroffen worden.

    Verteidigungsminister bricht in Tränen aus

    Bei den Gefechten wurden den Angaben zufolge „El Mencho“ und zwei seiner Leibwächter schwer verletzt. Ein Helikopter sollte sie in eine Klinik in Jalisco bringen. Auf dem Weg erlag der Drogenboss allerdings seinen Verletzungen. Der Plan wurde daraufhin geändert, wie Trevilla sagte. Das Militär flog den toten Drogenboss nun nach Morelia im Bundesstaat Michoacán. Dort wartete ein Jagdflugzeug der Luftwaffe, das die Leiche schließlich nach Mexiko-Stadt transportierte.
    Angesichts der hohen Zahl der getöteten Soldaten brach General Trevilla bei der Pressekonferenz in Tränen aus. Mindestens 25 Angehörige der Nationalgarde kamen bei Angriffen von Bandenmitgliedern nach der Festnahme des Drogenbosses ums Leben. (dpa/red)



    LG Vatapitta

    Mir fehlt ein Zertifikat für die österreichische Goldmünze 50 € Johanneum, 2011. Wer kann - gegen Vergütung - helfen?

  • Ein Beitrag von Clive Thompson über den Terror der Kartelle gegenüber den Silberproduzenten in Mexiko. Zurzeit kommt kaum mehr Silber auf regulären Wegen aus Mexiko raus. Zu gefährlich. Geologen meiden das Gelände. Das alles wird den Silberpreis weiter treiben.


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    • Offizieller Beitrag

    Ein Beitrag von Clive Thompson über den Terror der Kartelle gegenüber den Silberproduzenten in Mexiko. Zurzeit kommt kaum mehr Silber auf regulären Wegen aus Mexiko raus. Zu gefährlich. Geologen meiden das Gelände. Das alles wird den Silberpreis weiter treiben.



    .... und sicherlich weitere Anleger aus Minen in Mexiko treiben bzw. diese reduzieren oder meiden.... [smilie_denk]

  • Übersetzung eines Teiles des von Katzenpirat verlinkten Artikels mit deepl :


    Die Regierung von Donald Trump hat den Druck erhöht, um die Einkommensquellen des organisierten Verbrechens zu unterbinden, und im Februar 2025 acht Kartelle und kriminelle Vereinigungen, darunter das Sinaloa-Kartell und das Jalisco New Generation Cartel, als terroristische Organisationen eingestuft. Aufgrund dieser Änderung könnten Unternehmen, die sich Erpressungen beugen, strafrechtlich verfolgt und wegen Geldwäsche oder Finanzierung krimineller Aktivitäten angeklagt werden. Dies hat bereits zur Sperrung von Bankkonten einiger Unternehmen sowie zur Intervention bei drei mexikanischen Finanzinstituten in Fällen von Geldwäsche geführt.


    Die mexikanische Regierung hat erklärt, dass die entführten Bergleute von Los Chapitos, einer der in der Region operierenden kriminellen Gruppen, für Rivalen gehalten wurden, obwohl berichtet wurde, dass sie innerhalb des Bergbaulagers entführt wurden. Darüber hinaus musste der Bergbau vor weniger als einem Jahr aus Sicherheitsgründen eingestellt werden. Die Entführung setzt auch die Sicherheitsstrategie der Regierung von Claudia Sheinbaum unter Druck, die Ende 2024 ihr Amt antrat, gerade als der Bürgerkrieg innerhalb des Sinaloa-Kartells zwischen den Söhnen von Joaquín „El Chapo“ Guzmán und den Nachfolgern von Ismael „El Mayo“ Zambada ausbrach.


    Dies ist nicht der einzige Fall aus jüngster Zeit. Im Juni letzten Jahres wurden drei Bergleute in der Gemeinde La Capilla del Taxte im Bezirk Concordia getötet, und im Februar 2025 stellte die Mine San Rafael im Bezirk Cosalá, Sinaloa, die ebenfalls einem kanadischen Unternehmen gehört, ihren Betrieb aufgrund der unsicheren Lage ein. Lokale Medien berichteten, dass seit 2017 sechs Minen – vier in Concordia und zwei in Cosalá – aufgrund von Gewalt vorübergehend den Betrieb einstellen mussten. Dieses Problem beschränkt sich auch nicht nur auf den Bundesstaat Sinaloa. Die mexikanische Bergbaukammer gibt in ihrem jüngsten Bericht an, dass 97 % der Bergbauunternehmen Opfer von Straftaten geworden sind, wobei es sich meist um Kleindiebstähle und Erpressungen handelt, die sich auf die Bundesstaaten Durango, Zacatecas und Guanajuato konzentrieren.


    Bemerkenswert ist auch das kanadische Unternehmen Telson Mining, das 2019 den Betrieb der Mine Campo Colorado in Arcelia, Guerrero (TXG, EQX), aufgrund von Erpressungen durch das Kartell Familia Michoacana eingestellt hat. Diese Situation spiegelt sich in Dokumenten des Nationalen Sekretariats wider, die von der Hackergruppe Guacamaya veröffentlicht wurden und aus denen hervorgeht, dass zumindest seit 2015 „Johnny Hurtado Olascoava, alias ‚El Pez‘, der oberste Anführer der kriminellen Organisation und verantwortlich für Entführungen und Erpressungen von Bergbauunternehmen und anderen Unternehmen in der Region ist“.


    Im Jahr 2016 wurden sechs Arbeiter der Mine Beneficiadora de Minerales Temixco, ebenfalls in Arcelia, entführt.


    „Eine sehr verbreitete Form der Zusammenarbeit mit dem organisierten Verbrechen – und das geschieht in ganz Mexiko – besteht darin, dass diese Gruppen wissen, dass sie Bergbauunternehmen nicht direkt erpressen können“, fügt der Berater Price hinzu. Unternehmen stehen vor dem Dilemma, ihre Zahlungen zu verschleiern, da sie unter dem Druck Washingtons stehen, die Finanzierung des „Narkoterrorismus“ einzustellen, und da sie andere Gesetze in den USA einhalten müssen, wo viele von ihnen über die Börse finanziert werden. „Deshalb kaufen sie verschiedene Unternehmen, die die Bergbauunternehmen beliefern: die Transportunternehmen, die die Arbeiter von den Lagern, in denen sie schlafen, abholen, die Lebensmittellieferanten, die Transportunternehmen, die das Erz zum Verarbeitungsbetrieb bringen ...“ Auf diese Weise, so behauptet er, können die Unternehmen die Bedrohungen durch das organisierte Verbrechen mindern, ohne direkt gegen Vorschriften oder ihre eigene Unternehmensführung zu verstoßen.


    Im August 2024 veröffentlichte Stratop Risk Consulting einen Bericht, in dem die Probleme analysiert wurden, die kriminelle Gruppen in der Bergbauindustrie in Mexiko verursachen. Allein zwischen 2021 und 2022 nahmen Fälle von Erpressung und Schutzgelderpressung um 16 % zu, und diese Zahlungen führen zu einem Anstieg der Produktionskosten um 3 % und erfordern darüber hinaus höhere Sicherheitsbudgets. Im Jahr 2015 erklärte ein leitender Angestellter des kanadischen Bergbauunternehmens McEwen Mining, das in Sinaloa tätig ist, dass sein Unternehmen „gute Beziehungen” zu mexikanischen Drogenkartellen unterhalte, die die Genehmigung zur Erschließung neuer Lagerstätten erteilen müssten. Diese Analyse hob auch einen weiteren Aspekt des Problems hervor: Kriminelle Gruppen zwingen Gemeinden, die sich gegen Projekte in Regionen mit hohen Bergbaukonflikten aussprechen, zur Umsiedlung.


    „Im Bergbau haben wir beobachtet, dass einige Unternehmen dieser Branche es für notwendig erachten, Kontakte zu kriminellen Gruppen zu knüpfen, um ihren Betrieb aufrechtzuerhalten“, erklärt Armando Vargas, Koordinator des Sicherheitsprogramms bei México Evalúa, einer Organisation, die diese Phänomene in ihrem Bericht „Unter Beschuss: Viktimisierung und Resilienz des Unternehmenssektors in Mexiko“ untersucht hat. „Das liegt daran, dass in einigen Regionen Mexikos das organisierte Verbrechen in bestimmten Teilen des Landes die Spielregeln festlegt. Dieser direkte Kontakt ist für sie weniger kostspielig als die Beteiligung an Erpressungen und Schutzgelderpressungen, die im Wesentlichen eine kriminelle Steuer darstellen“, fügt er hinzu.


    Dies betrifft nicht nur den Bergbausektor, sondern ist in allen Bereichen der mexikanischen Wirtschaft verbreitet. Fünfzig Prozent der Unternehmer im Arbeitgeberverband Coparmex geben an, Opfer von Straftaten geworden zu sein, und nur die Hälfte glaubt, dass die Investitionsbedingungen günstig sind. Somit stellt Erpressung – abgesehen davon, dass sie eine der wenigen schwerwiegenden Straftaten ist, die zunehmen – eine Gefahr für die Pläne des Präsidenten dar, die industrielle und wirtschaftliche Aktivität anzukurbeln.



    LG Vatapitta

    PS: Habe Minen und Regionen rot markiert. Wer kann zur Identifizierung der betroffenen Unternehmen beitragen?

    Mir fehlt ein Zertifikat für die österreichische Goldmünze 50 € Johanneum, 2011. Wer kann - gegen Vergütung - helfen?

    3 Mal editiert, zuletzt von vatapitta ()

  • .... und sicherlich weitere Anleger aus Minen in Mexiko treiben bzw. diese reduzieren oder meiden.... [smilie_denk]

    Und wenn die Aktien dann nahe Null sind gehen sie in die richtigen Hände und der Bergbau blüht wie durch ein Wunder wieder auf. <X

    Tretminen reissen ein Bein ab, Wasserminen versenken Schiffe, Goldminen vernichten viele Anleger. :!:

  • Alles was ich hier schreibe ist keine Anlageberatung. Ich bin in der Regel in die Werte, bei denen ich mich am Austausch von News und Gesprächen beteilige, investiert! Ich empfehle ausdrücklich seine eigene Recherche zu betreiben um zu investieren.


    Oft schreibe ich Informationen zu den Werten aus dem Kopf, das heißt, wahrscheinlich mache ich öfter mal Fehler oder bin nicht auf dem neuesten Stand.

  • Exklusiv: Ghana weist Newmont, AngloGold und Zijin an, ihre Minenbetriebe bis Dezember an lokale Firmen zu übertragen, so Quellen.


    https://www.reuters.com/world/africa/ghana-directs-newmont-anglogold-zijin-shift-mining-ops-local-firms-by-december-2026-04-22/

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    Oft schreibe ich Informationen zu den Werten aus dem Kopf, das heißt, wahrscheinlich mache ich öfter mal Fehler oder bin nicht auf dem neuesten Stand.

  • zu oben...ich wiederhole mich...sprengen, nieder brennen, fluten, alle Pläne verbrennen...Comp. Infrastruktur platt machen...notfalls auch xxx...ich lass es lieber...

    anders lernen die Wxxxr + Commie-Sackratten das nicht...

    ...ich muss da nicht investieren...ich finde noch genug Aktien mit Au <50 usd/oz im Boden....


    edit: zu Beitrag #755 weiter unten...

    ja, konnte ja nun wirklich keiner ahnen das ne Minenschliessung zu weniger Geld in der Kasse führt...ie haben echt gedacht dass all die links-grüüüühnen versifften Aktivisten, u.a. das AL L.deCaprio, ihnen die Ausfälle ersetzt, die scheinen teilw. vom Michel abzustammen...lernen nur durch Schmerz, hoffe nur die wachen früher als dei brddr Insasssen auf und schaffen dann wieder Mehrwert für meine FNV (hatte mir Tage zuvor noch welche gekauft) und FM....

    ...und nein, ich muss auch nicht in P. investieren und denen mein Geld leihen...auch woanders gibts genug lohnende Minenprojekte

    g.money hat fertig - daher "verpasse und verschwende nicht diesen Bullenmarkt* im EM- und Rohstoffsektor!"...um dich und deine Lieben zu retten...

    *er wird der/das Letzte sein...

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    • Neu
    • Offizieller Beitrag

    So viel also zur Nixerkultur und -Recht...


    Dies wird viele Anleger weltweit weiter aus Afrika vertreiben, bin selbst nur noch über Zijin indirekt dort investiert, auch nicht in Südafrika im Unterschied zu früher...


    Grüsse

    Edel


    "Die Märkte haben nie unrecht, die Menschen oft." Jesse Livermore, 20.Jh.

    Dieser Beitrag ist eine persönliche Meinung gem. Art.5 Abs.1 GG und Urteil des BVG 1 BvR 1384/16

  • Moin moin,


    die neuen Bergbaugesetze in Mali blieben nicht lange unbeantwortet.

    Ein solcher Putschversuch braucht allerdings eine lange Vorbereitungszeit.


    Vom Westen organisierte Attacke: Russisches Afrikakorps verhindert "syrisches Szenario" in Mali


    Das Afrikanische Korps Russlands hat in Mali nach eigenen Angaben eine auf den Staatsstreich abzielende Attacke von Terroristen abgewehrt. Die Kämpfer seien von westlichen und ukrainischen Drahtziehern ausgebildet worden, um in dem Land ein "syrisches Szenario" zu wiederholen.


    Wie das Afrikanische Korps der russischen Streitkräfte in Mali auf seinem Telegram-Kanal berichtet, hätten am 25. April 2026 gegen 5:30 Uhr die Terroristengruppen "Front für die Befreiung von Azawad" und "Al-Qaida im Islamischen Maghreb", die von westlichen Geheimdiensten mit umfangreichen Kräften (schätzungsweise 10.000 bis 12.000 Mann) ausgestattet worden seien, den Versuch eines Staatsstreichs unternommen. Demnach seien Versuche unternommen worden, in der Hauptstadt wichtige Objekte zu erobern, vor allem den Präsidentenpalast. Darüber hinaus seien große Städte des Landes angegriffen worden, um die Gebäude der Stadtverwaltungen zu erobern. Das Korps betonte:

    "In den Gebieten der Städte Kidal und Gao waren ukrainische und europäische Söldner in Afrika an Angriffen auf staatliche Einrichtungen und Einheiten der Regierungstruppen beteiligt, die westliche tragbare Luftabwehrsysteme vom Typ Stinger und Mistral einsetzten."


    Doch "dank des Mutes und des Heldentums der Soldaten des Afrikanischen Korps der Streitkräfte Russlands" sei es gelungen, in Mali ein "syrisches Szenario" zu verhindern. Das Afrikanische Korps betonte, dass "alle wichtigen Stellungen und Flugplätze sowie das nationale Waffenarsenal in der Stadt Kati" gehalten worden seien. Das Korps veröffentlichte Videos, auf denen der Einsatz gegen die Terroristen zu sehen ist.

    Durch den Einsatz der Soldaten und Offiziere des Korps sei zudem die Verteidigung mit Einheiten der Präsidentengarde und der malischen Nationalstreitkräfte organisiert worden, die die Einnahme des Präsidentenpalasts verhindert hätten. Weiter präzisierte das Afrikanische Korps:


    "Die Verluste der Militanten beliefen sich auf mehr als 1.000 Terroristen und über 100 Fahrzeuge."

    Es wird hervorgehoben, dass russische Soldaten, die einen groß angelegten Angriff entlang einer über 2.000 Kilometer langen Frontlinie abgewehrt hätten, einen "von westlichen Geheimdiensten sorgfältig vorbereiteten Versuch, die Regierung gewaltsam zu stürzen und die angebliche Unfähigkeit Russlands zu demonstrieren, nach Syrien auch seine strategischen Partner auf dem afrikanischen Kontinent zu schützen", vereitelt hätten. In der Mitteilung wird unterstrichen:

    Zitat
    "Die umfassenden Maßnahmen unserer Soldaten und Offiziere unter den schwierigen Bedingungen koordinierter Aktionen von Bandengruppen unter der Führung westlicher und ukrainischer Ausbilder haben es ermöglicht, die Pläne des Gegners zur Durchführung eines Staatsstreichs zu vereiteln und die Stabilität der Staatsführung zu gewährleisten."

    Allerdings sei die Lage in Mali noch angespannt. Doch das Personal sei bereit und setze die gestellten Aufgaben weiterhin um, heißt es in der Mitteilung.

    RTDE



    LG Vatapitta

    Mir fehlt ein Zertifikat für die österreichische Goldmünze 50 € Johanneum, 2011. Wer kann - gegen Vergütung - helfen?

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  • Petaquilla bezieht sich primär auf ein geografisches Gebiet und ein bedeutendes Bergbauprojekt in Panama, das für seine Goldvorkommen und die damit verbundenen Umweltkontroversen bekannt ist.

    Geografie und Lage

    • Standort: Es handelt sich um ein hügeliges Gebiet (Cerro Petaquilla) im Distrikt Donoso in der Provinz Colón.
    • Umgebung: Das Areal liegt im Herzen des mesoamerikanischen biologischen Korridors, einem der letzten Gebiete mit primärem Regenwald in Panama.

    Bergbaugeschichte und Projekte

    • Historie: Bereits im 17. Jahrhundert bauten die Spanier hier Gold ab. In den 1990er-Jahren begannen moderne Explorationen durch kanadische Unternehmen.
    • Molejón Goldprojekt: Dies war die erste moderne kommerzielle Goldmine des Landes, betrieben von Petaquilla Gold (einer Tochter von Petaquilla Minerals). Die Mine war von 2009 bis etwa 2014 in Betrieb und galt zeitweise als wichtigster Goldexporteur Panamas.
    • Cobre Panamá: Angrenzend an das Petaquilla-Projekt entstand die massive Kupfermine "Cobre Panamá", betrieben von Minera Panamá (First Quantum Minerals), die weitaus grösser ist.

    Aktueller Status und Kontroversen

    • Umweltkrise: Seit der Einstellung des Betriebs im Jahr 2014 gilt die Molejón-Mine als ökologisches Desaster. Es gibt Berichte über verlassene Becken mit Cyanidrückständen, die Flüsse wie den Río Molejón bedrohen.
    • Rechtliche Lage: Die ursprüngliche Konzession (Ley 9 von 1997) wurde vom Obersten Gerichtshof Panamas für inkonstitutionell erklärt. Aktuell laufen internationale Schiedsverfahren zwischen Petaquilla Minerals und dem Staat Panama.
    • Proteste: Die Bergbauaktivitäten in der Region führten 2023 zu massiven landesweiten Protesten, die letztlich zu einem Bergbau-Moratorium führten.


    Ja, die "alte" Petaquilla (Petaquilla Minerals) hat in der Vergangenheit Ansprüche auf Gebiete erhoben, die heute zum Cobre Panamá-Projekt gehören, hat diese jedoch weitgehend durch Vergleiche beigelegt.

    Hier ist die aktuelle Situation der rechtlichen Ansprüche:

    Historische Gebietsstreitigkeiten

    • Konflikt um Landrechte: Vor über einem Jahrzehnt gab es heftige juristische Auseinandersetzungen zwischen Petaquilla Minerals und Inmet Mining (dem Vorgänger von First Quantum Minerals). Petaquilla hielt Explorationsrechte für Gebiete, die für die Infrastruktur der Kupfermine (wie Absetzbecken) strategisch wichtig waren.
    • 60-Millionen-Dollar-Vergleich (2014): Im Jahr 2014 schlossen Petaquilla Minerals und Minera Panamá einen wegweisenden Vertrag ab. Petaquilla stimmte zu, rund 99.735 Hektar an Konzessionsanträgen sowie strategische Landflächen und Wegerechte an First Quantum zu übertragen. Damit sollte eine "vollständige Trennung" der beiden Projekte erreicht werden.

    Aktuelle rechtliche Schritte (Stand 2024–2026)

    • Schiedsverfahren gegen den Staat: Anstatt direkte Ansprüche gegen die Kupfermine zu stellen, konzentriert sich Petaquilla Minerals aktuell auf eine Milliardenklage gegen den Staat Panama. Im Mai 2024 reichte das Unternehmen ein Schiedsverfahren beim ICSID ein und fordert etwa 2,8 Milliarden USD Entschädigung für die Annullierung ihrer Goldkonzession (Molejón) im Jahr 2015.
    • Status des Verfahrens: Das Verfahren ist unter dem Aktenzeichen ARB/24/12 anhängig. Ein Tribunal wurde im Jahr 2025 aktiv, und im Februar 2026 wurden weitere prozessuale Entscheidungen getroffen.

    Zusammenfassung der Besitzverhältnisse

    Obwohl die Kupfermine Cobre Panamá ursprünglich auf einer Konzession basierte, die 1997 für die "Minera Petaquilla" (heute Minera Panamá) ausgestellt wurde, sind die Unternehmen heute rechtlich und operativ getrennt. Petaquillas aktuelle Forderungen richten sich primär auf Entschädigung durch den Staat wegen verlorener Investitionen in ihre eigene Goldmine, nicht auf eine Rückgabe der Kupferminen-Areale.

    Die Ansprüche von Petaquilla Minerals sind zwar nicht der direkte Grund für die Schließung von Cobre Panamá, sie tragen jedoch massiv zur rechtlichen und finanziellen Unsicherheit bei, die eine Wiedereröffnung erschwert.

    Hier sind die Zusammenhänge, warum die Situation so komplex ist:

    1. Rechtliche Kettenreaktion

    • Gemeinsame Wurzel: Beide Minen basierten ursprünglich auf demselben Gesetz von 1997 (Ley 9). Da dieses Gesetz vom Obersten Gerichtshof für verfassungswidrig erklärt wurde, verloren beide Unternehmen ihre rechtliche Grundlage.
    • Präzedenzfall: Das Schicksal von Petaquilla (Entzug der Konzession 2015) diente als Vorbote für die Probleme von First Quantum. Die juristischen Argumente, die gegen Petaquilla verwendet wurden, ebneten den Weg für die erfolgreichen Klagen gegen Cobre Panamá im Jahr 2023.

    2. Finanzielles Risiko für Panama

    • Milliardenforderungen: Panama sieht sich einer Klagewelle ausländischer Investoren gegenüber. Petaquilla fordert im ICSID-Schiedsverfahren rund 2,8 Milliarden USD.
    • Kumulativer Druck: Zusammen mit den potenziellen Forderungen von First Quantum (geschätzt bis zu 20 Milliarden USD) und anderen Minen wie Orla Mining steht Panama vor Haftungsrisiken, die mehr als die Hälfte des Bruttoinlandsprodukts ausmachen könnten. Dieser finanzielle Druck zwingt die Regierung zu extremer Vorsicht bei jeder Entscheidung über eine Wiedereröffnung.

    3. Bedingung für Verhandlungen

    • Rückzug der Klagen: Präsident José Raúl Mulino hat klargestellt, dass ein Stopp der Schiedsverfahren eine Voraussetzung für neue Verhandlungen über Cobre Panamá ist.
    • Status Quo: Während First Quantum seine Verfahren vorerst pausiert hat, um den Dialog zu ermöglichen, bleibt die Klage von Petaquilla ein separater, ungelöster Streitpunkt, der das Vertrauen internationaler Investoren in den Standort Panama weiterhin belastet.

    4. Umwelt-Erbe als Abschreckung

    • Das "ökologische Desaster" der verlassenen Petaquilla-Goldmine (Molejón) dient den Bergbaugegenern in Panama als mahnendes Beispiel. Die Angst, dass Cobre Panamá ein ähnliches Erbe hinterlassen könnte, ist ein Haupttreiber für den öffentlichen Widerstand, der die Regierung politisch blockiert.

    Zusammenfassend: Petaquilla ist nicht die Ursache der Schließung, aber die laufenden Milliardenklagen und das negative Umweltbeispiel von Petaquilla machen eine politische und rechtliche Lösung für Cobre Panamá extrem schwierig.

    Soll ich dir die aktuellen Fristen für die Entscheidung der Regierung im Juni 2026 näher erläutern?


    PS Die Ursache für die Schliessung der Cobre Panama ist, dass sich First Quantum wie Sklavenhalter aufgeführt haben. Weiss ich aus 1. Quelle.

    Also nicht immer sind die Staaten die bösen ..

    Alles was Neo in seinen Posting wiedergibt ist natürliche Satire.


    Neo ist eine einzige Witzfigur. :S

  • […]


    Hallo Vatapitta

    das schreibt Analytik aus russischer Perspektive dazu. Vielleicht rundet es das… Anmelden oder registrieren

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