Ich stimme dir größtenteils zu, aber wenn dem so wäre, fängst du deinen Tag dann nicht auch mit einer Lüge an, mit was bezahlst du deinen Kaffee, dein Wasser, deinen Strom, etc.? Was ist dann mit deinen Werten? Falschgeld? Es ist das Zahlungsmittel, das man für geleistete Arbeit in diesem System erhält, das ist erstmal kein Falschgeld, da steckt Substanz in Form von meiner Arbeit dahinter. Falsch daran ist, dass es missbraucht wird. Ich kann den Missbrauch verübeln, eher nicht die Gegenleistung für meine geleistete Arbeit. Ich kenne dein Werteverständnis nicht, aber die eigene Arbeit und den verdienten Lohn gering zu schätzen, wäre eine Lüge an mir selbst.
Wer um den Umstand weiß wie dieses Falschgeld in die Welt kommt, der lügt sich selbst nicht an, er ist sich der Matrix bewusst. Das sind ganz andere mentale Grundvoraussetzungen, man gestaltet zwar sein Leben deswegen essentiell nicht absolut konträr der Masse, das Werteverständnis ist dennoch ein anderes.
Man achtet, zumindest geht mir das so, sowohl Natur als auch produktive Leistung mehr und eher als nur den "Wert" des Fiatgeldes zu sehen. Ich renne somit nicht diesem Schuldenschwachsinn hinterher, bin nicht annähernd so viel Zinssklave wie viele andere, auch wenn selbstredend nicht alle zivilisatorischen Zwänge dadurch eliminiert werden können.
Die Wertschätzung selbst gegenüber kleinen Dingen im Leben steigt, weil man die Mühen erkennt welche sie kosten, nicht nur um 1 Oz Gold aus der Erde zu kratzen, sondern z.B. eine Gurke anzubauen. Die Wertschätzung aller sinnlos unproduktiven "Arbeit" dagegen sinkt und damit auch der Respekt gegenüber diesem Personenkreis.
Wer zu Letzterem gehört, der hat selbstverständlich ein Problem der Matrix zu entfliehen, er will sie aus reinem Eigennutz maximal lange aufrechterhalten. Nutzt aber nicht viel solange man nicht zu 0,1% der obersten Profiteure gehört, denn am langen Ende wird man genauso geschredddert. Hat man dann nicht vorgesorgt, sondern war stets nur dem Konsum und Lifestyle verfallen, gehört man zu den 99% totalen Losern. Ist auch ein Lebensstil, meiner allerdings nicht. Ich stelle mich zum Schluss nicht hin und jammere "Ach hätte ich doch mal..." vor mich hin. Gold und Silber gekauft, z.B., weil mir stattdessen alle anderen Trends und wertloser Dinge wichtiger waren. Dafür haben weder ich noch mehrere Generationen vor mir gearbeitet, auch wenn ich genauso wie sie nicht immer alles wussten und daher selbstredend Fehler begangen haben, welche man besser nicht gemacht hätte. Man rennt jedoch mit gewisser Vernunft und Bodenhaftung nicht in jede x-beliebige Falle und springt ebenso wenig über jedes noch so banale Stöckchen, welches einem hingehalten wird.
Freiheit bedeutet nicht tun und lassen zu können was man will, sondern nicht tun zu müssen was man nicht möchte.
Ich will weder Schulden haben noch viele besitzen, also weder einen Kredit bedienen noch Gläubiger sein, daher favorisiere ich Edelmetalle, weil sie echtes Geld sind und maximale Freiheit generieren. Nicht des Reichtums wegen, sondern möglichst nicht Opfer der Willkür krimineller Dritter zu sein bzw. zu werden. Wer Falschgeld in Verkehr bringt... ist per se ein Krimineller.
Ich werde von Kriminellen per Gesetz dazu gezwungen "Geld" Krimineller zu verwenden, obwohl ich es gar nicht möchte. So sei es, ich kann es nicht ändern, lasse mir jedoch nicht nachsagen es mehr unterstützt zu haben als unbedingt nötig, denn das bin ich meinen zukünftigen Generationen schuldig. Ändert es die Masse, bin ich der Letzte der nicht alsbald darauf reagiert, ungeachtet jeglicher persönlicher Nachteile und Folgen, denn so dramatisch können sie gar nicht ausfallen.