Als alter Laborant frage ich mich, ob nicht heisse (flüssige) Fluor-Salze ein Sicherheitsrisiko sind, das schwer wiegt?
Welche Materialien können diesen Schmelzen lange standhalten? Irgend etwas mit Wolfram?
Beispiel: Ein gas-befeuerter Keramikofen aus Feuerleichtsteinen Klasse drei (zweithöchste Resistenz-Klasse), den zu bauen ich mitgeholfen hatte, war vom Eigentümer aus mir nicht bekannten Gründen vor allem für "Salzbrand" benutzt worden (bei 1200°C wird von aussen Kochsalz eingestreut, was auf dem Brenngut eine Glasur erzeugt). Da beginnen die (keramischen) FLSt, also die Ofenwände, aber auch zu schmelzen! Nach wenigen Minuten werden die Gasbrenner jedoch abgeschaltet, womit die Abkühlung und das Erstarren der Glasur auf Brenngut und Ofenwänden beginnt...
Aber der Prozess der Salzglasur zerstört langsam den Ofen.
Etwas in dieser Art wäre bei einem MSR ein nicht hin zu nehmendes Problem, würde ich unbescheiden meinen!
LF