Wie Pakistan von einem Weltbank-Tribunal ausgeplündert wird
Wer einmal wissen will, wie die Erpressung ganzer Staaten durch die USA und die von ihr gelenkte Weltbank funktioniert, der kann sich hier die Zornesröte ins Gesicht treiben lassen!:
Die Discounted-Cashflow-Methode (DCF-Methode) stützt sich bei der Berechnung von Vermögenswerten auf genau solche vorausschauenden Faktoren. Richter an ordentlichen Gerichten verwenden diese Methode wegen ihres spekulativen Charakters jedoch sehr ungern.
Die internationalen (privat besetzten) Schiedsgerichte, die über Investorenklagen gegen Staaten entscheiden, stört dieser spekulative Charakter dagegen nicht sonderlich. Ganz im Gegenteil: Einige von ihnen nutzten die mittels der DCF-Methode unterstellten Faktoren, um jahrzehntelang andauernde Projekte zu bewerten.
Sie urteilten über Entschädigungen für Projekte, bei denen keine Rentabilität nachgewiesen werden konnte – sogar bei solchen, die nicht einmal über das Planungsstadium hinausgekommen sind.
Ein solcher Fall aus jüngster Zeit ist „Tethyan Copper v. Pakistan“. Ein Weltbank-Tribunal entschied, dass die Ablehnung eines Antrags auf eine Kupferbergbaugenehmigung durch eine Provinzregierung eine Verletzung des bilateralen Investitionsabkommens mit Australien durch Pakistan darstellt.
Das Urteil sprach dem Investor Anspruch auf eine Entschädigung in Form des Gegenwartswerts aller Gewinne zu, die das Projekt angeblich während seiner Laufzeit erwirtschaftet hätte, wenn es realisiert worden wäre.
Der Schadensersatz belief sich auf 4,1 Milliarden US-Dollar – zuzüglich 1,9 Milliarden Dollar Zinsen. Das entspricht etwa 86 Prozent der pakistanischen Währungsreserven, sowie dem 7,5-Fachen des pakistanischen Gesundheitsetats und dem 22-Fachen des Bildungsetats des Landes.
Die Vollstreckung des Schiedsspruchs wurde aufgrund einer Annullierungspetition Pakistans wegen Korruption und Vorwürfen der Voreingenommenheit von Schiedsrichtern vorläufig ausgesetzt. Am 18. September knüpfte der Annullierungsausschuss die weitere Aussetzung der Vollstreckung an die Bedingung, dass Pakistan eine Kaution in Höhe von einem Viertel der Schadensersatzsumme hinterlegt.
Für Deutschland sollte diese Entwicklung besorgniserregend sein, denn genau dieses System von Investoren-Schiedsgerichten soll die Haftung Deutschlands gegenüber Vattenfall für die private Merkel Entscheidung zum Ausstieg aus der Kernenergie bestimmen. Ironischerweise war der Vorsitzende des Schiedsgerichts beim Fall Tethyan Copper gegen Pakistan ein Deutscher.
https://norberthaering.de/unka…kistan-investorengericht/
------------
Was sind das für, sorry für den Kraftausdruck, seelenlose Schweine !!!
![]()