Prepper - vernünftige Vorsorge oder Panikmodus? Vorbereitung, Werkzeuge, Geräte, Tools, Fahrzeuge und Verteidigungsmöglichkeiten.

  • Ich hoffe euere ’Fluchtrucksack-Phantasien‘ materialisieren sich irgendwann in real life…sonst habt ihr womöglich mehr als die Hälfte Eueres Lebens vergeudet. Klar, ich weiß schon, vorbeugen ist besser als bohren. Ich hab‘ deshalb selbst viel Zeit und Mühe in ’Krisenprävention‘ gesteckt und gelte im Freundes- und Bekanntenkreis als Vollblut-Prepper. Aber den Krisenfall zig Jahre leben und üben , nur um dann irgendwann resigniert feststellen zu müssen , dass DIE KRISE ausgeblieben ist…könnte frustrierend sein. Phanatische Überzeugungen können pathologischen Charakter annehmen, bei manchem hier mache ich mir da ein bißchen Sorgen… Ich muss da immer an den Film ’Good bye Lenin‘ denken…


    *mir sind (weltweit) nicht viele Krisen bekannt die Spontanflucht mit einem 3-kilo Not-Rucksack erforderlich machten. Außerdem bin ich zu alt für den Scheiß. Ein ’Ersatzstandort‘ (beheizbar) mit allem gewohntem Komfort darf es schon sein… [smilie_love] …wird ja nicht gleich der ganze Kontinent hoch gehen.*

    „Alles, was du benutzt, alles, was du für selbstverständlich hältst – dein Handy, dein Auto, dein verdammtes Haus, die Straßen, die Krankenhäuser, die Schulen – all das kommt aus einem verdammten Loch im Boden.'' (Ein australischer Bergmann im TV-Interview)

  • Ein ’Ersatzstandort‘ (beheizbar) mit allem gewohntem Komfort darf es schon sein… [smilie_love] …wird ja nicht gleich der ganze Kontinent hoch gehen.*

    In Istrien gäbe es genug alte Bunker und Festungen aus der K&K Zeit zum ausbauen ;)

    Lieber ein Haus im Grünen, als einen Grünen im Haus. <X

    Bevor ich Gender lerne, lerne ich Klingonisch!

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    BVFG § 6 Volkszugehörigkeit:

    Deutscher Volkszugehöriger im Sinne dieses Gesetzes ist, wer sich in seiner

    Heimat zum deutschen Volkstum bekannt hat, sofern dieses Bekenntnis durch bestimmte Merkmale wie Abstammung, Sprache, Erziehung, Kultur bestätigt wird.


  • woernie

    Du sprichst mir aus der Seele - danke :thumbup: :thumbup:

    Not... und Flucht.. sind Marketing, zumeist sinnlos und evtl sogar gefährlich. Ebenso wie Vorbereitung, auf den Fall/Krise, der dann nie kommt.

    Aber auch ich nutze diese Begriffe, weil damit viele etwas anfangen können.


    Das 3kg Packstück darfst du nicht so wörtlich sehen. Es geht led und das was du mitnimmt, wenn du das Haus verlässt und die 3kg sind da, das aus meiner Sicht absolute Maximum. Das kann eine Tasche, ein kleiner Rucksack, was auch immer sein.


    Es geht darum, sein tägliches Leben zu überdenken und aus Krisengrsichtspunlten zu optimimieren. Je nach persönlichem Lebensumfeld, ist das gar nicht so viel. Der wesentliche Punkt findet im Kopf statt.

    Dieser Beitrag ist eine persönliche Meinung gem. Art.5 Abs.1 GG und Urteil des BVG 1 BvR 1384/16

  • "Und wer beginnt in Notvorrat, Notgepäck, Fluchtfahrzeug, etc. zu denken, wird niemals eine Krise meistern."


    Das ist alles Hobby und "ich packe meinen Koffer" Konsum.

    Und es ist ja auch immer die Frage auf welches Szenario man preppen will. - will ich nur meinen Komfort Alltag möglichst resilient im Fall von einem stromausfall oder so etwas weiterführen

    Was ja kurzfristig nichts schlimmes sein muss.


    Oder bereite ich mich für die Zombie Apokalypse vor? Unter kompletter Autarkie? - komplett autark ist man sowieso nie.

  • Wenn der Mob erst mal an der Tür klopft, hast Du den Gong vorher nicht gehört.

    Daher: EM im Ausland, Standort in Deutschland in 1 Std. Grenznähe CH oder AT.

    Das Wichtigste aber ist, sofort beim Gong alles loslassen, Schlüssel 🔑 im Schloss umdrehen und weg.

    Das ist m.E. der Punkt, den die Meisten nicht hinbekommen („wer giesst die Blumen, mein schönes Werkzeug, der gute Weinkeller, die Nachbarn bleiben ja auch…“)

    Da besteht mein Fluchtgepäck aus ein paar Vreneli, Ausweise alt und neu und eingenähten 1-3 Karätern.

    Alle Mitteilungen in diesem Forum sind als reine private Meinungsäußerung zu sehen und keinesfalls als Tatsachenbehauptung. Hier gilt Artikel 5 GG und besonders Absatz 3 (Kunstfreiheit-Satire)

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  • Beim nächsten Gong musst Du nicht mehr weglaufen.


    Dann ist es aus.

    Dann hast Du ein ruhiges Einzimmerappartement für Dich ganz allein.

    Meine Beiträge sind: Kunst, Ironie, Satire, Polemik, Spiegelschau, Philosophie, Provokation, Idiotie und vor allem mein Grundrecht auf Meinungsfreiheit nach Art. 5 GG. <3 =)


    In a time of universal deceit - telling the truth is a revolutionary act
    -George Orwell-

    Einmal editiert, zuletzt von heart of gold ()

  • So, jetzt bin ich in der Küche fertig.


    Was kommt in das 3kg Packstück :

    Geldbeutel, Ausweis, Führerschein, Handy, Taschentücher,... Aber dann wird es schon individuell.

    Der Radfahrer wird Werkzeug, wer auf Medikamente angewiesen ist diese, usw. ergänzen. Letztlich soll über die Zeit einfach nur ein Sammelsurium an persönlich, nützlichen Dingen entstehen, das in vielen Situationen eine Hilfe ist.


    Was habe ich, nach weit über 30 Jahren dabei:

    Geldbeutel, und Bargeld, Ausweis, Führerschein und alle otwendigen Dokumente auf USB-Stick. Taschenlampe, Multitool, Fungerät/Radio, Ersatzbattetien, Erste Hilfe Kleinigkeiten, Messer, Paracord, Feuerzeug, Stift und Papier, Rettungsdecke, sowie einige spezielle Sachen.

    Gesamtgewicht unter 2kg in einer kleinen Bauchrasche/Slingpack


    Ich kann nicht sagen, wie oft ich die Sachen schon gebrauchen konnte. Ob was bei am Auto oder Rad war, ode ich anderen helfen konnte. Irgendwas ist immer... und wer mal bisschen in die militärische Seite geschnuppert. Der weiß, dass das viel mehr ist, als das was mal alleine hinter die Front mitnimmt.


    Und letztendlich geht es genau darum, für die wahrscheinlich Fälle etwas immer griffbereit zu haben und mich Phantasien von Megakriesen.

    Würde ich wirklich das Haus oder die Gegend verlassen müssen, wäre dass das wichtigste Packstück für mich.

    Wenn ich zu Fuß gehe. Wäre das auch so ziemlich alles und wenn es mit dem Auto geht, hab ich dort weitere Sachen in einem kleinen Rucksack und natürlich im Auto selbst (Verbandskasten, groberes Werkzeug, etc)


    Alles läuft im normalen, täglichen Leben und Mobil sehe auch keinen Sinn mehr zu machen. Mit der Tasche und dem was im. Auto ist kann ich sehr wahrscheinlich lange Zeit außerhalb des Haus überstehen, solange ich in der Nähe bleiben kann. Wobei der Schlüssel dazu Mindset, Kenntnisse und Erfahrungen sind.


    Wer Prepping versucht als Ergänzung zum Leben zu sehen, wird scheitern.

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  • Wenn der Mob erst mal an der Tür klopft, hast Du den Gong vorher nicht gehört.

    Daher: EM im Ausland, Standort in Deutschland in 1 Std. Grenznähe CH oder AT.

    1 Stunde mit dem Auto sind etwa 50km.

    Sorry., aber das ist illusorisch.

    Klar kann es klappen, doch es kann auch viel passieren. Schaden am Auto, Unfall. Stau, Straßensperren......

    5pkm sind für einen. Plan B zu weit, und laufen wird paar Tage dauern.


    Ich kann dir nur sagen, was ich jedem sage: Solange das Haus nicht wegfliegt,ist Weggehen die schlechtere Alternative. Zuhause kannst du viele Vorkehrungen treffen, du kennst die Gegend, die Menschen usw. - es ist dumm, das alles wegzuwerfen.

    Wenn du am Ziel eine Alternative, vorbereitete Wohnmöglichkrit hast, bleibt dir immer noch der Weg, den du in der kritischsten Zeit zurücklegen musst.

    Besser ist es zu bleiben, bis nach 2-4 Wochen etwas Ruhe einkehrt und dann abzuwägen.

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  • Straßensperren

    Wenn es soweit ist, hat man den Gong NICHT gehört.

    Ich bin aus den heute offensichtlichen Gründen bereits vor ca 15 Jahren in EM physisch gegangen, mein Gong-Gehör ist außerordentlich gut …

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  • Oh ha interessant. Mit minus 20 grad würde ich wahrscheinlich nicht klar kommen. 🥶🥶🥶

    Zitat

    „Terror ist der Krieg der Armen. Krieg ist der Terror der Reichen.“
    Sir Peter Ustinov


    ""Lesen Gefährdet die Dummheit""


    "Wer Freiheit für Sicherheit aufgibt, hat beides nicht verdient."
    Benjamin Franklin

  • wenn du jung bist ist vieles kein problem. :pinch:

    meinereiner hat mal bei ca. 16 gräder minus unter dem uri gepennt mit winteruniform, decken und irgendwelchen motorabdeckungen und luma gepampert weil der scheiss uffz. im auto pennen wollte.

    solcher shit zeigt dir schon deine grenzen.

    heute würde ich wohl eher eine kuh aufschlitzen und in ihr schlafen wie in starwars. [smilie_happy]

    oder ........................... [smilie_happy]

    Spuren oder größere Ansammlungen von Zynismus, Sarkasmus und/oder Ironie sind Bestandteil dieser Signatur/Beitrag zu einem Fred. Die Beiträge des Verfassers zu einem Fred geben unter Umständen die Gedanken des Schreibenden wieder oder auch nicht. Rescht/Lingsschreibefähla sind bewosst eingebout worden um den Schaafsinn der Läsenten gezield zubrovoziern.
    Die Movies " Idiogracy " und "Demolition Man" sind zur puren Realität geworden.
    Alle Macht dem Kampf gegen den Verschissmus. :D

  • Ne Lungenentzündung ohne Medis/Antibiotika + 14 Tage Bettruhe bei >16 Grad dürfte auch das Todesurteil sein.

    Wie war das nochmal? Erfrorene Zehen abschneiden, sonst folgt tödl. Blutvergiftung?

    *
    Gebt den Kindern der kommenden Generationen eine Chance und beendet die unwirtschaftliche, kaum beherrschbare und letztlich katastrophale Kernspaltungstechnik mit ihrem jahrtausendelang lebensbedrohendem Müll.

  • Wie war das nochmal? Erfrorene Zehen abschneiden, sonst folgt tödl. Blutvergiftung?

    Erfrorene Zehen mumifizieren irgendwann, je nach Umgebungstemperatur. Die zählen anatomisch zu den sogenannten "Akren", genauso wie Finger, Ohrmuscheln, Kinn und Nase.

    Ich würd sie nicht abschnibbeln, da man das bis ins gesunde Gewebe tun müsste und eine passende Naht für die Stümpfe beherrschen müsste.

    Ein Besuch beim Doc wäre aber auf jeden Fall ratsam, vorzugsweise ein Chirurg.


    Grüße Bb

  • Ne Lungenentzündung ohne Medis/Antibiotika + 14 Tage Bettruhe bei >16 Grad dürfte auch das Todesurteil sein.

    Wie war das nochmal? Erfrorene Zehen abschneiden, sonst folgt tödl. Blutvergiftung?

    Winter ist kein Todesurteil.


    Entscheidend ist nicht die Temperatur, sondern Wind und Luftfeuchtigkeit. Ist verkleichbsrit einer Sauna, wo es sich auch erst nach dem Aufguss richtig warm anfühlt.

    Aber - 20 Grad sind kein Problem, wenn man die richtige Kleidung an hat. Gefühlt ist es für mich angenehmer wie das deutsche Schmuddelwetter.

    Dieser Beitrag ist eine persönliche Meinung gem. Art.5 Abs.1 GG und Urteil des BVG 1 BvR 1384/16

  • Winter ist kein Todesurteil.


    Entscheidend ist nicht die Temperatur, sondern Wind und Luftfeuchtigkeit. Ist verkleichbsrit einer Sauna, wo es sich auch erst nach dem Aufguss richtig warm anfühlt.

    Aber - 20 Grad sind kein Problem, wenn man die richtige Kleidung an hat. Gefühlt ist es für mich angenehmer wie das deutsche Schmuddelwetter.

    ("Winter ist kein Todesurteil" - Eine Lungenentzündung ohne Medis, Ruhe und Wärme könnte aber ein solches sein.)


    Frage: Wie ist das überhaupt mit den Lungenbläschen?

    Völlig unproblematisch oder sowas wie Gesichtsmaske ratsam, wo mit warmer Ausatemluft die Einatemluft etwas "vortemperiert" wird?

    Frage zielt jetzt nicht auf nur einer zeitlich geringfügigen Exposition (vom Kfz in geschlossene Räume oder 10 Minuten in der Fußgängerzone) sondern auf stundenlange Exposition.

    *
    Gebt den Kindern der kommenden Generationen eine Chance und beendet die unwirtschaftliche, kaum beherrschbare und letztlich katastrophale Kernspaltungstechnik mit ihrem jahrtausendelang lebensbedrohendem Müll.

    2 Mal editiert, zuletzt von Wayne Schlegel ()

  • booh, ey übernachtet mal bei 0 bis +2°C im BW Tarp mit Scheiss BW Equipment von vor 40 Jahren. Erfrieren tut Ihr nicht.., aber die Nacht seit Ihr mit Zittern statt Schlafen beschäftigt. Und setzt alles daran sowas nicht wieder durchzumachen. Es ist fast garantiert das euch was einfallen wird. :thumbup: Kacke ist natürlich wenn der Möchtegern Elite Verein sagt: Kein Feuer, wir wollen verdeckt bleiben. Im fahrenden 2Tonner zu pennen war 0 Problem. Isolation ist wichtig! Kacke ist wenn alle 2h die Blase drückt, und auspacken angesagt ist.

  • Grundausbildung in Roth, 48h-Übung bei -20Grad. Überm Kopf, zusammen mit Kamerad,

    2 zusammengeknöpfte Stoff-Fetzen als Dach. 3 Tage vor Entlassung in Stammeinheiten.

    Diese ..........................................................!

    Mit Parka und Kampfstiefeln im Schlafsack gelegen, Schlaf trotzdem nicht möglich :evil:

    Persönliche Meinung gem. Art.5 GG Abs.1 (u. Urteil des BVG 1 BvR 1384/16) + besonders Abs.3

    Einmal editiert, zuletzt von C980er ()

  • Mir wurde zu BuWe Zeiten gesagt - mit kalten Füßen kann man nicht schlafen. Hab als Wehrpflichtiger im Biwak in Wald zu Haisterhofen bei bis zu -8 °C gepennt, volle 4 Tage und zweimal davon im Alarmposten weil meine Ablösung nicht kam. Mein Trick, warme Gedanken machen und meinen Kompaniechef und dessen inkompetenten polnischstämmigen Zugführer zu verfluchen. 3.Transportbataillon/10 Ellwangen! ..im Nachhinein waren das gute Zeiten und ich wills nicht missen.

  • Frage: Wie ist das überhaupt mit den Lungenbläschen?

    Bis die Luft die Alveolen erreicht, ist sie vorgewärmt.

    Das liegt zum einen daran, daß wir nie das komplette Lungenvolumen ein-ausatmen sondern so ca. 10-15%. Also von existierendem Lungenvolumen zwischen 4,5 - 6 oder bei hochtrainierten Sportlern mit entsprechendem Körperbau -7 Liter bewegen wir pro Atemzug zwischen 400-600 ml hin und her, die sich in der Lunge mit dem restlichen Volumen mischen und einen pO² von ca 19 % herstellen, bei Körpertemperatur und feuchten Umgebungsbedingungen.

    -20°C sind mehrere Stunden aushaltbar solange man hauptsächlich durch die Nase atmet.

    Wenns richtig kalt wird und zB ein eiskalter Wind durch den Mund eingeatmet wird, stockt die Atmung, das ist ein Schutzreflex, ähnlich dem Reflex der uns davor schützt wasser zu atmen. Der Kehldeckel geht dann einfach zu.

    Ob und wenn ja welche Masken da helfen können würd ich bei einem Polar-Outdoor-Ausrüster erfragen.


    Grüße Bb

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