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  • ... Das Ziel, bis Jahresende völlig von Microsoft weg zu kommen, bleibt bestehen.

    Dieses Ziel habe ich bereits 2006 mit Dapper Drake vollständig umgesetzt. Ich bin folgendermaßen vorgegangen:

    1. Kubuntu Dapper Drake (weil es dem Aussehen und der Bedienung von Windows sehr ähnlich war) im Dualboot mit vorhandenem Windows XP installiert. Windows blieb dabei unangetastet!!!

    2. Dann habe ich die benötigten Pakete unter Linux installiert (OpenOffice, Netscape-Browser, K3B Brennsoftware, Amarok-Musikplayer, Kaffeine-Mediaplayer usw.)

    3. Ich habe mich Stepp by Stepp gezwungen die Programme unter Linux zu nutzen. Wenn es mal schnell gehen musste und ich mit meinen damals minimalen Linux-Kenntnissen nicht weiter kam, startete ich eben Windows. Anschließend habe ich aber mit etwas mehr Zeit und Elan alles auch immer unter Linux gemeistert bekommen!

    4. Wenn ich das entsprechende Programm unter Linux ausreichend kennen und zu nutzen gelernt hatte, habe ich das Windows Pendant gelöscht. Irgendwann nach einem halben Jahr waren unter der Windowsinstallation keine Programme mehr installiert und ich konnte Windows endlich vollständig von meiner Festplatte verbannen.

    Fazit für mich.

    Nie wieder Windows! Im Vergleich zu Linux immer zu träge und extrem ressourcenhungrig. Allein wenn ich sehe wie lange bei Windowsupdates auf der Festplatte "rumgerödelt" wird, um diese zu installieren, gefolgt von Neustarts und dieser unsäglichen Prozentanzeige ... Das kenne ich unter Linux nicht. Die Pakete sind so gut skaliert, dass meist nur ein kleiner Teil eines Programms ersetzt wird, was im Vergleich zu Windows rasend schnell geht.

    Heute würde ich aber die Ubuntuderivate nicht mehr nutzen. Diese sind im laufe der Zeit immer aufgeblähter geworden um es auch wirklich allen Usern Recht zu machen. Trotzdem sind sie immer noch flinker als eine Windowsinstallation. Aktuell wäre LMDE (Linux Mint Debian Edition) meine Wahl, wenn ich Linux Einsteiger wäre, da als Basis direkt Debian genutzt wird und nicht wie bei LM (Linux Mint) das überladene Ubuntu das dann wiederum auf Debian basiert.

    Ich selbst nutze heute nur noch Debian, weil es rockstable ist und eine wie ich finde hervorragende Updatepolitik umsetzt (etwa alle 2 Jahre ein neue Longtermversion die dann gute 5 Jahre mit allen Updates unterstütz wird). Außerdem sind die Hardwareanforderungen relativ gering. Meine PC's und der Laptop haben alle nur 8 GB RAM. Versucht damit mal unter Windows vernünftig zu arbeiten. Ich habe es im Dualboot, also auf der gleichen Hardware versucht ... ein Graus! Meine Komplettinstallation mit allen Programmen (Office, Browser, Dropbox, Torrent, div. Player, Musikbearbeitung usw.) die ich nutze, benötigt unter Debian Linux gerade einmal knappe 9 GB! Win11 braucht in der Standardinstallation schon 30 GB und da ist noch nicht ein Programm installiert geschweige denn das net.framework welches von fast jedem Windowsprogramm vorausgesetzt wird. Gut bei heutigen Festplatten nicht mehr so relevant, aber daran sieht man auch dass unter Linux nach einem Programmstart viel weniger in den RAM geladen werden muss.

    Das heißt also auch, dass ich Hardware viel länger nutzen kann und nicht wie unter Windows zu immer neuerer Hardware gezwungen werde. Meine PC's sind durchweg über 5 Jahre alt, der Laptop sogar schon fast 10 und sie verrichten immer noch ohne Probleme ihre Dienste. Die Hardware wird bei mir erst bei einem Defekt oder einem lohnenswertem Techniksprung gewechselt und nicht wenn es Winzigweich (Microsoft) will!

  • Oh je. Da würde es in der Linuxcommunity einen Aufschrei geben und mächtig krachen! Linux User bestehen auf ihre Freiheit wählen zu können was der PC wie macht. Und wenn dies vom Gefühl nicht gegeben ist wechselt man die Distribution. Es gibt ja hunderte die alle ein anderes Ziel verfolgen.

  • Danke Schatzhauser für diesen Erfahrungsbericht. Eine Frage, ich habe ein Spezialprogramm, welches nur unter Windows läuft. XP würde reichen. Benötige ich bei der Linux Installation dann eine „frische“ XP CD?

  • Danke Schatzhauser für diesen Erfahrungsbericht. Eine Frage, ich habe ein Spezialprogramm, welches nur unter Windows läuft. XP würde reichen. Benötige ich bei der Linux Installation dann eine „frische“ XP CD?

    Nicht unbedingt. Du könntest eine VM (Virtuelle Maschine) erstellen und dein Windows dort hinein verschieben. Bei Bedarf startest Du die VM die dann das Windows (auch ältere Versionen funktionieren problemlos!) mit dem entsprechende Programm startet. Wenn alles geschickt eingestellt ist, siehst Du auf dem Desktop nur ein Icon auf das Du klickst.

    Edit: Es gibt auch ein Programm namens Wine, welches unter Umständen dein Windowsprogramm auch direkt ohne Win-Installation starten kann. Das muss man aber ausprobieren und ist nur sinnvoll wenn nur ein einzelnes Windowsprogramm genutzt werden soll.

  • Bietet die Linux Distribution das erstellen einer VM, oder muss man dazu VMWare o.ä. hinzuziehen?

  • Bietet die Linux Distribution das erstellen einer VM, oder muss man dazu VMWare o.ä. hinzuziehen?

    Lies mal hier. Die sehr gut gestaltete Hilfe von Ubuntuusers.de kann man im Prinzip für jede Debian basierte Distro nutzen. :thumbsup:

    Und in der Linuxcommunity gibt es nur sehr wenige Spezialprogramme die dann auch Geld kosten. Ansonsten gilt, jeder nimmt und gibt was er kann. Ich habe z.B. auch bei einigen Artikeln der Ubuntuusers Hilfe mitgewirkt ;).

  • Sehr schade finde ich, dass die Entwicklung von Ubuntu Touch eingestellt wurde, ist ja schon etliche Jahre her.

  • Echtzeit-Problem- und -Störungsüberwachung

    Wir informieren dich, wenn bei deinen Lieblingsdiensten eine Störung auftritt.


    Wenn es mal wieder hakelt und humpelt....

    https://allestörungen.de/

  • ich würde dir empfehlen dich in ubuntu einzuarbeiten.


    So, nun habe ich mir Ubuntu runtergeladen, eine Frage dazu. Der Filename ist

    ubuntu-24.04-desktop-amd64.iso

    Mein Laptop hat aber eine Intel CPU und keine AMD.

    Oder ist das egal?

    Mit Intel konnte ich nämlich nichts finden....

  • Ist egal, da für 8086 Architektur.

    Motto: Carpe diem et noctem.


    „Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“ (Albert Einstein)


    „Wer grundlegende Freiheiten aufgibt, um vorübergehend ein wenig Sicherheit zu gewinnen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit.“ (Benjamin Franklin)


    Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag ist eine persönliche Meinung gem. Art.5 Abs.1 GG und Urteil des BVG 1 BvR 1384/16.

  • Mein Laptop hat aber eine Intel CPU und keine AMD.

    Die 64 Bit Version heisst "amd64" weil AMD damals als erste die 64 Bit Erweiterung in ihre Porzessoren eingebaut hatten. Nennt sich AMD64. Bei Intel heisst das "Intel 64" oder so...

    Btw. gleiche Sache.

    64 Bit Linux images werden immer *amd64.img/iso benannt.

  • So, nun habe ich mir Ubuntu runtergeladen, eine Frage dazu. Der Filename ist

    ubuntu-24.04-desktop-amd64.iso ...

    Kleiner Tipp:

    Fast alle aktuelle Distributionen bieten eine sogenannte Liveversion an, bei der das aktuelle System nicht angetastet wird und größtenteils alles OOTB funktioniert. So kann man getrost erst einmal ausprobieren, ob es die richtige Version ist und alle Programme die man eventuell nutzen möchte enthalten sind oder vielleicht doch etwas mehr nachinstalliert werden muss. Außerdem kann man sich mit der Haptik und dem Look und Feel der gewählten Variante vertraut machen. Nach ein wenig "rumprobieren" kann man ja entscheiden ob diese einem auch genehm ist.

  • Weil es mich interressiert hat, gestern Abend beim Einschlafen... hier Die Antwort von Google-Bard:



    Es gibt zwei Hauptgründe, warum 64-Bit-Linux-Distributionen oft "amd64" genannt werden:

    Historische Gründe:

    • AMD war der Vorreiter: AMD war der erste Hersteller, der im Jahr 2003 64-Bit-x86-CPUs (x86-64) mit dem Namen "AMD64" auf den Markt brachte.
    • Unterscheidung von IA-64: Zu dieser Zeit gab es auch eine andere 64-Bit-Architektur namens IA-64, die von Intel entwickelt wurde. Um die beiden Architekturen zu unterscheiden, benannte Linux seine 64-Bit-Version "amd64".

    Technische Gründe:

    • Kompatibilität: Obwohl Intel später ebenfalls 64-Bit-x86-CPUs mit der Bezeichnung "x86-64" auf den Markt brachte, sind diese mit der AMD64-Architektur kompatibel. Aus diesem Grund blieb der Name "amd64" in der Linux-Welt bestehen.
    • Etablierte Bezeichnung: Der Begriff "amd64" hat sich im Laufe der Zeit in der Linux-Community etabliert und ist allgemein bekannt und verwendet. Es gibt keinen zwingenden Grund, die Bezeichnung jetzt zu ändern, da sie keine Verwirrung stiftet und alle kompatiblen Architekturen abdeckt.

    Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Bezeichnung "amd64" historische Gründe hat, aber auch technisch korrekt und in der Linux-Community etabliert ist.

  • Währungshüter


    Ich kann seit paar Wochen mein Gmail-Account nicht mehr mit Outlook 2013 synchronisieren. Hättest du eine Empfehlung für eine Outlook-Alternative, die mit fünf Email-Konten synchronisiert werden kann?

    Thunderbird wäre wohl eine Möglichkeit, allerdings habe ich etwas Bedenken bzgl. Sicherheit da kostenlos.

    Vielen Dank!

    Gruß

    goldlatte

  • aikq.mail ! kostet aber!





    Wer es nicht schafft sich vorzubereiten,ist dafür vorbereitet, es nicht zu schaffen.
    Aber, was weiß ich schon [smilie_happy]


    Gruss Jocky

  • Thunderbird ist besser wie jedes Kaufprogramm, da Open Source! Ich verwende privat Thunderbird seit vielen Jahren, ist total stressfrei.

    Motto: Carpe diem et noctem.


    „Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“ (Albert Einstein)


    „Wer grundlegende Freiheiten aufgibt, um vorübergehend ein wenig Sicherheit zu gewinnen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit.“ (Benjamin Franklin)


    Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag ist eine persönliche Meinung gem. Art.5 Abs.1 GG und Urteil des BVG 1 BvR 1384/16.

    • Offizieller Beitrag

    Verlangt G-mail nicht neuerdings 2-Faktoren-Autorisierung? habe so etwas gelesen.


    LF

    "Das einzige Geld, auf das ich mich verlassen kann, ist das Gold, das ich besitze" J.Sinclair
    "Die meisten Politiker sind ja Vollidioten! Schmeißt diese Idioten RAUS!" Marc Faber, Schweizer Finanzanalyst, Thailand, nach einem Bier...
    "The whole game is rigged" Gerald Celente

  • Thunderbird ist wohl das, was Outlook am Nächsten kommt und tausendmal besser ist, da wie schon geschrieben OpenSource. Einrichtungs-Assistent funktioniert inzwischen auch für alle möglichen Provider problemlos und selbst bei eigenen Email-Servern wird nach Eingabe der Email-Adresse alles automatisch eingerichtet.

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