GOLD : Märkte und Informationen II

    • Offizieller Beitrag

    Gold 80 000, 20 000 $ oder so....


    Und was wurden wir vor Jahren tw. verhöhnt, als wir einige Prognosen von bekannten Kolumnisten bis zu Gold 5000 $ einstellten und kommentierten...


    Dazu fällt mir ein: Armstrong hatte tatsächlich schon Gold 5000 $ [smilie_blume] prognostiziert, als er nach Willkür der Amis in Haft war...


    Grüsse

    Edel

  • Gold 80 000, 20 000 $ oder so....


    Und was wurden wir vor Jahren tw. verhöhnt...

    Ich sag nur Eichelburg...



    lg meggy

    Mad in Germany

    Alter weißer Mann mit neuer Gas- und Holzheizung

    Bis $1000/oz ist Gold superbillig, bis $3000 ist es billig, erst ab $10000 wird es teuer.

    Bis $50/oz ist Silber superbillig, bis $150 ist es billig, ab $500 wird es teuer. W.E.

  • Ich sag nur Eichelburg...



    lg meggy

    1 Jahreslohn für 1 oz, war seine Ansage.


    Gemäß DIW beginnt man zur Mittelschicht zu gehören, wenn man 1850€ netto verdient.


    Wir sind also bereits fast bei zwei Ottonormal Monatlöhnen angelangt!


    Und ich bin sicher, die fehlende Versechsfachung kommt auch noch. Bald!

  • Gemäß DIW beginnt man zur Mittelschicht zu gehören, wenn man 1850€ netto verdient.

    ernsthaft Mittelschicht?

    Das bekommt ein Goldstück mit Frau und zwei Kindern, zusätzlich noch Geld für Wohnung und und und…


    Lg meggy

    Mad in Germany

    Alter weißer Mann mit neuer Gas- und Holzheizung

    Bis $1000/oz ist Gold superbillig, bis $3000 ist es billig, erst ab $10000 wird es teuer.

    Bis $50/oz ist Silber superbillig, bis $150 ist es billig, ab $500 wird es teuer. W.E.

  • So kann man den Leuten auch suggerieren, dass sie im besten Deutschland aller Zeiten leben.


    Guck, mit 1850€, also 250 Okken über Mindestlohn, biste Mittelschicht... Kein Grund sich zu beschweren... [smilie_happy]


    Dass das vorne und hinten nicht reicht um dieser Einordnung gerecht zu werden, verraten sie dir aber nicht. Und das im angeblich so reichen Industrieland BRD.


    Das alles ändert aber nichts daran, dass bald 2 Monate für ne oz Au gearbeitet werden müssen, wenn man diese Zahl mal als Vergleichskriterium heranzieht.

  • Industrieland BRD.

    Das ist längst ein Oxymoron.

    Demokratie ist die Diktatur der Dummen (Friedrich von Schiller)
    Das Grundprinzip der Parteien-Demokratie ist, die Bürger von der Macht fernzuhalten (Michael Winkler)
    Wer die Zeichen der Zeit nicht erkennt, wird von ihr überrollt werden. 8o
    Wer Banken sein Geld überlässt, macht sich mitschuldig :!:

  • Gehts hier um Gold oder Durschnittseinkommen ?


    Was juckt mich das Durschschnittseinkommen :hae:

    Die Messgröße POG / Durchschnittseinkommen ist doch ein wichtiger, wenn nicht sogar der wichtigste Faktor zur Einordnung der derzeitigen Bewertung. Was nützen mir relative Fiatbewertungen ohne begrenzende Referenzmaßstäbe?

  • Nun, den DOW interessiert ein deutscher Arbeitnehmer nur wenn er darin investiert ist, das sind aber weit weniger als 5%. Beim Ratio ist es das selbe.

    Ansonsten juckt ihn nicht mal der DAX oder anderer Index, denn ein normaler Arbeiter oder Angestellter ist im Regelfall nicht am Gewinn eines Konzerns beteiligt, daher kann es ihm egal sein ob der Kurs einer Aktie bei 0,01 oder 100€ liegt, denn er verdient deswegen keinen Cent mehr oder weniger. Mit ein Grund warum hier nichts mehr voran geht, denn ist man am Gewinn der Firma beteiligt in der man arbeitet, steigert das die Motivation mehr Umsatz zu erwirtschaften.


    Das ist der Nachteil eines Unternehmers, er hat meist nur eine Firma/Gruppe oder ein Unternehmen, der Arbeitgeber dagegen hat Zigtausende mit denen er bei Bedarf Einkommen generieren kann. Zwar nicht wirklich viel, aber immerhin.

    Oder um es mit Robärts Worten zu sagen: Die Firmen und Arbeitsplätze sind nicht weg, die hat jetzt nur ein anderer. 😁

  • Goldpreis: Government Shutdown im Fokus

    Es war bereits die sechste Wochenrally in Folge. Geschürt wurde die Nachfrage durch anhaltende Marktknappheit und Mittelzuflüsse in börsengehandelte Fonds, (ETF) die mit Edelmetallen hinterlegt sind. US-Präsident Donald Trump will in Verhandlungen mit den Demokraten im Kongress einen Government Shutdown abwenden. Gelingt keine Einigung für ein kurzfristiges Ausgabenpaket, droht der US-Regierung bereits mit dem Ablauf des Dienstags das Geld auszugehen. Damit könnte auch die Veröffentlichung wichtiger Wirtschaftsdaten gefährdet sein, die dem Finanzmarkt als Barometer für die US-Geldpolitik dienen. Besonders im Fokus steht der Arbeitsmarktbericht für September, bei dem Ökonomen mit Signalen für gedämpftes Beschäftigungswachstum rechnen.



    Goldpreis erreicht Allzeithoch bei 3.812 Dollar - endlich ein neuer gewichtiger Grund
    Ein Government Shutdown in den USA steht unmittelbar bevor. Der Goldpreis rennt aktuell auf neue Rekorde von 3.812 Dollar.
    finanzmarktwelt.de

    • Offizieller Beitrag

    Goldrausch gegen Amerika: BRICS-Staaten füllen Tresore mit Rekordmengen an Goldbarren, Silberpreis steigt, globale Vorherrschaft des Dollars vor größter Bedrohung seit 1944

    " Gold erreicht neues Rekordhoch, während China den globalen Goldmarkt entwestlicht


    Die Goldrallye hat sich seit August beschleunigt und im letzten Monat eine Rendite von +12 % erzielt – das 98. Perzentil der Monatsrenditen seit 1980 –, unterstützt durch steigende Futures-Positionen und ETF-Zuflüsse sowie eine saisonale Belebung der Nachfrage der Zentralbanken.


    Die Goldrallye hat sich seit August beschleunigt und im letzten Monat eine Rendite von +12 % erzielt – das 98. Perzentil der monatlichen Renditen seit 1980 –, unterstützt durch steigende Futures-Positionen und ETF-Zuflüsse sowie eine saisonale Belebung der Nachfrage seitens der Zentralbanken.


    Über Nacht kletterte Gold jedoch auf einen neuen Rekordwert, da Händler Chinas neuen Plan, Verwahrer ausländischer staatlicher Goldreserven zu werden, abwägten.


    Bloomberg berichtet, dass die People's Bank of China die Shanghai Gold Exchange nutzt, um Zentralbanken in befreundeten Ländern dazu zu bewegen, Goldbarren zu kaufen und innerhalb der Landesgrenzen zu lagern, sagten die Personen, die unter der Bedingung der Anonymität sprachen, da die Gespräche nicht öffentlich sind. Die Bemühungen fanden in den letzten Monaten statt und haben das Interesse von mindestens einem Land in Südostasien geweckt, sagten die Personen."


    Gold rush against America: BRICS load vaults with record bullion, silver surges, dollar’s global grip faces biggest threat since 1944
    Gold Hits New Record High As China Moves To De-Westernize Global Bullion Market https://t.co/m4wGHLAMlX — zerohedge (@zerohedge) September 23, 2025 The…
    citizenwatchreport.com


    Grüsse

    Edel

  • Der Anstieg des Goldpreises ist das klarste Signal für Stress im Finanzsystem. Staatsanleihen, lange Zeit als sicherstes Anlagegut betrachtet, werden in Rekordmengen ausgegeben, um massive Defizite zu decken. Händler, die bereits durch bilanzielle Einschränkungen eingeschränkt sind, müssen Billionen an neuen Papieren aufnehmen, die sie nicht vollständig weiterverwerten können. Das Ergebnis zeigt sich in den Rohrleitungen des Systems: Repomärkte flammen am Quartalsende auf, kurzfristige Anleihen werden billiger, und die Kollateralketten werden dünn. In diesem Umfeld greift Kapital nach dem einen Vermögenswert, der überall akzeptiert wird, kein Kontrahentenrisiko birgt und nicht sanktioniert werden kann: GOLD.


    Sanktionen haben diesen Wandel beschleunigt. Das Einfrieren der Reserven eines G20-Landes im Jahr 2022 zeigte, dass Fiat-Reserven nicht politisch neutral sind. Seitdem diversifizieren vor allem Zentralbanken in Schwellenländern stetig in Gold, da es weder beschlagnahmt noch durch Kapitalkontrollen eingeschränkt werden kann. Dieses leise, strukturelle Gebot macht nicht immer Schlagzeilen, aber wenn Finanzierungsstress zunimmt, verstärkt es den Aufwärtstrend.


    Fiskalische Dominanz fügt eine weitere Ebene hinzu. Defizite sind fest verankert, Industriepolitik ist kostspielig, und Zölle halten relative Preise stabil. Die Märkte erwarten finanzielle Repression, bei der die Inflation stärker steigt als die Renditen, um Schulden abzubauen. Gold antizipiert diese Anpassung, und die Tatsache, dass es selbst bei hohen Realzinsen steigt, zeigt, dass es Bilanzrisiken und politische Volatilität einpreist, nicht nur die Verbraucherpreisindizes. Die Geschichte zeigt, dass Gold auch in deflationären Szenarien steigen kann: In den 1930er Jahren wertete Roosevelt es höher, um das System zu rekapitalisieren. Die Märkte gehen heute von einem ähnlichen Drehbuch aus – Währungsabwertung, wenn Deflation zuschlägt –, und Gold bewegt sich zuerst.


    Auf der Angebotsseite sind die Abbauqualitäten geringer, Genehmigungen dauern lange, und jahrelange Unterinvestitionen begrenzen die Neuproduktion. ETFs geben anders als im letzten Zyklus keine Barren frei, während die Nachfrage aus Asien – chinesische Sparer, indischer Schmuckbedarf und Reichtum aus dem Nahen Osten – das Metall nach Osten zieht, oft zu Prämien über London.


    Es gibt auch eine leisere, strategische Funktion. Ein höherer Goldpreis stärkt die Bilanzen von Staaten und multilateralen Kreditgebern, wenn sie Gold in zukünftigen Krisen als Sicherheit nutzen. Ein Goldstandard ist nicht erforderlich; entscheidend ist, dass gestresste Institutionen Sicherheiten bevorzugen, die immer akzeptiert werden. Höhere Reserven machen diese für IWF-Rücklagen, SDR-Anpassungen oder Swap-Linien nutzbarer.


    Die Marktstruktur verstärkt all dies. CTAs jagen Momentum, Optionshändler hedgen kurzfristig höher, und untergehedgte Minenbetreiber eilen hinterher. Silber folgt derselben Welle, hinkt zunächst hinterher, neigt aber dazu, als Liquidität nach höherem Beta strebt, zu überschießen.


    Könnte es pausieren? Möglicherweise, wenn die Emissionen nachlassen, der Finanzierungsstress abnimmt oder das Wachstum ohne weitere Schulden wieder anzieht. Doch mit verankerten Defiziten, liquiditätszehrenden Auktionen für kurzfristige Anleihen, sich ausweitenden FX-Basisspreads, festen Prämien in Shanghai und weiterhin akkumulierenden Zentralbanken bleibt der Weg des geringsten Widerstands nach oben gerichtet.


    Der Anstieg des Goldes ist ein rationales Preissignal in einer Welt, in der die Qualität von Sicherheiten und sanktionssichere Ersparnisse wichtiger sind als Renditen. Rekordemissionen, politisierte Reserven, fiskalische Dominanz, strukturelle Engpässe und sogar das Gespenst der Deflation haben Gold von einem einfachen Inflationsschutz zum ultimativen systemischen Kollateral erhoben. Sein Anstieg zeigt, dass das Vertrauen in die Fiat-Architektur schwindet und die Welt leise nach einem Anker außerhalb des Systems sucht.


    EndGame Macro (@onechancefreedm) auf X
    Gold’s surge is the clearest signal of stress in the financial system. Treasuries, long considered the safest asset, are being issued in record amounts to…
    x.com

    Ich bin früher täglich zur Börse gegangen, weil ich nirgendwo auf der Welt so viele Dummköpfe pro Quadratmeter treffen kann wie dort. (Kostolany)

  • Die Rekapitalisierung durch das Aufblasen des Goldpreises kann gar nicht deutlich genug hervorgehoben werden!


    Erst waren Immos und Aktien dran, dann Anleihen, dann Kryptos, dann Stablecoins als verkappte Anleihen, die aufgeblasen und als neue Kreditsicherheit aus der Matroschka gezaubert wurden.


    Jetzt ist EM an der Reihe, weil es als letztes noch nicht aufgepumpt wurde.


    Und da reichen eben wenige hundert Milliarden neues Kollateral nicht aus, weil die Vorgänger in Summe schon dreistellige Billionen ausmachen. Au 40k ist so gesehen also keine Illusion, sollte sich dies so weiterentwickeln.


    Und das Famose ist, dass es seit Basel 3 gar nicht mehr wirklich ausserhalb des Systems steht und auch nicht mehr stehen soll. Sie wollen es genau so! Und die paar Bugs, die dabei gewinnen, nehmen sie hin. Haben sie bei Aktien getan, bei Immos und bei Kryptos auch. Das letzte 1% in EM allokiertes Kapital lassen sie dann auch noch gewinnen. Es ist der Weg des geringsten Schmerzes.

  • Naja so einfach ist es nicht


    Die kleinen der Grossen greifen zu EM admit she nicht rausgekegelt werden


    Den ganz Grossen wie den Eignern der Zentralbanken ist das nicht recht aber sie kommen nicht mehr dagegen an

    wer es schafft seine Wünsche zu begrenzen hat es leichter

  • Naja so einfach ist es nicht


    Die kleinen der Grossen greifen zu EM admit she nicht rausgekegelt werden


    Den ganz Grossen wie den Eignern der Zentralbanken ist das nicht recht aber sie kommen nicht mehr dagegen an

    Warum sollte ihnen das nicht recht sein? Sie kaufen doch selber bzw. hatten Dekaden Zeit, Gold gegen Zettel zu "erwerben".


    Ausserdem hängen sie so tief im Anleihesumpf, dass sie das alles gar nicht in Gold überwälzen können. Also zünden sie den goldenen Airbag, der sie wieder an die Wasseroberfläche treibt. Mit dem netten Nebeneffekt, dass eben wieder vertrauenswürdiges neues Kollateral geschaffen wurde und ihre Anleiheblase vielleicht doch noch eine Weile länger vorm Kollaps bewahrt wird.


    Ich bin mir ziemlich sicher, dass in nächster Zeit, je weiter der POG steigt, mehr und mehr Goldkreditangebote seitens der Retailbanken kommen werden. Geben Sie uns Gold als Sicherheit und bekommen sie Kredit zu Vorzugskonditionen... [smilie_happy]

    Einmal editiert, zuletzt von Bargold ()

  • Ein Tribut an Altmeister FOFOA und ANOTHER


    https://youtu(PUNKT)be/hObxhwYxnhU?t=199



    The Ecstasy Of Gold - Freegoldtube (youtube 7:01Min)


    neeee.... diese Videoversion kennt ihr nicht !


    Wie es begann.......

    Im Video sind alle Informationen (Gold Märkte und Informationen) zu Gold zu sehen ....zumindest bis Sekunde 273.


    Danach nur noch Gänsehaut   :thumbsup:

    :) Mün - Stg - Fra

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    12 Mal editiert, zuletzt von eumel7 ()

  • er Anstieg des Goldpreises ist das klarste Signal für Stress im Finanzsystem.

    ha hm


    der stress wurde entgültig 2014 entfesselt mit der beschlagnahmung des russisches vermögens im system swift.


    mittlerweile:

    china kauft öl in CNY(dessen anteil wächst) nicht nur usd(anteil rückläufig).

    -> öl exportierende staaten kaufen dafür chinesische güter(mittlerweile inkl. high tec) und überschüsse gehen über die sge in gold(physisch)

    -> jetzt custodian auch mit "honkong"

    -> cny devalue ggü gold= wertsteigerung der reserven, gibt die möglichkeit mehr chinesische güter zu kaufen.


    Key take‑aways 2023‑2025

    1. Rapid de‑dollarisation – China moved from a ~70 % dollar‑paid oil bill in 2023 to an estimated sub‑50 % share by 2025. The yuan is now the dominant non‑dollar currency for oil, especially for Russian crude.
    2. Sanction‑evasion benefit – By settling in yuan/ruble, China avoided roughly US $10 bn in potential sanction‑related costs in 2023, a figure that is expected to grow as the yuan share expands.
    3. Strategic hedging – Maintaining a modest ruble slice (≈ 10‑15 % by 2025) provides flexibility: it lets Chinese buyers exploit favorable ruble‑oil price spreads while keeping the bulk of payments in the more liquid yuan.
    4. Infrastructure support – The growth of CIPS (up 21.5 % YoY in 2022) and the development of bilateral payment platforms (SPFS, BRICS‑Bridge) underpin the shift and make the yuan‑settlement route increasingly reliable.

    • 2023: ~70 % of China’s oil import bill was still dollar‑based, but yuan‑settled purchases (mainly Russian oil) already accounted for about a quarter of the total.
    • 2024: The yuan’s share rose to roughly 35 %, cutting the dollar’s dominance to the mid‑50 % range.
    • 2025 (projected): The yuan is expected to approach 40 % of the payment mix, with the dollar falling below 45 % and the ruble holding a 15 % niche.

    Dies irae | Veni, vidi, Deus vicit

    Money is made in the DELTA between PERCEPTION and REALITY


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    4 Mal editiert, zuletzt von Blue Horseshoe ()

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