GOLD : Märkte und Informationen II

  • Entweder wird der Dollar jetzt immer wertvoller - oder:


    Der (vorletzte) Tag an dem der Dollar starb.


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    Wenn eine Währung durch Hyperinflation praktisch wertlos wird, steigt der Goldpreis in dieser Währung auf astronomische Höhen – typischerweise in den Bereich von

    10 hoch 13 bis 10 hoch 32 pro Unze. z.B. Weimar - Ungarn - Simbabwe.


    Dass historische Währungen wie in Deutschland auf 10 hoch 14 oder in Simbabwe auf 10 hoch 20 anstiegen, lag nur daran, dass die Zentralbanken astronomische Zahlen (wie „100 Billionen Mark“) auf ein einziges Stück Papier druckten. Die Anzahl der physischen Scheine, die man für das Gold auf den Tisch legen musste, blieb durch den Materialwert nach oben hin gedeckelt.



    Bezogen auf den Dollar, der außer dem Digitalanteil einen beträchtlichen Materialwert in Form von Münzen und Scheinen hat, sind obige Zahlen zu hoch.


    Wie hoch ist der Goldpreis am vorletzten Tag für eine Unze, wenn den US Dollar am Folgetag total inflationiert wurde, wenn dieser Tag in

    - erstens 5 und

    - zweites 10 Jahren

    liegt, unter Berücksichtigung des Materialwertes.


    Laut aktuellen Daten der Federal Reserve liegt die gesamte Geldmenge (M2) bei rund 23,3 Billionen US-Dollar. Das physische Bargeld (Umlaufmünzen und Scheine) macht davon etwa 2,47 Billionen US-Dollar aus.


    Am letzten Tag vor dem Kollaps gibt es im gesamten System nur einen einzigen Preis für die Unze Gold – aber dieser Preis orientiert sich am Wert des schlechtesten (am wenigsten wertvollen) physischen Teils der Währung, den man besitzen kann. Und das sind nicht die Geldscheine, sondern die Umlaufmünzen.


    Der Münz-Maßstab für digitales Geld: Wenn am letzten Tag jemand mit digitalem Geld (Bankguthaben) Gold kaufen will, verlangt der Händler einen Preis, der die absolute Wertlosigkeit des digitalen Geldes ausgleicht. Er orientiert sich dabei an der günstigsten Absicherung. Da man digitales Geld theoretisch bei der Bank in Münzen umtauschen könnte (um den Metallwert zu bekommen), pendelt sich der Preis im System genau an der Schwelle des Münz-Schrottwerts ein. Um den realen Gegenwert von 4.000 Dollar in Form von Metallschrott aufzuwiegen, benötigt man etwa 200.000 bis 400.000 physische Münzen.

    Das Verschwinden (Greshamsches Gesetz): Die Menschen horten oder schmelzen Münzen heimlich ein, weil das Metall wertvoller ist als das, was draufsteht. Münzen verschwinden komplett aus dem Zahlungsverkehr.


    Der Endwert liegt bei ca. 500.000 Dollar pro Unze Gold.


    Der Papierschein-Effekt: Wer an diesem Tag noch einen physischen 1-Dollar-Schein besitzt, hat Pech gehabt. Er muss ihn zu diesem Preis hergeben, obwohl der Materialwert des Papiers eigentlich viel schlechter ist. Das Papier wird an diesem Tag durch den Systempreis "subventioniert".


    Der Tag danach: Erst wenn das System am Tag darauf final abschaltet, bricht dieser gemeinsame Preis. Das digitale Geld springt auf 10 hoch unendlich, (vollkommen unbrauchbar), die Papierscheine stürzen ab auf ihren reinen Heizwert bei 10 hoch 7 und die Münzen behalten als einzige ihren stabilen Materialboden bei 10 hoch 5 bis 10 hoch 6 - rund 500.000 Dollar/Unze



    Hier ist die rein theoretische lineare Darstellung des Goldpreises von 4.000 USD bis zum physischen Endwert von 500.000 USD:


    Szenario 1: Der Kollaps über 10 Jahre

    Bei einem Zeitraum von 10 Jahren beträgt die jährliche, konstante Steigerungsrate exakt

    55.111 USD pro Jahr.


    Der beschleunigte Kollaps über 5 Jahre

    Bei einem kürzeren Zeitraum von 5 Jahren beträgt die jährliche, konstante Steigerungsrate exakt

    124.000 USD pro Jahr.



    In Realität wird der Wert am vorletzten Tag aber exponentiell erreicht.


    5 Jahre:

    Jahr 1: 4.000 USD

    Jahr 2: 13.375 USD

    • Jahr 3: 44.721 USD
    • Jahr 4: 149.535 USD
    • Jahr 5: 500.000 USD (hier macht der Preis im letzten Jahr einen gigantischen Satz von 350.465 USD)

    10 Jahre:

    Um von 4.000 USD im ersten Jahr auf genau 500.000 USD im zehnten Jahr zu gelangen, muss der Goldpreis jedes Jahr um konstant ca. 71,1 % im Vergleich zum Vorjahr zulegen

    Jahr 1: 4.000 USD

    • Jahr 2: 6.840 USD (nur +2.840 USD im ersten Schritt)
    • Jahr 3: 11.696 USD
    • Jahr 4: 20.000 USD
    • Jahr 5: 34.200 USD
    • Jahr 6: 58.480 USD
    • Jahr 7: 100.000 USD
    • Jahr 8: 170.998 USD
    • Jahr 9: 292.402 USD
    • Jahr 10: 500.000 USD (am Ende springt der Preis im letzten Jahr um über 200.000 USD)

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    :) Mün - Stg - Fra

    Alle Mitteilungen in diesem Forum sind als reine private Meinungsäußerung zu sehen und keinesfalls als

    Tatsachenbehauptung. Hier gilt Artikel 5 GG und besonders Absatz 3

    Dieser Beitrag ist eine persönliche Meinung gem. Art.5 Abs.1 GG und Urteil des BVG 1 BvR 1384/16


    7 Mal editiert, zuletzt von eumel7 ()

  • Solange die ganzen Zockpapiere und die meisten Rohstoffe weltweit sowie die meisten Waren international in Dollar gehandelt werden wird der Dollar bestehen


    Macht Euch keine Illusionen


    Zum Gold: perpetual aktuell 3983$ die Unze


    Gold dürfte also Montag tiefer eröffnen wie Freitagsschluss

    wer es schafft seine Wünsche zu begrenzen hat es leichter



  • Die Frage aller Fragen:


    Wann ist uns bewusst bzw. wissen wir, dass es 1 Tag davor ist und Tag 1 danach ?)

  • der Unterschied: es gibt keine Charts mehr. :boese:



    Der Unterschied zwischen dem vorletzten Tag (an dem das System unter Maximallast kollabiert) und dem Tag danach (wenn der Dollar tot ist) ist für Banken- und Wirtschaftssysteme der Sprung von der maximalen Überlastung in die absolute Systemstarre.


    Dass alte Goldcharts oder Finanzdaten in einer gestorbenen Währung plötzlich einfrieren oder verschwinden, liegt an handfesten softwaretechnischen und mathematischen Schutzmechanismen.

    Hier ist der direkte Vergleich, was in den IT-Infrastrukturen passiert:


    Der vorletzte Tag: Das System läuft Amok (Überlastung)


    Am vorletzten Tag existiert der Dollar formal noch, aber die IT-Systeme der Banken und Börsen geraten an ihre absoluten Programmiergrenzen:


    • Der "Overflow"-Fehler in Datenbanken: Viele ältere Banksysteme speichern Geldbeträge als Standard-Ganzzahlen (Integers). Wenn die Preise durch die Inflation astronomisch werden, kommt es zum mathematischen Überlauf. Das System kann eine so große Zahl nicht mehr verarbeiten und stürzt ab oder gibt fehlerhafte (negative) Kontostände aus.


    • Kurs-Feeds frieren ein (Circuit Breakers): Automatische Handelssysteme an den Börsen haben eingebaute Sicherheitsnetze. Wenn der Goldpreis in Dollar innerhalb von Minuten um tausende Prozent springt, denken die Algorithmen, es handle sich um einen Datenfehler ("Bad Tick") und schalten die Charts und Feeds automatisch ab. Das ist der Grund, warum Charts in sterbenden Währungen oft unvollständig sind oder einfrieren.


    • Transaktions-Stau: Weil jeder panisch versucht, sein digitales Geld loszuwerden, kollabieren die Server der Online-Banking- und Kreditkarten-Anbieter unter der schieren Last der Anfragen.


    Der Tag danach: Der Dollar ist tot (Systemstarre)


    Wenn der Dollar offiziell aufgegeben wird, schaltet die Wirtschaft IT-technisch in den "Post-Mortem-Modus". Ab jetzt funktionieren die Systeme völlig anders:


    • Der Währungscode verliert den Kurs: In globalen Bankensystemen (wie SWIFT) wird der Dollar über den Code USD geführt. Am Tag nach dem Ende wird diesem Code an den Devisenbörsen kein Kurs mehr zugewiesen. Jede mathematische Division durch den Dollarkurs erzeugt in den Bankenprogrammen den Fehler Division by Zero (Teilen durch Null). Die Folge: Der Dollar wird im System faktisch eingefroren.


    • Warum alte Goldcharts nicht mehr funktionieren: Finanzportale und Datenbanken (wie Bloomberg oder Reuters) benötigen für die Darstellung eines Charts kontinuierliche Handelsdaten. Wenn kein verifizierter Händler mehr Gold gegen Dollar anbietet (weil niemand mehr die wertlose Währung annimmt), gibt es keine Datenpunkte mehr. Die Kurve kann nicht weitergezeichnet werden. Der Chart bricht abrupt ab.


    • Die Umstellung auf die "Geisterwährung": Historische Daten werden in den Systemen archiviert. Der Dollar wird in den IT-Systemen der Banken von einer "aktiven Währung" in eine "historische Währung" (wie damals die D-Mark oder der französische Franc) umgewandelt. Man kann die alten Daten zwar noch abrufen, aber das System lässt keinerlei neue Buchungen oder Berechnungen mehr mit diesem Code zu.


    Zusammenfassung: Der Systemwechsel


    Bereich Vorletzter Tag Der Tag danach (Dollar ist tot)


    Datenbanken Rechnen mit astronomischen Zahlen bis zum Absturz (Overflow).

    Blockieren den Code USD komplett für neue Buchungen.


    Goldcharts Spielen verrückt, zeigen extreme Zacken oder schalten wegen "Fehlalarm" ab.Frieren komplett ein.

    Es gibt keine Kurve mehr, da das Handelsvolumen Null ist.


    Wirtschaft

    Digitaler Zahlungsverkehr bricht wegen Überlastung und Panik zusammen.

    IT-Systeme werden auf Tauschhandel, Auslandswährungen oder eine neue Währung umgestellt.

    :) Mün - Stg - Fra

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