Der FOMO-Thread - Angst etwas zu verpassen - Die Aktie die ihr unbedingt haben wollt!

  • Was ist dein aktuellestes Must-have? Das du noch nicht hast?

    hmmm...eigentlich fühle ich mich gut aufgestellt, der Rest ist auch Spaß am Game. Eigentlich hab ich alles was ich brauche...nur nicht genug, mein Depot ist an diesem Punkt gut gerüstet und mit nano, micro und small caps durch Gold, Silver und Kupfer hauptsächlich gut aufgestellt...ich wäre gern etwas diversifizierter, hab einige Uraner auf der Watchlist, Kohle, Öl und Gas.


    Wenn ich grad Northern Dynasty über 46% steigen sehe, dann ärgere ich mich, dass ich vorhin nur eine kleine Position wiedereröffnet habe, aber mir geht es da wie dir, ich akzeptiere nicht überall dabei zu sein, in der Breite geht mein Depot gut nach vorn, einige lagger und einige high flyer mit dabei.

    Alles was ich hier schreibe ist keine Anlageberatung. Ich bin in der Regel in die Werte, bei denen ich mich am Austausch von News und Gesprächen beteilige, investiert! Ich empfehle ausdrücklich seine eigene Recherche zu betreiben um zu investieren.


    Oft schreibe ich Informationen zu den Werten aus dem Kopf, das heißt, wahrscheinlich mache ich öfter mal Fehler oder bin nicht auf dem neuesten Stand.

  • Es hat dann doch nur für 16 % gereicht.


    Die hatten um 22:30 noch ne ziemlich wilde Preisaktion und kurz vor 23h nochmal einen drauf. Ich hab mir das live angeschaut und überlegt ob ich da noch was mit mache.

    Bilder

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  • Ich mache es genau gegnteilig.

    Als Puffbesitzer des Blauen Kakadus kenne ich mich aus.

    Als Mann hast einen Schuß....auch bei 100 Frauen.


    cu DL....also ich halte meist 5-10 Werte und manche seit Jahrzehnten

    Plutonia lebe hoch und Gold ahoi

  • Ich muss mal n bissel Psychohygiene betreiben, hab aktuell fast unaufhaltsames FOMO auf 3 Werte.


    Cabral Gold, ja hab schon eine fette Position aufgebaut, aber ich will noch mehr! Grund: Die klotzen gerade, near term producer für massive Exploration in Cuiu Cuiu ! Halte ich, auch oder gerade im Vergleich zu den peers, für lächerlich unterbewertet.


    Vizsla Copper, nachdem die sich Palmer von American Pacific gekrallt haben hab ich mir beide Werte Ende des Jahres schon gut aufgebaut, will aber bei beiden noch mehr. Grund: Vizsla hatte schon interessante Assets, Palmer scheint ein Knaller zu werden. American Pacific hält aktuell über die halbe marketcap in Vizsla Copper Aktien.


    Galantas Gold, nachdem die sich brownfield in Chile mit über 7,5Mio Unzen Gold M+I gesichert haben und auf Produktion gehen, dazu noch Kupfer und die anderen Assetanteile. Dazu scheint Sprott sich massiv zu engagieren. Sind auch aktuell ausgesetzt, mal sehen wie der erwartete gap up nach der Handelsaussetzung aussieht.


    Da ich immer 100% investiert bin würden weitere Umschichtungen steuerlich weh tun, ich zermartere mir grad mein Hirn ob ich was (aus meinem ohnehin optimierten Portfolio) opfern kann und will, das nächste Gehalt ist so weit weg und dann wäre es vermutlich alles teurer als jetze.


    Keine Investmentberatung, nur meine aktuellen Gedanken und Gefühlszustände. Ich bin investiert und voreingenommen.

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    2 Mal editiert, zuletzt von gogogogogold ()

  • Klar ist FOMO ein Thema, für mich zum Glück nur beim Metall. Minen packe ich nicht an. Das überlasse ich klügeren Menschen oder welchen, die glauben, mehr als andere zu wissen.....


    ....ein paar klügere wird´s geben und jede Menge mehr, die glauben, sie seien es.

    Was ist an dem Begriff "Bankrott" denn nur so schwer zu verstehen?.

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    @go......gold


    Dass Anleger einige besondere psychologische Phänomene zeigen, ist bekannt, und dass nur schon deren Bewusstmachung die Anlageergebnisse verbessern kann, auch.


    Was hältst du davon, diesen Faden in "Anlegerpsychologie" oder ähnlich umzubenennen? Man könnte, vielleicht zum Nutzen vieler, mehr diskutieren als nur "FOMO". Kennst du etwa "FOGI" (fear of getting in) ? :)


    LG,

    Lucky

    "Das einzige Geld, auf das ich mich verlassen kann, ist das Gold, das ich besitze" J.Sinclair
    "Die meisten Politiker sind ja Vollidioten! Schmeißt diese Idioten RAUS!" Marc Faber, Schweizer Finanzanalyst, Thailand, nach einem Bier...
    "The whole game is rigged" Gerald Celente

  • Moin,


    da rennst du bei mir als Diplom-Psychologe natürlich offene Türen ein, ich halte dieses als übergeordnetes psychologisches Thema nicht nur aus beruflichen Gründen für interessant, ich hatte auch schon die Intention für einen solchen Thread, war mir aber unsicher, wo der am besten aufgehoben ist.


    Ist jetzt die Frage, ob wir diesen Thread umbenennen (was ich persönlich nicht mehr kann, habe jetzt keine Rechte mehr den ersten Post oder die Überschrift zu ändern), oder ob ich einen psychologischen Thread aufmache, wäre dann die Frage, in welchem Oberforum der dann am richtigen Platz wäre.

    Ich glaube ich würde einen neuen Thread präferieren, schreibt mich doch bei Interesse über die privaten Nachrichten an, auch wenn ihr noch weitere Themen wie FOGI, NOGO oder so kennt, dann verwurste ich das die Tage (evtl. heute noch) mal in einem übergeordneten Psychothread (und wie gesagt, WO sollte der dann untergebracht werden am besten?).

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  • interessant. Mich würde interessieren, was FOMO auslöst, abgesehen vom gestiegenden Kurs.


    Das alleine wird es nicht sein, denn dann wäre FOMO nichts anderes als 100% reine Gier.


    Wie wäre es damit:


    - man weiß, dass man nicht vollständig informiert ist (Furcht vor dem Ungewissen)

    - man weiß, dass man in Fernseh-Nachrichten und Print-erzeugnissen teils belogen, teils durch ein gemisch aus Lügen, Halbwahrheiten und Wahrheiten manipuliert wird.

    - Man weiß, dass an Finanzmärkten manipuliert wird. Mabn weiß, dass es Puscher gibt, man weiß, dass es Beschwichtiger gibt, die Leute vom Geldverdienen abhalten sollen.


    Gibt es FOMO-relevante soziale Aspekte, beispielsweise Kontalte zu anderen Anlegern?


    Wann ist es FOMO?


    Wann war es keine FOMO, sondern eine logisch-rariobnale Entscheidung?


    Wie und ab wann kann man es feststellen? Wie voneinander abgrenzen?

    Was ist an dem Begriff "Bankrott" denn nur so schwer zu verstehen?.

  • Ja das halte ich für sehr gute Fragen.


    Ich denke auch, bzw. besonders fallende Kurse können auch FOMO auslösen.


    Und Gier, halte ich für eine gute Erklärung, ich würde mich da aber eher an die Basisemotionen nach Ekman ausrichten und Gier als eine Variante oder Abwicklung von Angst sehen, dann kann die Angst um die Zukunft oder das Bedürfnis nach Sicherheit evlt. durch ein gieriges Verhalten etwas/temporär gestillt werden, mehr Ressourcen bringen mehr Sicherheit, einfach und eindimensional gesprochen. Die Krux ist nur, wir wissen ja gar nicht ob das präferierte Ergebnis im Endeffekt eintritt, es kann ja auch völlig in die Hose gehen, z.B. Komplettverlust, was dann wieder eine Rückkopplungsschleife zur Angst anregen könnte, bzw., bei einer Veränderung der Situation zu NOGO führen könnte.

    In einem competetiven Kontext könnte auch das Bedürfnis nach Anerkennung eine tragende Rolle spielen. Ist also wohl auch Kontextabhängig.


    Ich stelle auch ein generelle Frage inwiefern wir logisch-rational, besonders als Kleinanleger, Rick Rule schickt da mal seinen Porphyrspezialisten nach BC, entscheiden können, und der wird dann nur Daten hinzufügen im Rahmen der Möglichkeiten. Besonders wenn es um Geld (Ressourcen) geht, sind ja Lügen und bullshit Tür und Tor geöffnet, also wird es nur (individuell) hinreichend sein, aber die eigenen Manipulations- bzw. Copingsstrategien wären meiner Meinung nach hier interessant zu hinterfragen. Ich mag es Rick Rule zuzuhören, denn er hat auch oft einen psychologischen Ansatz und benennt es oft offen, wir spekulieren. Spekulation ist meiner Meinung nach nichts anderes als Hoffnung, je nachdem individuell man seine eigenen Werte und Regeln überhaupt ausgebaut hat oder überhaupt hat und damit im Einklang ist, bzw. ab wann man über gesetzte Regeln hinausgeht oder sie anpasst. In einer komplexen ultramultifaktoriellen Welt müssen wir uns am Ende entscheiden. Dadurch ist ein Bewusstsein für die Limitierung des Wissens an Daten wichtig und in welchem Rahmen wir uns sagen, jetzt reicht es mir, ich treffe eine Entscheidung.

    (Ich halte Rick Rule übrigens für einen hervorragenden Psychologen [und Manipulator] und glaube ihm nur mindestens die Hälfte wenn er über seine Investmentaktivitäten spricht)


    Ich denke auch das FOMO durch und durch eine soziale Komponente hat, natürlich gäbe es evtl. Einzelfälle, z.B. ich lebe eremitisch in der Wüste und ein Fluss führt in einem Jahr nur für einen Tag bis eine Woche Wasser, zu dem ich exklusiv Zugang habe, dann wäre ich bestrebt sofort so viel wie möglich Wasser für das Jahr (bzw. Reserven für die nächsten Jahre, anzustreben, gerade in einem Klimawandelszenario könnte das nächste Jahr evtl. ja ausfallen bzw. Regelmäßigkeiten sind ja sowieso nicht für Ewig). Interessant wäre es, wenn ich jetzt zusätzlich noch mit Anderen um die Ressource konkurrieren müsste.


    FOMO ist meiner jetzigen Meinung nach nichts anderes als eine multifaktoriell beeinflusste Entscheidungspsychologie. Das interessante dabei ist, welche Faktoren heizen es an und welche dämpfen es. Da spielen dann auch Konstrukte wie Impulskontrolle, Belohnungsaufschub usw. eine essentielle Rolle, das ist besonders verknüpft mit einer neuropsychologischen Ebene, ich habe da den Nucleus accumbens als zentrale Hirnstruktur im Blick und das Dopaminsystem. Wenn wir diesem Phänomen auf dem Grund gehen wollen müssen wir uns zwangsläufig auch mit unseren "technischen" Voraussetzungen auseinandersetzen.

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    5 Mal editiert, zuletzt von gogogogogold ()

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    Die Antithese zum humanen Händler, der Emotionen hat, ist ja ein programmierter Bot, der keine hat...

    Bots schlagen idR den Menschen als Börsenhändler.


    Also wäre es erstrebenswert, seine Emotionen kontrollieren zu können.


    Da könnte helfen, ein Handelsprotokoll zu führen, wo man auch seine Emotionen protokolliert.

    "Das einzige Geld, auf das ich mich verlassen kann, ist das Gold, das ich besitze" J.Sinclair
    "Die meisten Politiker sind ja Vollidioten! Schmeißt diese Idioten RAUS!" Marc Faber, Schweizer Finanzanalyst, Thailand, nach einem Bier...
    "The whole game is rigged" Gerald Celente

  • Bei echter FOMO verspüre ich ein gewisses Gefühl im unteren Halsbereich, das sich anfühlt, als ob es den Hals hinaufsteigen und sich nach oben hin befreien möchte - aber es ist gebremst und kann nicht.

    Zum Beispiel weil kein Kapital mehr vorhanden oder schlimmer, das Kapital wird erst zum Zeitpunkt X verfügbar und man ahnt, dass der Markt bis dahin weiter steigt. Eine Befreiung würde durch volles Investiertsein nach der eigenen Vorstellung geschehen.

    FOMO setzt mMn immer ein Element des wahrgenommenen oder des drohenden Zuspätkommens voraus.


    FOMO ist grds. ein schlechter Ratgeber, man kauft meist zu teuer und idR in einen Anstieg hinein.

    Wird zugelassen, dass Geld auch anderweitig als durch Arbeit geschöpft wird,
    wird jeder Tätige seiner Wertschöpfung genau insoweit beraubt, als die anderweitige Geldschöpfung an der insgesamten Geldentstehung beteiligt ist.

  • gogogogogold Falls Du in der Kommission sitzt, bitte für die ICD 12 und DSM-6 auch noch diese schlimme Störung vormerken: ROHaGO. Regret Of Having Gotten Out. Ich glaub es gibt noch nicht mal eine S1-Handlungsempfehlung dafür.


    Gruß,

    GL

    Das Publikum... wendet sich von dem Gebrauche des durch die Umlaufmittelvermehrung kompromittierten Geldes ab, flüchtet zum ... Barrenmetall, zu den Sachwerten, zum Tauschhandel, kurz, die Währung bricht zusammen. (Ludwig von Mises)

  • gogogogogold Falls Du in der Kommission sitzt, bitte für die ICD 12 und DSM-6 auch noch diese schlimme Störung vormerken: ROHaGO. Regret Of Having Gotten Out. Ich glaub es gibt noch nicht mal eine S1-Handlungsempfehlung dafür.


    Gruß,

    GL

    die ICD-11 hat sich ja noch nicht mal etabliert, in 25 Jahren bis zur 12 bringe ich noch "shit ich hab so viel Geld im Rohstoff-Bullenmarkt gemacht, ich werde depressiv weil ich nicht alles ausgeben kann" da mit rein, das "Sick from having too much money to spend-Syndrome" (sfhtmmts).

    An dem wir übrigens ALLE "leiden" werden.

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  • "Sick from having too much money to spend-Syndrome"

    An dem wir übrigens ALLE "leiden" werden.

    Keine Sorge, von dem Leiden wird uns unsere Regierung befreien.


    Mir fällt es schwer, wenn ich mich nach Recherche, für einen Wert entschieden habe, auch daran festzuhalten wenn es erst einmal gegen mich läuft. Auf der einen Seite rät jeder Experte dazu, Verluste zu begrenzen, aber ein Verkauf ist dann gegen meine grundlegende Einstellung. Kurzfassung, meistens habe ich es bisher falsch gemacht, egal ob gehalten oder verkauft.


    Gruß


    Magellan

    Die Toleranz wird ein solches Niveau erreichen, dass intelligenten Menschen das Denken verboten wird, um Idioten nicht zu beleidigen.

    Fjodor Dostojewski

  • FOGO ist auch echt übel... Need of getting out ||


    Gruß,

    GL


    ROHaGO. Regret Of Having Gotten Out.


    Gruß,

    GL


    Kennst du etwa "FOGI" (fear of getting in) ?

    RIB - Regret I Bought


    JIS - Joy I Sold


    Wenn wir mal der Positiven Psychologie folgen, sind die Psychofürze aka Seelenblähungen das Eine. Die Psyche fürs erfolgreiche Investieren (oder: Zocken?) zu trainieren das wichtige Andere. Da tät ich den Fokus drauf legen.


    Nachrichten aus, Chart an ist mir hilfreich.


    Gruß,

    GL

    Das Publikum... wendet sich von dem Gebrauche des durch die Umlaufmittelvermehrung kompromittierten Geldes ab, flüchtet zum ... Barrenmetall, zu den Sachwerten, zum Tauschhandel, kurz, die Währung bricht zusammen. (Ludwig von Mises)

  • Die Krux ist nur, wir wissen ja gar nicht ob das präferierte Ergebnis im Endeffekt eintritt, es kann ja auch völlig in die Hose gehen, z.B. Komplettverlust, was dann wieder eine Rückkopplungsschleife zur Angst anregen könnte, bzw., bei einer Veränderung der Situation zu NOGO führen könnte....

    Was Aktiengesellschaften (besonders: Gold- und Silberminen, aber auch Minen allgemein) und Inhaberschuldverschreibungen angeht, wissen wir, dass es hier langfristig sehr hohe Ausfallwahrscheinlichkeiten gibt. Risiken, das prognostizierte ioder erwartete Renditen realisiert werden können, kommen hinzu. Ebenso Wegnehmerisiken.


    Bei Währungen wissen wir empirisch, dass jede Fiatwährung faktisch wertlos verfallen wird. Wenn nach 60 Jahren von 100% noch 0,5 bis zwei Prozent da sind, ist das faktisch auch ein Totalverlust.


    Anders bei physischen Edelmetallen in Eigenverwahrung. Hier gibt es nur Wegnahmerisiken (u.a. Beschlagnahme, Diebstahlsrisiken). Und das Risiko, es so gut versteckt zu haben, dass es erst in hunderten, tausenden von Jahren oder garnicht gefunden wird. Das letzte Risiko kratzt aber niemanden mehr, den es betrifft. Für den, der es versteckte, war das Metall "sicher".

    Was ist an dem Begriff "Bankrott" denn nur so schwer zu verstehen?.

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