Informationen über Öl

  • @Ophiuchus
    Das Sprüchlein "Wir sind uns einig" von Herrn Meyl kennen wir ja aus der Klimakatastophe. Sowas sagt ein "Wissenschaftler" dann, wenn er keine Wissenschaft zu bieten hat.


    Meinst Du nicht, daß das jetzt arg von oben runter ist? Mag ja sein, daß der Meyl mit vielem bricht, was die Unis so erzählen. Aber er hat eine geschlossene Theorie entwickelt, die erstmal widerlegt werden wollen. Dazu muß man erstmal verstehen was er meint. Ob das dann alles stimmt ist, ist dabei erstmal egal.


    Was Meyl machte, ist Wissenschaft pur. Etwas, was an den Unis schon vor Jahrzehnten verlernt wurde, weil sie zu Sektenhäusern wurden. Wissenschaft ist: Theorien aufstellen, diskutieren, testen, verwerfen, neue/bessere machen und das im ewigen Kreis. Genau das hat Meyl gemacht, in einen Tempo, das manchem die Sprache verschlagen hat. Schade daß er nicht mehr kann, wie er will.


    Der Vergleich mit der fff-Jugend eröffnet die Frage, ob jemand, der sowas bringt, ein Spindoktor ist bzw. werden will.

    Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen. (Karl Valentin)

  • Das, was Meyl und andere zur sog. abiotischen Entstehung von Erdöl erzählen, ist eine reine Behauptung. Ich schrieb ja, dass keiner von den Vertretern dieser Theorie in der Lage ist, die chemischen Reaktionen, die dazu nötig wären, im Detail zu beschreiben. Nochmal: Die grösseren Moleküle im Erdöl würden unter den Bedingungen, die im Erdmantel herrschen, augenblicklich der Thermolyse unterliegen und zerfallen. Darum mein- ich gebe zu: etwas emotionaler und überzogener- Vergleich mit fff. Ich reagiere inzwischen manchmal etwas emotional, wenn man mir mit Pseudowissenschaft kommt, der ganze Unsinn, der von den Klimahysterikern seit Jahrzehnten auf uns niederprasselt, hat meine Geduld aufgebraucht.


    Ich bin mit Meyl nur einig, dass das CO2-Klimatheater ein grosser Betrug ist, das habe ich im Klimawahn-Faden auch oft und ausführlich genug dargelegt. Das ist aber teilweise schon länger her, kann sein, dass Du das nicht mitgekriegt hast.

  • Nochmal: Die grösseren Moleküle im Erdöl würden unter den Bedingungen, die im Erdmantel herrschen, augenblicklich der Thermolyse unterliegen und zerfallen.

    Vielleicht merkst Du es ja nicht, aber Du machst die Pseudowissenschaft. Niemand der halbwegs bei Trost ist, sagt, daß Erdöl, so wie es ist, im Erdmantel entsteht. Aber Du schiebst es dem Meyl unter und sagst dann: guck mal, wie doof der ist. Was soll der Quatsch?


    Die These ist nicht, daß Erdöl im Erdmantel entsteht, sondern daß es abiotisch ist und daß sich ständig neu bildet. Wäre es biotisch, dürfte es nie unterhalb der Sedimentschichten vorkommen. Da kommt es aber oft vor, womit die biotische Geschichte vom Tisch ist. Bleibt noch die Frage ob es sich neu bildet. Und da hat Meyl eben seine Theorie, wie durch Neutrinoeinfang ständig Wasserstoff im Erdmantel entsteht, der dann natürlich aufsteigt und reagiert. CO2 ist genug da, was die Vulkane beweisen. Der Rest ist Schulchemie.


    Apropos Pseudowissenschaft: hat mal jemand überlegt wie wohl die Schwerkraft im Erdkern ist. Und wieso die Wissenschaft™ ausgerechnet dort die schwersten Elemente verortet? Da ist jedenfalls noch viel im Nebel.

    Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen. (Karl Valentin)

  • Wieder mal vieeel Diskussion um nix...


    Fakt ist, wir wissen einfach nicht viel um die Entstehung des Erdöls.
    Vorhandensein von Prähistorischen Kohlenwasserstoffquellen.( Bäume, Kadaver, Dinosaurierscheiße...). Mag die Entstehung begünstigen aber ist mit Sicherheit nicht der einzige Faktor.
    Die Geochemie begreifen wir kleinen Menschenwichte einfach (noch) nicht.


    Zum Peak... [smilie_happy] [smilie_happy] [smilie_happy]


    Schrub ich schon mehrfach, es wird zur Zeit Offshore mehr gefunden als jemals zuvor unser Laden hat Ende letzter Woche seine neue Supermoderne Rig in Hub Bauweise in Betrieb genommen.( Golf von Mexico) mit zunâchst 2 Satelliten. Kann die Förderung noch locker verzehnfachen und die Reserven alleine auf dem Feld reichen gut 50Jahre.
    Bedeutende Explorationen hatten auch gute Erfolge im letzten Jahr...
    Also vergiss den Peak Oil, klar der Preis wird extrem höher und politisch ist Öl auch nicht mehr unbedingt gewollt aber das sind ganz andere Themen.


    Dafür setzen wir nun mehr und mehr Biogene Stoffe in den Crackern ein von wegen CO2 Einsparung :wall: :wall: .


    Gehabt Euch wohl, ich geh nun nen Trecker kaufen :thumbsup:

  • Schrub ich schon mehrfach, es wird zur Zeit Offshore mehr gefunden als jemals zuvor unser Laden hat Ende letzter Woche seine neue Supermoderne Rig in Hub Bauweise in Betrieb genommen.( Golf von Mexico) mit zunâchst 2 Satelliten. Kann die Förderung noch locker verzehnfachen und die Reserven alleine auf dem Feld reichen gut 50Jahre.
    Bedeutende Explorationen hatten auch gute Erfolge im letzten Jahr...
    Also vergiss den Peak Oil, klar der Preis wird extrem höher und politisch ist Öl auch nicht mehr unbedingt gewollt aber das sind ganz andere Themen.

    offshore schön und gut, ich bin ja fast der gleichen meinung, aber du solltest halt den eroei im auge behalten
    und dieser ist halt leider eher bei ca der hälfte(kommt drauf an welche felder verglichen werden) als bei konventioneller ölförderung... absinkender erntefaktor = absinkender wohlstand.


    bg bh

    Dies irae | Veni, vidi, Deus vicit

    Money is made in the DELTA between PERCEPTION and REALITY


    Alle Mitteilungen in diesem Forum sind als reine private Meinungsäußerung zu sehen und keinesfalls als
    Tatsachenbehauptung. Hier gilt Artikel 5 GG und besonders Absatz 3
    Dieser Beitrag ist eine persönliche Meinung gem. Art.5 Abs.1 GG und Urteil des BVG 1 BvR 1384/16

  • ja klar ist Erdöl grösstenteils abiotisch entstanden


    Das hat in den 30igern Jahren ein russischer Forscher rausgefunden und dann angewiesen in bestimmten unterirdischen Verwerfungszonen bohren zu lassen was oft von Erfolg gekrönt war


    Und schon vor 20 Jahren wurde in einer (schwedischen?)Uni nachgewiesen dass aus Kalkstein, Wasser und etwas Eisenoxid unter starkem Druck und Hitze die Vorstufe von Erdöl, Methan entstehen kann wenn man es richtig macht


    Hier ein anderer Versuchsaufbau ebenfalls an einer Uni der zu dem gleichen Ergebnis kommt:


    https://www.faz.net/aktuell/wi…n-entstanden-1174102.html


    Erdöl ist abiotisch entstanden in der Tiefe der Erde aus Kalkstein unter grossem Druck und Hitze wie das halt im Erdinneren so ist


    Deswegen heisst das auch Erdöl und nicht Dinosaurier- oder Urzeitbaumöl


    Bei 90 Millionen Fass Verbrauch am Tag wäre es längst aus wenn es biotischen Ursprungs wäre


    Wieder mal eine Lügengeschichte bzw Wissenschaftsfehler aufgeklärt

    wer es schafft seine Wünsche zu begrenzen hat es leichter

  • Behauptet wird, dass Erdöl nicht endlich ist und sich immer wieder neu bildet.

    Welchen Unterschied macht es, ob sich die Erdöllagerstätten abiotisch - und sei es auf einer geologischen Zeitskala kurzfristig binnen Jahrhunderttausenden - regenerieren ...


    ... oder ob so ne Dinosuppe zig Jahrmillionen alt ist?

    Ironie, Sarkasmus und Zynismus werden nicht extra gekennzeichnet und sind selbst zu erkennen

  • Welchen Unterschied macht es, ob sich die Erdöllagerstätten abiotisch - und sei es auf einer geologischen Zeitskala kurzfristig binnen Jahrhunderttausenden - regenerieren ...
    ... oder ob so ne Dinosuppe zig Jahrmillionen alt ist?

    Naja, soweit ich weiß, dachte man bei einigen russischen Bohrlöchern, dass diese erschöpft wären. Aber es kam später wieder was. Wäre ich russischer Geostratege würde ich dies aber niemals zugeben, weil das schlecht für die Preise wäre. Niemand kann wohl genau sagen, wie lange es dauert, bis 1 Barrel Öl aus Gestein (bswp. CaCO3)und Druck entsteht.


    Man müsste genau so nachhaltig denken, also Fördermenge < Reproduktionsmenge.

  • Naja, soweit ich weiß, dachte man bei einigen russischen Bohrlöchern, dass diese erschöpft wären. Aber es kam später wieder was. ... Niemand kann wohl genau sagen, wie lange es dauert, bis 1 Barrel Öl aus Gestein (bswp. CaCO3)und Druck entsteht.

    es ist ein sehr großer Unterschied, ob sich VORHANDENES - im Gestein ggfs. fein verteiltes oder 100 Meter tiefer liegendes - Öl sammelt bzw. dieses nachsickert, so dass das Bohrloch wieder was liefert ...


    ... oder ob NEUES Öl in geologischen Prozessen entstehen muss!

    Ironie, Sarkasmus und Zynismus werden nicht extra gekennzeichnet und sind selbst zu erkennen

  • es ist ein sehr großer Unterschied, ...

    Eben, und gerade deswegen muß man schon ziemlich vernagelt sein, wenn man glaubt, man weiß schon alles, bloß weil man irgendwann etwas dazu aufgeschappt hat. Bei allem, was unterhalb von ein paar tausend Metern ist, tappt die liebe Wissenschaft ziemlich im dunkeln. Das wäre der erste Schritt, das einfach mal zur Kenntnis zu nehmen.

    Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen. (Karl Valentin)

  • muß man schon ziemlich vernagelt sein, wenn man glaubt, man weiß schon alles, bloß weil man irgendwann etwas dazu aufgeschappt hat.

    und noch vernagelter muss "man" (die "Abiotiker") sein, wenn man meint dass abiotische = geologische Prozesse, durch welche in geologischen Zeiträumen Ressourcen erneuert werden könnten, uns bzw. der Menschheit im 21. oder 22. Jahrhundert helfen!

    Ironie, Sarkasmus und Zynismus werden nicht extra gekennzeichnet und sind selbst zu erkennen

  • Von wegen "Dinosuppe":


    "Spannender Fund: Forscher haben im Nordpolarmeer den ersten Organismus entdeckt, der biologisches Erdöl erzeugen kann. Die einzellige Meeresalge Dicrateria produziert gesättigte Kohlenwasserstoff-Ketten von zehn bis 38 Kohlenstoffatomen Länge – und damit die Alkane, die Benzin, Diesel und Heizöl ausmachen. Bisher ist kein anderer Organismus bekannt, der eine so gute Entsprechung von Erdöl erzeugen kann, wie die Wissenschaftler im Fachmagazin „Scientific Reports“ berichten."


    " Wie die Harada und ihre Kollegen herausfanden, können auch zehn andere Arten der Gattung Dicrateria dieses biologische Erdöl herstellen. Diese Algenarten kommen im Atlantik und Pazifik bis in die mittleren Breiten vor."

    Die Seele hat die Farbe deiner Gedanken. Marc Aurel (121-180)
    Die Großen werden aufhören zu herrschen, wenn die Kleinen aufhören zu kriechen. Friedrich von Schiller (1759 – 1805)
    Wer eine friedliche Revolution unmöglich macht, macht eine gewaltsame unvermeidbar. John Fitzgerald Kennedy (1917-1963)
    Ich bedaure nicht, was ich getan habe. Ich bedauere, was ich nicht getan habe.
    Ingrid Bergman (1915-1982)

  • und noch vernagelter muss "man" (die "Abiotiker") sein, wenn man meint dass abiotische = geologische Prozesse, durch welche in geologischen Zeiträumen Ressourcen erneuert werden könnten, uns bzw. der Menschheit im 21. oder 22. Jahrhundert helfen!

    Diejenigen, die das so sehen, haben zumindest das Problem, daß die meist an den falschen Stellen bohren und das, was sie finden, nur Zufallstreffer sind. Und zumindest für dieses Jhd. ist Öl genug da. Es sind die Katastrophentonis, die mit ihrem Bohei die Preise treiben und das dann mit dem Märchen vom fehlenden Öl kaschieren.

    Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen. (Karl Valentin)

  • das Problem, daß die meist an den falschen Stellen bohren und das, was sie finden, nur Zufallstreffer sind.

    dann berate die Ölkonzerne, wo die richtigen Stellen sind [smilie_happy]
    ein Honorar von 1 Mio. USD oder 1.000 Unzen Gelben pro Treffer - WENN die Erfolgsquote bei 70 % oder 80 % liegt - ist da sicherlich kein Thema!


    Und zumindest für dieses Jhd. ist Öl genug da.

    mutige Prognose!


    für die 2020er und 2030er Jahre: sicherlich!
    (ist allenfalls eine Preisfrage)


    ob schon in den 2040er Jahren oder erst in den 2160er Jahren echte Knappheit einsetzt, kann ich nicht einschätzen :hae:
    (bei heutigen Verbrauchswerten)


    ich hatte bewusst "im 21. ODER 22. Jahrhundert" geschrieben!

    Ironie, Sarkasmus und Zynismus werden nicht extra gekennzeichnet und sind selbst zu erkennen

  • @SirVival


    Wenn du da beruflich zu tun hast oder zumindest einen guten Einblick/Durchblick im Öl/Gas-Sektor hast, auf welche Werte setzt du da momentan.


    Kannst du da eventuell etwas empfehlen?


    Jo arbeite seit nunmehr 32Jahren in der Branche und hab durch ein sehr breites "Job Hopping" in sehr vielen Bereichen des Explorations/Produktions so wie Sicherheit Verarbeitung gearbeitet und nun seit über 10Jahren Qualitätskontrolle und Qualitätssicherung/Forschung kennen gelernt. Von daher kenne ich noch sehr viele "Spezis" in den Bereichen.


    Im Moment setze ich überhaupt nicht auf klassische Energieunternehmen, es ist einfach zu viel Umbruchstimmung im Sektor. Alle wetteifern darum der "grünste" Player am Markt zu werden und pulvern da Abermillionen/Milliarden rein.
    Ob sich das auszahlt steht in den Sternen. Fakt ist: Bei der Momentan vorhandenen politischen Agenda in DE/EU lässt sich eine konventionelle Raffinerie nicht gewinnbringend betreiben... Wenn die Energiepreise so hoch wie Momentan bleiben oder gar noch steigen, ist in 3-5 Jahren Schicht im Schacht.


    Wenn Du unbedingt im Sektor investieren möchtest, würde ich persönlich Momentan nur in die Big five gehen, alle kleineren werden sehr schnell an den evtl. Fehlinvestitionen kaputt gehen.


    Alles natürlich nur meine persönliche Meinung.

    offshore schön und gut, ich bin ja fast der gleichen meinung, aber du solltest halt den eroei im auge behaltenund dieser ist halt leider eher bei ca der hälfte(kommt drauf an welche felder verglichen werden) als bei konventioneller ölförderung... absinkender erntefaktor = absinkender wohlstand.


    bg bh

    Ja logisch, es wird natürlich wesentlich weniger Gewinn übrig bleiben, da die Erzeugung schlicht immer Aufwendiger wird. Billiger wirds nicht mehr, eher im Gegenteil.
    Und ohne günstigen Strom nützt die beste Technologie nix und der kommt auf den Rigs immer noch aus Dieselgeneratoren.


    Time will tell :thumbsup:


    P.s. Warum schaust Du nunaus wie son Dummer Kanadier, oder vertu ich mich nu?

  • habbich übersehen, dass noch keiner etwas zur Meldung der Umwelt Hilfe geschrieben hat?
    Die sagen heute im DLF, dass der bio sprit ganz groses Übel isr [smilie_happy] [smilie_happy]
    Sagen wir schon [smilie_happy] lange


    Aber wenn das jetzt auch noch verboten wird :thumbsup:


    Mann Mann Mann
    LG Tulius [smilie_blume]

    LG Tulius [smilie_blume]



    :thumbsup: schlechter wirds immer [smilie_happy]



    Alle Mitteilungen in diesem Forum sind als reine private Meinungsäußerung zu sehen und keinesfalls als Tatsachenbehauptung. Hier gilt Artikel 5 GG und besonders Absatz 3 (Kunstfreiheit-Satire)

  • Und ohne günstigen Strom nützt die beste Technologie nix und der kommt auf den Rigs immer noch aus Dieselgeneratoren.

    Ich denke von der Seite kann man sich dem sog. Peak-Oil rational annähern: wenn der vollsynthetische Liter xyz sich günstiger herstellen läßt, wie derselbe Liter aus Mineralöl raffiniert kostet, dann bleibt alles, was bis dahin noch nicht gefördert ist, als wertloser Dreck im Boden. Und diesen Mechanismus begreifen die Peakoiler nicht.


    Ich stecke in der Verfahrenstechnik nicht so tief drin, aber würde mal vermuten, daß eine thermische kWh bei 1000°C für <1ct (wo der Grenzpreis genau liegt, weiß ich nicht, das ist symbolisch gemeint), sofern ausreichend verfügbar, die ganze Ölbranche killen wird. Aber nicht unbedingt die Verbrennungsmotoren. Und genau das steht in den 30ern mit dem DFR ins Haus. Man kann sich vorstellen, daß wenn in Edelmetallen und Rohstoffen soundsoviel Energieanteil steckt, deren Preise dann auch sinken. Wobei Minen, die jetzt noch unrentabel, weil zu energieintensiv sind, dann zum Überflieger werden könnten.


    Das ist jetzt ohne groß nachzudenken hingeschrieben, aber ich finde da muß man sich beizeiten drauf vorbereiten. Am besten in diesem Forum :) . Zeit ist ja noch genug und man kann vielleicht frühzeitig die richtigen Aktien finden.


    @Blue Horseshoe, ohne Dir zu nahe treten zu wollen, Dein letzter/vorletzter Avatar war wirklich besser.

    Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen. (Karl Valentin)

    2 Mal editiert, zuletzt von txlfan ()

  • Im Moment setze ich überhaupt nicht auf klassische Energieunternehmen, es ist einfach zu viel Umbruchstimmung im Sektor. Alle wetteifern darum der "grünste" Player am Markt zu werden und pulvern da Abermillionen/Milliarden rein.
    Ob sich das auszahlt steht in den Sternen. Fakt ist: Bei der Momentan vorhandenen politischen Agenda in DE/EU lässt sich eine konventionelle Raffinerie nicht gewinnbringend betreiben... Wenn die Energiepreise so hoch wie Momentan bleiben oder gar noch steigen, ist in 3-5 Jahren Schicht im Schacht.


    Vielen Dank für deine Ausführungen @SirVival, das hätte ich so jetzt nicht erwartet. :huh:


    Aber was hat die Politische Agenda in DE/EU mit Öl/Gas-Aktien zu tun?


    Würde mir ja im Traum nicht einfallen in irgendwelche Dummland-Aktien zu investieren,
    da kommt mir mittlerweile jede andere "Bananenrepublik" sicherer vor.


    Ist bei mir auch nicht viel, aber ich bin mit jeweils sehr kleinen spekulativen Positionen (5% vom Gesamtportfolio insgesamt) bei einigen Öl/Gas Explorern dabei weil ich da bei erfolgreicher Bohrung/Entdeckung doch von einem etwa verzehnfacher ausgehe.


    Namentlich sind das
    - Eco Atlantic (Offshore Guyana, Namibia)


    - Africa Energy (Offshore Südafrika, Namibia)


    - Deltic Energy (18 Prospects Nordsee)


    - Trillion Energy (South Akcakoca Sub-Basin Gas Türkei)


    - Jersey Oil & Gas (Great Buchan Oil Field)



    Hast du oder sonst jemand ne Meinung dazu?
    Hält jemand auch welche der genannten Unternehmen?

  • Ich denke von der Seite kann man sich dem sog. Peak-Oil rational annähern: wenn der vollsynthetische Liter xyz sich günstiger herstellen läßt, wie derselbe Liter aus Mineralöl raffiniert kostet, dann bleibt alles, was bis dahin noch nicht gefördert ist, als wertloser Dreck im Boden. Und diesen Mechanismus begreifen die Peakoiler nicht.
    Ich stecke in der Verfahrenstechnik nicht so tief drin, aber würde mal vermuten, daß eine thermische kWh bei 1000°C für <1ct (wo der Grenzpreis genau liegt, weiß ich nicht, das ist symbolisch gemeint), sofern ausreichend verfügbar, die ganze Ölbranche killen wird. Aber nicht unbedingt die Verbrennungsmotoren. Und genau das steht in den 30ern mit dem DFR ins Haus. Man kann sich vorstellen, daß wenn in Edelmetallen und Rohstoffen soundsoviel Energieanteil steckt, deren Preise dann auch sinken. Wobei Minen, die jetzt noch unrentabel, weil zu energieintensiv sind, dann zum Überflieger werden könnten.


    Das ist jetzt ohne groß nachzudenken hingeschrieben, aber ich finde da muß man sich beizeiten drauf vorbereiten. Am besten in diesem Forum :) . Zeit ist ja noch genug und man kann vielleicht frühzeitig die richtigen Aktien finden.


    @Blue Horseshoe, ohne Dir zu nahe treten zu wollen, Dein letzter/vorletzter Avatar war wirklich besser.

    Genau das ist der Punkt, wenn genügend Strom günstig vorhanden ist um Elektrolyseure für Wasser zu betreiben ist die klassische Mineralölproduktion/Verarbeitung tot. Mit genügend Wasserstoff kannst Du Synthesegas herstellen um alle erdenklichen Kohlenwasserstoffe zu erzeugen. Die Technologie ist bereits ausgereift und wäre schnell verfügbar, wenn es genug günstigen Wasserstoff gibt.
    Was bisher erst wenige auf dem Schirm haben ist dabei auch die Düngemittelproduktion, aus entsprechendem Synthesegas lässt sich auch Ammoniak herstellen, oder Salpetersäure und vieles andere mehr.
    Deshalb wäre eine günstige Wasserstoff Verfügbarkeit eine echte Revolution...
    Nun hab ich für mich 1 und 1 zusammengezählt und weiss nun warum eine Wirtschaft hin zum Wasserstoff so vehement torpediert wird.

    Die Agenda, welche betrieben wird legt den in DE/EU produzierenden Betrieben so viele Steine in den Weg dass sich jeder BWL er die Frage stellen muss: Produziere ich hier unter immer teureren mit politischen vorgaben erschwerenden Bedingungen weiter, oder baue ich in Indien Pakistan oder sonstwo eine Anlage zu einem Bruchteil der Kosten mit billigem Personal? Die Strategen die ich kenne stehen alle auf die zweite Alternative.
    Hab Berechnungen gesehen wo selbst beim Transport von Kerosin mit dem Schiff nach Rotterdam etwa 40% mehr Gewinn drin sind im Gegensatz zur EU Produktion. Bei Benzin und Diesel sieht es ähnlich aus...


    Mit den "kleineren" Explorern ist es wie bei den Minen auch, hat einer nen goldenen Treffer, schießen die Aktien bis zur Decke aber den meisten geht irgendwann die Puste aus und sie verschwinden...
    Betrachte es doch wie damals die Händler im Goldrausch... Informiere Dich wer den Explorern die Werkzeuge/Technik zur Verfügung stellt. Die bekommen immer ihr Geld.
    Die großen Player explorieren alle selber oder kaufen fertig entwickelte Felder wo man nur noch die Rigs setzen muss. Aber auch die Mieten das Equipment bei entsprechenden Firmen...


    Ansonsten teile ich meine Kentnisse gern, muss aber aufpassen dass ich nicht zu viel von mir gebe da auch mein Teamleiter hier ab und an mitliest :saint: .

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