Alles anzeigenWenn ich mich richtig erinnere, wurde im Wetterbericht für die Region Starkregen mit bis zu 200 l auf den Quadratmeter sogar recht präzise vorhergesagt.
Und das ein oder zwei Tage vorher.
Das Problem war nur, das Otto Normal mit dieser Zahl nichts anfangen konnte. Ebenso diverse Landräte und Malu Dreyer.
Okay, mit Zahlen in Verhältnisse setzen hat es die Bevölkerung generell nicht so.
Also wer wirklich feine Antennen hatte, der konnte es im Grunde bis zu zwei Tage vorher zumindest ahnen.
Ob man dann damit rechnet, dass das komplette Haus weggespült wird, steht wieder auf einem anderen Blatt.
Am 14. Juli hatte ich die Wettervorhersagen z.T. stündlich verfolgt... Ja es war extremer Starkregen vorhergesagt worden, aber nach den Daten um 18 Uhr sah es so aus als ob es am stärksten das Aggertal (rechtsrheinisch, parallel zur A4) treffen würde. Linksrheinisch würde die Schneeeifel/Ardennen am stärksten betroffen sein. Das Ahrgebirge wäre nach den Vorhersagen nur mäßig betroffen... Hier irrte der DWD im Detail, und das ist sehr wichtig: Die Ahr hat starkes Gefälle und das Ahrtal ist sehr eng: Trichtereffekt
Aber egal, es sollte wohl so sein. Von den 65 Winzern im Tal haben es alle überlebt. Viele von der Ahr arbeiten zumeist bei Behörden in Bonn und Bonn-Bad Godesberg (Bund, Stadt, Landesbanken, UN Behörden), Post, Telekom und Universität. Gerade bei letzterer was willst da erwarten....