Die Schätzungen des Dicken spotteten wohl immer jeder Beschreibung -
wie oft nur wurde er von neuen Zahlen und Entwicklungen überrascht ![]()
16. Juli 2026, 23:42
Die Schätzungen des Dicken spotteten wohl immer jeder Beschreibung -
wie oft nur wurde er von neuen Zahlen und Entwicklungen überrascht ![]()
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Grüsse
Edel
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Transitory!
"Die Glaubwürdigkeit der zurückliegenden „Salami-Taktik“ der Notenbank ist vorüber. Eine „temporäre“ Inflation ist ein sehr dehnbarer Begriff, der nun seit mehr als zwölf Monaten gespielt wird. Der Spuk ist nun vorbei. Die Kerninflation wurde gestern mit 4,6 % gemeldet, 0,6 % über Erwartung. Die höchste US-Inflation seit 30 Jahren! Besser kann es kaum werden, siehe dazu die unteren Punkte."
https://www.cashkurs.com/aktie…gesamtmarkt-vor-korrektur
Also die Aussagen über Audi kann ich bestätigen.
Ein Bekannter von mir hat sich Anfang des Jahres nen Q4 e-tron bestellt.
Das Lieferdatum wird ständig verschoben, von ca. August auf aktuell Anfang Dezember...
Es ist Freitag und daher gab's beim solari report ein neues Video von John Titus
Ich kann das hier nicht in ganzer Länge wiedergeben, aber die Dinge werden immer eindeutiger:
Wie wir alle wissen, gibt es zwei Geld-Kreisläufe
-Giralgeld (Endverbraucher ggü. Banken)
-Zentralbankgeld (Banken ggü Zentralbank, auch Zentralbanken untereinander)
Beide Geld-Arten werden in USD notiert, zirkulieren aber in getrennten Bereichen.
Deposits = Giralgeld-Einlagen bei den Banken, am Ende des Tages gemeldet
Reserves = Sicherheitseinlagen der Banken (= von der FED ausgebene US-Bonds)
Die Menge des Giralgeldes steigt seit 1913 kontinuierlich an, grob orientiert am Wirtschaftswachstum.
Die Menge des Zentralbankgeldes blieb lange Zeit zwischen 10..40 Milliarden Dollar.
Dann kam in 2008 die Bankenkrise und die FED hat die Banken mit Sicherheiten versorgt, indem sie die Schrottanleihen der Banken gegen "sichere" US-Staatanleihen getauscht hat.
Das passierte natürlich mit Zentralbankgeld. Der Giralgeldkreislauf wurde dadurch nicht aufgebläht.
Am 22.08.2019 wurde beim jährlichen Zentralbankertreffen in Jackson Hole Wyoming ein Konzept vorgestellt,
wie der Giralgeldkreislauf in kurzer Zeit massivst aufgebläht werden kann.
Link zum Konzept http://groupelavigne.free.fr/blackrock819.pdf
"There is not enough monetary policy space to deal with the next downturn: The current policy space for global central banks is limited and will not be enough to respond to a significant, let alone a dramatic, downturn."
"An unprecedented response is needed when monetary policy is exhausted and fiscal policy alone is not enough. That response will likely involve “going direct”: Going direct means the central bank finding ways to get central bank money directly in the hands of public and private sector spenders."
Den genauen Mechanismus erklärt Titus hier.
Das war Ende 2019.
Anfang 2020 started Corona (Was für ein Zufall!) und die FED startet zu drucken.
Der Mechanismus wird ausgeführt und quasi parallel bläht der Giralgeldkreislauf auf.
Ende 2021: das Geld ist im Supermarkt angekommen.
Das Giralgeld ist weniger wert, die US-Schulden sind weniger wert.
--> Die Inflation ist keinesfalls transitory, sondern dient zweifelsfrei dem Zweck die USA zu entschulden und den kleinen Mann fertigzumachen. Und sie wird solange bleiben, bis die USA quasi schuldenfrei sind und/oder der kleine Mann fertig.
Ich hoffe, ich hab jetzt nicht zuviele Begriffe durcheinander geworfen, sonst bitte Rücmeldung, danke!
Ein gutes Buch zum Thema Verschuldung / Inflation von Ray Dalio:
DIE GROSSEN SCHULDENKRISEN
"Große Schuldenkrisen gibt es immer wieder, sie gehören zum Wirtschaftsleben dazu. Hedgefonds-Legende Ray Dalio hat sich gefragt: Gibt es Gesetzmäßigkeiten, die immer auftreten? Sofern man solche Gesetzmäßigkeiten erkennt, kann man sich nämlich darauf einstellen, diese Krisen besser als andere bewältigen und sein Vermögen sichern – in Dalios Fall 140 Milliarden US-Dollar, die sein Hedgefonds Bridgewater verwaltet. Also untersuchte er die Krisen der letzten 100 Jahre, darunter den großen Crash 1929, die Hyperinflation im Deutschland der 30er-Jahre, die Finanzkrise 2008 – und wurde fündig. Mit beeindruckender Akribie hat er in „Principles: So navigieren Sie Ihr Vermögen durch große Schuldenkrisen“ seine Erkenntnisse zusammengefasst. So kann jeder Leser sich in Krisenzeiten entsprechend positionieren und sein Portfolio optimal schützen."
Eine gute Zusammenfassung gibt es hier zu finden:
https://www.umsetzungsberatung.de/service/read.php?nr=427
Resümee:
"Das bedrückende Fazit ist aber: Für eine hohe Verschuldung gibt es offenbar keine gute Lösung, man hat nur die Wahl zwischen unterschiedlich schlechten Lösungen. Das ist keine gute Nachricht in einer Situation, in der wir in vielen Ländern eine extrem hohe Verschuldung sowohl im öffentlichen als auch im privaten Sektor einschließlich der Unternehmen haben. Aber es ist eine wichtige Nachricht.
Man darf gespannt sein, ob ein CEO der Deutschen Bank (zumindest gleichzeitig auch Präsident des Bundesverbandes deutscher Banken) Gehör bei der EZB findet.
Sewing: EZB muss angesichts steigender Inflation gegensteuern
Aus dem Inhalt:
Die Feife Sewing hätte auch sagen können
kauft Gold....sonst seit ihr am Arsch gebissen
cu DL
Es ist unausweichlich.... wie schon immer.
Alles anzeigen[Blockierte Grafik: https://sp-ao.shortpixel.ai/client/to_webp,q_lossy,ret_img,w_270,h_153/https://www.goldreporter.de/wp-content/uploads/2021/11/Inflation-Banknote-270x153.jpg]„Die Inflation ist temporär“, behaupten die Zentralbanken, aber nichts könnte der Wahrheit ferner sein. Immerhin speisen sie die Geldflut selbst mit ihren unermüdlichen Druckerpressen. Sie sind die Ursache des Problems.
Von Philippe Herlin
Steigende Verbraucherpreise
Der Großhandel erwartet einen Anstieg des Preisniveaus im Lebensmittelsegment, wie aus einem Artikel von Le Figaro hervorgeht. Michel-Edouard Leclerc, Vorsitzender einer Supermarktgruppe mit gleichem Namen, hat das präzisiert und von einem „verdammten Preisanstieg bereits in diesem Monat“ gesprochen. Man braucht sich darüber nicht zu wundern. Eine der wenigen Wirtschaftstheorien, die tatsächlich funktionieren, hat diese Entwicklung bereits vorausgesagt: Der Cantillon-Effekt.
Cantillon-Effekt
Richard Cantillon (1680-1734) war ein Financier und Ökonom irländischer Herkunft, der in Frankreich ein Vermögen gemacht hat, da er den Zusammenbruch des Geldsystems von John Law (dem Erfinder des Papiergeldes) voraussah. Er setzte sich mit der großen Inflation des 16. Jahrhunderts auseinander, die eine Folge der beträchtlichen Mengen an Gold war, welche nach der Eroberung der Neuen Welt nach Europa flossen. Er erklärt – und das ist das Interessante an seiner Analyse – dass sich die Preiserhöhungen nicht gleichmäßig, sondern in Wellen vollzogen.
Die Zunahme des Goldangebotes, die für die damalige Zeit erheblich war, geht auf den spanischen König Philipp II. zurück, der das Gold hauptsächlich in die Aufrüstung investiert, namentlich in den Bau der Spanischen Armada, die der britischen Marine die Stirn bieten soll. Die Flut an neuen Aufträgen lässt die Preise im Rüstungssektor steigen und vergrößert damit den Reichtum der Fabrikanten und in einem geringeren Maße auch den der Zulieferer (Holz, Eisen). Dies setzt sich mit abnehmender Intensität weiter fort, bis zum Agrarsektor am unteren Ende der Leiter. Der Bauer, der Bretter und Nägel für die Reparatur seines Karrens kaufen möchte, stellt fest, dass die Preise gestiegen sind, ohne dass er seine eigenen ebenfalls erhöhen konnte. Er macht folglich einen Verlust. Wenn dann schließlich auch in der Landwirtschaft die Preise steigen, zieht die Teuerung im Rüstungssektor umso stärker an, da der Zufluss an Edelmetallen anhält. Die Preisstruktur wird so kontinuierlich deformiert: zum Vorteil derer, die dem Goldzufluss nahestehen, und zum Nachteil derer, die sich am Ende der Kette befinden. Der Wohlstand der einen steigt, während der Wohlstand der anderen sinkt. Das ist der Cantillon-Effekt.
Quelle des Reichtums
Welche Verbindung besteht nun zu den heutigen Entwicklungen? Wir beobachten das gleiche Phänomen. Die Quelle des Reichtums ist heute nicht das Gold der Inka, sondern das Geld der Notenbanken. In den USA, in Japan und in Europa haben die Zentralbanken seit der Finanzkrise 2008 beschlossen, ihre Leitzinsen auf etwa 0 % zu senken und eine Geldpolitik der „quantitativen Lockerungen“ (Quantitative easing) zu betreiben, welche darin besteht große Mengen Staatsanleihen aufzukaufen, um die Finanzierung der Haushaltsdefizite zu erleichtern, die im Zuge der Corona-Krise explodiert sind. Von dieser Geldflut profitieren vor allem die Banken und der Finanzsektor im Allgemeinen (dessen Umfang im Verhältnis zum BIP unaufhörlich wächst), deren Hauptanlageklassen (Aktien und Anleihen) und die bankenfinanzierten Branchen (Immobilien).
Asset Price Inflation
An den Finanzmärkten macht sich die Inflation schon seit Langem bemerkbar (Aktien- und Immobilienmärkte), doch nun erreicht uns die letzte Welle des Cantillon-Effekts mit Preisniveausteigerungen bei alltäglichen Konsumgütern (Energie, Lebensmittel, langlebige Gebrauchsgüter). Die Rohstoffproduzenten, die angesichts der Druckerpressen der Zentralbanken einen Kaufkraftverlust befürchten, beschließen ihre Preise zu erhöhen und die Inflation hält Einzug in allen Branchen.
Inflation kommt in Wellen
Richard Cantillon lehrt uns, dass sich Inflation nicht gleichmäßig ausbreitet, sondern in Wellen. Dies beinhaltet auch eine Deformierung der Preisstruktur, die keine Folge realwirtschaftlicher Gegebenheiten, sondern vielmehr ein monetäres Phänomen ist. Die Preisen senden daher fehlerhafte Informationen aus, was wiederum Mini-Blasen (Erdgaspreise), Versorgungsengpässe (Halbleiter) und eine ganze Reihe von Störungen in der Wirtschaft hervorruft.
„Die Inflation ist temporär“, behaupten die Zentralbanken, aber nichts könnte der Wahrheit ferner sein. Immerhin speisen sie die Geldflut selbst mit ihren unermüdlichen Druckerpressen. Sie sind die Ursache des Problems. Die Inflation und ihre schädlichen Auswirkungen sind daher noch lange nicht aus der Welt geschafft.
Heute haben wir ein neues Jahrestief beim Euro in Relation zum USD gesehen. Gold in USD leicht gefallen, in EUR aber gestiegen. Der US-Dollar ist zwar auch butterweich und der Inflation ausgesetzt, aber immerhin gibt es dort zumindest noch positive Nominalzinsen. Für deutsche Staatsanleihen muss man bekanntlich seit einiger Zeit selbst nominal gerechnet Geld mitbringen, realwirtschaftlich lässt sich das nicht erklären. Und so fließen die Kapitalströme von dem Euro- in den Dollarraum, die durch positive Nominalzinsen und Aussicht auf weitere Kursgewinne gelockt werden.
Exporte aus dem Euro- in den Dollarraum werden begünstigt, die Wettbewerbsfähigkeit der Euroländer geboostet, das wird den USA kaum gefallen. Umgekehrt heizt die importierte Inflation insbesondere durch die Einfuhr von Rohölen und Energieerzeugnissen die EU-Inflationsrate weiter an. Empfindet die EZB wahrscheinlich auch nur als „transitory“.
Wer noch die alte Notenbankpolitik der Deutsche Bundesbank kennt, reibt sich irritiert die Augen. Stabilitätspolitik war gestern. Gesund ist diese Politik jedenfalls nicht und vor allem auch nicht nachhaltig, das werden wir alle noch zu spüren bekommen.
Prof. Dr. Max Otte: Die Inflation macht uns arm
Die IPSO, die Gewerkschaft der EZB, fordert eine Anpassung der Gehälter. Der gefürchtet hohe Anstieg der Lebenshaltungskosten in Deutschland führe sonst zu „dauerhaftem Kaufkraftverlust“.
Die IPSO, deren Forderungen am Dienstagabend erstmals von Politico veröffentlicht wurden, plädiert für einen Indexierungsmechanismus, der die Lohnzuwächse an die Inflation in Deutschland oder im Euroraum koppelt, um mögliche Spannungen zu vermeiden.
EZB-Mitarbeiter fordern Inflationsausgleich
https://www.n-tv.de/wirtschaft…eich-article22954572.html
EZB-Mitarbeiter fordern Inflationsausgleich
Sollens halt die Druckerpresse etwas schneller laufen lassen.
EZB-Mitarbeiter fordern Inflationsausgleich
https://www.n-tv.de/wirtschaft…eich-article22954572.html
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Irgendwann wird sich das Geldmengenwachstum, das die EZB verursacht hat entladen und die EZB wird das viele Geld nicht abschöpfen können, ohne alles in die Insolvenz zu treiben.
2008 lag die Geldmenge bei 880 Mrd., aktuell bei 6.000 (!) Mrd. Dass das nicht normal ist, steht außer Frage.
EZB-Mitarbeiter fordern Inflationsausgleich
https://www.n-tv.de/wirtschaft…eich-article22954572.html
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