Moin moin,
das sind gute Nachrichten für Gold: Quelle
Fitch sieht mehr Länder-Bonitäten auf Ramschniveau
NEW YORK. Infolge der Coronakrise sind nach Angaben der Ratingagentur Fitch so viele Länder-Bonitäten herabgestuft worden wie nie zuvor.
Erstmals werde es mehr Staaten mit einer Schuldenbewertung auf Ramschniveau geben, als mit einer noch als ausfallsicher geltenden Bewertung, prognostiziert Fitch.
Heuer seien 26 Länder von Herabstufungen betroffen, etlichen drohe angesichts eines negativen Rating-Ausblickes das gleiche Schicksal. Je schlechter ein Rating ist, umso teurer und komplizierter wird es für den Schuldner, sich am Kapitalmarkt Geld zu besorgen.
Der Artikel zeigt er den Weg, auf dem wir sind.
"Es werde nach der nächsten Abstufung der Ratings mehr Bonitäten auf Ramschniveau geben, als mit einer für die Schuldenrückzahlung ausreichenden Bewertung!
Das bedeutet für diese Länder bitterste Armut. Sie haben keine Mittel, um Nahrung oder Energie zu importieren (kein Import von Autos und Maschinen!), was Hunger und Stillstand der Wirtschaft bedeuten kann. Die inländischen Preise für z. B. Immobilien kollabieren dort gegen "harte" Währungen und Gold. Es kann zu sozialen Unruhen oder Krieg gegen vermeintlich schwächere Nachbarn kommen, wenn dort etwas zu holen ist. Verfall der Währungen gegen den Dollar beschleunigt die deflationären Tendenzen, da mehr Schulden ausfallen/ausgebucht werden müssen. Diese Entwicklung wird uns, auf Grund der deutschen Exportabhängigkeit, ebenfalls betreffen.
Wenn Schulden "gestrichen" werden, sind sie nicht weg, sondern der Gläubiger hat sie dann, was seine Bilanz/ Bonität belastet und damit bei abnehmendem Eigenkapital die Fähigkeit zur Kreditvergabe abnehmen lässt.
Wir könnten noch einen deflationären Schock durch den Wertverlust der Währungen sehen.
Einziges "Heilmittel" ist ein abstürzender Dollar, der die Schuldentragfähigkeit in Dollar verbessert und inflationär wirkt.
LG Vatapitta